-
Kosmetische Produkte dienen im Allgemeinen nicht nur dazu schön und attraktiv auszusehen, sondern sie tragen mit ihrer Wirkung entscheidend zu einem gesteigerten Selbstwertgefühl und zum Wohlbefinden der Menschen bei. Dementsprechend werden die verschiedensten kosmetischen Produkte zur täglichen Reinigung und Pflege der menschlichen Haut eingesetzt.
-
Der Stand der Technik kennt verschiedene kosmetische Zubereitungen zur Pflege der menschlichen Haut. So werden beispielsweise in
WO 2015/169456 A1 kosmetische Zubereitungen offenbart, welche eine Gelphase aufweisen, in der im wesentlichem kugelförmige Partikel mit einer Größe von 0,1 bis 10 mm suspendiert sind. Die im Wesentlichen kugelförmigen Partikel sind erhältlich, indem eine Emulsion mit Alginat (Algin) versetzt wird und die Emulsion anschließend in eine Lösung mit Calciumionen getropft wird. Die Interaktion des Alginats und der Calciumionen führt zu einem sofortigen und vollständigen Gelieren des Tropfens. Die so erhaltenen im Wesentlichen kugelförmigen Partikel können entnommen und in einer Gelphase suspendiert werden. Dadurch, dass eine Emulsion mit dem Emulgator Natriumstearylglutamate verwendet wird, um die im Wesentlichen kugelförmigen Partikel herzustellen, liegt das Alginat in der Emulsion vollständig verteilt vor, so dass ein vollständiges Aushärten/Gelieren der Emulsion gewährleistet ist.
-
Ein Vorteil von derartigen kosmetischen Zubereitungen ist, dass es möglich ist Wirkstoffe in den festen Alginatpartikeln einzuarbeiten, welche gegebenenfalls nicht stabil wären, wenn diese in der äußeren Gelphase gelöst werden.
-
Alginat ist eines der am häufigsten verwendeten polymeren Materialien zur Verkapselung. Es ist ein natürliches Polysacharid, das aus braunen Algen gewonnen wird, und seine Grundstruktur besteht aus linearen binären Copolymeren von 1→4 gebundener β-D-Mannuronsäure und α-L-Guluronsäure. Es kann thermisch stabile und biokompatible Hydrogelperlen in Gegenwart eines Calciumkations bilden. Ca-Alginatperlen werden häufig eingesetzt, um mikrobielle Zellen, Enzyme, Hormone, Medikamente, Öle, Kräuterextrakte und Aromen zu verkapseln. Zahlreiche Studien berichteten über den Erfolg der Verwendung von Ca-Alginatperlen-Eigenschaften wie Größe, Größenvariation, Form, Massentransporteigenschaften, Biokompatibilität, Quellfähigkeit, Löslichkeit, Oberflächenmorphologie sowie mechanische und chemische Stabilität.
-
Weiterhin ist im Stand der Technik das Dokument
US 2015/0044263 A1 bekannt, welches ein kosmetisches Produkt in Form eines Zweikammerpackmittel offenbart. In der ersten Kammer des Packmittels sind Alginat basierte Kapseln enthalten, welche eine Hülle aus geliertem Calciumalginat aufweisen, die einen flüssigen Kern umgibt. In der zweiten Kammer ist eine kosmetische Zubereitung enthalten, welche bei gleichzeitiger Ausgabe der Kapseln und der kosmetischen Zubereitung zu einem Auflösen der Kapseln führt. Durch diesen Prozess wird die in den Alginat basierten Kapseln enthaltene Flüssigkeit freigegeben und ist direkt applizierbar.
-
Das Auflösen der Kapselhülle wird erreicht, in dem die kosmetische Zubereitung in der zweiten Kammer Inhaltsstoffe umfasst, welche Calcium komplexieren können.
-
Ein Nachteil an dem kosmetischen Produkt aus
US 2015/0044263 A1 ist, dass immer ein Zweikammerpackmittel verwendet werden muss, was entsprechend kostenintensiv für den Hersteller ist. Im Generellen sind Packmittel enthaltend nur eine Kammer deutlich kostengünstiger.
-
Ein weiterer Nachteil am kosmetischen Produkt aus
US 2015/0044263 A1 basiert auf dem Umstand, dass die Kapseln sich bei Kontakt mit der kosmetischen Zubereitung aus der zweiten Kammer sofort auflösen. Somit ist eine Lagerung der Alginatkapseln in der kosmetischen Zubereitung nicht möglich.
-
Vorteilhaft ist die Lagerung von Alginatkapseln in einer kosmetischen Zubereitung, so dass die Kapseln und die kosmetische Zubereitung zusammen aus einem Einkammerpackmittel abgeben werden können. Bei der Bereitstellung eines derartigen kosmetischen Produkts steht der Fachmann jedoch vor einer Vielzahl an Aufgaben.
-
Es ist oftmals so, dass die in der Zubereitung gelagerten Kapseln zur hart sind, um diese leicht bei Entnahme entweder per Hand oder über einen Entnahmeventil aufzubrechen und mit der äußeren kosmetischen Zubereitung zu vermengen. Weiterhin kommt es oftmals zum einem Ausbluten von Alginatkapseln, welche eine einzige flüssige Ölphase als Kern enthalten, in die äußere kosmetische Zubereitung. Der Effekt des Ausblutens tritt entweder bei der Suspendierung der Kapseln in der äußeren Zubereitung oder bei Lagerung bei 40°C auf. Das ausgetretene Öl führt unweigerlich zu einer Trübung der äußeren Zubereitung. Es ist insbesondere wünschenswert erweichte Alginatkapseln bereitzustellen, bei denen es bei Suspension der Alginatkapseln enthaltend eine flüssige Ölphase und/oder bei Lagerung bei 40°C nicht zum dem beschriebenen Ausbluten der Ölphase aus den Alginatkapseln in die äußere Zubereitung kommt. Weiterhin ist es wünschenswert, wenn sich die Alginatkapseln sich ohne partikuläre Rückstände auflösen, wenn diese auf der Haut verrieben werden.
-
Überraschend wurde nun gefunden, dass derartige kosmetische Produkte durch die vorliegende Erfindung bereitgestellt werden können.
-
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein kosmetisches Produkt aufweisend eine wässrige kosmetische Zubereitung enthaltend
- a) mindestens ein Polymer gewählt aus der Gruppe Locust Bean Gum, Xanthan Gum, Gellan Gum, Carrageenan und Chondrus Chrispus Extract; und
- b) 0,01 bis 1,5 Gew.-% mindestens ein Depolymerisationsmittel gewählt aus der Gruppe EDTA, Zitronensäure und deren Salze, wobei sich die Angabe auf das Gesamtgewicht der Zubereitung bezieht;
dadurch gekennzeichnet, dass die kosmetische Zubereitung keine Homo- oder Copolymere von Acrylsäure und/oder Methacrylsäure enthält,
und
mindestens eine Kapsel umfassend eine Hülle enthaltend Calciumalginat und einen flüssigen Kern, der vollständig von der Hülle umschlossen ist, wobei der Kern eine Ölphase aufweist.
-
Sollten Gewichtsprozentangaben (Gew.-%) ohne Bezugnahme auf eine bestimmte Zusammensetzung oder spezifische Mischung angegeben werden, so beziehen sich diese Angaben immer auf das Gesamtgewicht der kosmetischen Zubereitung. Sollten Verhältnisse von Komponenten/Substanzen/Stoffgruppen offenbart werden, so beziehen sich diese Verhältnisse auf Gewichtsverhältnisse der genannten Komponenten/Substanzen/Stoffgruppen.
-
Wird nachfolgend beschrieben, dass sich ein Inhaltstoff in der kosmetischen Zubereitung in einem angegeben Anteil befindet, so bezieht sich das Gesamtgewicht der kosmetischen Zubereitung immer auf alle Inhaltstoffe mit Ausnahme der Kapseln. Die Kapseln werden nicht der kosmetischen Zubereitung zugerechnet. Somit erfolgt eine separate Beschreibung der Inhaltstoffe der kosmetischen Zubereitung und der Kapseln. Wenn beschrieben wird, dass ein Inhaltstoff nicht in der kosmetischen Zubereitung enthalten ist, so ist dieses nicht limitierend für die Kapseln, welche diesen Inhaltsstoff umfassen können.
-
Werden nachfolgend Gewichtsprozentbereiche für die Bestandteile der kosmetischen Zubereitung angegeben, so umfasst die Offenbarung der vorliegenden Anmeldung ebenfalls alle Einzelwerte in Schritten von 0,1 Gew.-% innerhalb dieser Gewichtsprozentbereiche.
-
Sofern nicht anders angegeben wurden alle Versuche unter Normalbedingungen durchgeführt. Der Begriff „Normalbedingungen“ bedeutet 20°C, 1013 hPa und eine relative Luftfeuchtigkeit von 50%.
-
Überraschend hat sich für den Fachmann gezeigt, dass sich gemäß der Erfindung ein kosmetisches Produkt mit besonders weichen Kapseln bereitstellen lässt, bei dem die die Kapseln umgebende Zubereitung nicht durch das in der Kapsel enthaltene Öl eingetrübt werden.
-
Erfindungsgemäß enthält die erfindungsgemäße kosmetische Zubereitung mindestens ein Polymer gewählt aus der Gruppe Locust Bean Gum, Xanthan Gum, Gellan Gum, Carrageenan und Chondrus Chrispus Extract.
-
Gellan gum (Gellangummi) ist ein wasserlösliches anionisches Polysaccharid, das von dem Bakterium Sphingomonas elodea (ehemals Pseudomonas elodea) produziert wird. Im Grunde genommen ist Gellan gum ein lineares Polysaccharid, wobei die wiederkehrende Einheit des Polymers ein Tetrasaccharid ist, das aus einer L-Rhamnose, einer D-Glucuronsäure und zwei D-Glucoseeinheiten besteht, die mit Essigsäure und Glycerinsäure verestert sein können.
-
Es sind zwei verschiedene chemische Strukturen für Gellan Gum bekannt, die sich durch den Acylierungsgrad unterscheiden. Gellan Gum mit einem hohen Acylierungsgrad entsprechen der Formel (II), während Gellan Gums mit einem niedrigen Acylierungsgrad der Formel (III) entspricht.
-
In den Formeln (II) und (III) steht n für eine ganzzahlige Zahl im Bereich von 2 bis 2000, vorzugsweise von 200 bis 450.
-
Für den Fall, dass die erfindungsgemäße Zusammensetzung Gellan Gum umfasst, ist es weiterhin vorzuziehen, wenn das Gellan Gum eine Struktur gemäß Formel (III) aufweist. Weiterhin wird es erfindungsgemäß bevorzugt, wenn das Gellan Gum nach Formel (III) ein Molekulargewicht im Bereich von 200000 bis 300000 aufweist. Ein derartiges Gellan Gum kann unter dem Handelsnamen KELCOGEL® CG-LA von der Firma CP Kelco kommerziell erworben werden.
-
Es ist erfindungsgemäß von Vorteil, wenn der Gesamtanteil des mindestens einem Polymers gewählt aus der Gruppe Locust Bean Gum, Xanthan Gum, Gellan Gum, Carrageenan und Chondrus Chrispus Extract von 0,1 bis 3 Gew.-%, weiterhin bevorzugt von 0,25 bis 2 Gew.-% und insbesondere bevorzugt von 0,4 bis 1,5 Gew.-% beträgt, bezogen auf das Gesamtgewicht der kosmetischen Zubereitung.
-
Es ist besonders bevorzugt, wenn mindestens Xanthan Gum und/oder Locust Bean Gum enthalten sind. Sind sowohl Xanthan Gum als auch Locust Bean Gum enthalten, so beträgt das Gewichtsverhältnis von Xanthan Gum zu Locust Bean Gum im Bereich von 2:1 bis 1:2, bevorzugt von 1,5:1 bis 1:1,5 und insbesondere bevorzugt von 1,2:1 bis 1:1,2 liegt.
-
Ferner ist es bevorzugt im Sinne der vorliegenden Erfindung, wenn der Anteil des Depolymerisationsmittels b) von 0,05 bis 0,5 Gew.-%, insbesondere von 0,1 bis 0,3 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung, beträgt. Der Einsatz von Sodium Citrate als Depolymerisationsmittel ist insbesondere bevorzugt.
-
Ferner hat sich überraschend gezeigt, dass besonders elastische und weiche Kapseln in den Zubereitungen der Erfindung bereitgestellt werden könne, wenn das Gewichtsverhältnis der Kapseln zu dem Depolymerisationsmittel gewählt aus der Gruppe EDTA, Zitronensäure und deren Salze bevorzugt von 150:1 bis 50:1, weiterhin bevorzugt von 100:1 zu 60:1 und insbesondere bevorzugt von 85:1 bis 65:1 beträgt.
-
Unter Elastizität der Kapseln wird verstanden, dass die Kapseln sich mit wenig Kraftaufwand auf 60% ihres Durchmessers zusammendrücken lassen, ohne dass diese platzen.
-
Weiterhin ist es ebenfalls vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung, wenn neben den erfindungsgemäßen Polymeren a) zusätzlich Sodium Hyaluronate enthalten ist, wobei der Anteil von Sodium Hyaluronate bevorzugt on 0,01 bis 1 Gew.-%, weiterhin bevorzugt 0,05 bis 0,7 Gew.-% und insbesondere bevorzugt von 0,2 bis 0,5 Gew.-% beträgt, bezogen auf das Gesamtgewicht der kosmetischen Zubereitung. Sofern Sodium Hyaluronate enthalten ist, ist es insbesondere bevorzugt, wenn das Sodium Hyaluronate ein Molekulargewicht im Bereich von 30000 Da bis 60000Da aufweist.
-
Der Anteil von Wasser in der wässrigen kosmetischen Zubereitung beträgt vorteilhaft von 70 bis 90 Gew.-%, bevorzugt von 75 Gew.-% bis 85 Gew.-% und insbesondere bevorzugt von 80 bis 84 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der kosmetischen Zubereitung.
-
Ferner ist es vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung, wenn die wässrige kosmetische Zubereitung Glycerin enthält, wobei der Anteil von Glycerin von 5 bis 15 Gew.-%, bevorzugt von 7,5 bis 14 Gew.-% und insbesondere bevorzugt 9 bis 11 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der kosmetischen Zubereitung beträgt.
-
Weiterhin ist es vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung, wenn die kosmetische Zubereitung mindestens einen Lösungsvermittler umfasst, welcher weiterhin bevorzugt PEG-40 Hydrogenated Castor Oil ist. Ist PEG-40 Hydrogenated Castor Oil enthalten, ist es weiterhin bevorzugt, wenn der Anteil von PEG-40 Hydrogenated Castor Oil von 0,1 bis 0,8 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht der kosmetischen Zubereitung beträgt.
-
Weitere vorteilhafte Zubereitungen werden ferner erhalten, wenn als Zusatz- oder Wirkstoffe Antioxidantien eingesetzt werden. Erfindungsgemäß enthalten die Zubereitungen vorteilhaft eines oder mehrere Antioxidantien. Als günstige, aber dennoch fakultativ zu verwendende Antioxidantien können alle für kosmetische und/oder dermatologische Anwendungen geeigneten oder gebräuchlichen Antioxidantien verwendet werden.
-
Vorteilhaft werden die Antioxidantien gewählt aus der Gruppe A, bestehend aus Aminosäuren (z.B. Glycin, Serin, Arginin, Glutamin, Alanin) und deren Derivate, Peptide wie Carnosin und deren Derivate, Folsäure und deren Derivate, Niacinamid, Ubichinon, Vitamin C und Derivate (z.B. Ascorbylpalmitat, Na-Ascorbylphosphat), Tocopherole und Derivate (z.B. alpha-Tocopherol sowie Tocopherolacetat), Vitamin A und Derivate (Vitamin-A-palmitat), alpha-Glucosylrutin, Kreatin sowie Kreatinin, Panthenol und Naturstoffe wie Magnolol und Honokiol.
-
Die Gesamtmenge der Antioxidantien, insbesondere der vorstehend der Antioxidantien der Gruppe A, in den Zubereitungen beträgt vorzugsweise 0,001 bis 5 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,05 bis 2 Gew.-%, insbesondere 0,1 bis 1 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung.
-
Ferner sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass die kosmetische Zubereitung keine Co- oder Homopolymere enthält, welche aus Vinylpyrrolidon synthetisiert werden.
-
Weiterhin sind vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass die kosmetische Zubereitung mindestens eine Substanz enthält, welche einen Octanol-Wasser-Verteilungskoeffizient (log Kow) von größer 0 bis kleiner 4, bevorzugt kleiner 3,5 und insbesondere bevorzugt kleiner 3 aufweist und kein Emulgator oder Tensid ist.
-
Sinngemäß ergibt sich der log Kow Wert anhand der Definition
wobei C
O die Konzentration der jeweiligen Substanz in der Octanol-Phase angibt und C
W die Konzentration der Chemikalie in der Wasserphase. Das heißt log K
OW ist positiv bei lipophilen und negativ bei hydrophilen Substanzen.
-
Erfindungsgemäß wird der log KOW Wert der eingesetzten Substanzen gemäß der Crippen Berechnungsmethode bestimmt, welche aus der Veröffentlichung J. Chem. Inf. Comput. Sci. 1999, 39, 868-873 mit dem Titel „Prediction of Physicochemical parameters by atomic contribution“ bekannt ist.
-
Es ist weiterhin bevorzugt, wenn die kosmetische Zubereitung keine Substanz mit einem Octanol-Wasser-Verteilungskoeffizient (log Kow) von größer 4,5 aufweist.
-
In der nachfolgenden Tabelle sind einige nach der Crippen Methode berechnete Verteilungskoeffizienten (log Kow) aufgeführt.
Tabelle 1:
| Inhaltstoff | log Kow |
| Glycerin | -1,668 |
| Propyleneglykol | -0,641 |
| 2-methyl-1,3-propanediol | -0,393 |
| 2-methylpropane-1,2-diol | -0,25 |
| 1,2-Pentandiol | 0,14 |
| 1,5-Pentandiol | 0,141 |
| 1,2-Hexanediol | 0,53 |
| Phenoxyethanol | 1,058 |
| Benzyl alcohol | 1,179 |
| Vanillin | 1,213 |
| Heliotropin | 1,228 |
| 1,2-Octanediol | 1,31 |
| cis-3-Hexenol | 1,335 |
| Aubepin | 1,508 |
| Aubepinnitril | 1,567 |
| Ethylhexylglycerin | 1,573 |
| Benzylacetat | 1,75 |
| 2-Phenylethylacetat | 1,792 |
| Cumarin | 1,793 |
| Phenyl-Acetaldehyd-Dimethylacetal | 1,848 |
| Dimethylbenzylcarbinol | 2 |
| 1,2-decanediol | 2,09 |
| Eugenol | 2,129 |
| Hydroxycitronellal | 2,153 |
| Phenoxyethylisobutyrat | 2,265 |
| Styrallylacetat | 2,311 |
| Octanol | 2,339 |
| Nopol | 2,361 |
| Ethylhexyl glycerin | 2,4 |
| Linalool | 2,67 |
| Geraniol | 2,671 |
| Methyldihydrojasmonat | 2,725 |
| Amylsalicylat | 2,739 |
| Benzylsalicylat | 2,749 |
| Dihydromyrcenol | 2,75 |
| Citronellol | 2,751 |
| 4-(4-Hydroxy-4-methylpentyl)-3-cyclohexencarbaldehyd | 2,853 |
| 9-Decenol-1 | 2,895 |
| Nopylacetat | 2,932 |
| Tetrahydrolinalool | 2,974 |
| Tetrahydromyrcenol | 2,974 |
| Isononylacetat | 3,012 |
| Benzylbenzoat | 3,044 |
| Terpinylacetat | 3,075 |
| 3-(p-tert.Butylphenyl)-propanal | 3,116 |
| p-tert.Butylcyclohexylacetat | 3,154 |
| Geranonitril | 3,203 |
| Geranylacetat | 3,242 |
| Citronellonitril | 3,283 |
| Citronellylacetat | 3,322 |
| n-Dekanal | 3,326 |
| Diphenyloxid | 3,479 |
| Ionen | 3,609 |
| Trichlormethylphenylcarbinylacetat | 3,661 |
| 2-n-Heptylcyclopentanon | 3,716 |
| Isolongifolanon | 3,738 |
| Vetiverol | 3,84 |
| Linalylacetat | 3,855 |
| Methylionone | 3,904 |
| Isomethylionone | 3,904 |
| Cedrylacetat | 4,181 |
| Bisabolol | 4,23 |
| alpha-hexylcinammic aldehyde | 4,239 |
| Myristyl alcohol | 4,68 |
| Cetyl alcohol | 5,46 |
| Isopropyl myristate | 5,639 |
| Octyldodecanol | 6,876 |
| Cetyl palmitate | 11,492 |
| Tristearin | 18,769 |
-
Es ist insbesondere bevorzugt, wenn in Phenoxyethanol in der kosmetischen Zubereitung enthalten ist.
-
Weiterhin ist es bevorzugt, wenn in 1,2-Hexandiol in der kosmetischen Zubereitung enthalten ist.
-
Weiterhin sind vorteilhafte kosmetische Zubereitungen der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass diese Methylpropanediol in einem Anteil von 1 bis 6 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht der kosmetischen Zubereitung enthalten.
-
Vorteilhaft beträgt das Gewichtsverhältnis zwischen der kosmetischen Zubereitung gemäß der Erfindung und den erfindungsgemäßen Kapseln von 95:5 bis 75:25, bevorzugt von 90:10 bis 80:20 und insbesondere bevorzugt von 88:12 bis 82:18.
-
Die erfindungsgemäßen Kapseln weisen eine Hülle enthaltend ein Calciumalginat und einen flüssigen Kern, der vollständig von der Hülle umschlossen ist, auf, wobei der Kern eine Ölphase aufweist. Entsprechend enthalten bevorzugte Kapseln mindestens ein flüssiges Öl. Die Kapseln der Erfindung enthalten ausschließlich einen einzigen Kern.
-
Derartige Kapseln können erfindungsgemäß vorteilhaft mittels Coextrusion aus einer dualen Düse erhalten werden. In diesem Verfahren weist die Zuleitung zur Düse ein inneres Rohr auf, welches sich innerhalb eines äußeren Rohres befindet. Entsprechend wird durch das innere Rohr die spätere Ölphase der Kapseln gepumpt und durch das äußere Rohr die eine wässrige Zusammensetzung enthaltend Natriumalginat. An der Düse enden beide Zuleitungsrohre, so dass bei der Ausgabe die Zusammensetzung des innen Rohrs von der Zusammensetzung des äußeren Rohres umgeben wird.
-
Es sind verschiedene Verfahren bekannt, die eine tropfenförmige Ausgabe ermöglichen. So kann die Tropfenbildung Vibrationen oder das Durchleiten eines Gas- oder Dampfstroms in der Nähe der Düse beinhalten. Bei Bildung der Tropfen sollte sichergestellt sein, dass die Ölphase im Tropfen vollständig von der Zusammensetzung enthaltend Natriumalginat umgegeben ist. Ein mögliches Verfahren ist beispielsweise in
US 9259030 B2 beschrieben. Dort wird eine permanente Kraft über definierte Frequenzen und Amplituden an die Düsen angelegt, was dazu führt, dass sich aus dem Flüssigkeitsstrahl ein Tropfen wie vorstehend beschrieben bilden.
-
Bei Eintritt in ein wässriges Härtungsmedium, welches polyvalente Metallionen, insbesondere Calciumionen, enthält, geliert die äußere Phase des Tropfens, so dass sich kugelförmige Kapseln mit einer inneren Ölphase ausbilden. Die so erhaltenen Kapseln werden erfindungsgemäß vorteilhaft dem kosmetischen Produkt zugefügt, indem die Kapseln in der erfindungsgemäßen kosmetischen Zubereitung suspendiert werden.
-
Ohne an die Theorie gebunden zu sein, wird vermutet, dass die Interaktion des Depolymerisationsmittels mit den erfindungsgemäßen Polymeren in der Zubereitung dazu führt, dass weichere Kapseln erhalten werden, ohne dass die Ölphase der Kapseln in die kosmetische Zubereitung entweicht.
-
Vorteilhaft enthält die Ölphase der erfindungsgemäßen Kapseln als Öl Octyldodecanol. Weitere bevorzugte Öle sind gewählt aus der Gruppe Dicaprylylether, Caprylic/Capric-Triglyceride, Dimeticone, C12-15 Alkylbenzoat, Dicaprylylcarbonat; 2-Ethylhexylcocoat, Octylcocoate, Cetearyl-Isononanoate, Isopropylpalmitate und Squalan. Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Ölphase der Kapseln mindestens ein pflanzliches Öl, wie bevorzugt Arganöl, Aprikosenöl, Sonnenblumenöl, Nachtkerzenöl, Olivenöl, Mandelöl und/oder Jojobaöl, enthält. Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Ölphase der Kapseln Farbstoffe und/oder Mica enthält. Auf diese Weise können optisch ansprechende im Kapseln erhalten werden.
-
Die Kapseln der vorliegenden Erfindung können vorteilhaft mindestens einen öllöslichen UV-Filter haben. Öllöslich bedeutet in diesem Zusammenhang, dass sich innerhalb des Kerns der Kapseln bei Zugabe des UV-Filters keine zwei Phasen gebildet werden.
-
Die Zubereitung der vorliegenden Erfindung kann ebenfalls UV-Filter umfassen, wobei diese wasserlösliche sind. Vorteilhafte wasserlösliche UV-Filtersubstanzen sind sulfonierte, wie z. B.:
- • Phenylen-1,4-bis-(2-benzimidazyl)-3,3'-5,5'-tetrasulfonsäure und ihre Salze, besonders die entsprechenden Natrium-, Kalium- oder Triethanolammonium-Salze, insbesondere das Phenylen-1,4-bis-(2-benzimidazyl)-3,3'-5,5'-tetrasulfonsäure-bis-natriumsalz mit der INCI-Bezeichnung Bisimidazylate (CAS-Nr.: 180898-37-7), welches beispielsweise unter der Handelsbezeichnung Neo Heliopan AP bei Haarmann & Reimer erhältlich ist;
- • 1,4-di(2-oxo-10-Sulfo-3-bornylidenmethyl)-Benzol (auch: 3,3'-(1,4-Phenylendimethylene)-bis-(7,7-dimethyl-2-oxo-bicyclo-[2.2.1]hept-1-ylmethan Sulfonsäure) und dessen Salze (besonders die entprechenden 10-Sulfato-verbindungen, insbesondere das entsprechende Natrium-, Kalium- oder Triethanolammonium-Salz), das auch als Benzol-1,4-di(2-oxo-3-bornylidenmethyl-10-sulfonsäure) bezeichnet wird. Benzol-1,4-di(2-oxo-3-bornylidenmethyl-10-sulfonsäure) hat die INCI-Bezeichnung Terephtalidene Dicampher Sulfonsäure (CAS.-Nr.: 90457-82-2) und ist beispielsweise unter dem Handelsnamen Mexoryl SX von der Fa. Chimex erhältlich;
-
Weitere als weitere vorteilhafte UV-Filter sind dem Fachmann als Triazinderivate, wie z. B.
- • 2,4-Bis-{[4-(2-Ethyl-hexyloxy)-2-hydroxy]-phenyl}-6-(4-methoxyphenyl)-1,3,5-triazin (INCI: Aniso Triazin), welches unter der Handelsbezeichnung Tinosorb® S bei der CIBA-Chemikalien GmbH erhältlich ist.
-
Weitere vorteilhafte UV-Filter sind gewählt aus der Gruppe Homomenthylsalicylat (INCI: Homosalate), 2-Ethylhexyl-2-cyano-3,3-diphenylacrylat (INCI: Octocrylene), 2-Ethylhexyl-2-hydroxybenzoat (2-Ethylhexylsalicylat, Octylsalicylat, INCI: Octyl Salicylate) und Ester der Zimtsäure, vorzugsweise 4-Methoxyzimtsäure(2-ethylhexyl)ester (2-Ethylhexyl-4-methoxycinnamat, INCI: Octyl Methoxycinnamate).
-
Weitere vorteilhafte UV-Filter, welche vorteilhaft in den erfindungsgemäßen Kapseln enthalten sind, sind Di¬benzoyl-methanderivate, insbesondere das 4-(tert.-Butyl)-4'-methoxy¬di¬ben¬zoylmethan (CAS-Nr. 70356-09-1), welches von Givaudan unter der Marke Parsol® 1789 und von Merck unter der Handelsbezeichnung Eusolex® 9020 verkauft wird.
-
Die Kapseln der vorliegenden Erfindung weisen vorteilhaft einen mittleren Durchmesser im Bereich von 0,1 mm bis 10 mm, bevorzugt 0,5 mm bis 5 mm und insbesondere 0,8 mm bis 4 mm auf. Der mittlere Durchmesser wird erfindungsgemäß für eine Population von mindestens 20 Kapseln ermittelt, wobei für jede Kapsel individuell der maximal Messbare Durchmesser bestimmt wird. Aus den erhaltenen Werten wird der Mittelwert gebildet. Die Messung erfolgt durch Aufnahmen mit einem Lichtmikroskop unter zur Hilfenahme einer Bildanalysesoftware, welche es ermöglicht, Abstände anhand einer Skalierung zu ermitteln. Alternativ können die Kapseln isoliert mit einem Messschieber vermessen werden.
-
Die Kapseln der vorliegenden Erfindung lassen sich besonders leicht in der erfindungsgemäßen kosmetischen Zubereitung suspendieren. Dazu kann unter anderen ein konventioneller Rührer verwendet werden, wobei der Rührer und die Umdrehungen so gewählt werden, dass die Kapseln beim Suspendieren nicht zerreißen.
-
Vorteilhaft weist die kosmetische Zubereitung eine Viskosität von weniger als 10000 mPa·s, weiterhin bevorzugt weniger als 5000 mPa·s, weiterhin bevorzugt von weniger als 4000 mPa·s und insbesondere bevorzugt weniger als 3500 mPa·s auf. Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die kosmetische Zubereitung eine Viskosität von mindestens 500 mPa·s, bevorzugt mindestens 1500 mPa·s, weiterhin bevorzugt mindestens 2000 mPa·s und insbesondere bevorzugt mindestens 2300 mPa·s aufweist. Entsprechend beträgt die Viskosität der kosmetischen Zubereitung vorteilhaft 500 bis 10000 mPa·s, bevorzugt 1500 bis 5000 mPa·s, weiterhin bevorzugt 2000 bis 4000 mPa·s und insbesondere bevorzugt 2300 mPa·s bis 3500 mPa·s.
-
Werden in dieser Offenbarung Viskositätswerte angegeben, so beziehen sich alle Werte auf eine Messung bei 25°C in einer 150 ml Weithalsflasche (VWR Nr.: 807-001) mittels Rheomat R 123 von der Firma proRheo. Der Rheomat R 123 der Firma proRheo GmbH ist ein Rotationsviskosimeter, d. h. ein Messkörper rotiert in der zu vermessenden Substanz. Es wird die Kraft gemessen, die benötigt wird, um den Messkörper in der Probe mit einer vorgegebenen Drehzahl rotieren zu lassen. Aus diesem Drehmoment, der Drehzahl des Messkörpers und den geometrischen Abmessungen des verwendeten Messsystems wird die Viskosität berechnet. Als Messkörper wird der Messkörper Nr.1 (Artikelnr. 200 0191), geeignet für einen Viskositätsbereich bis 10.000 [mPa·s], Drehzahl Bereich 62,5 min-1, verwendet. Erfolgt keine andere Angabe, so erfolgt die Messung zur Viskosität immer 24h nach Herstellung der Zubereitung.
-
Die kosmetische Zubereitung gemäß der Erfindung können ferner weitere kosmetische Hilfsstoffe und Wirkstoffe enthalten, wie sie üblicherweise in solchen Zubereitungen verwendet werden, z. B. weitere Wirkstoffe, Konservierungsmittel, Konservierungshelfer, Bakterizide, Farbstoffe und Farbpigmente, Verdickungsmittel, anfeuchtende und/oder feuchthaltende Substanzen oder andere übliche Bestandteile einer kosmetischen oder dermatologischen Formulierung wie weitere Polyole, Schaumstabilisatoren, organische Lösungsmittel oder Silikonderivate, sofern der Zusatz die geforderten Eigenschaften hinsichtlich der Stabilität nicht beeinträchtigen oder ausgeschlossen sind.
-
Vergleichsversuche und Beispiele
-
Die nachfolgenden Beispiele sollen die vorliegende Erfindung verdeutlichen, ohne sie einzuschränken. Alle Mengenangaben, Anteile und Prozentanteile sind, soweit nicht anders angegeben, auf das Gewicht und die Gesamtmenge bzw. auf das Gesamtgewicht der Zubereitungen bezogen.
-
Die erfindungsgemäßen Kapseln wurden wie folgt hergestellt:
- Zunächst wurden eine Ölphase und eine Alginatlösung bereitgestellt. Die nachfolgende Tabelle gibt die Anteile der Inhaltstoffe beider Lösungen an, wobei sich die Gew.-% Angaben auf das Gesamtgewicht beider Lösungen beziehen, so dass die Gewichtsverhältnisse beider Lösungen zueinander direkt berücksichtigt sind:
| Lösung | Inhaltstoffe | Anteil in Gew.-% |
| Ölphase | Octyldodecanol | 21,06 |
| Dicaprylyl Carbonate | 10,53 |
| Ethylhexyl Stearate | 10,53 |
| Cetearyl Isoonanoate | 9,53 |
| | Simmondsia Chinensis Seed Oil | 0,85 |
| Argania Spinosa Kernel Oil | 0,28 |
| Tocopherol | 0,28 |
| Perfume | 1,42 |
| Mica | 0,04 |
| Cl 77491 | 0,01 |
| Cl 77891 | 0,06 |
| Alginatlösung | Aqua | 42,26 |
| Sodium Alginate | 0,43 |
| Methylpropanediol | 1,85 |
| 1,2-Hexandiol | 0,43 |
| Phenoxyethanol | 0,43 |
Zusätzlich wurde eine wässrige Calciumlösung enthaltend 2 Gew.-% Calciumchlorid bezogen auf das Gesamtgewicht der Lösung bereitgestellt.
-
Die erfindungsgemäßen Kapseln wurde mit einem Spherisator M, der Brace GmbH hergestellt. Das eingesetzte Gerät funktioniert über eine sogenannte Vibrationsdüsentechnik.
-
Zur Herstellung der Kapseln wurde die Ölphase durch die Innere- oder Kerndüse (0,6 mm Durchmesser) mit einem Druck von 135 mbar des Spherisators gedrückt. Die Alginatlösung wurde durch die äußere oder schalbildende Düse des Spherisators gedrückt, welche einen Durchmesser von 1,4 mm aufgewiesen hat. Der eingestellte Druck für die äußere Düse betrug 150 mbar. Die Vibrationsfrequenz des Spherisators wurde auf 75 Hz bei einer Amplitude für die Vibrationen von 1900 mV eingestellt. Die in diesem Verfahren hergestellten Tropfen, aufweisend einen Kern mit der Ölphase und eine äußere flüssige Hülle aus Alginatlösung wurde in die Calciumchloridlösung getropft. Nach ca. 3 Minuten wurden die erhaltenen kugelförmigen Kapseln mit einem geeigneten Sieb aus der Calciumchloridlösung entnommen und mit deionisiertem Wasser gewaschen. Nach dem Waschen wurden die erhaltenen Kapseln in eine Transportlösung gegeben. Das Gewichtsverhältnis der Kapseln zur Transportlösung beträgt 70:30.
-
Die erhaltenen Kapseln weisen einen mittleren Durchmesser von 2,7 mm auf. Der mittlere Kerndurchmesser beträgt 2,3 mm. Die Hülle umfassend Calciumalginat und der Kern bildet sich aus den Inhaltstoffen der Ölphase. Nachfolgend werden die so erhaltenen Kapseln mit der Bezeichnung OP1 bezeichnet.
-
Die Transportlösung umfasst die folgenden Inhaltstoffe bezogen auf das Gesamtgewicht der Transportlösung:
| Lösung | Inhaltstoffe | Anteil in Gew.-% |
| Transportlösung | Aqua | 94 |
| Methylpropanediol | 4 |
| 1,2-Hexandiol | 1 |
| Phenoxyethanol | 0,8 |
| Calciumchlorid | 0,2 |
-
Anschließend wurden die Zubereitungen der Beispiele Bsp.1* bis Bsp.4* sowie Vgl.1* bis Vgl.3* gemäß der nachfolgenden Tabellen bereitgestellt. Die Zubereitungen wurden hergestellt indem Phase A bei 85°C vermengt und Phase B unter Rühren zugegeben wurde. Nach Abkühlen auf 50°C wurde Phase C unter Rühren zugegeben. Phase D wurde abschließend bei 40°C unter Rühren zugegeben.
-
In allen Zubereitungen der Beispiele Bsp.1* bis Bsp.4* sowie Vgl.1* bis Vgl.3* wurde die Menge der Substanzen in Phase B so gewählt, dass die Viskosität bei allen Zubereitungen vergleichbar war. Sie lag bei allen Zubereitungen bei 2500 bis 3000 mPa·s, gemessen mit dem Rheomat R123 gemäß vorstehend beschriebener Angaben. Auf diese Weise konnte gewährleistet werden, dass bei gleicher Einarbeitung (Umfanggeschwindigkeit und Rührdauer) der Kapseln in die Zubereitung vergleichbare Energie eingetragen wurde. Eine ggf. auftretende Zerstörung der Perlen kann also nicht auf eine unterschiedliche Scherbeanspruchung durch verschiedene Viskosität der Gele zurückgeführt werden sondern muss mit den unterschiedlichen Inhaltstoffen zu begründen sein.
| | Inhaltsstoffe | Bsp.1* | Bsp.2* | Bsp.3* | Bsp.4* |
| Phase A | Aqua | ad 100 | ad 100 | ad 100 | ad 100 |
| Glycerin | 10,1 | 10,1 | 10,1 | 10,1 |
| Sodium Citrate | 0,25 | 0,25 | 0,25 | 0,25 |
| Phase B | Locust Bean Gum | 0,3 | 1,85 | | |
| Xanthan Gum | 0,3 | | 0,85 | |
| Gellan Gum (gemäß Formel (III)) | 0,1 | | | |
| Sodium Hyaluronate | 0,4 | | | |
| Chondrus Chrispus Extract | | | | 0,85 |
| Phase C | Phenoxyethanol | 0,8 | 0,8 | 0,8 | 0,8 |
| PEG-40 Hydrogenated Castor Oil | 0,6 | 0,6 | 0,6 | 0,6 |
| | | | | |
| Phase D | Methylpropanediol | 4 | 4 | 4 | 4 |
| 1,2 Hexandiol | 1 | 1 | 1 | 1 |
| | Inhaltsstoffe | Vgl.1* | Vgl.2* | Vgl.3* |
| Phase A | Aqua | ad 100 | ad 100 | ad 100 |
| Glycerin | 10,1 | 10,1 | 10,1 |
| Sodium Citrate | 0,25 | 0,25 | 0,25 |
| Phase B | C10-30 Alkyl Acrylates Crosspolymer | 0,65 | | |
| Carbomer | | 1 | |
| Acrylic Acid/VP Crosspolymer | | | 1 |
| Glyceryl Acrylat/Acrylic Acid Copolymer | | | 0,1 |
| PVM/MA Copolymer | | | 0,02 |
| Phase C | Phenoxyethanol | 0,8 | 0,8 | 0,8 |
| PEG-40 Hydrogenated Castor Oil | 0,6 | 0,6 | 0,6 |
| Phase D | Methylpropanediol | 4 | 4 | 4 |
| 1,2 Hexandiol | 1 | 1 | 1 |
-
Die Transportlösung mit den darin suspendierten Kapseln wurde den Zubereitungen der Beispiele Bsp.1* bis Bsp.4* sowie Vgl.1* bis Vgl.3* zugesetzt, wobei das Gewichtsverhältnis der Transportlösung enthaltend die Kapseln zu den jeweiligen Zubereitungen der Beispiel Bsp.1* bis Bsp.4* sowie Vgl. 1* bis Vgl.3* 21,43:78,57 betrug.
-
Zur Mischung wurde die Transportlösung enthaltend die Kapseln in einem Behälter vorgelegt und die jeweilige Zubereitung zugegeben. Die Mischung erfolgte mit einem IKA Magic Plant bei einer Geschwindigkeit von 40 rpm für 60s im Uhrzeigersinn und anschließend auf gleiche Weise gegen den Uhrzeigersinn. Es wurde ein handelsüblicher Spiralrührer verwendet. Anschließend wurden die erhaltenen Mischungen über einen Kugelhahn am unteren Boden des Rührers entnommen. Abhängig von den Inhaltstoffen wurden bereits bei Ausgabe der Zubereitungen unterschiedliche Trübungsgrade wahrgenommen.
-
Die erhaltenen Zubereitungen werden mit der Bezeichnung Bsp.1 bis Bsp.4 sowie Vgl.1 bis Vgl.3 beschrieben. Das Gewichtsverhältnis der erfindungsgemäßen kosmetischen Zubereitung zu den Kapseln beträgt folglich 85:15.
-
Die erhaltene Beispielzubereitung Bsp.1 bis Bsp.4 sind erfindungsgemäße kosmetische Zubereitungen, während die Vgl. 1 bis Vgl.3 Vergleichsbeispiele darstellen.
-
Zur besseren Orientierung ist die jeweilige Gesamtzusammensetzung der Zubereitungen Bsp.1 bis Bsp.4 sowie Vgl. 1 bis Vgl.3 nachfolgend nochmals angegeben. Die ermittelten Trübungsgrade wurden von Experten beurteilt:
| Inhaltsstoffe | Bsp.1 | Bsp.2 | Bsp.3 | Bsp.4 |
| Aqua | 83,035 | 82,345 | 83,265 | 83,265 |
| Glycerin | 9,34 | 9,34 | 9,34 | 9,34 |
| Sodium Citrate | 0,24 | 0,24 | 0,24 | 0,24 |
| Locust Bean Gum | 0,28 | 1,71 | | |
| Xanthan Gum | 0,28 | | 0,79 | |
| Gellan Gum (gemäß Formel (III)) | 0,1 | | | |
| Sodium Hyaluronate | 0,36 | | | |
| Chondrus Chrispus Extract | | | | 0,79 |
| Phenoxyethanol | 0,8 | 0,8 | 0,8 | 0,8 |
| PEG-40 Hydrogenated Castor Oil | 0,55 | 0,55 | 0,55 | 0,55 |
| Calcium Chloride | 0,015 | 0,015 | 0,015 | 0,015 |
| Methylpropanediol | 4 | 4 | 4 | 4 |
| 1,2 Hexandiol | 1 | 1 | 1 | 1 |
| | | | | |
| |
| Gewichtsverhältnis Zubereitung zu Kapseln | 85:15 | 85:15 | 85:15 | 85:15 |
| Trübung nach Herstellung | Keine Trübung | Keine Trübung | Keine Trübung | Keine Trübung |
| Trübung nach 6 Monaten Lagerung bei 40°C | Keine Trübung | Keine Trübung | Keine Trübung | Keine Trübung |
| Inhaltsstoffe | Vgl.1 | Vgl.2 | Vgl.3 |
| Aqua | 83,455 | 83,135 | 83,105 |
| Glycerin | 9,34 | 9,34 | 9,34 |
| Sodium Citrate | 0,24 | 0,24 | 0,24 |
| C10-30 Alkyl Acrylates Crosspolymer | 0,6 | | |
| Carbomer | | 0,92 | |
| Acrylic Acid/VP Crosspolymer | | | 0,92 |
| Glyceryl Acrylat/Acrylic Acid Copolymer | | | 0,01 |
| PVM/MA Copolymer | | | 0,02 |
| Phenoxyethanol | 0,8 | 0,8 | 0,8 |
| PEG-40 Hydrogenated Castor Oil | 0,55 | 0,55 | 0,55 |
| Calcium Chloride | 0,015 | 0,015 | 0,015 |
| Methylpropanediol | 4 | 4 | 4 |
| 1,2 Hexandiol | 1 | 1 | 1 |
| | | | |
| |
| Gewichtsverhältnis Zubereitung zu Kapseln | 85:15 | 85:15 | 85:15 |
| Trübung nach Herstellung | Starke Trübung | Starke Trübung | Starke Trübung |
| Trübung nach 6 Monaten Lagerung bei 40°C | Da bei Herstellung trüb, keine Beurteilung möglich | Da bei Herstellung trüb, keine Beurteilung möglich | Da bei Herstellung trüb, keine Beurteilung möglich |
-
Eine Analyse der Beispiele Vgl. 1 bis Vgl. 3 ergab, dass diese Zubereitung Ölkomponenten aus den Kapseln enthielt. Die kosmetischen Zubereitungen gemäß der Beispielrezepturen Bsp.1 bis Bsp.4 zeigten keine Ölkomponenten aus den Kapseln. So wurde ein austreten der Ölphase der Kapseln verhindert.
-
Ein Vergleich der Kapseln vor und nach Lagerung (6 Monate, 40°C) in der erfindungsgemäßen kosmetischen Zubereitung (Bsp.1 bis Bsp.4), zeigte, dass durch einbringen der Kapseln in die kosmetische Zubereitung, die Kapseln deutlich weicher wurden, ohne jedoch bereits in der kosmetischen Zubereitung aufzuplatzen.
-
Der nachfolgende Vergleichsversuch soll diese Aussage weiter veranschaulichen. Dazu wurden die nachfolgend aufgeführten kosmetischen Produkte hergestellt. Die Herstellung erfolgte analog zu Bsp.1 bis Bsp.3. Die verwendeten Kapseln wurden ebenfalls gemäß der vorstehenden Beschreibung hergestellt.
| Inhaltsstoffe | Bsp.5 | Bsp.6 | Bsp.7 | Vgl.4 |
| Aqua | Ad 100 | Ad 100 | Ad 100 | Ad 100 |
| Glycerin | 9,34 | 9,34 | 9,34 | 9,34 |
| Sodium Citrate | 0,09 | 0,24 | 0,37 | |
| Locust Bean Gum | 0,28 | 0,28 | 0,28 | 0,28 |
| Xanthan Gum | 0,28 | 0,28 | 0,28 | 0,28 |
| Gellan Gum (gemäß Formel (III)) | 0,1 | 0,1 | 0,1 | 0,1 |
| Sodium Hyaluronate | 0,36 | 0,36 | 0,36 | 0,36 |
| Phenoxyethanol | 0,8 | 0,8 | 0,8 | 0,8 |
| PEG-40 Hydrogenated Castor Oil | 0,55 | 0,55 | 0,55 | 0,55 |
| Calcium Chloride | 0,015 | 0,015 | 0,015 | 0,015 |
| Methylpropanediol | 4 | 4 | 4 | 4 |
| 1,2 Hexandiol | 1 | 1 | 1 | 1 |
| | | | | |
| |
| Gewichtsverhältnis Zubereitung zu Kapseln | 85:15 | 85:15 | 85:15 | 85:15 |
| Gewichtsverhältnis Kapseln zu Depolymerisationsmittel | 197:1 | 73:1 | 47:1 | - |
-
24h nach Suspendierung der Kapseln in den Zubereitungen der Beispiel Bsp.5 bis Bsp.7 sowie dem nicht erfindungsgemäßen Vergleichsbeispiels Vgl.4 wurden die Kapseln zerstörungsfrei aus den Zubereitungen entnommen und mit deionisiertem Wasser gereinigt. Die Lagerung nach Herstellung erfolgte unter Normalbedingungen.
-
Anschließend wurde jeweils eine Kapseln aus dem jeweiligen kosmetischen Produkt mit einem Texture Analyser (TA.XT plus Texture Analyzer (Stable Micro Systems)) analysiert, der über zwei Kunststoffplatten so konfiguriert war, dass die Kapseln entlang einer Achse der Kapseln komprimiert wurden. Dazu wurde jeweils eine Kapsel zwischen die Kunststoffplatten gelegt und der Abstand zwischen den Kunststoffplatten von 3 mm auf 1,8 mm reduziert. Die Geschwindigkeit wurde so gewählt, dass sich der Abstand um 0,01 mm/s verkleinern hat. Durch diesen Vorgang wurde die Kapsel entlang einer Achse gestaucht. Gleichzeitig wurde die Kraft gemessen, die aufgewendet werden musste, um die Kapsel auf diese Weise zu komprimieren.
-
Es wurde gefunden, dass die Kapseln des kosmetischen Produkts Bsp.6 sich leicht komprimieren lassen und dabei nicht platzen. Somit sind die Kapseln als besonders weich anzusehen. Die Kapseln aus Bsp.5 zeigten im Vergleich zu Bgl.4 keinen Unterschied in der Menge an Kraft, die zur Komprimierung aufgewendet werden musste. Bei Bsp.7 war eine Komprimierung nicht möglich, da die Kapseln sofort aufgeplatzt sind. Somit war hier keine Kraft messbar.
-
zeigt eine Auftragung der maximal aufzuwendenden Kraft in N, um die Kapseln auf die beschriebene Weise zu komprimieren. Die Kapseln aus Bsp.7 platzen sofort auf, so dass keine Kraft gemessen werden kann.
-
Weiter kosmetische Produkte gemäß der Erfindung sind in den nachfolgenden Tabellen dargestellt.
-
Dazu wurden zunächst neben den bisher verwendeten Kapseln OP1, die Kapseln OP2 bis OP4 hergestellt. Die Herstellung und Weiterverarbeitung mit der Transportlösung erfolgte analog zu der vorstehenden Beschreibung. Die Ölphase und Alginatphase der Kapseln OP2 bis OP4 setzen sich wie folgt zusammen:
| | | OP2 | OP3 | OP4 |
| Lösung | Inhaltstoffe | Anteil in Gew.-% | Anteil in Gew.-% | Anteil in Gew.-% |
| Ölphase | Octyldodecanol | 21,06 | 20 | 15 |
| Dicaprylyl Carbonate | 9,53 | 10,54 | 10,53 |
| Ethylhexyl Stearate | 8,54 | 10,53 | 10,55 |
| Cetearyl Isoonanoate | 8,53 | 7,48 | 8,52 |
| Simmondsia Chinensis Seed Oil | 0,85 | | 3,19 |
| Argania Spinosa Kernel Oil | 0,28 | 0,28 | |
| Tocopherol | 0,28 | 0,28 | 0,28 |
| Perfume | 1,42 | 1,42 | 1,42 |
| Mica | 0,04 | | 0,04 |
| Cl 77491 | 0,01 | 0,01 | 0,01 |
| Cl 77891 | 0,06 | 0,06 | 0,06 |
| Octocrylene | 3 | 3 | 4 |
| Butyl Methoxydibenzoylmethane | | 1 | 0,5 |
| Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine | 1 | | 0,5 |
| Alginatlösung | Aqua | 42,26 | 42,26 | 42,26 |
| Sodium Alginate | 0,43 | 0,43 | 0,43 |
| Methylpropanediol | 1,85 | 1,85 | 1,85 |
| 1,2-Hexandiol | 0,43 | 0,43 | 0,43 |
| Phenoxyethanol | 0,43 | 0,43 | 0,43 |
-
Es wurden jeweils die vorstehend beschriebenen Kapseln OP1 bis OP4 in die nachfolgenden Zubereitungen eingearbeitet:
| Inhaltsstoffe | Bsp.8 | Bsp.9 | Bsp.10 | Bsp.11 |
| Aqua | Ad 100 | Ad 100 | Ad 100 | Ad 100 |
| Glycerin | 9,34 | 9,34 | 9,34 | 9,34 |
| Sodium Citrate | 0,2 | 0,3 | 0,22 | 0,28 |
| Locust Bean Gum | 0,2 | 0,56 | | |
| Xanthan Gum | 0,36 | 0,4 | 0,2 | 0,4 |
| Gellan Gum (gemäß Formel (III)) | 0,05 | | | 0,1 |
| Sodium Hyaluronate | 0,36 | | | 0,1 |
| Chondrus Chrispus Extract | | | 0,33 | 0,1 |
| Phenoxyethanol | 0,8 | 0,8 | 0,8 | 0,8 |
| PEG-40 Hydrogenated Castor Oil | 0,55 | 0,55 | 0,55 | 0,55 |
| Calcium Chloride | 0,015 | 0,015 | 0,015 | 0,015 |
| Methylpropanediol | 4 | 4 | 4 | 4 |
| 1,2 Hexandiol | 1 | 1 | 1 | 1 |
| Inhaltsstoffe | Bsp.12 | Bsp.13 | Bsp.14 | Bsp.15 |
| Aqua | Ad 100 | Ad 100 | Ad 100 | Ad 100 |
| Glycerin | 9,34 | 9,34 | 9,34 | 9,34 |
| Trisodium EDTA | 0,19 | 0,25 | 0,30 | 0,33 |
| Locust Bean Gum | 0,2 | 0,56 | | |
| Xanthan Gum | 0,36 | 0,4 | 0,2 | 0,4 |
| Gellan Gum (gemäß Formel (III)) | 0,05 | | | 0,1 |
| Sodium Hyaluronate | 0,36 | | | 0,1 |
| Chondrus Chrispus Extract | | | 0,33 | 0,1 |
| Phenoxyethanol | 0,8 | 0,8 | 0,8 | 0,8 |
| PEG-40 Hydrogenated Castor Oil | 0,55 | 0,55 | 0,55 | 0,55 |
| Calcium Chloride | 0,015 | 0,015 | 0,015 | 0,015 |
| Methylpropanediol | 4 | 4 | 4 | 4 |
| 1,2 Hexandiol | 1 | 1 | 1 | 1 |
| Kreatin | 0,1 | | | |
| Panthenol | | 0,5 | | |
| Ascorbyl phosphat | | | 0,1 | |
| Octandiol | | | 0,2 | |
-
Die Gewichtsverhältnisse der kosmetischen Zubereitungen zu den Kapseln sind in der nachfolgenden Tabelle angegeben:
| | Kapseln |
| Zubereitung | OP1 | OP2 | OP3 | OP4 |
| Bsp.8 | 80:20 | 84:16 | 89:11 | 83:17 |
| Bsp.9 | 82:18 | 80:20 | 84:16 | 89:11 |
| Bsp.10 | 95:5 | 82:18 | 80:20 | 84:16 |
| Bsp.11 | 83:17 | 95:5 | 82:18 | 80:20 |
| Bsp.12 | 91:9 | 83:17 | 80:20 | 82:18 |
| Bsp.13 | 87:13 | 80:20 | 82:18 | 95:5 |
| Bsp.14 | 80:20 | 82:18 | 95:5 | 83:17 |
| Bsp.15 | 82:18 | 95:5 | 82:18 | 89:11 |
| Bsp.8 | 95:5 | 83:17 | 83:17 | 87:13 |
| Bsp.9 | 95:5 | 87:13 | 89:11 | 87:13 |
| Bsp.10 | 89:11 | 89:11 | 87:13 | 82:18 |
| Bsp.11 | 89:11 | 91:9 | 95:5 | 84:16 |
| Bsp.12 | 84:16 | 84:16 | 84:16 | 95:5 |
| Bsp.13 | 89:11 | 84:16 | 87:13 | 84:16 |
| Bsp.14 | 84:16 | 89:11 | 83:17 | 91:9 |
| Bsp.15 | 80:20 | 83:17 | 91:9 | 82:18 |
-
Die Herstellung der Kapseln und deren Anteil zur Lagerung in der Transportlösung wurden entsprechend angepasst. Auch in diesen Beispielen haben die Kapseln einen mittleren Durchmesser von 2,7 mm aufgewiesen.
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
-
Zitierte Patentliteratur
-
- WO 2015/169456 A1 [0002]
- US 2015/0044263 A1 [0005, 0007, 0008]
- US 9259030 B2 [0047]