DE102022003473A1 - Sicherheitselement mit einem maschinenlesbaren Code sowie Verfahren zur Herstellung desselbigen - Google Patents

Sicherheitselement mit einem maschinenlesbaren Code sowie Verfahren zur Herstellung desselbigen Download PDF

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Abstract

Es wird ein Sicherheitselement 10, vorzugsweise in Form eines Sicherheitsstreifens 10c, Sicherheitsfadens 10a, 10b oder Sicherheitspatches 10d vorgeschlagen, das einen maschinenlesbaren Code und ein optisch variables Sicherheitsmerkmal umfasst, welches ein vom Betrachtungswinkel abhängiges visuelles Erscheinungsbild aufweist. Der maschinenlesbare Code ist eine magnetische Codierung, die durch zumindest eine magnetische Pigmente enthaltende, opake Magnetdruckfarbe M1, M2, M3 drucktechnisch erzeugt ist, welche in zumindest einem definierten Codebereich C1, C2, C3 derart ein- oder aufgebracht ist, dass das visuelle Erscheinungsbild des optisch variablen Sicherheitsmerkmals zumindest zum Teil von der zumindest einen ein- oder aufgebrachten Magnetdruckfarbe M1, M2, M3 bestimmt ist. Das optisch variable Sicherheitsmerkmal umfasst eine mikrooptische Mikrolinsenanordnung 11, welche den zumindest einen Codebereich C1, C2, C3, in dem die zumindest eine Magnetdruckfarbe M1, M2, M3 ein- oder aufgebracht ist, überdeckt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Sicherheitselement, vorzugsweise in Form eines Folienstreifens, Folienfadens oder Folienpatches, mit einem maschinenlesbaren Code sowie ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Sicherheitselements.
  • Wertdokumente werden typischerweise zum Schutz von Fälschungen mit Sicherheitselementen versehen, die Sicherheitsmerkmale mit visuell und/oder maschinell verifizierbaren Eigenschaften implementieren, anhand derer die Echtheit des Wertdokumentes überprüft werden kann. Hierzu sind aus dem Stand der Technik verschiedene Sicherheitsmerkmale bekannt, die sich insbesondere hinsichtlich der technischen Mittel, mit denen das Sicherheitsmerkmal nachweisbar bzw. verifizierbar ist, unterscheiden.
  • Von besonderer Bedeutung sind visuelle Sicherheitsmerkmale mit optisch variablen Eigenschaften, d.h. das Erscheinungsbild des visuellen Sicherheitsmerkmals variiert je nach Betrachtungswinkel. Bei kontinuierlicher Veränderung des Betrachtungswinkels kann so insbesondere ein Kipp- und/oder Bewegungseffekt visualisiert werden. Derartige Sicherheitsmerkmale gelten als sehr fälschungssicher, da der vom Betrachtungswinkel abhängige, optisch variable Effekt im Allgemeinen für einen Fälscher nicht mit hinreichender Präzession erfasst werden kann, um diesen nachzuahmen. Zudem können derartige optisch variable Effekte nicht durch reguläre Druckprozesse erzeugt werden. Beispiele für optisch variable Sicherheitsmerkmale sind etwa Moiré-Magnifier, Kippbilder, Hologramme und Dünnschichtelemente.
  • Die Echtheit von Wertdokumenten soll nicht nur visuell, sondern auch maschinell prüfbar sein. Maschinelle Prüfbarkeit bietet ein hohes Sicherheitsniveau und ist in vielen technischen Anwendungsfällen sogar zwingend erforderlich, beispielweise bei der Banknotenbearbeitung. Geräte wie automatische Zählmaschinen und Verkaufsautomaten sollten Denominationen erkennen und/oder die Echtheit einer Banknote überprüfen können.
  • Bekannte Sicherheitsfäden und/oder Folienelemente mit visuellen, insbesondere optisch variablen, Sicherheitsmerkmalen, weisen keine wirkungsvolle Maschinenlesbarkeit auf. Es ist lediglich bekannt, derartige Sicherheitselemente mit Kodierungen zu versehen, die auf im Infraroten absorbierenden Substanzen basieren und vergleichsweise leicht nachzustellen bzw. zu fälschen sind. Magnetische Substanzen wiederum sind im Allgemeinen sowohl im Auflicht als auch im Durchlicht gut sichtbar, so dass diese das optische Erscheinungsbild von visuellen, insbesondere optisch variablen, Sicherheitsmerkmalen stören können.
  • Sicherheitselemente und/oder Wertdokumente mit Substraten aus einem Polymer weisen im Allgemeinen keine im Substrat integrierten, maschinenlesbare Sicherheitsmerkmale auf. Insbesondere im Bereich von Banknoten mit Substraten aus Polymer ist es bekannt, Magnetkodierungen aufzudrucken. Nachteilig daran ist, dass die aufgedruckte Magnetkodierung leicht abgerieben wird, insbesondere bei Banknoten, die sich im Umlauf befinden. Zudem können die auf den Banknoten aufgetragenen, magnetischen Substanzen von einem Fälscher vergleichsweise mühelos abgetragen, analysiert und/ oder nachgestellt werden. Auch eine direkte Nutzung der abgetragenen magnetischen Substanzen zur Fälschung ist möglich.
  • Drucktinten mit magnetischen Pigmenten für den Intaglio-Druck bzw. Tiefdruck sind beispielsweise aus EP 2 417 207 B1 bekannt.
  • Vor diesem Hintergrund ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Lösung für die vorgenannten Probleme vorzuschlagen. Es besteht insbesondere Bedarf an einem Sicherheitselement mit einem maschinenlesbaren Code, welcher zuverlässig auf Echtheit geprüft werden kann.
  • Die vorliegende Erfindung löst diese Aufgabe durch die anliegenden unabhängigen Ansprüche. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den davon abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Sicherheitselement bereitgestellt, vorzugsweise in Form eines Sicherheitsstreifens (auch: Folienstreifen), Sicherheitsfadens (auch: Folienfaden) oder Sicherheitspatches (auch: Folienpatch). Das Sicherheitselement weist einen maschinenlesbaren Code und ein optisch variables Sicherheitsmerkmal auf, welches ein vom Betrachtungswinkel abhängiges, visuelles Erscheinungsbild aufweist. Der maschinenlesbare Code umfasst eine magnetische Codierung (auch: Code), die durch zumindest eine, magnetische Pigmente enthaltende opake Magnetdruckfarbe drucktechnisch erzeugt ist, welche in zumindest einem definierten Codebereich derart ein- oder aufgebracht ist, dass das vom Betrachtungswinkel abhängige, visuelle Erscheinungsbild des optisch variablen Sicherheitsmerkmals zumindest zum Teil von der zumindest einen ein- oder aufgebrachten Magnetdruckfarbe bestimmt ist. Das optisch variable Sicherheitsmerkmal umfasst eine Mikrolinsenanordnung, welche den zumindest einen Codebereich, in dem die zumindest eine Magnetdruckfarbe ein- oder aufgebracht ist, überdeckt.
  • Mit anderen Worten wird vorgeschlagen, eine magnetische Codierung mit Hilfe zumindest einer magnetischen Druckfarbe zu erzeugen, die insbesondere in einem in Aufsicht auf das Sicherheitselement sichtbaren Codebereich beispielsweise als Teil eines Positiv- oder Negativdrucks ein- oder aufgebracht ist. Im Bereich des optisch variablen Sicherheitsmerkmals ist die Magnetfarbe derart aufgebracht, dass sie bzw. ihre magnetischen Pigmente das visuelle Erscheinungsbild des optisch variablen Sicherheitsmerkmals prägt bzw. zumindest zum Teil darstellt und somit bestimmt. Das optisch variable Sicherheitsmerkmal umfasst in vorteilhafter Weise eine Mikrolinsenanordnung von beispielsweise sphärischen oder asphärischen Linsen, Stablinsen und/oder Zylinderlinsen, die den zumindest einen Codebereich überdeckt, in dem die Magnetdruckfarbe ein- oder aufgebracht ist. Das Sicherheitselement weist somit eine innenliegende, magnetische Codierung auf, die durch die darüberliegende Mikrolinsenanordnung gut vor mechanischem Abrieb geschützt ist.
  • Mit einer zumindest teilweisen Darstellung des visuellen Erscheinungsbilds des optisch variablen Sicherheitsmerkmals soll insbesondere verstanden werden, dass die Magnetdruckfarbe nicht notwendigerweise die einzige Farbe ist, welche zur Darstellung des optisch variablen Sicherheitsmerkmals Verwendung findet. Es versteht sich ferner, dass zusätzliche Elemente, wie etwa Mikrostrukturierungen, Mikrovertiefungen, Reliefstrukturen oder dergleichen vorhanden sein können, die zur Erzeugung des jeweiligen optisch variablen Sicherheitsmerkmals dienen.
  • Optisch variable Sicherheitsmerkmale sind etwa als Moiré-Magnifier, Kippbilder, Hologramme und/oder Dünnschichtelemente ausgebildet. Das im Rahmen dieser Beschreibung vorgeschlagene, optisch variable Sicherheitsmerkmal bedient sich zur Erzeugung des optisch variablen Effekts der Mikrolinsenanordnung, die ein hierfür geeignetes optisches Abbildungsverhalten aufweist.
  • Die zumindest eine Magnetdruckfarbe ist eine opake Farbe mit einem Farbeindruck, der mit einer Buntfarbe, insbesondere Rot, Grün, Blau, Weiß oder Schwarz korrespondiert.
  • Da die magnetische Codierung und das optisch variable bzw. veränderliche Erscheinungsbild zumindest teilweise von der zumindest einen Magnetdruckfarbe hervorgerufen werden, kann ein gegenseitig störender Einfluss verringert werden. Visuelle und magnetische Sicherheitsmerkmale können somit gleichermaßen zuverlässig erkannt werden.
  • Zudem ist die magnetische Codierung bei dem erfindungsgemäßen Sicherheitselement in dem visuellen Erscheinungsbild des optisch variablen Sicherheitsmerkmals inkorporiert und somit mit diesem korreliert. Dies ermöglicht in vorteilhafter Weise die Implementierung von weiteren Sicherheitsebenen zur Erhöhung der Fälschungssicherheit, insbesondere dergestalt, dass Kombinationen von optisch und magnetisch erfassbaren Merkmalen herangezogen werden.
  • Das Sicherheitselement dient vorzugsweise zur Erhöhung der Fälschungshürde eines Wertdokuments. Unter Wertdokumenten sind insbesondere Banknoten, Aktien, Ausweisdokumente, Kreditkarten, Urkunden, Versichertenkarten und allgemein fälschungsgefährdete Dokumente zu verstehen, beispielsweise auch Produktsicherungselemente wie Etiketten und Verpackungen für hochwertige Produkte. Der Begriff „Wertdokument“ umfasst im Rahmen dieser Beschreibung nicht nur fertiggestellte, umlauffähige Wertdokumente, sondern auch Vorstufen der Wertdokumente wie Sicherheitspapiere, die nicht alle Merkmale eines umlauffähigen Wertdokuments besitzen, etwa auch in Bogen- oder Rollenform. Die Sicherheitselemente weisen beispielsweise Folienelemente in Form von Fäden, Streifen oder Patches auf, die auf ein Wertdokument aufgebracht oder in ein Wertdokument zumindest teilweise eingebracht werden, wie beispielsweise Fenstersicherheitsfäden und Pendelsicherheitsfäden, die verwendet werden, um durchgehende Öffnungen in einem Wertdokument abzudecken.
  • Der Nachweis bzw. die Überprüfung der magnetischen Codierung beinhaltet den Nachweis der magnetischen Druckfarbe bzw. Druckfarbschicht anhand der magnetischen Eigenschaften der zugeordneten magnetischen Pigmente. Die Echtheitsüberprüfung der Sicherheitselemente umfasst beispielsweise die Bestimmung eines magnetischen Feldes, einer magnetischen Flussdichte, einer Magnetisierung, einer Remanenz, einer Koerzitivität und/oder einer Hysterese. Zum Nachweis können die magnetischen Eigenschaften der magnetischen Pigmente bzw. deren Verteilung beispielsweise mit Hilfe von bekannten Magnetsensoren erfasst werden.
  • Im Vergleich zu Sicherheitselementen mit Codierungen, die auf im infraroten Spektralbereich absorbierenden Substanzen beruhen, stellt die magnetische Codierung eine erhöhte Fälschungshürde dar. Zudem sind Sicherheitselemente, insbesondere Folien- oder Sicherheitsfäden, mit optisch variablen Eigenschaften und magnetischen Codierungen besser maschinenlesbar als solche, die lediglich mit im infraroten Spektralbereich absorbierenden Codierungen ausgeführt sind.
  • Das visuelle Sicherheitsmerkmal wird beispielsweise in einfachen Ausführungen durch sichtbar im oder am Sicherheitselement bereitgestellte Codebereiche realisiert, die mit der zumindest einen Magnetdruckfarbe, vorzugsweise mit unterschiedlichen Magnetdruckfarben, beispielsweise in Form von Motiven oder Symbolen, bedruckt ist bzw. sind. Die verwendete Magnetdruckfarbe ist opak und entspricht einer Körperfarbe, die das optische Erscheinungsbild des optisch variablen Sicherheitsmerkmals darstellt. Der mit einer solchen Magnetdruckfarbe bedruckte Codebereich stellt eine maschinenlesbare Magnetkodierung bereit, die das Design bzw. das Erscheinungsbild des visuellen Sichermerkmals nicht stört und optisch von diesem vorzugsweise ohne weitere Hilfsmittel nicht zu trennen ist.
  • Es versteht sich, dass weitere Druckfarben mit magnetischen und/oder nicht-magnetischen Pigmenten zur Darstellung des optischen Erscheinungsbilds des Sicherheitselements, insbesondere des optisch variablen Sicherheitsmerkmals, vorgesehen werden können. Ferner versteht sich, dass in einem einzigen Codebereich auch verschiedene Magnetdruckfarben oder zusätzlich Farben mit nicht-magnetischen Pigmenten zumindest bereichsweise ein- oder aufgebracht werden können.
  • In Ausgestaltungen sind mehrere Codebereiche vorgesehen. In diesen Fällen sind die Codebereiche beispielsweise räumlich voneinander getrennte oder einander zumindest bereichsweise überlappende Bereiche, in denen die Magnetdruckfarbe bzw. -farben ein- oder aufgebracht sind.
  • Gemäß vorteilhaften Ausgestaltungen umfasst das optisch variable Sicherheitsmerkmal einen Moire-Magnifier. Moire-Magnifier sind mehrschichtige Aufbauten, die eine typischerweise fokussierende Mikrolinsenanordnung, eine transparente oder transluzente Bildschicht mit einer Anordnung von Bildelementen, insbesondere von Mikrobildern, und optional eine Abstandhalterschicht zwischen der mikrooptischen Reliefstruktur und der Bildschicht umfassen. Die Bildelemente bzw. Mikrobilder werden bei Betrachtung durch die Linsen vergrößert oder in anderer Weise optisch verändert. Weitere Funktionsschichten und/oder Hilfsschichten können zusätzlich vorhanden sein.
  • Vorzugsweise ist die zumindest eine Magnetdruckfarbe in Mikrovertiefungen, insbesondere in Mikrovertiefungen für Bildelemente wie etwa Mikrobilder, eingebracht, die in einer transparenten oder transluzenten Bildschicht, insbesondere Prägelackschicht, des Sicherheitselements eingeprägt sind. Derartige Ausgestaltungen können somit die eingeprägten Mikrovertiefungen des optisch variablen Sicherheitsmerkmals für ein zusätzliches magnetisches Merkmal nutzen, nämlich als Codebereich für die magnetische Codierung.
  • Mikrovertiefungen für Mikrobilder, die zur Erzeugung des optisch variablen Sicherheitsmerkmals mittels mikrooptischer Reliefstrukturen abgebildet bzw. vergrößert, werden, weisen typischerweise sehr kleine Abmessungen auf und sind daher inhärent schwierig nachzuahmen.
  • In vorteilhaften Ausgestaltungen weisen die magnetischen Pigmente der in den Mikrovertiefungen eingebrachten Magnetdruckfarben einen Durchmesser von weniger als 2 µm auf. Derartig klein dimensionierte magnetische Pigmente sind dazu geeignet, insbesondere Mikrovertiefungen für Mikrobilder von optisch variablen Sicherheitsmerkmalen, beispielsweise Moire-Magnifiern, einzufärben und entsprechend dort Codebereiche für die maschinenlesbare, magnetische Codierung bereitzustellen.
  • Alternativ oder zusätzlich weist das Sicherheitselement eine opake Deckschicht auf, die als Farbschicht mittels der zumindest einen Magnetdruckfarbe gebildet ist. In derartigen Ausgestaltungen können typischerweise größere Flächen, insbesondere im Vergleich zu den Mikrovertiefungen realisiert werden, die eine verbesserte Kodierung und Maschinenlesbarkeit bereitstellen. In solchen Ausgestaltungen ist die magnetische Codierung beispielsweise ein Motivdruck mit Aussparungen, also ein so genannter Cleartext bzw. Negativdruck oder ein Positivdruck in Form von Zeichen und/ oder Mustern.
  • Die magnetischen Pigmente der zumindest einen Magnetdruckfarbe, mittels derer die opake Deckschicht gebildet ist, weisen bevorzugt einen Durchmesser zwischen 2 µm bis 10 µm, besonders bevorzugt zwischen 3 µm bis 5 µm, auf.
  • Vorzugsweise weist die opake Deckschicht zumindest eine Aussparung auf, die ein Motiv, Zeichen oder Symbol in Negativdruck darstellt.
  • In vorteilhaften Ausgestaltungen umfasst die maschinenlesbare magnetische Codierung zumindest eine weitere opake Magnetdruckfarbe, die magnetische Pigmente enthält. Die magnetischen Pigmente der verschiedenen Magnetdruckfarben unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Farbgebung und/oder magnetischen Eigenschaften, insbesondere hinsichtlich ihrer magnetischer Koerzitivität. Die weitere Magnetdruckfarbe ist als Teil der magnetischen Codierung zumindest bereichsweise in einem mit der Magnetdruckfarbe bedruckten Codebereich oder in einem anderen Codebereich des Sicherheitselements ein- oder aufgebracht.
  • Gemäß möglichen Ausführungsbeispielen korrespondieren die zumindest zwei Magnetdruckfarben mit derselben Farbe und unterscheiden sich hinsichtlich ihrer magnetischen Eigenschaften, insbesondere hinsichtlich ihrer Koerzitivität („magnetic gemini“).
  • Gemäß anderen möglichen Ausführungsbeispielen korrespondieren die zumindest zwei Magnetdruckfarben mit unterschiedlichen Farben und unterscheiden sich hinsichtlich ihrer magnetischen Eigenschaften, insbesondere hinsichtlich ihrer Koerzitivität, nicht („magnetic solitair“).
  • Alternativ unterscheiden sich die zumindest zwei Magnetdruckfarben sowohl hinsichtlich ihrer Farbgebung als auch hinsichtlich ihrer magnetischen Eigenschaften, insbesondere Koerzitivität.
  • In vorteilhaften Ausgestaltungen werden zwei oder mehrere Magnetdruckfarben verwendet, deren magnetische Pigmente sich hinsichtlich ihrer magnetischen Koerzitivität unterscheiden. In diesem Fall sind die Codebereiche durch Bereiche mit hoher magnetischer Koerzitivität und Bereiche mit niedriger magnetischer Koerzitivität (sogenannte HiCoLoCo-Magnetcodierung) charakterisiert.
  • Gemäß möglichen Ausgestaltungen sind zumindest zwei Magnetfarben in unterschiedlichen Codebereichen ein- oder aufgebracht, die in Aufsicht als voneinander beabstandete Bereiche ausgebildet oder in Aufsicht einander überlappend angeordnet sind. Hierzu wird beispielsweise ein Codebereich mit zumindest zwei Magnetdruckfarben zumindest bereichsweise überlappend bedruckt.
  • In vorteilhaften Ausgestaltungen ist zumindest eine der Magnetdruckfarben in einem der Codebereiche in variabler Schichtdicke ein- oder aufgebracht, was ein weiteres Sicherheitsmerkmal zur Erhöhung der Fälschungssicherheit darstellt. Die Codebereiche sind somit nicht notwendigerweise gleichmäßig bedruckt, d. h. es ist insbesondere vorgesehen, die Codebereiche mit Magnetdruckfarben verlaufend zu bedrucken und/oder dort einen hinsichtlich seiner Schichtdicke variablen Farbauftrag vorzusehen.
  • Die magnetischen Pigmente der Magnetdruckfarbe(n) umfassen gemäß möglichen Ausgestaltungen der Erfindung einen magnetisierten oder magnetisierbaren Kern, der von einem opaken Farbstoff umhüllt bzw. ummantelt ist. Hierbei ist insbesondere zu verstehen, dass der magnetisierte oder magnetisierbare Kern vom opaken Farbstoff zumindest bereichsweise, vorzugsweise vollständig umgegeben ist. Magnetische Pigmente mit einem derartigen Aufbau können etwa gemäß der Lehre der EP 2152 821 B1 hergestellt werden. Die Farbschicht kann eine vom Kern abweichende opake Körperfarbe aufweisen, zum Beispiel Rot, Grün, Blau, Weiß, Schwarz und/oder metallisch glänzend sein, wobei der metallische Glanz im Wesentlichen dem Glanz von Silber, Gold, Kupfer, Chrom oder einem anderen Metall entspricht.
  • Es wurde festgestellt, dass eine Magnetdruckfarbe, welche silberummantelte Pigmente enthält und auf einer Seite des Sicherheitselements aufgebracht ist, auf der gegenüberliegenden Seite nicht oder nur stark vermindert sichtbar ist. Auf diese Weise können auch störende Einflüsse auf visuelle bzw. optisch variable Sicherheitsmerkmale vermieden werden.
  • Vorzugsweise ist das Sicherheitselement in Form eines Folien- oder Sicherheitsfadens, insbesondere Mikrolinsenfaden, ausgebildet.
  • Ein zweiter Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft ein Wertdokument wie etwa eine Banknote, welches ein Sicherheitselement mit den hier beschriebenen Merkmalen aufweist. Vorteile des mit dem erfindungsgemäßen Sicherheitselement gesicherten Wertdokuments, etwa hinsichtlich der Fälschungssicherheit, ergeben sich unmittelbar aus der diesbezüglichen Offenbarung des erfindungsgemäßen Sicherheitselements.
  • Zur Sicherung des Wertdokuments sind Ausgestaltungen mit mehreren Sicherheitselementen vorgesehen, die insbesondere registergenau mit diesem Wertdokument verbunden sind, etwa derart, dass diese nicht oder nur unter erheblichem technischen Aufwand wieder von dem Wertdokument gelöst werden können. Derartige Ausführungen ermöglichen die Kombination von magnetischen Codierungen und/oder visuellen, insbesondere optisch variablen, Sicherheitsmerkmalen, die von unterschiedlichen Sicherheitselementen insbesondere derart breitgestellt werden, dass die Gesamtheit der unterschiedlichen Sicherheitselemente eine Gesamtinformation ergeben, anhand derer die Echtheit des Wertdokuments verifiziert werden kann.
  • In möglichen Ausführungsbeispielen ergibt die Kombination von magnetischen Codierungen auf einem Sicherheitsfaden und/oder einem auf dem Wertdokument applizierten Sicherheitspatch und/oder Sicherheitssteifen und/oder weitere, auf dem Wertdokument aufgedruckte Sicherheitselementen eine Gesamtinformation, wobei vorzugsweise Kombinationen vorgesehen sind:
    • - aufgedruckte Sicherheitsmerkmale und magnetische Sicherheitsmerkmale eines Sicherheitsfadens;
    • - aufgedruckte Sicherheitsmerkmale und magnetische Sicherheitsmerkmale eines Sicherheitspatches und/oder Sicherheitssteifens;
    • - magnetische Sicherheitsmerkmale eines Sicherheitsfadens und eines Sicherheitspatches und/oder Sicherheitssteifens;
    • - aufgedruckte Sicherheitsmerkmale und magnetische Sicherheitsmerkmale eines Sicherheitsfadens und magnetische Sicherheitsmerkmale eines Sicherheitspatches und/oder Sicherheitssteifens.
  • Die entsprechenden Sicherheitselemente bzw. Sicherheitsmerkmale können insbesondere auf der Vorder- oder Rückseite des Wertdokuments bzw. der Banknote aufgebracht sein oder innenliegend im Wertdokument oder in einem der Sicherheitselemente eingebettet sein.
  • Mittels Auslesens der hier offenbarten magnetischen Codierungen wird vorzugsweise eine Denominationserkennung einer mit dem Sicherheitselement versehenen Banknote ermöglicht. Im Gegensatz zu Codierungen, die auf im infraroten Spektralbereich absorbierenden Substanzen beruhen, ist die magnetische Codierung unabhängig von der Orientierung des Sicherheitselements bzw. eines mit dem Sicherheitselement versehenen Wertdokuments gut auslesbar. Dies ermöglicht insbesondere ein zuverlässiges Auslesen von Banknoten mit derartige Sicherheitselemente in einer Banknotenbearbeitungsmaschine, etwa zur Denominationserkennung. Die Signale der magnetischen Codierung sind im Allgemeinen stärker als diejenigen, die von magnetischen Druckelementen wie etwa SPARK® oder einer Magnetzifferung verursacht werden.
  • Ein dritter Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung des erfindungsgemäßen Sicherheitselements. Vorteile des Verfahrens zur Herstellung ergeben sich unmittelbar aus der vorhergehenden und nachfolgenden Beschreibung, insbesondere mit Bezug auf das Sicherheitselement.
  • Bei der Herstellung des Sicherheitselements wird die magnetische Codierung dadurch drucktechnisch erzeugt, dass die zumindest eine, magnetische Pigmente enthaltende, opake Magnetdruckfarbe in zumindest einem, in Aufsicht auf das Sicherheitselement sichtbaren, definierten Codebereich ein- oder aufgebracht wird, der von einer Mikrolinsenanordnung überdeckt wird oder ist. Das Ein- oder Aufbringen der Magnetdruckfarbe in dem zumindest einen Codebereich erfolgt somit derart, dass das vom Betrachtungswinkel abhängige, visuelle Erscheinungsbild des optisch variablen Sicherheitsmerkmals zumindest zum Teil von der zumindest einen ein- oder aufgebrachten Magnetdruckfarbe bestimmt ist.
  • Als drucktechnisches Verfahren kann beispielsweise ein Intaglio-Druckverfahren oder ein Tiefdruckverfahren eingesetzt werden.
  • Die Magnetdruckfarbe bzw. -farben wird bzw. werden vorzugsweise zur Erzeugung von Bildelementen wie etwa Mikrobildern von optisch variablen Sicherheitsmerkmalen verwendet. Alternativ oder zusätzlich wird die Magnetdruckfarbe oder -farben zur Bereitstellung eines im Wesentlichen flächigen, insbesondere vollflächigen Drucks verwendet. In Ausgestaltungen ist beispielsweise vorgesehen, eine HiCoLoCo Magnetkodierung zu erzeugen, die optisch unauffällig bzw. versteckt ist, insbesondere in den Bildelementen oder in Deckweiß.
  • Ebenfalls ist möglich, eine zusätzliche bzw. kombinierte Codierung zu erzeugen, die auf Substanzen beruht, die im infraroten Spektralbereich (IR) absorbierend sind. Bevorzugt sind in diesem Zusammenhang IR- absorbierende Pigmente der Firma SICPA (SICPA SA, AVE de Florian 41, 1008, Prilly, Schweiz) bzw. unter dem Handelsnamen SICPATALK ® vertriebene Drucktinten.
  • Weitere Aspekte, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der nachfolgenden detaillierten Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen und Ausführungsvarianten mit Bezug auf die beiliegenden Figuren deutlich werden, welche zeigen:
    • 1 ein Wertdokument mit Sicherheitselementen in Aufsicht gemäß möglichen Ausführungsformen der Erfindung;
    • 2 ein weiteres Wertdokument mit Sicherheitselementen in Aufsicht gemäß möglichen Ausführungsformen der Erfindung;
    • 3 ein Sicherheitselement mit einem optisch variablen Sicherheitsmerkmal und einer magnetischen Codierung gemäß einer möglichen Ausführung der Erfindung in einer schematischen Querschnittsdarstellung, wobei die magnetische Codierung drucktechnisch durch magnetische Pigmente einer Magnetdruckfarbe gebildet ist;
    • 4 ein Sicherheitselement mit einem optisch variablen Sicherheitsmerkmal und einer magnetischen Codierung gemäß einer möglichen Ausführung der Erfindung in einer schematischen Querschnittsdarstellung, wobei die magnetische Codierung drucktechnisch durch unterschiedliche magnetische Pigmente zweier Magnetdruckfarben gebildet ist;
    • 5 ein Sicherheitselement mit Codebereichen einer magnetischen Codierung in einer schematischen Querschnittsdarstellung, die als bereichsweise opake Deckschicht ausgeführt ist;
    • 6 bis 14 Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Sicherheitselement mit magnetischen Codierungen in Aufsicht, die auf zwei unterschiedlichen Magnetdruckfarben basieren;
    • 15a bis 15e schematische Ausführungsbeispiele mit verlaufend bzw. ungleichmäßig bedruckten Codebereichen in Aufsicht, welche visuelle Sicherheitsmerkmale darstellen.
  • Anhand der Zeichnungen, die spezifische Ausführungsbeispiele der Erfindung illustrieren, wird die Erfindung nachfolgend beispielhaft erläutert. Diese Ausführungsbeispiele werden detailliert beschrieben und ermöglichen dem Fachmann die technische Umsetzung der Erfindung. Die beschriebenen Ausführungsformen schließen sich nicht gegenseitig aus, sondern ergänzen sich vielmehr. Insofern ist ein bestimmtes Merkmal, eine bestimmte Struktur oder eine bestimmte Eigenschaft, die im Zusammenhang mit einer Ausführungsform beschrieben wird, auch im Zusammenhang mit anderen Ausführungsformen umsetzbar, ohne vom Gegenstand der Erfindung abzuweichen. Ferner kann die Position oder Anordnung einzelner Elemente oder Schritte innerhalb der beschriebenen Ausführungsformen selbstverständlich modifiziert werden, ohne vom Gegenstand der Erfindung abzuweichen. Deshalb ist die nachfolgende Beschreibung der anliegenden Figuren nicht beschränkend zu verstehen, denn der Umfang der Erfindung wird ausschließlich durch die beigefügten Ansprüche definiert und umfasst auch Varianten und Äquivalente, die nachfolgend nicht ausdrücklich beschrieben werden.
  • 1 zeigt in einer schematischen Aufsicht ein Wertdokument 100, welches mit unterschiedlichen Sicherheitselementen 10 versehen ist, die vorzugsweise in definierter Lage, insbesondere registergenau, zueinander und mit Bezug auf das Wertdokument 100 angeordnet sind. Gezeigt sind Sicherheitselemente 10, die beispielhaft als Sicherheitsfaden 10a, Fenster-Sicherheitsfaden 10b, Sicherheitsstreifen 10c oder Sicherheitspatch 10d ausgeführt sind. Bei dem in 1 gezeigten Wertdokument 100 handelt es sich beispielsweise um eine Banknote mit einem Substrat aus Baumwollpapier, in welches der Sicherheitsfaden 10a eingebettet ist. Der Sicherheitsfaden 10b ist ein so genannter Fensterfaden, der so in das Substrat des Wertdokuments 100 eingebettet ist, dass dieser abwechselnd auf gegenüberliegenden Seiten des Wertdokuments 100 in Fenstern 11b sichtbar zu Tage tritt.
  • 1 zeigt eine Vielzahl von unterschiedlichen Sicherheitselementen 10, 10a, 10b, 10c, 10d, die nicht notwendigerweise in der dargestellten Gänze realisiert sein müssen. Es versteht sich, dass bereits ein einzelnes Sicherheitselement 10, insbesondere bei registergenauer Applikation, ein hinreichend fälschungssicheres Sicherheitsmerkmal für das Wertdokument 100 bereitstellen kann. In bevorzugten Ausgestaltungen können mehrere Sicherheitselemente 10 vorgesehen sein, um die Fälschungssicherheit zu erhöhen, wie zum Beispiel eine beliebige Kombination der in 1 gezeigten Sicherheitsmerkmale.
  • 2 zeigt beispielhaft ein weiteres Wertdokument 100 mit Sicherheitselementen 10, die als Sicherheitsstreifen 10c bzw. Sicherheitspatch 10d ausgeführt sind. Bei dem in 2 gezeigten Wertdokument 100 kann es sich beispielsweise um eine Banknote mit Polymersubstrat handeln, insbesondere aus Polyethylenterephthalat, bzw. um eine Folienverbundbanknote.
  • Die Sicherheitselemente 10 sind mit einem maschinenlesbaren Code versehen, der eine magnetische Codierung umfasst, welche drucktechnisch in Codebereichen C1, C2, C3 durch zumindest bereichsweise ein- oder aufgebrachte opake Magnetdruckfarben M1, M2, M3 erzeugt ist. Entsprechende Ausführungsformen zeigen exemplarisch die 3 bis 5 im Querschnitt und die 6 bis 15 in Aufsicht.
  • Die Magnetdruckfarben M1, M2, M3 enthalten magnetische Pigmente unterschiedlichen Typs derart, dass diese sich hinsichtlich ihrer Farbgebung und/oder magnetischen Eigenschaften unterscheiden, beispielsweise hinsichtlich ihrer Koerzitivität. Die magnetische Codierung codiert beispielsweise eine dem Sicherheitselement 10 oder dem Wertdokument 100 zugeordnete Information, wie etwa eine Denomination oder ähnliches. Mit anderen Worten kann beispielsweise die Denomination des Wertdokuments 100 anhand der magnetischen Codierung erkannt werden. Die Echtheitsüberprüfung der Sicherheitselemente 10 beinhaltet den Nachweis der Magnetdruckfarben M1, M2 bzw. deren magnetischen Pigmenten mittels Magnetsensoren, vorzugsweise in Kombination mit dem Nachweis eines optisch variablen Sicherheitsmerkmals, welches mit der magnetischen Codierung korreliert ist.
  • Die 3 bis 15 zeigen Sicherheitselemente 10 mit magnetischen Codierungen, die in den Codebereichen C1, C2, C3 einen Teil eines visuellen Sicherheitsmerkmals bereitstellen, insbesondere stellen die in den Codebereichen C1, C2 eingebrachten Magnetdruckfarben M1, M2 ein optisch variables Sicherheitsmerkmal bereit (siehe 3, 4).
  • Die in Aufsicht auf die Vorderseite des Sicherheitselements 10 sichtbaren Codebereiche C1, C2, C3 sind durch dort ein- oder aufgebrachte Magnetdruckfarben M1, M2, M3 erzeugt, die magnetische Pigmente enthalten.
  • 3 zeigt ein Sicherheitselement 10 im Querschnitt, welches ein visuell erfassbares, optisch variables Sicherheitsmerkmal implementiert, insbesondere einen Moire-Magnifier. Das Sicherheitselement 10 hat einen mehrschichtigen Aufbau, wobei eine Mikrolinsenanordnung 11 sichtseitig bzw. in Aufsicht eine oberste Schicht bildet und somit die darunterliegenden Schichten vor mechanischem Abrieb schützt. Die dargestellte Mikrolinsenanordnung 11 umfasst eine Vielzahl von Mikrolinsen 18, die auf darunterliegende Bildelemente 16 (auch: Mikrobilder, micro images) fokussiert sind. Bei Betrachtung durch die Mikrolinsenanordnung 11 werden die Bildelemente 16 vergrößert oder in anderer Weise optisch verändert, um den optisch variablen Effekt zu erzeugen.
  • Der Moire-Magnifier der 3 umfasst ferner eine Abstandhalterschicht 12, die zwischen der Mikrolinsenanordnung 11 und einer die Bildelemente 16 enthaltenden Bildschicht 13 angeordnet ist, und Funktionsschichten 14, 15. In der Funktionsschicht 14 können weitere maschinenlesbare Merkmale implementiert sein. Die weitere Funktionsschicht 15 besteht beispielsweise aus einer Klebstoffschicht zur bestimmungsgemäßen Anbringung des Sicherheitselements 10 an das Wertdokument 100. Die Bildschicht 13 besteht in der dargestellten Ausführungsform aus einem transparenten Prägelack, in der Mikrovertiefungen 17 eingeprägt sind. Alternativ dazu kann die Bildschicht 13 aus einem transluzenten Material gebildet sein. Die Mikrovertiefungen 17 sind mit derselben Magnetdruckfarbe M1 gefüllt und bilden die Bildelemente 16 als sogenannte Mikrobilder oder Microimages.
  • Die Mikrolinsen 18 und die Bildelemente 16 bilden jeweils eine zweidimensionale Anordnung. Die Bildschicht 13 sowie die Mikrolinsenanordnung 11 erzeugen das optisch variable Sicherheitsmerkmal. Das in der Funktionsschicht 14 optional enthaltene Sicherheitsmerkmal beruht beispielsweise auf dort eingebrachte Substanzen, die im infraroten Spektralbereich absorbierend, fluoreszierend und/oder phosphoreszierend sind. Gemäß anderen Varianten weist die Funktionsschicht 14 Primer oder Farbannahmeschichten auf.
  • 4 zeigt ein weiteres Sicherheitselement 10 mit einen zu 3 weitgehend analogen Aufbau. Im Gegensatz zu dem Ausführungsbeispiel der 3 sind einige der Mikrovertiefungen 17, die die Bildelemente 16 bilden, mit zwei verschiedenen Magnetdruckfarben M1, M2 verfüllt, die sich etwa hinsichtlich ihrer Koerzitivität unterscheiden und somit eine so genannte HiCoLoCo-Kodierung bereitstellen.
  • In den in 3 bis 5 dargestellten Ausführungsbeispielen werden die Codebereiche C1, C2 dadurch erzeugt, dass die Mikrovertiefungen 17 nicht mit einer beliebigen farbigen Substanz gefüllt werden, sondern mit einer Magnetdruckfarbe M1, M2 oder mit mehreren Magnetdruckfarben M1, M2. Dadurch wird der magnetisch auslesbare bzw. magnetische Code in einem innenliegenden Bereich des Sicherheitselements 10 erzeugt, der vor äußeren mechanischen Einflüssen gut geschützt ist, insbesondere wenn das Sicherheitselement 10 bzw. das mit dem Sicherheitselement 10 versehene Wertdokument 100 im Umlauf ist.
  • Da die Mikrovertiefungen 17 zumindest teilweise mit Magnetdruckfarben M1, M2 verfüllt sind, und mittels der Mikrolinsenanordnung 11 optisch abgebildet werden, bestimmen die Magnetdruckfarben M1, M2 ein vom Betrachtungswinkel abhängiges, visuelles Erscheinungsbild zumindest zum Teil.
  • Aufgrund der geringen räumlichen Ausdehnung der Mikrovertiefungen 17 weisen die magnetischen Pigmente der Magnetdruckfarben M1, M2, die dort eingebracht sind, vorzugsweise einen Durchmesser von weniger als 2 µm auf.
  • Die magnetischen Pigmente der Magnetdruckfarben M1, M2, M3 umfassen vorzugsweise einen magnetisierten oder magnetisierbaren Kern, der von einem opaken Farbstoff umhüllt ist. Der Farbstoff korrespondiert mit einer opaken Körperfarbe, beispielsweise Rot, Grün, Blau, Schwarz oder Weiß und/oder ist metallisch glänzend, beispielsweise entsprechend dem metallischen Glanz, der von Silber, Gold, Kupfer, Chrom oder einem anderen Metall vermittelt wird.
  • Gemäß möglicher Varianten korrespondieren zumindest zwei der Magnetdruckfarben M1, M2, M3 mit derselben Farbe und unterscheiden sich hinsichtlich ihrer magnetischen Eigenschaften, insbesondere ihrer Koerzitivität. In hierzu alternativen Ausführungen korrespondieren die zumindest zwei Magnetdruckfarben M1, M2, M3 mit unterschiedlichen Farben und unterscheiden sich hinsichtlich ihrer magnetischen Eigenschaften nicht. Im Allgemeinen können die Magnetdruckfarben M1, M2, M3 sich sowohl hinsichtlich ihrer Farbgebung als auch ihrer magnetischen Eigenschaften unterscheiden.
  • In einem weiteren, nicht näher dargestellten Ausführungsbeispiel ist die in 4 gezeigte Funktionsschicht 14 als opake, also im Wesentlichen lichtundurchlässige Deckschicht ausgeführt. Die opake Deckschicht ist auf der der Mikrolinsenanordnung 11 abgewandten Seite mit Magnetdruckfarben M1, M2, M3 bereichsweise flächig bedruckt, so dass diese sichtseitig bzw. in Aufsicht nicht sichtbar in Erscheinung treten und somit das optisch veränderliche Erscheinungsbild des optisch variablen Sicherheitsmerkmals nicht störend beeinflusst wird. Das flächige Bedrucken mit Magnetdruckfarben M1, M2, M3 ermöglicht die Realisierung größerer Codebereiche C1, C2, C3, die entsprechend zuverlässig mittels gängiger Magnetsensoren auslesbar sind. Um noch besser zu erfassende Signaturen zu generieren, werden vorzugsweise Magnetdruckfarben M3 mit magnetischen Pigmenten verwendet, die im Vergleich zu den in den Mikrovertiefungen 17 eingebrachten Pigmenten einen größeren Durchmesser haben, beispielsweise zwischen 2 µm bis 10 µm, besonders bevorzugt zwischen 3 µm bis 5 µm.
  • Optional kann auch die Rückseite des Sicherheitselements 10, insbesondere des Sicherheitsfadens 10a, 10b mit einer Magnetdruckfarbe M1, M2, M3 bedruckt werden. Auch in diesem Fall sind typischerweise größere Flächen im Vergleich zu den Mikrovertiefungen 17 realisierbar, die eine zuverlässige Codierung und Maschinenlesbarkeit sicherstellen. Insbesondere eine mit Silber ummantelte magnetische Pigmente enthaltende Magnetdruckfarbe ist auf der Vorderseite des Sicherheitselementes 10 in Auflicht nicht sichtbar, wenn diese auf der Rückseite des Sicherheitselements 10 aufgebracht ist.
  • 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des Sicherheitselementes 10, welches ein optisch variables Sicherheitsmerkmal mittels einer optischen Reliefstruktur 11 und Bildelementen 16 analog zu der in 4 illustrierten Ausführung erzeugt. Diesbezüglich wird auf die Beschreibung der 4 beschrieben.
  • Das Ausführungsbeispiel gemäß 5 umfasst eine Funktionsschicht, die als opake Deckschicht 19 der Magnetdruckfarbe M3 gebildet ist und zumindest einen weiteren, relativ großflächigen Codebereich C3 der magnetischen Codierung definiert. Entsprechend weist die Magnetdruckfarbe M3 bevorzugt magnetische Pigmente auf, deren Durchmesser zwischen 2 µm bis 10 µm, besonders bevorzugt zwischen 3 µm bis 5 µm liegen.
  • Die opake Deckschicht 19 der 5 bildet eine Farbschicht mit Aussparungen 20 in Form eines Negativdrucks (Cleartext), der insbesondere bei Betrachtung im Durchlicht gut sichtbar ist.
  • Es versteht sich, dass die maschinenlesbaren, magnetischen Codierungen umso schwieriger zu fälschen sind, je mehr Magnetdruckfarben M1, M2, M3 verwendet werden, und je komplexere Formen die Codebereiche C1, C2, C3 bzw. die Teilflächen haben, welche innerhalb der einzelnen Codebereiche C1, C2, C3 jeweils mit einer Magnetdruckfarbe M1, M2, M3 oder einem Gemisch aus Magnetdruckfarben M1, M2, M3 beaufschlagt sind. Auch die Erhöhung der Anzahl an Codebereichen C1, C2, C3 führt zu einer Steigerung der Fälschungssicherheit.
  • Die 6 bis 9 zeigen verschiedene, im Wesentlichen rechteckige Sicherheitselemente 10 mit streifenförmigen Codebereichen C1, C2 in Aufsicht. Die Codebereiche C1, C2 sind in Aufsicht sichtbar und bilden einen Teil eines optisch variablen Sicherheitsmerkmals.
  • 6 zeigt eine einfache Ausführung mit zwei Codebereichen C1, C2, die sich als Streifen 24 über die gesamte Längsausdehnung des Sicherheitselements 10 erstrecken und durch einen dazwischen liegenden, unbedruckten Bereich 22 voneinander getrennt sind. Beispielsweise implementieren die Codebereiche C1, C2 eine HiCoLoCo-Codierung, bei der die magnetischen Pigmente der Magnetdruckfarbe M1 des Codebereichs C1 eine höhere Koerzitivität aufweisen, als die magnetischen Pigmente der Magnetdruckfarbe M2, die im Codebereich C2 ein- oder aufgebracht sind.
  • 7 zeigt ein Sicherheitselement 10 mit zwei parallel zueinander angeordneten Streifen 24, die alternierend mit Magnetdruckfarben M1, M2 bedruckt sind und so alternierende Codebereiche C1, C2 definieren. Die beiden parallel zueinander angeordneten Längsstreifen 24 sind vom unbedruckten Bereich 22 voneinander getrennt.
  • Bei der in 8 gezeigten Ausführung ist das Sicherheitselement 10 streifenförmig ausgebildet und in Längsrichtung alternierend mit Magnetdruckfarben M1, M2 derart bedruckt, dass im Wesentlichen rechteckige Codebereiche C1, C2 unterschiedlicher Größe gebildet werden, die durch unbedruckte Bereiche 22 voneinander beabstandet sind.
  • Der Begriff „unbedruckt“ ist hierbei dahingehend zu verstehen, dass im unbedruckten Bereich 22 keine Magnetdruckfarben M1, M2, M3 bzw. deren Pigmente ein- oder aufgebracht sind.
  • 9 zeigt eine der 8 ähnliche Ausführung, bei der die Codebereiche C1, C2 als Diagonalstreifen ausgeführt sind.
  • 10 und 11 zeigen weitere Sicherheitselemente 10, die in Aufsicht als kreisförmige Strukturen sichtbar sind. Bei der Ausführung der 10 sind die Codebereiche C1, C2 als konzentrische Kreisringe ausgeführt, die um einen zentralen unbedruckten Bereich 22 angeordnet sind. 10 zeigt ein kreisförmiges Sicherheitselement 10 mit streifenförmigen Codebereichen C1, C2, die parallel zueinander angeordnet sind und sichtseitig zueinander beabstandet sind.
  • 12 zeigt ein Sicherheitselement 10 mit einem hexagonalen Erscheinungsbild in Aufsicht. Die Magnetdruckfarben M1, M2 aufweisenden Codebereiche C1, C2 sind als Diagonalstreifen ausgeführt.
  • 13 zeigt ein im Wesentlichen quadratisches Sicherheitselement 10 mit Codebereichen C1, C2, die durch einen kreuzförmigen, unbedruckten Bereich 22 voneinander räumlich getrennt sind.
  • 14 zeigt ein Sicherheitselement 10 in Aufsicht, bei dem sich zwei streifenförmige Codebereiche C1, C2 in einem Überlappungsabschnitt 26 abschnittsweise überlappen.
  • 15a bis 15d zeigen exemplarisch Codebereichen C1, C2 von Sicherheitselementen 10, die mit Magnetdruckfarben M1, M2 ungleichmäßig bedruckt sind bzw. in denen die Magnetdruckfarben M1, M2 in variabler Schichtdicke ein- oder aufgebracht sind.
  • 15e zeigt ein Ausführungsbeispiel mit zwei Codebereichen C1, C2, die ungleichmäßig mit Magnetdruckfarben M1, M2 bedruckt sind und sich im Überlappungsbereich 26 überlappen.
  • Bei einem Verfahren zur Herstellung des Sicherheitselementes wird die magnetische Codierung drucktechnisch erzeugt. Zumindest eine opake Magnetdruckfarbe M1, M2, M3 mit magnetischen Pigmenten wird in definierten Codebereichen C1, C2, C3 des Sicherheitselements 10 ein- oder aufgebracht (vgl. 3 bis 15), und zwar dergestalt, dass diese zumindest einen Teil eines optisch variablen Sicherheitsmerkmals bereitstellt.
  • Dazu kann die Mikrovertiefungen 17 eines Moiré- Magnifiers mit derselben Magnetdruckfarbe M1 verfüllt werden, wie insbesondere in 3 gezeigt.
  • Alternativ dazu können die Mikrovertiefungen 17 zur Bereitstellung der Bildelemente 16 auch mit verschiedenen Magnetdruckfarben M1, M2, M3 bedruckt werden.
  • Auch die opake Deckschicht 19 der 5 kann beispielsweise von einer einzigen Magnetdruckfarbe M3 oder unterschiedlichen Magnetdruckfarben M1, M2, M3 gebildet werden und insbesondere Zeichen, Symbole oder andere Motive als Aussparungen 20 in Negativdruck kodieren.
  • Die Codebereiche C1, C2, C3 sind zur Bereitstellung des optisch variablen Sicherheitsmerkmals unterhalb der Mikrolinsenanordnung 11 angeordnet. Hierzu wird die Mikrolinsenanordnung 11 vor oder nach dem Bedrucken mit Magnetfarben M1, M2, M3 beispielsweise mittels Laminierens mit der Bildschicht 13 verbunden werden.
  • Anhand der Zeichnungen, die spezifische Ausführungsbeispiele der Erfindung illustrieren, wird die Erfindung vorstehend beispielhaft erläutert. Diese Ausführungsbeispiele werden oben detailliert beschrieben und ermöglichen dem Fachmann die technische Umsetzung der Erfindung. Die beschriebenen Ausführungsformen schließen sich nicht gegenseitig aus, sondern ergänzen sich vielmehr. Insofern ist ein bestimmtes Merkmal, eine bestimmte Struktur oder eine bestimmte Eigenschaft, die im Zusammenhang mit einer Ausführungsform beschrieben wird, auch im Zusammenhang mit anderen Ausführungsformen umsetzbar, ohne vom Gegenstand der Erfindung abzuweichen. Ferner kann die Position oder Anordnung einzelner Elemente oder Schritte innerhalb der beschriebenen Ausführungsformen selbstverständlich modifiziert werden, ohne vom Gegenstand der Erfindung abzuweichen. Deshalb ist die Beschreibung der anliegenden Figuren nicht beschränkend zu verstehen, denn der Umfang der Erfindung wird ausschließlich durch die beigefügten Ansprüche definiert du umfasst auch Varianten und Äquivalente, die nicht ausdrücklich beschrieben werden.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • EP 2417207 B1 [0007]
    • EP 2152821 B1 [0037]

Claims (15)

  1. Sicherheitselement (10), vorzugsweise in Form eines Sicherheitsstreifens (10c), Sicherheitsfadens (10a, 10b) oder Sicherheitspatches (10d), mit einem maschinenlesbaren Code und einem optisch variablen Sicherheitsmerkmal, welches ein vom Betrachtungswinkel abhängiges, visuelles Erscheinungsbild aufweist, wobei der maschinenlesbare Code eine magnetische Codierung ist, die durch zumindest eine magnetische Pigmente enthaltende, opake Magnetdruckfarbe (M1, M2, M3) drucktechnisch erzeugt ist, welche in zumindest einem definierten Codebereich (C1, C2, C3) derart ein- oder aufgebracht ist, dass das visuelle Erscheinungsbild des optisch variablen Sicherheitsmerkmals zumindest zum Teil von der zumindest einen ein- oder aufgebrachten Magnetdruckfarbe (M1, M2, M3) bestimmt ist, wobei das optisch variable Sicherheitsmerkmal eine mikrooptische Mikrolinsenanordnung (11) umfasst, welche den zumindest einen Codebereich (C1, C2, C3), in dem die zumindest eine Magnetdruckfarbe (M1, M2, M3) ein- oder aufgebracht ist, überdeckt.
  2. Sicherheitselement (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das optisch variable Sicherheitsmerkmal einen Moire-Magnifier umfasst.
  3. Sicherheitselement (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Magnetdruckfarbe (M1, M2) in Mikrovertiefungen (17), insbesondere für Mikrobilder, eingebracht sind, die in einer transparenten oder transluzenten Bildschicht (13) des Sicherheitselements (10) eingeprägt sind.
  4. Sicherheitselement (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetischen Pigmente der in den Mikrovertiefungen (17) eingebrachten Magnetdruckfarbe (M1, M2) einen Durchmesser von weniger als 2 µm aufweisen.
  5. Sicherheitselement (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine opake Deckschicht (19) des Sicherheitselements (10) als Farbschicht von der zumindest einen Magnetdruckfarbe (M3) gebildet ist.
  6. Sicherheitselement (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetischen Pigmente der zumindest einen Magnetdruckfarbe (M3), mittels derer die opake Deckschicht (19) gebildet ist, einen Durchmesser zwischen 2 µm bis 10 µm, bevorzugt zwischen 3 µm bis 5 µm, aufweisen.
  7. Sicherheitselement (10) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die opake Deckschicht zumindest eine Aussparung aufweist, die ein Motiv, Zeichen oder Symbol in Negativdruck darstellt.
  8. Sicherheitselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der maschinenlesbare Magnetcode zumindest eine weitere, magnetische Pigmente enthaltende, opake Magnetdruckfarbe (M1, M2, M3) umfasst, wobei magnetische Pigmente von verschiedenen Magnetdruckfarben (M1, M2, M3) sich hinsichtlich Farbgebung und/oder magnetischen Eigenschaften, insbesondere hinsichtlich magnetischer Koerzitivität, unterscheiden.
  9. Sicherheitselement (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei der Magnetdruckfarben (M1, M2, M3) mit derselben Farbe korrespondieren und sich hinsichtlich ihrer magnetischen Eigenschaften, insbesondere ihrer Koerzitivität, unterscheiden oder zumindest zwei der Magnetdruckfarben (M1, M2, M3) mit unterschiedlichen Farben korrespondieren und sich hinsichtlich ihrer magnetischen Eigenschaften, insbesondere ihrer Koerzitivität, nicht unterscheiden.
  10. Sicherheitselement (10) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei der Magnetdruckfarben (M1, M2, M3) in unterschiedlichen Codebereichen (C1, C2) ein- oder aufgebracht sind, die in Aufsicht als voneinander beabstandete Bereiche ausgebildet und/oder einander in Aufsicht überlappend angeordnet sind.
  11. Sicherheitselement (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetischen Pigmente der zumindest einen Magnetdruckfarbe (M1, M2, M3) einen magnetisierten oder magnetisierbaren Kern umfassen, der von einem opaken Farbstoff umhüllt ist.
  12. Sicherheitselement (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Magnetdruckfarbe (M1, M2) in einem der Codebereiche (C1, C2) in variabler Schichtdicke ein- oder aufgebracht ist.
  13. Sicherheitselement (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitselement in Form eines Folienfadens (10a, 10b), insbesondere Mikrolinsenfaden, ausgebildet ist.
  14. Wertdokument (100) mit zumindest einem Sicherheitselement (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 13.
  15. Verfahren zur Herstellung eines Sicherheitselementes (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetische Codierung dadurch drucktechnisch erzeugt wird, dass die zumindest eine, magnetische Pigmente enthaltende, opake Magnetdruckfarbe (M1, M2, M3) in zumindest einem in Aufsicht auf das Sicherheitselement (10) sichtbaren definierten Codebereich (C1, C2, C3) ein- oder aufgebracht und von einer Mikrolinsenanordnung (11) überdeckt wird, so dass das vom Betrachtungswinkel abhängige, visuelle Erscheinungsbild des optisch variablen Sicherheitsmerkmals zumindest zum Teil von der zumindest einen ein- oder aufgebrachten Magnetdruckfarbe (M1, M2, M3) bestimmt ist.
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