-
Die vorliegende Erfindung geht von einem gemäß Oberbegriff des Hauptanspruches konzipierten elektrischen Installationsgerät aus.
-
Derartige elektrische Installationsgeräte finden in Gebäuden Verwendung und sind in verschiedenen Ausführungen, wie zum Beispiel als Stecker, Steckdosen, Schalter, Taster, Dimmer, Bewegungsmelder und so weiter bekannt geworden. Zur ordnungsgemäßen Installation an, beziehungsweise in einer Wandung weisen solche elektrischen Installationsgeräte einen oftmals rahmenartig oder plattenförmig ausgeführten Träger auf. Somit ist eine einfache Befestigung solcher elektrischen Installationsgeräte in, beziehungsweise an einer Installationsdose möglich. Oftmals werden die Designzentralstücke derartiger elektrischer Installationsgeräte über eine durch Rastmittel realisierte Rastverbindung mit dem Träger in Wirkverbindung gebracht.
-
Durch die
DE 10 2017 109 909 B3 ist ein dem Oberbegriff des Hauptanspruches entsprechendes elektrisches Installationsgerät für die Gebäudeinstallationstechnik bekannt geworden. Bei diesem elektrischen Installationsgerät ist dessen Funktionsmodul mittels eines Trägers sicher und positionsgerecht an einer Wandung und/oder an einer üblichen Installationsdose festlegbar. Der Träger kann mit einem Designzentralstück in Wirkverbindung gebracht werden, wobei erste an das Designzentralstück angeformte Rastmittel mit zweiten, an den Träger angeformten Rastmitteln miteinander in Wirkverbindung treten. Nicht immer kann man durch eine derartige Ausführung den unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden, die sich durch die verschiedenartigen Ausführungen der elektrischen Installationsgeräte ergeben.
-
Zudem ist durch die
DE 10 2012 109 885 B3 ein elektrisches Installationsgerät bekannt geworden, welches zur sicheren und positionsgerechten Festlegung einen Träger aufweist. Zu dem Zweck, ein elektrisches Installationsgerät zu schaffen, welches auch bei einer direkten Installation auf einer Wandung auf einfache Art und Weise eine korrekte Montage mit automatischem Höhenausgleich beziehungsweise „Putz-/Tapetenausgleich bei komfortabeler und sicherer Festlegung ermöglicht, weist das Gehäuse des Funktionsmoduls einen Zwischenrahmen auf und ist der Zwischenrahmen mit zumindest einer Führungsbahn versehen, in welcher ein, als Befestigungselement ausgebildetes Schiebestück verschieblich gelagert ist, welches zur Festlegung des Funktionsmoduls am Träger haltend mit einem am Träger vorhandenen Befestigungsmittel zusammenwirkt.
-
Außerdem ist es durch die
US 2004/0257181 A1 bekannt, Adapterstücke an zumindest einer seiner beiden Hauptflächen mit Versteifungsrippen zu versehen, welche fachwerkartig angeordnet sind.
-
Des Weiteren ist durch die
DE 20 2004 005 837 U1 ein Schaltergehäuse zur Aufputzmontage und zur Aufnahme eines elektronischen Moduls mit zumindest einem Modulgehäuse bekannt geworden, wobei auf dieses zumindest eine Schaltwippe montierbar ist. Es ist zumindest ein Zwischenrahmen vorgesehen, der mit zumindest einer Bodenplatte verbindbar ist. Ein montierter Zustand ist dadurch gebildet, dass alle Elemente in der Reihenfolge Schaltwippe, Modulgehäuse, Zwischenrahmen und Bodenplatte miteinander verbunden sind.
-
Ausgehend von einem derart ausgebildeten elektrischen Installationsgerät liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein elektrisches Installationsgerät zu schaffen, dessen Designzentralstück auf besonders einfache Art und Weise an einem seinem Träger befestigt werden kann, wobei gleichzeitig für eine zuverlässige Wirkverbindung zwischen dem Designzentralstück und dem Träger, über einen besonders langen Zeitraum Sorge getragen ist.
-
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im Hauptanspruch angegebenen Merkmale gelöst.
-
Bei einer solchen Ausbildung ist besonders vorteilhaft, dass auf einfache und kostengünstige Art und Weise durch die Verwendung von Adapterstücken unterschiedliche Anforderungen abgedeckt werden können, welche durch die verschiedenartig ausgeführten elektrischen Installationsgeräte veranlasst sind. Vorteilhafterweise lassen sich die Designzentralstücke bei Bedarf auf einfache Art und Weise wieder vom Träger entfernen, ohne dass Beschädigungen befürchtet werden müssen.
-
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Gegenstandes sind in den Unteransprüchen angegeben. Anhand mehrerer Ausführungsbeispiele sei die Erfindung im Prinzip näher erläutert. Dabei zeigen:
- 1: prinziphaft ein elektrisches Installationsgerät, räumlich in schräger Draufsicht, als Explosionsdarstellung (erstes Ausführungsbeispiel);
- 2: prinziphaft das Adapterstück, wie in 1 dargestellt, gemäß erstem Ausführungsbeispiel, räumlich in schräger Draufsicht, in vergrößerter Darstellung;
- 3: prinziphaft das Adapterstück, wie in 1 dargestellt, gemäß erstem Ausführungsbeispiel, räumlich in schräger Unteransicht, in vergrößerter Darstellung;
- 4: prinziphaft ein elektrisches Installationsgerät, räumlich in schräger Draufsicht, als Explosionsdarstellung (zweites Ausführungsbeispiel);
- 5: prinziphaft das Adapterstück, wie in 4 dargestellt, gemäß zweitem Ausführungsbeispiel, räumlich in schräger Draufsicht;
- 6: prinziphaft das Adapterstück, wie in 4 dargestellt, gemäß zweitem Ausführungsbeispiel, räumlich in schräger Unteransicht;
- 7: prinziphaft ein elektrisches Installationsgerät, räumlich in schräger Draufsicht, als Explosionsdarstellung (drittes Ausführungsbeispiel);
- 8: prinziphaft das Adapterstück, wie in 7 dargestellt, gemäß drittem Ausführungsbeispiel, räumlich in schräger Draufsicht;
- 9: prinziphaft das Adapterstück, wie in 7 dargestellt, gemäß drittem Ausführungsbeispiel, räumlich in schräger Unteransicht.
-
Wie aus den Figuren hervorgeht, besteht ein solches elektrisches Installationsgerät im Wesentlichen aus einem Funktionsmodul 1, welches mittels eines Trägers 2 sicher und positionsgerecht an einer üblichen Installationsdose festlegbar ist. Der Träger 2 steht mit mehreren ersten Rastmitteln 3 in Verbindung, welche rastend mit entsprechenden zweiten Rastmitteln 4 in Wirkverbindung kommen, welche an einem, am Träger 2 angebrachten Designzentralstück 5 des elektrischen Installationsgerätes vorhanden sind. Die zweiten Rastmittel 4 können je nach Bedarf zum Beispiel als Ausnehmungen, Hinterschnitte, Rastkanten, Rasthaken und so weiter ausgeführt sein. Unter Zwischenschaltung eines Designrahmens 6 ist ein Adapterstück 7 an den Träger 2 angeschraubt, wobei die ersten Rastmittel 3 an das Adapterstück 7 angeformt sind. Das Adapterstück 7 weist im Bereich zumindest eines ersten Rastmittels 3 eine Freimachung 8 auf, um unabhängige Bewegungsmöglichkeiten für verschiedene Adapterbereiche 7a, 7b zu ermöglichen. Beispielsweise können die elektrischen Installationsgeräte als Stecker, Steckdosen, Bewegungsmelder, Schlüsselkartenschalter und dergleichen ausgeführt sein.
-
Bei dem in den 1 bis 3 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel ist das Funktionsmodul 1 als sogenannte „Datensteckdose“ ausgeführt. Wie insbesondere aus 1 hervorgeht, weist das Funktionsmodul 1 zwei Datensteckeranschlussdosen 9 auf. Die beiden Datensteckeranschlussdosen 9 werden haltend mit dem Träger 2 in Wirkverbindung gebracht beziehungsweise werden an diesem positionsgerecht festgelegt. Mittels zweier Schrauben 10 und unter Zwischenschaltung des Designrahmens 6 wird das Adapterstück 7 an den Träger 2 angeschraubt. Damit ist sowohl der Designrahmen 6 als auch das Adapterstück 7 positionsgenau am Träger 2 festgelegt.
-
Wie insbesondere aus den 2 und 3 hervorgeht, weist das Adapterstück 7 gemäß erstem Ausführungsbeispiel zwei gegenüberliegend angeordnete erste Rastmittel 3 auf, welche als klassische Rasthaken ausgeführt sind und welche nasenartig von der dem Träger 2 abgewandten Hauptfläche des Adapterstücks 7 abstehen. Jedem der beiden ersten Rastmittel 3 des Adapterstücks 7 ist jeweils eine Freimachung 8 zugeordnet, um unabhängige Bewegungsmöglichkeiten für die beiden ersten Adapterbereiche 7a, an welche die ersten Rastmittel 3 angeformt sind, und dem zweiten Adapterbereich 7b, welcher die beiden Durchtrittsöffnungen 11 für die beiden Schrauben 10 aufweist, zu ermöglichen. Das bedeutet, dass sich die beiden ersten Adapterbereiche 7a in einem gewissen Maße unabhängig von dem zweiten Adapterbereich 7b bewegen können. Die Schraubkräfte der den beiden Durchtrittsöffnungen 11 zugeordneten Schrauben 10 wirken somit im Wesentlichen auf den zweiten Adapterbereich 7b des Adapterstücks 7 ein, weshalb die durch die Schraubkräfte verursachten Verformungen des Adapterstückes 7 im Wesentlichen am zweiten Adapterbereich 7b auftreten. Wie des Weiteren aus den 2 und 3 hervorgeht, ist das Adapterstück 7, um die Verformung gezielt am zweiten Adapterbereich 7b auftreten zu lassen, an seiner dem Träger 2 zugewandten Hauptfläche mit zahlreichen Versteifungsrippen 12 versehen. Der zweite Adapterbereich 7b weist an seiner dem Träger 2 zugewandten Hauptfläche, mehrere Versteifungsrippen 12 auf, welche eine fachwerkartige Anordnung aufweisen. Derartig fachwerkartig angeordnete Versteifungsrippen 12 führen zu einer Erhöhung der Flächensteifigkeit des zweiten Adapterbereiches 7b. Zu dem gleichen Zweck ist der zweite Adapterbereich 7b des Adapterstücks 7 an seiner, dem Träger 2 abgewandten Hauptfläche mit zwei angeformten Hohlrippen 13 versehen. Die beiden Hohlrippen 13 sind gegenüberliegend an je einem Randbereich des Adapterstücks 7 beziehungsweise dessen zweiten Adapterbereich 7b angebracht. Wie weiterhin insbesondere aus den 2 und 3 hervorgeht, sind die vier Eckbereiche des Adapterstücks 7 sowohl mit Materialanhäufungen 14 als auch mit Materialreduzierungen 15 versehen, um Verformungen an den Eckbereichen zu vermeiden, welche durch die Schraubkräfte verursacht werden könnten. Die Materialanhäufungen 14 sind im Eckbereich an die dem Träger 2 abgewandte Hauptfläche des Adapterstücks 7 angeformt und weisen je eine noppenartige Ausbildung auf. Die Materialreduzierungen 15 sind im Umfeld der Materialanhäufungen 14 vorgesehen und betreffen im Wesentlichen direkt die vier Ecken des Adapterstücks 7. Wie bereits beschrieben, sind zum Anschrauben des Adapterstücks 7 an den Träger 2, beim vorliegenden ersten Ausführungsbeispiel, zwei Schrauben 10 vorgesehen, welche je einer Durchtrittsöffnung 11 zugeordnet sind, die sich im zweiten Adapterbereich 7b des Adapterstücks 7 befinden. Im Bereich der beiden Durchtrittsöffnungen 11 befinden sich an der dem Träger 2 zugewandten Hauptfläche mehrere plastisch verformbare Höhenausgleichselemente 16. Diese sind zum Höhenausgleich bei der Verschraubung des Adapterstücks 7 mit dem zugeordneten Träger 2 vorgesehen. Wie ebenfalls bereits beschrieben, sind die beiden ersten Rastmittel 3 als Rasthaken ausgeführt. Diese sind in der Nähe eines Randbereiches an das Adapterstück 7 beziehungsweise dessen zweiten Adapterbereich 7a angeformt und weisen eine von diesem Randbereich zurückstehende Anordnung und Formgebung auf. Zur Realisierung bestimmungsgemäßer Rastkräfte, zum Beispiel leicht rastend oder schwer rastend, ist in die dem Träger 2 zugewandte Hauptfläche im Bereich der ersten Rastmittel 3 je ein Hohlraum 17 eingeformt. Die beiden ersten Rastmittel 3 wirken je mit einem am Designzentralstück 5 vorhandenen zweiten Rastmittel 4 zusammen, welche als Hinterschnitt ausgeführt sind.
-
Bei dem in den 4 bis 6 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel ist das Funktionsmodul 1 als sogenannte „USB-Anschlussbuchse“ ausgeführt. Wie insbesondere aus 4 hervorgeht, weist das Funktionsmodul 1 zwei USB-Anschlussbuchsen 18 auf. Die beiden USB-Anschlussbuchsen 18 beziehungsweise das Funktionsmodul 1 werden haltend mit dem Träger 2 in Wirkverbindung gebracht beziehungsweise werden an diesem positionsgerecht festgelegt. Mittels einer Schraube 10 und unter Zwischenschaltung des Designrahmens 6 wird das Adapterstück 7 an den Träger 2 angeschraubt. Damit ist sowohl der Designrahmen 6 als auch das Adapterstück 7 positionsgenau am Träger 2 festgelegt.
-
Wie insbesondere aus den 5 bis 6 hervorgeht, weist das Adapterstück 7 gemäß zweitem Ausführungsbeispiel zwei gegenüberliegend angeordnete erste Rastmittel 3 auf, welche als klassische Rasthaken ausgeführt sind und welche nasenartig von der dem Träger 2 abgewandten Hauptfläche des Adapterstücks 7 abstehen. Einem der beiden ersten Rastmittel 3 des Adapterstücks 7 ist eine Freimachung 8 zugeordnet, um unabhängige Bewegungsmöglichkeiten für einen ersten Adapterbereich 7a, an welchem das zugeordnete erste Rastmittel 3 angeformt ist, und einem zweiten Adapterbereich 7b, welcher die Durchtrittsöffnung 11 für die zugehörige Schraube 10 aufweist, zu ermöglichen. Das bedeutet, dass sich der erste Adapterbereich 7a in einem gewissen Maße unabhängig vom zweiten Adapterbereich 7b bewegen kann. Die Schraubkräfte der der Durchtrittsöffnung 11 zugeordneten Schraube 10 wirkt somit im Wesentlichen auf den zweiten Adapterbereich 7b des Adapterstücks 7 ein, weshalb die durch die Schraubkräfte verursachten Verformungen des Adapterstückes 7 im Wesentlichen am zweiten Adapterbereich 7b auftreten. Wie des Weiteren aus den 5 und 6 hervorgeht, ist das Adapterstück 7, um die Verformung gezielt am zweiten Adapterbereich 7b auftreten zu lassen, an seiner dem Träger 2 zugewandten Hauptfläche mit zahlreichen Versteifungsrippen 12 versehen. Der zweite Adapterbereich 7b weist an seiner dem Träger 2 zugewandten Hauptfläche mehrere Versteifungsrippen 12 auf, welche eine fachwerkartige Anordnung aufweisen. Derartig fachwerkartig angeordnete Versteifungsrippen 12 führen zu einer Erhöhung der Flächensteifigkeit des zweiten Adapterbereiches 7b. Zu dem gleichen Zweck ist der zweite Adapterbereich 7b des Adapterstücks 7 an seiner, dem Träger 2 abgewandten Hauptfläche mit zwei angeformten Hohlrippen 13 versehen. Die beiden Hohlrippen 13 sind gegenüberliegend an je einem Randbereich des Adapterstücks 7 beziehungsweise dessen zweiten Adapterbereich 7b angebracht. Wie weiterhin insbesondere aus den 5 und 6 hervorgeht, sind die vier Eckbereiche des Adapterstücks 7 sowohl mit Materialanhäufungen 14 als auch mit Materialreduzierungen 15 versehen, um Verformungen an den Eckbereichen zu vermeiden, welche durch die Schraubkräfte verursacht werden könnten. Die Materialanhäufungen 14 sind im Eckbereich an die dem Träger 2 abgewandte Hauptfläche des Adapterstücks 7 angeformt und weisen je eine noppenartige Ausbildung auf. Die Materialreduzierungen 15 sind im Umfeld der Materialanhäufungen 14 vorgesehen und betreffen im Wesentlichen direkt die vier Ecken des Adapterstücks 7. Wie bereits beschrieben, ist zum Anschrauben des Adapterstücks 7 an den Träger 2, beim vorliegenden zweiten Ausführungsbeispiel, eine Schraube 10 vorgesehen, welche einer Durchtrittsöffnung 11 zugeordnet ist, die sich im zweiten Adapterbereich 7b des Adapterstücks 7 befindet. Im Bereich der Durchtrittsöffnung 11 befinden sich an der dem Träger 2 zugewandten Hauptfläche mehrere plastisch verformbare Höhenausgleichselemente 16. Diese sind zum Höhenausgleich bei der Verschraubung des Adapterstücks 7 mit dem zugeordneten Träger 2 vorgesehen. Wie ebenfalls bereits beschrieben, sind die beiden ersten Rastmittel 3 als Rasthaken ausgeführt. Diese sind in der Nähe eines Randbereiches an das Adapterstück 7 beziehungsweise dessen zweiten Adapterbereich 7a angeformt und weisen eine von diesem Randbereich zurückstehende Anordnung und Formgebung auf. Zur Realisierung bestimmungsgemäßer Rastkräfte, zum Beispiel leicht rastend oder schwer rastend, ist in die dem Träger 2 zugewandte Hauptfläche im Bereich der ersten Rastmittel 3 je ein Hohlraum 17 eingeformt. Die beiden ersten Rastmittel 3 wirken, je mit einem am Designzentralstück 5 vorhandenen - der Einfachheit halber nicht dargestellten - zweiten Rastmittel zusammen, welche als Hinterschnitt ausgeführt sind.
-
Bei dem in den 7 bis 9 dargestellten dritten Ausführungsbeispiel ist das Funktionsmodul 1 als sogenannte „Audioanschlussdose“ 19 ausgeführt. Wie insbesondere aus 7 hervorgeht, weist das Funktionsmodul 1 vier Anschlusssteckplätze auf, welche zum Beispiel für den Anschluss von Lautsprechern vorgesehen sind. Die Audioanschlussdose 19 beziehungsweise das Funktionsmodul 1 werden haltend mit dem Träger 2 in Wirkverbindung gebracht beziehungsweise werden an diesem positionsgerecht festgelegt. Mittels einer Schraube 10 und unter Zwischenschaltung des Designrahmens 6 wird das Adapterstück 7 an den Träger 2 angeschraubt. Damit ist sowohl der Designrahmen 6 als auch das Adapterstück 7 positionsgenau am Träger 2 festgelegt.
-
Wie insbesondere aus den 8 bis 9 hervorgeht, weist das Adapterstück 7 gemäß drittem Ausführungsbeispiel zwei gegenüberliegend angeordnete erste Rastmittel 3 auf, welche als sich vergleichsweise lange erstreckende Rastlaschen ausgeführt sind und welche nasenartig von zwei gegenüberliegenden Randbereichen des Adapterstücks 7 abstehen. Die beiden als Rastlaschen ausgeführten ersten Rastmittel 3 weisen je einen schwanenhalsförmigen Querschnitt auf. Den beiden ersten Rastmitteln 3 des Adapterstücks 7 ist je eine Freimachung 8 zugeordnet, um unabhängige Bewegungsmöglichkeiten für einen ersten Adapterbereich 7a, an welchem die zugeordneten ersten Rastmittel 3 angeformt sind, und einem zweiten Adapterbereich 7b, welcher die Durchtrittsöffnung 11 für die zugehörige Schraube 10 aufweist, zu ermöglichen. Das bedeutet, dass sich der erste Adapterbereich 7a in einem gewissen Maße unabhängig vom zweiten Adapterbereich 7b bewegen kann. Die Schraubkräfte der der Durchtrittsöffnung 11 zugeordneten Schraube 10 wirkt somit im Wesentlichen auf den zweiten Adapterbereich 7b des Adapterstücks 7 ein, weshalb die durch die Schraubkräfte verursachten Verformungen des Adapterstückes 7 im Wesentlichen am zweiten Adapterbereich 7b auftreten. Wie des Weiteren aus den 5 und 6 hervorgeht, ist das Adapterstück 7, um die Verformung gezielt am zweiten Adapterbereich 7b auftreten zu lassen, an seiner dem Träger 2 zugewandten Hauptfläche mit zahlreichen Versteifungsrippen 12 versehen. Der zweite Adapterbereich 7b weist an seiner dem Träger 2 zugewandten Hauptfläche mehrere Versteifungsrippen 12 auf, welche eine fachwerkartige Anordnung aufweisen. Derartig fachwerkartig angeordnete Versteifungsrippen 12 führen zu einer Erhöhung der Flächensteifigkeit des zweiten Adapterbereiches 7b. Zu dem gleichen Zweck ist der zweite Adapterbereich 7b des Adapterstücks 7 an seiner, dem Träger 2 abgewandten Hauptfläche mit einem U-förmig angeordneten Rippengebilde 20 versehen. Das Rippengebilde 20 ist drei Randbereichen des Adapterstücks 7 zugeordnet. Wie weiterhin insbesondere aus den 8 und 9 hervorgeht und wie bereits beschrieben, ist zum Anschrauben des Adapterstücks 7 an den Träger 2, beim vorliegenden dritten Ausführungsbeispiel, eine Schraube 10 vorgesehen, welche einer Durchtrittsöffnung 11 zugeordnet ist, die sich im zweiten Adapterbereich 7b des Adapterstücks 7 befindet. Im Bereich der Durchtrittsöffnung 11 befinden sich an der dem Träger 2 zugewandten Hauptfläche mehrere plastisch verformbare Höhenausgleichselemente 16. Diese sind zum Höhenausgleich bei der Verschraubung des Adapterstücks 7 mit dem zugeordneten Träger 2 vorgesehen. Wie ebenfalls bereits beschrieben, sind die beiden ersten Rastmittel 3 als Rastlaschen ausgeführt. Diese sind je an einem Randbereich des Adapterstücks 7 angeformt und weisen eine, von diesem Randbereich vorstehende, Anordnung und Formgebung auf. Die beiden ersten Rastmittel 3 wirken je mit einem am Designzentralstück 5 vorhandenen - der Einfachheit halber nicht dargestellten - zweiten Rastmittel zusammen, welche als Hinterschnitt ausgeführt sind.
-
Es sind somit elektrische Installationsgeräte geschaffen, bei welchen das Designzentralstück auf besonders einfache Art und Weise an seinem Träger befestigt werden kann. Gleichzeitig ist für eine zuverlässige Wirkverbindung zwischen dem Designzentralstück und dem Träger über einen besonders langen Zeitraum Sorge getragen.
-
Vorteilhafterweise ist auf einfache und kostengünstige Art und Weise die Möglichkeit geschaffen, durch die Verwendung von Adapterstücken unterschiedliche Anforderungen abzudecken, welche durch die verschiedenartig ausgeführten elektrischen Installationsgeräte veranlasst sind. Vorteilhafterweise lassen sich die Designzentralstücke bei Bedarf auf einfache Art und Weise wieder vom Träger entfernen, ohne dass Beschädigungen befürchtet werden müssen.
-
Bezugszeichenliste:
-
- 1
- Funktionsmodul
- 2
- Träger
- 3
- Erste Rastmittel
- 4
- Zweite Rastmittel
- 5
- Designzentralstück
- 6
- Designrahmen
- 7
- Adapterstück
- 7a
- Erster Adapterbereich
- 7b
- Zweiter Adapterbereich
- 8
- Freimachung
- 9
- Datensteckeranschlussdose
- 10
- Schraube
- 11
- Durchtrittsöffnung
- 12
- Versteifungsrippen
- 13
- Hohlrippe
- 14
- Materialanhäufungen
- 15
- Materialreduzierungen
- 16
- Höhenausgleichselemente
- 17
- Hohlraum
- 18
- USB-Anschlussbuchsen
- 19
- Audioanschlussdose
- 20
- Rippengebilde