DE10239558A1 - Außenzahnradpumpe mit Druckfluidvorladung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Außenzahnradpumpe, umfassend ein Gehäuse (3a, 3b), eine in dem Gehäuse (3a, 3b) gebildete Zahnradkammer (4) mit einem Einlass (5) für ein Fluid auf einer Niederdruckseite und einem Auslass (6) für das Fluid auf einer Hochdruckseite und mit axialen Dichtstegen (7) und radialen Dichtstegen (8), ein in der Zahnradkammer (4) drehbares erstes Zahnrad (1) mit einer Außenverzahnung, ein in der Zahnradkammer (4) drehbares zweites Zahnrad (2) mit einer Außenverzahnung, die mit der Außenverzahnung des ersten Zahnrads (1) in einem Zahneingriff ist, wobei die Außenverzahnungen Förderzellen (10) bilden, in denen das Fluid von dem Einlass (5) zu dem Auslass (6) transportiert wird und die axial von den axialen Dichtstegen (7) und radial von den radialen Dichtstegen (8) abgedichtet werden, und wenigstens eine Druckfluidzuführung (20, 21), durch die der Niederdruckseite Druckfluid zuführbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Druckfluidzuführung (15, 16) auf der Niederdruckseite in eine Förderzelle (10) mündet, der einer der radialen Dichtstege (8) radial gegenüberliegt.
Description
- Die Erfindung betrifft Außenzahnradpumpen für die Verwendung beispielsweise als Schmierölpumpen für Verbrennungskolbenmotoren.
- Ein ständiges Problem bei Flüssigkeitspumpen ist die Kavitation. Kavitation entsteht insbesondere durch eine unvollständige Befüllung der Zahnzwischenräume. Mit zunehmender Drehzahl der Pumpenzahnräder steigt auch die Zentrifugalkraft, die auf das zu fördernde Fluid in den Zahnzwischenräumen wirkt, so dass der Füllgrad sinkt. Die Folgen sind Kavitation und damit einhergehend eine starke Geräuschentwicklung.
- Es ist eine Aufgabe der Erfindung, die Kavitation und Geräusche bei Außenzahnradpumpen zu vermindern.
- Die Erfindung betrifft eine Außenzahnradpumpe mit einem Gehäuse, in dem eine Zahnradkammer mit einem Einlass und einem Auslass für ein zu förderndes Fluid gebildet sind, und einem Zahnradlaufsatz aus wenigstens zwei außenverzahnten Stirnrädern, die im Falle eines Drehantriebs miteinander kämmen. Das im Falle des Drehantriebs der Zahnräder durch den Einlass der Zahnradkammer angesaugte Fluid füllt die Zahnzwischenräume der Außenverzahnungen und wird durch die drehenden Zahnräder zu dem Auslass der Zahnradkammer transportiert und dort aufgrund des sich schließenden Zahneingriffs der Zahnräder unter höherem Druck verdrängt. Zwischen dem Einlass und dem Auslass bilden die Zahnzwischenräume der Außenverzahnungen Förderzellen für das Fluid. Die Förderzellen werden axial, das heißt zu den Stirnseiten der Zahnräder, von axialen Dichtstegen und radial, das heißt über einen Winkelbereich entlang der Peripherie der Zahnräder, von radialen Dichtstegen begrenzt. Zwischen den Zahnrädern und den Dichtstegen verbleiben unvermeidlich Dichtspalte, die Dichtspalte sind jedoch ausreichend schmal, um eine den Auslass einschließende Hochdruckseite der Zahnradkammer von einer den Einlass einschließenden Niederdruckseite zu trennen. In diesem Sinne dichten die Dichtstege die Förderzellen und den Einlass gegen den Auslass ab.
- Ferner umfasst die Pumpe eine Druckfluidzuführung, durch die der Niederdruckseite Druckfluid zuführbar ist. Das Druckfluid ist vorzugsweise das von der Pumpe geförderte Fluid der Hochdruckseite der Pumpe, wobei unter der Hochdruckseite der Pumpe nicht nur die Hochdruckseite der Zahnradkammer, sondern auch der sich daran anschließende Hochdruckteil des Fluidsystems verstanden wird, in dem die Pumpe das Fluid fördert. Dieser Hochdruckteil erstreckt sich bis wenigstens unmittelbar hinter das letzte, von der Pumpe mit dem Fluid zu versorgende Aggregat. Es handelt sich bei der Druckfluidzuführung in diesem Falle um eine Druckfluidrückführung. Grundsätzlich wäre es jedoch denkbar, ein anderweitig unter Druck gesetztes Fluid zuzuführen.
- In bevorzugten Verwendungen der Außenzahnradpumpe als Schmierölpumpe für Verbrennungskolbenmotoren, insbesondere Hubkolbenmotoren, oder als Versorgungspumpe für ein Automatikgetriebe wird in den meisten Fällen die Pumpe von dem Motor proportional zur Motordrehzahl, oft mit der Motordrehzahl, angetrieben. Aufgrund des praktisch konstanten spezifischen Fördervolumens von Außenzahnradpumpen steigt das absolute Fördervolumen der Pumpe entsprechend proportional mit der Motordrehzahl. Der Schmierölbedarf des Motors steigt jedoch nur in einem unteren Drehzahlbereich, beispielsweise bis etwa 4000 U/min, proportional mit der Motordrehzahl und bleibt anschließend konstant. In dem Drehzahlbereich über dem Abknicken der Bedarfskurve ist das Fördervolumen der Pumpe daher größer als der tatsächliche Bedarf. Das überschüssige Schmieröl wird meist einfach abgezweigt und energieverlustbehaftet in ein Ölreservoir zurückgeführt. Analog gilt dies auch für den Bedarf eines Automatikgetriebes an Hydraulikflüssigkeit. In solchen Anwendungen wie grundsätzlich auch in anderen Anwendungen, in denen das Fördervolumen der Pumpe größer als der tatsächliche Bedarf ist, so beispielsweise auch als Hydraulikpumpe zur Versorgung eines Automatikgetriebes eines Fahrzeugs, wird es deshalb bevorzugt, wenn das zu der Niederdruckseite zurückgeführte Druckfluid vor dem zu versorgenden Aggregat abgenommen wird. Besonders bevorzugt wird das Druckfluid noch in der Zahnradkammer von deren Hochdruckseite oder zumindest noch vor dem Gehäuseauslass abgenommen. Die Druckfluidzuführung kann in diesem Fall vorteilhafterweise allein durch einen Druckfluidkanal oder mehrere Druckfluidkanäle in dem Pumpengehäuse gebildet werden.
- Nach der Erfindung wird das Druckfluid einer Förderzelle zugeführt, die sich bei einer Drehbewegung der Zahnräder bereits in den Drehwinkelbereich bewegt hat, der von einem der radialen Dichtstege umschlungen wird. Die Druckfluidzuführung mündet dem gemäß in eine Förderzelle, der ein radialer Dichtsteg radial gegenüberliegt. Vorzugsweise ist solch eine Druckfluidzuführung für jedes der wenigstens zwei Zahnräder des Zahnradlaufsatzes vorgesehen. Umfasst die Pumpe mehr als zwei Zahnräder, so wird Druckfluid vorzugsweise für jedes der Zahnräder in den jeweiligen Umschlingungsbereich geführt.
- Durch das erfindungsgemäße Vorladen gezielt in den Bereich der Umschlingung wird dem Problem der Kavitation wesentlich wirksamer entgegengewirkt als bei einer Druckfluidzuführung einfach in den Einlass oder den Saugbereich der Zahnradkammer stromaufwärts von den radialen Dichtstegen. Würde das Druckfluid einfach in den Saugbereich zugeführt werden, das heißt in den Bereich, in dem die Zahnzwischenräume der Zahnräder noch nicht in die von den radialen Dichtstegen gebildete Umschlingung eingetaucht und dadurch zu Förderzellen abgedichtet sind, so würde das Druckfluid mit dem angesaugten weiteren Fluid vermischt und verwirbelt und wäre in den Zahnzwischenräumen der dort wirkenden Zentrifugalkraft ausgesetzt. Erst durch die erfindungsgemäße Zuführung in dem Bereich der Umschlingung, werden die Förderzellen mit dem Druckfluid effektiv geladen. Da der Ladevorgang noch auf der Niederdruckseite stattfindet, kann von einem Vorladen gesprochen werden.
- Das in die Förderzelle geführte Druckfluid steht unter einem höheren Druck als das bereits in der Förderzelle befindliche Fluid. Aufgrund seines höheren Drucks ist der Gasanteil des Druckfluids vollständiger gelöst als der Gasanteil des zuvor in der Förderzelle bereits befindlichen Fluids. Handelt es sich bei dem Druckfluid um das Fluid von der Hochdruckseite der Pumpe, so bedeutet dies zwangsläufig, dass sich in den vorgeladenen Förderzellen weniger Gasblasen als im Stand der Technik in nicht vorgeladenen Förderzellen bilden. Das Problem der Kavitation, im Wesentlichen Geräusche und Lochfraß, wird daher vermindert. Der Kavitationsbeginn wird zu höheren Drehzahlen verschoben.
- Die Druckfluidzuführung kann in einem oder in beiden axialen Dichtstegen des Zahnrads, d.h. zu beiden Stirnseiten eines Zahnrads, oder in dem radialen Dichtsteg oder in beiden Arten von Dichtstegen münden.
- Bevorzugt wird es ferner, wenn das Druckfluid in einen axialen Endabschnitt der Förderzelle eingeführt wird und an dem gegenüberliegenden anderen axialen Ende der Förderzelle ein Entlastungsraum angeschlossen ist, in den das vor dem erfindungsgemäßen Laden in der Förderzelle befindliche Fluid verdrängt werden kann. Der Entlastungsraum ist vorzugsweise mit dem Saugbereich der Zahnradkammer oder dem sich stromaufwärts von dem Einlass unmittelbar anschließenden Strömungsbereich verbunden. Grundsätzlich kann das Druckfluid jedoch auch in einem axial mittleren Abschnitt der Förderzelle zugeführt werden und in diesem Falle zweckmäßigerweise an beiden axialen Endabschnitten der Förderzelle je ein Entlastungsraum in Form eines Abflusses vorgesehen sein. Auch die umgekehrte Anordnung, nämlich Zufluss endseitig und Abfluss mittig, ist grundsätzlich denkbar. Der Zufluss des Druckfluids und der Abfluss des verdrängten Fluids oder die gegebenenfalls mehreren Zuflüsse und/oder Abflüsse sollte(n) so ausgebildet sein, dass die Förderzelle vollständig mit dem Druckfluid befüllt wird.
- Der Einlass in die Zahnradkammer oder der den Einlass einschließende Saugbereich kann den Entlastungsraum unmittelbar bilden. So kann eine Endkante des radialen Dichtstegs, in dessen Bereich das Druckfluid zugeführ wird, winklig zu der Außenverzahnung des von diesem Dichtsteg umschlungenen Zahnrads weisen oder in Drehrichtung des Zahnrads eine erstreckte Ausnehmung aufweisen, vorzugsweise einem axialen Endbereich. In beiden Fällen umschlingt der mit solch einer Endkante versehene radiale Dichtsteg nur einen axialen Abschnitt der eintauchenden Förderzelle, während ein anderer axialer Abschnitt, vorzugsweise Endabschnitt, der eintauchenden Förderzelle noch zu dem Saugbereich hin offen ist. Das Druckfluid wird der eintauchenden Förderzelle in dem bereits umschlungenen axialen Abschnitt zugeführt, während das zuvor bereits in dem betreffenden Zahnzwischenraum befindliche Fluid von dem eindringenden Druckfluid zurück in den Saugbereich verdrängt wird. Ein derart einfach gestalteter Abfluss für das verdrängte Fluid ergibt sich auf besonders einfache Weise dann, wenn die miteinander kämmenden Zahnräder des Zahnradlaufsatzes einfach oder mehrfach schräg- oder schraubverzahnt sind. Bei derartigen Verzahnungen genügt es, wenn die im Saugbereich gebildete Endkante des radialen Dichtstegs in axialer Richtung einfach gerade verläuft. Die Endkante hat vorzugsweise einen kleinen Radius, so dass eine Kante im engeren Wortsinn vorliegt. Rund, d.h. allmählich, auslaufende Enden sollen jedoch von dem Begriff ebenfalls umfasst sein, allerdings weniger bevorzugt.
- Die Mündung der Druckfluidzuführung ist vorzugsweise so gebildet, dass der in Drehrichtung des Zahnrads nachlaufende Zahn der zuletzt geladenen Förderzelle diese Förderzelle von der Mündung der Druckfluidzuführung in dem Moment trennt, in dem er die Förderzelle auch von dem Entlastungsraum trennt. Gegebenenfalls sollte die Trennung von der Druckfluidzuführung unmittelbar vor der Trennung von dem Entlastungsraum erfolgen. In einer bevorzugten Ausführung wird die geladene Förderzelle von der Druckfluidzuführung getrennt, wenn sie über ihre gesamte axiale Länge von dem radialen Dichtspalt gerade überdeckt wird. Obgleich mehrere Förderzellen pro Zahnrad gleichzeitig in erfindungsgemäßer Weise vorgeladen werden können, weist die Mündung der Druckfluidzuführung in Drehrichtung vorzugsweise solch eine Erstreckung auf, dass nur eine Förderzelle eines Zahnrads oder pro Zahnrad sich bei der Drehbewegung im Mündungsbereich befindet.
- In einer Weiterentwicklung der Pumpe wird der in die Zahnradkammer führende Einlass als Düse gebildet, durch die das angesaugte Fluid zusätzlich zu der Saugwirkung der kämmenden Zahnräder in Richtung auf die noch offenen Zahnzwischenräume der Zahnräder beschleunigt wird. Die in Umfangsrichtung der radialen Dichtstege in den Saugbereich ragenden Endkanten der radialen Dichtstege begrenzen zwischen sich vorzugsweise die engste Stelle der Düse. Wegen der erfindungsgemäßen Druckfluidzuführung in den Umschlingungsbereich können die radialen Dichtstege auf der Niederdruckseite weiter als im Stand der Technik zu dem Zahneingriff hin erstreckt werden. Durch solch eine Verlängerung der radialen Dichtstege kann die Düse an ihrer engsten Stelle vorteilhaft schmal gemacht werden.
- Die Bildung der Düse wirkt zwar besonders vorteilhaft mit dem erfindungsgemäßen Laden der Förderzellen zusammen, bewirkt jedoch auch bereits alleine ohne die Druckfluidzuführung eine Verschiebung des Kavitationsbeginns zu höheren Drehzahlen. Die Anmelderin behält es sich daher vor, die den Füllgrad steigernde Düse auch ohne die erfindungsgemäße Druckfluidzuführung zu beanspruchen.
- In noch einer Weiterentwicklung ist der radiale Dichtspalt zwischen wenigstens einem der Zahnräder und dem umschlingenden radialen Dichtsteg an wenigstens einem seiner zwei Spaltenden verbreitert, vorzugsweise allmählich verbreitert. Vorzugsweise sind beide Spaltenden verbreitert. Falls nur eines der Spaltenden verbreitert ist, handelt es sich bei dem verbreiterten Spaltende vorzugsweise um das Spaltende auf der Hochdruckseite. Die Verbreiterung auf der Hochdruckseite bewirkt, dass Druckunterschiede zwischen der Hochdruckseite der Zahnradkammer außerhalb des Umschlingungsbereichs und den noch im Umschlingungsbereich befindlichen Förderzellen über einen größeren Drehwinkelbereich in die Umschlingung hinein ausgeglichen werden als bei einem über den Umfang gleichmäßig breiten radialen Dichtspalt. Eine Verbreiterung des radialen Dichtspalts zum Saugbereich hin bewirkt, dass die in Umfangsrichtung bestehende Relativgeschwindigkeit zwischen dem Zahnrad und dem umschlingenden radialen Dichtsteg ebenfalls über eine längere, in Umfangsrichtung gemessene Strecke ausgeglichen werden kann als bei einem radialen Dichtspalt, der in Umfangsrichtung eine konstante Breite aufweist. An der engsten Stelle, die linienförmig oder in Umfangsrichtung erstreckt sein kann, kann der radiale Dichtspalt die übliche radiale Breite aufweisen, um eine Trennung von Hoch- und Niederdruckseite sicher zu stellen. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform bildet der radiale Dichtsteg oder bilden sämtliche radialen Dichtstege je eine glatte zylindrische, aber nicht kreiszylindrische Dichtfläche, so dass sich entlang einer einzigen axialen Linie eine engste Stelle des radialen Dichtspalts und von dort ausgehend eine allmähliche Verbreiterung in vorzugsweise beide Umfangsrichtungen ergibt.
- Die endseitige Verbreiterung des radialen Dichtspalts wirkt zwar vorteilhaft mit der erfindungsgemäßen Druckfluidzuführung und auch vorteilhaft mit der erfindungsgemäßen Düsenwirkung zusammen, bringt aber auch bereits alleine oder auch in Kombination mit je nur einer der beiden vorgenannten Maßnahmen eine Verminderung der auf Kavitation zurückzuführenden Probleme. Sowohl ein vergleichmäßigter Druckausgleich auf der Hochdruckseite als auch ein vergleichmäßigter Geschwindigkeitsausgleich auf der Niederdruckseite reduziert die Bewegung und Verwirbelung des Fluids in den Förderzellen, womit auch eine reduzierte Blasenbildung und damit eine reduzierte Kavitation einhergeht. Die Anmelderin behält es sich vor, die Verbreiterung eines Spaltendes als solche, das heißt auch ohne die erfindungsgemäße Druckfluidzuführung und/oder ohne die Ausbildung einer Düse zu beanspruchen.
- Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand von Figuren erläutert. An dem Ausführungsbeispiel offenbar werdende Merkmale bilden je einzeln und in jeder Merkmalskombination die Gegenstände der Ansprüche weiter. Es zeigen:
-
1 eine Außenzahnradpumpe in einer Stirnansicht auf die Zahnräder der Pumpe, -
2 die Außenzahnradpumpe in einem ersten Längsschnitt und -
3 die Außenzahnradpumpe in einem Teillängsschnitt mit Seitenansicht auf zwei Zahnräder. -
1 zeigt eine Außenzahnradpumpe, d.h. eine außenachsige Zahnradpumpe in einem Längsschnitt, der den Blick in ein Gehäuseteil3a der Pumpe auf die Stirnseiten zweier Zahnräder1 und2 frei gibt. Die beiden Zahnräder1 und2 sind um parallele Drehachsen D1 und D2 drehgelagert. Die Zahnräder1 und2 sind außen schrägverzahnt und sind im Fall ihres Drehantriebs über ihre Außenverzahnungen in einem kämmenden Zahneingriff. Das Zahnrad1 wird drehangetrieben und treibt über den Zahneingriff das Zahnrad2 an. Die Drehrichtungen der Zahnräder1 und2 sind durch Richtungspfeile angedeutet. Eingezeichnet sind auch die Wälzkreise W1 und W2 der Zahnräder1 und2 . - Das Gehäuseteil
3a bildet eine Zahnradkammer4 mit, in der die Zahnräder1 und2 aufgenommen sind. Das Pumpengehäuse insgesamt ist zweiteilig aus dem Gehäuseteil3a bildet für jedes der Zahnräder1 und2 einen axialen Dichtsteg7 , der der rückwärtigen Stirnseite des zugeordneten Zahnrads1 oder2 axial gegenüberliegt und von dem zugeordneten Zahnrad1 oder2 im Falle des Drehantriebs überstrichen wird. Der Gehäusedeckel3b bildet den in1 vorderen Stirnseiten der Zahnräder1 und2 gegenüberliegend je ebenfalls einen axialen Dichtsteg7 (3 ). Das in1 dargestellt Gehäuseteil3a bildet pro Zahnrad1 und2 ferner je einen radialen Dichtsteg8 , der dem zugeordneten Zahnrad1 oder2 radial gegenüberliegt und das ihm zugeordnete der Zahnräder1 und2 über einen bestimmten Bogenabschnitt umschlingt, so dass zwischen den Zahnköpfen der Zahnräder1 und2 und den beiden radialen Dichtstegen8 je ein radialer Dichtspalt9 verbleibt. - Bei einem Drehantrieb der Zahnräder
1 und2 wird ein von der Pumpe zu förderndes Fluid durch einen Einlass5 der Zahnradkammer4 angesaugt. Das angesaugte Fluid wird in den Zahnzwischenräumen der Außenverzahnungen der Zahnräder1 und2 durch die Drehbewegung an dem jeweils zugeordneten radialen Dichtsteg8 entlang zu einem Auslass6 der Zahnradkammer4 transportiert, und strömt von dort mit einem aufgrund des Zahneingriffs erhöhten Druck ab. Ein den Einlass5 umfassender Teil der Zahnradkammer4 bildet dementsprechend eine Niederdruckseite der Zahnradkammer4 und ein den Auslass6 umfassender Teil bildet eine Hochdruckseite der Zahnradkammer4 . Die axialen Dichtspalte zu den Stirnseiten der Zahnräder1 und2 und die über den Außenumfang der Zahnräder1 und2 gebildeten radialen Dichtspalte9 dichten die Hochdruckseite von der Niederdruckseite ausreichend ab, so dass sich das erforderliche Druckgefälle von der Hochdruckseite auf die Niederdruckseite bildet. Die Zähne der Zahnräder1 und2 begrenzen zusammen mit den umschlingenden radialen Dichtstegen9 mit der Drehgeschwindigkeit der Zahnräder1 und2 sich bewegende Förderzellen10 , in denen das Fluid im Wesentlichen portionsweise von der Niederdruckseite zu der Hochdruckseite transportiert wird. - Wenn die Drehzahl der Zahnräder
1 und2 steigt, vergrößern sich die in den Zahnzwischenräumen und Förderzellen10 auf das Fluid wirkenden Zentrifugalkräfte. Auf der Niederdruckseite der Zahnradkammer5 außerhalb der von den radialen Dichtstegen9 gebildeten Umschlingung bewirken die Zentrifugalkräfte, dass der Füllgrad in den dort nach außen offenen Zahnzwischenräumen mit zunehmender Drehzahl abnimmt. Das auf der Niederdruckseite durch den Zahneingriff angesaugte Fluid wird sozusagen aus den sich von der Stelle tiefsten Zahngriffs in Drehrichtung öffnenden Zahnzwischenräumen herausgeschleudert, wenn die Drehzahl entsprechend hoch werden könnte. Im praktischen Pumpenbetrieb wird das Fluid zwar nicht aus den Zahnzwischenräumen herausgeschleudert, allerdings erhält das in den Zahnzwischenräumen bei der Drehbewegung mitgerissene Fluid eine Geschwindigkeitskomponente, die der Geschwindigkeit aufgrund des reinen Saugeffekts entgegenwirkt und dadurch den Füllgrad zunächst der Zahnzwischenräume und anschließend im Bereich der Umschlingung den Füllgrad der Förderzellen10 verringert. Gravierender noch als die Füllgradverringerung ist jedoch die durch den Schleudereffekt der Zentrifugalkräfte verstärkte Kavitation, die mit unliebsamen Geräuschen verbunden ist und zur Materialermüdung an den Zahnkonturen der Zahnräder1 und2 führt. - Um den Druck in den Förderzellen
10 zu erhöhen und dadurch die Kavitation zu mindern, wird Fluid von der Hochdruckseite der Pumpe, welche die Hochdruckseite der Zahnradkammer4 einschließt, durch eine Druckfluidzuführung auf die Niederdruckseite der Zahnradkammer4 in jeden der beiden Umschlingungsbereiche der Zahnräder1 und2 zurückgeführt. Ein verzweigter Rückstromkanal15 bildet die Druckfluidzuführung. - Der Rückströmkanal
15 ist in dem Gehäusedeckel3b gebildet, der in3 zu erkennen ist. Er mündet auf der Hochdruckseite im Bereich des Auslasses6 in das abströmende Druckfluid. Er erstreckt sich von seiner Mündungsstelle auf der Hochdruckseite zunächst einarmig bis zu einer Verzweigungsstelle, wo er in zwei Kanalarme verzweigt. Der eine der zwei Kanalarme mündet in eine Einströmöffnung16 des radialen Dichtstegs8 des Zahnrads1 , und der andere Kanalarm mündet in eine ebensolche Einströmöffnung16 des radialen Dichtstegs8 des anderen Zahnrads2 . Der Begriff der Einströmöffnung leitet sich aus dem Einströmen in die Förderzellen10 ab. Die beiden Einströmöffnungen16 sind taschenförmige Ausnehmungen in den die radialen Dichtstege8 bildenden Innenmantelflächen des Gehäuseteils3a . Die Einströmöffnungen16 erstrecken sich bis zu der Stirnseite des Gehäuseteils3a , die von dem Deckel3b abgedichtet wird und an der die Kanalarme münden. Die Einströmöffnungen16 sind in den radialen Dichtstegen8 so angeordnet und geformt, dass das Druckfluid bei jedem der Zahnräder1 und2 nur in eine Förderzelle10 oder einen Axialabschnitt einer Förderzelle10 einströmt, für die oder den der nachlaufende Zahnkopf der eingetauchten Förderzelle10 bereits einen radialen Dichtspalt9 mit dem zugeordneten radialen Dichtsteg8 bildet, so dass das Druckfluid aus der Einströmöffnung16 zumindest im Wesentlichen nur axial, d. h. längs der Zähne, strömt. Dadurch wird sichergestellt, dass das Druckfluid nicht einfach in den Saugbereich der noch von dem radialen Dichtsteg8 freien Zahnzwischenräume abströmt. Um das zuvor angesaugte und noch in der gerade vorzuladenden Förderzelle10 befindliche Fluid der Niederdruckseite möglichst vollständig zu verdrängen und die Förderzelle10 entsprechend vollständig mit dem Druckfluid vorzuladen, ist dafür gesorgt, dass dieses Niederdruckfluid aus der Förderzelle10 entweichen kann. - Da die Zahnräder
1 und2 schrägverzahnt sind, kann, wie2 beispielhaft zeigt, die Verdrängung des Niederdruckfluids auf konstruktiv besonders einfache Weise erreicht werden. Die beiden Einströmöffnungen16 sind je in ihrem radialen Dichtsteg8 so positioniert und in Drehrichtung des zugeordneten Zahnrads1 oder2 soweit erstreckt, dass das zurückgeführte Druckfluid an einem aufgrund der Schrägverzahnung vorlaufenden axialen Ende in den in die Umschlingung einlaufenden Zahnzwischenraum/Förderzelle10 einströmt und das Niederdruckfluid über eine Endkante11 des Dichtstegs8 an einem nachlaufenden axialen Ende des gleichen Zahnzwischenraums/der gleichen Förderzelle10 zu der Niederdruckseite entweichen kann. Die Endkanten11 sind axial so erstreckt, dass die Schrägverzahnungen winklig zu den Endkanten11 weisen und die vorlaufenden axialen Enden der Zahnzwischenräume deshalb vor den nachlaufenden axialen Enden in die Umschlingung einlaufen. Im Ausführungsbeispiel sind die Endkanten11 einfach parallel zu den Drehachsen der Zahnräder1 und2 . Jede der Einströmöffnungen16 ist in ihrem radialen Dichtsteg8 ferner so positioniert und in Drehrichtung des zugeordneten Zahnrads1 oder2 soweit erstreckt, dass der die Förderzelle10 begrenzende nachlaufende Zahn mit dem radialen Dichtsteg8 einen radialen Dichtspalt9 über seine volle axiale Länge erst dann bildet, wenn er die auf diese Weise über ihre gesamte axiale Länge in den Bereich der Umschlingung eingelaufene Förderzelle10 von der Einströmöffnung16 abdichtet, d.h. wenn seine radial äußerste Oberfläche, im allgemeinen seine Scheitellinie, die Einströmöffnung16 vollständig überstrichen hat. - Wären die beiden Zahnräder
1 und2 geradverzahnt, so könnte bei sonst unveränderter Ausführung für die Verdrängung des Niederdruckfluids beispielsweise in den axialen Dichtstegen7 , die zu den axial von den Einströmöffnungen16 abgewandten Stirnseiten der Zahnräder1 und2 gebildet sind, je eine in den Saugbereich offene Ausnehmung vorgesehen sein, durch die das Niederdruckfluid aus der betreffenden Förderzelle10 in den Saugbereich entweichen kann. - Die Pumpe des Ausführungsbeispiels ist eine Schmierölpumpe für die Versorgung eines Verbrennungs- Hubkolbenmotors mit Schmieröl. Die Pumpe, d.h. ihr angetriebenes Zahnrad
1 , wird wie üblich von der Kurbelwelle des Motors direkt oder über ein Getriebe angetrieben. Ihr absolutes Fördervolumen steigt aufgrund ihres im wesentlichen konstanten spezifischen Fördervolumens im wesentlichen proportional mit der Drehzahl. Ab Erreichen einer bestimmten Motordrehzahl fördert die Pumpe daher über dem Motorbedarf, wenn sie nicht abgeregelt ist. Auf der Hochdruckseite der Pumpe ist im Gehäusedeckel3b daher ein Druckregelventil18 angeordnet, das ab dem Erreichen der besagten Drehzahl die Hochdruckseite mit dem Rückströmkanal15 verbindet, durch den das überschüssige Schmieröl der Hochdruckseite in die Einströmöffnungen16 und in die Förderzellen10 geleitet wird. Das im Vergleich zu dem Bedarf zuviel geförderte Öl wird zwischen dem Einlass5 und dem Auslass6 im Kreis gefördert. Das Vorladen der Förderzellen10 verschiebt daher nicht nur den Beginn der Kavitation zu höheren Drehzahlen, sondern resultiert auch noch in einer dem Bedarf angepassten Abregelung des Fördervolumens der Pumpe. - Um die Geschwindigkeit des durch den Einlass
5 und die Zahnradkammer4 einströmenden Fluids zu erhöhen und dadurch ebenfalls den Zentrifugalkräften entgegen zu wirken, ist der Einlass5 als Düse gebildet. Hierzu verringert sich der Strömungsquerschnitt des Einlasses5 bis zu der Einlassöffnung der Zahnradkammer4 kontinuierlich. Im Ausführungsbeispiel verengt sich der Einlass5 keilförmig gerade bis zu der Einlassöffnung, die von den Endkanten11 beidseits begrenzt wird und sich über die gesamte axiale Breite der Zahnräder1 und2 erstreckt. Diese Erstreckung des engsten Düsenquerschnitts ist durch die für die Verdrängung des Niederdruckfluids exakt axial weisenden Endkanten11 bedingt, aber hierauf nicht beschränkt. Die von den Endkanten11 berandete Einlassöffnung in die Zahnradkammer4 ist der engste Strömungsquerschnitt der Düse. Von dieser Einlassöffnung aus weitet sich die Düse gegen die Strömungsrichtung kontinuierlich mit einem konstanten Öffnungswinkel2a . Die Düse ist achssymmetrisch in Bezug auf eine gemeinsame Tangente T auf die aneinander abrollenden Wälzkreise W1 und W2 der Zahnräder1 und2 . - Schließlich wird der Kavitation noch dadurch entgegengewirkt, dass die beiden radialen Dichtspalte
9 je zu dem Spaltende auf der Hochdruckseite und zu dem Spaltende auf der Niederdruckseite der Zahnradkammer4 hin geweitet sind. Die radialen Spalte9 weiten sich zu ihren beiden Spaltenden hin je kontinuierlich von einer engsten Stelle ausgehend auf. Die engste Stelle wird je auf der Verlängerung der Verbindungsgerade der Drehachsen D1 und D2 zwischen den radialen Dichtstegen8 und den Zähnen der Zahnräder1 und2 gebildet. Im Bereich dieser engsten Stelle kann die radiale Weite der Dichtspalte9 den radialen Weiten herkömmlicher Dichtspalte entsprechen. Auf jeden Fall muss durch die radialen Dichtspalte8 die Trennung der Hochdruckseite von der Niederdruckseite der Zahnradkammer4 sichergestellt sein. - Durch die Aufweitung auf der Niederdruckseite der Zahnradkammer
4 wird der Geschwindigkeitsausgleich zwischen dem Fluid an und nahe der Verzahnungsoberfläche und dem Fluid an und nahe dem gegenüberliegenden radialen Dichtsteg8 in Drehrichtung der Zahnräder1 und2 in die Umschlingung hinein verlängert. Die auf Wandreibung zurückzuführenden Geschwindigkeitsunterschiede werden allmählich und dadurch kontinuierlich ausgeglichen. Infolgedessen werden auch die Scherspannungsspitzen im Fluid sowie Verwirbelungen des Fluids verringert. Die Aufweitung auf der Hochdruckseite der radialen Spalte9 führt dazu, dass der Druckausgleich zwischen der Hochdruckseite der Zahnradkammer4 und den in der Umschlingung befindlichen Förderzellen10 gegen die Drehrichtung über eine größere Strecke in die Umschlingung hinein verlängert wird, so dass auch an dem Spaltende der Hochdruckseite gezielt das Fluid in den Förderzellen10 beruhigt und dadurch der Kavitation entgegengewirkt wird. -
- 1
- erstes Zahnrad
- 2
- zweites Zahnrad
- 3a
- Gehäuseteil
- 3b
- Deckel
- 4
- Zahnradkammer
- 5
- Einlass
- 6
- Auslass
- 7
- axialer Dichtsteg
- 8
- radialer Dichtsteg
- 9
- radialer Dichtspalt
- 10
- Förderzelle
- 11
- Endkante
- 12
- Endkante
- 13
- –
- 14
- –
- 15
- Rückstromkanal
- 16
- Einströmöffnung
- 17
- –
- 18
- Ventil
- D1
- Drehachse
- D2
- Drehachse
- α
- Neigungswinkel
- T
- Tangente
- W1
- Wälzkreis
- W2
- Wälzkreis
Claims (17)
- Außenzahnradpumpe umfassend a) ein Gehäuse (
3a ,3b ), b) eine in dem Gehäuse (3a ,3b ) gebildete Zahnradkammer (4 ) mit einem Einlass (5 ) für ein Fluid auf einer Niederdruckseite und einem Auslass (6 ) für das Fluid auf einer Hochdruckseite und mit axialen Dichtstegen (7 ) und radialen Dichtstegen (8 ), c) ein in der Zahnradkammer (4 ) drehbares erstes Zahnrad (1 ) mit einer Außenverzahnung, d) ein in der Zahnradkammer (4 ) drehbares zweites Zahnrad (2 ) mit einer Außenverzahnung, die mit der Außenverzahnung des ersten Zahnrads (1 ) in einem Zahneingriff ist, e) wobei die Außenverzahnungen Förderzellen (10 ) bilden, in denen das Fluid von dem Einlass (5 ) zu dem Auslass (6 ) transportiert wird und die axial von den axialen Dichtstegen (7 ) und radial von den radialen Dichtstegen (8 ) abgedichtet werden, f) und wenigstens eine Druckfluidzuführung (20 ,21 ), durch die der Niederdruckseite Druckfluid zuführbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass g) die wenigstens eine Druckfluidzuführung (15 ,16 ) auf der Niederdruckseite in eine Förderzelle (10 ) mündet, der einer der radialen Dichtstege (8 ) radial gegenüberliegt. - Außenzahnradpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfluidzuführung (
15 ,16 ) fluidisch mit der Hochdruckseite der Pumpe verbunden ist, um einen Teil des Fluids der Hochdruckseite zurückzuführen. - Außenzahnradpumpe nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Druckfluidzuführung (
15 ,16 ) ein Regel- oder Absperrorgan (18 ) angeordnet ist, das die Druckfluidzuführung (15 ,16 ) erst bei Erreichen eines bestimmten Fluiddrucks oder einer bestimmten Pumpendrehzahl oder einem bestimmten Wert einer anderen für den Pumpenbetrieb charakteristischen Größe öffnet. - Außenzahnradpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfluidzuführung in dem axialen Dichtsteg mündet.
- Außenzahnradpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfluidzuführung (
15 ,16 ) in dem radialen Dichtsteg (8 ) mündet. - Außenzahnradpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfluidzuführung (
15 ,16 ) in einen axialen Endabschnitt der Förderzelle (10 ) mündet. - Außenzahnradpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Entlastungsraum gebildet ist, der mit der Niederdruckseite der Pumpe verbunden ist und in die gleiche Förderzelle (
10 ) oder den gleichen Zahnzwischenraum der Außenverzahnung mündet wie die Druckfluidzuführung (15 ,16 ) und in den das Druckfluid das in der Förderzelle (10 ) enthaltene Fluid der Niederdruckseite verdrängen kann. - Außenzahnradpumpe nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Einlass (
5 ) umfassender Saugbereich den Entlastungsraum bildet. - Außenzahnradpumpe nach einem der zwei vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfluidzuführung (
15 ,16 ) und der Entlastungsraum bei einer Drehbewegung der Zahnräder (1 ,2 ) gleichzeitig von der mit dem Druckfluid befüllten Förderzelle (10 ) getrennt werden. - Außenzahnradpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne der mit dem Druckfluid befüllten Außenverzahnung und die dem Einlass (
5 ) zugewandte Endkante (11 ) des radialen Dichtstegs (8 ), welcher die mit dem Druckfluid befüllte Außenverzahnung umschlingt, so zueinander weisen, dass die Zahnzwischenräume der Außenverzahnung bei einer Drehbewegung der Zahnräder (1 ,2 ) je einen in Bezug auf die Endkante (11 ) vorlaufenden Axialabschnitt und einen in Bezug auf die Endkante (11 ) nachlaufenden Axialabschnitt bilden, die nacheinander in die Überdeckung mit dem radialen Dichtsteg (8 ) gelangen, und dass die Druckfluidzuführung (15 ,16 ) in den vorlaufenden Axialabschnitt mündet. - Außenzahnradpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlass (
5 ) eine Düse bildet, um das einströmende Fluid in Richtung auf die Zahnräder (1 ,2 ) zu beschleunigen. - Außenzahnradpumpe nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die radialen Dichtstege (
8 ) Endkanten (11 ) aufweisen, die den Einlass (5 ) zwischen sich begrenzen und eine engste Stelle der Düse bilden. - Außenzahnradpumpe nach einem der zwei vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse symmetrisch zu beiden Seiten einer gemeinsamen Tangente (T) auf die Wälzkreise (W1, W2) der Zahnräder (
1 ,2 ) gebildet ist. - Außenzahnradpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein radialer Dichtspalt (
9 ), der zwischen einem der Zahnräder (1 ,2 ) und einem der radialen Dichtstege (8 ) gebildet ist, an wenigstens einem Spaltende radial geweitet ist. - Außenzahnradpumpe nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Spaltende der Hochdruckseite geweitet ist.
- Außenzahnradpumpe nach einem der zwei vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Spaltende der Niederdruckseite geweitet ist.
- Außenzahnradpumpe nach einem der drei vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der radiale Dichtspalt (
9 ) zu wenigstens einem Spaltende hin sich kontinuierlich weitet.
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