DE1027076B - Wohnanhaenger - Google Patents

Wohnanhaenger

Info

Publication number
DE1027076B
DE1027076B DEM28520A DEM0028520A DE1027076B DE 1027076 B DE1027076 B DE 1027076B DE M28520 A DEM28520 A DE M28520A DE M0028520 A DEM0028520 A DE M0028520A DE 1027076 B DE1027076 B DE 1027076B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
walls
box
caravan
gable
lid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM28520A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Mayer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM28520A priority Critical patent/DE1027076B/de
Publication of DE1027076B publication Critical patent/DE1027076B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P3/00—Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects
    • B60P3/32—Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects comprising living accommodation for people, e.g. caravans, camping, or like vehicles
    • B60P3/34—Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects comprising living accommodation for people, e.g. caravans, camping, or like vehicles the living accommodation being expansible, collapsible or capable of rearrangement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

  • Wohnanhänger Die Erfindung bezieht sich auf einen Wohnanhänger mit in Gebrauchsstellung vergrößerbarem Rauminhalt auf vergrößerbarer Grundfläche, dessen Wände in sich steif und zusammenklappbar sind und der einen starren einteiligen Deckel aufweist, wobei der Deckel die am Deckel angelenkten Wandteile und der Kasten die am Kasten angelenkten Wandteile aufnimmt.
  • Bei derartigen Wohnanhängern besteht die Hauptschwierigkeit darin, daß der Wohnanhänger in der Gebrauchsstellung einerseits möglichst groß und andererseits ausreichend stabil sein soll. Diese beiden Hauptbedingungen sind deshalb schwierig miteinander zu vereinen, da ein großer Rauminhalt und eine große Grundfläche entsprechend große Wandflächen bzw. Bodenflächen voraussetzen, die aber zusammenklappbar, also in eine Vielzahl von Einzelflächen unterteilbar sein müssen, um in der Fahrtstellung möglichst kleine Abmessungen in der Höhe und in der Breite des Fahrzeugs zu erhalten. Eine Unterteilung in viele Einzelflächen vermindert aber die Stabilität des Wohnanhängers in der Gebrauchsstellung und bedingt dann eine Vielzahl von Abstrebungen zwischen den einzelnen Flächen, wodurch wiederum das Aufbauen eines derartigen Anhängers umständlich und langwierig wird.
  • Bei einem bekannten Fahrzeug dieser Art sind in dem vom Deckel und Kasten umschlossenen Raum in der Fahrtstellung die zusammenklappbaren Wände untergebracht. Im aufgebauten Zustand dient der Deckel als Teil des Daches. Die Grundfläche wird durch herausklappbare, teilweise unterteilte Bodenflächen vergrößert, denen wiederum herausklappbare Dachflächen entsprechen. Die Wände des Fahrzeugs in der Gebrauchsstellung werden ebenfalls durch herausklappbare Flächen gebildet, wobei diese Wandflächen insbesondere durch waagerechte Trennfugen mehrfach unterteilt sind. Es ist klar, daß bei einem derartigen Wohnanhänger eine Vielzahl von Abstrebungen vorhanden sein muß, um die erforderliche Stabilität auch nur einigermaßen zu gewährleisten. Eine vielfältige Unterteilung der Wandflächen derart, daß die eine Fläche jeweils an der nächsten Fläche angelenkt ist usw., also insbesondere die Anordnung waagerechter Trennfugen führt bei längerem Gebrauch, wenn sich die Einzelflächen unter den Witterungseinflüssen auch nur geringfügig verziehen, einerseits zu Undichtigkeiten, andererseits zu Störungen beim Aufbau.
  • Die geschilderten Nachteile hatten zur Folge, daß sich derartige Wohnanhänger, obwohl sie vor vielen Jahren bekannt wurden, in der Praxis nicht durchsetzen konnten. An Stelle dieser Wohnanhänger mit steifen, zusammenklappbaren Wänden wurden daher Wohnanhänger bevorzugt, bei denen zwar ebenfalls die Grundfläche und der Rauminhalt in der Gebrauchsstellung vergrößerbar war, bei denen aber die Wände im wesentlichen durch einen Zeltaufbau gebildet wurden. Bei einem bekannten Wohnanhänger dieser Art wird der Deckel seitlich umgeklappt, so daß sich die Grundfläche in der Gebrauchsstellung auf das Doppelte vergrößert. Auf diesem Unterbau wird dann ein Zeltaufbau errichtet, der beispielsweise durch eine Mehrzahl von um eine Achse schwenkender Spriegel gehalten ist, wobei die Achse etwa an der Trennfuge zwischen Deckel und Kasten angeordnet ist.
  • Es ist klar, daß bei einem Zeltaufbau viele der vorerwähnten Nachteile vermieden werden, allerdings wird dann ein ganz anderer Fahrzeugtyp geschaffen, der auf die Vorteile eines hausähnlichen Aufbaues mit festen Wänden fast vollständig, und zwar bis auf den durch die Deckel- bzw. Kastenwände verbleibenden Rest an Wandfläche verzichtet. Diese Wandflächen, die starr mit dem Deckel bzw. mit dem Kasten verbunden sind, lassen sich in geringem Maße zwar noch etwas vergrößern, wenn, wie bei einem bekannten Fahrzeug, der Deckel den Kasten umschließt, also der Deckel etwas größer als der Kasten ausgebildet wird. Die Abdichtung der Trennfugen zwischen den Deckel-und Kastenwänden im aufgeklappten Zustand bereitet dann jedoch Schwierigkeiten.
  • Die Erfindung schafft einen Wohnanhänger, der die erwähnten Nachteile der bekannten Einrichtungen vermeidet. Der Wohnanhänger nach der Erfindung zeichnet sich durch einen überraschend stabilen Aufbau in der Gebrauchsstellung aus, ohne daß diese Stabilität durch einen besonderen Aufwand erreicht würde. Die Konstruktion ist dabei derartig einfach, daß das Aufbauen in kürzester Zeit möglich wird. Die Erfindung geht dabei von einem Wohnanhänger der eingangs erwähnten Art aus und besteht in der Kombination folgender drei Merkmale: a) In an sich bekannter Weise ist der Deckel am Kasten zur Verdoppelung der Wohnraumgrundfläche in der Gebrauchsstellung umklappbar angelenkt; b) die in zwei Hauptflächen unterteilten Seitenwände bestehen aus mehreren durch Scharniere miteinander verbundenen Einzelwänden mit senkrechten Trennfugen; c) die Seitenwände und Giebelwände stehen in der Gebrauchsstellung senkrecht auf den Kasten- und Bodenwänden auf.-Die Anordnung des Deckels und des Kastens als Unterbau für den Wohnanhänger in der Gebrauchsstellung nützt die an sich vorhandene Stabilität dieser Teile als Hauptbestandteile des Fahrzeugs in der Gebrauchsstellung in günstiger Weise aus. Besondere Bauteile, die einerseits zusätzlichen Raum im fahrbereiten Anhänger beanspruchen würden und andererseits das Fahrzeuggewicht und auch den Aufwand vergrößern würden, werden für diesen Zweck nicht benötigt. Ein stabiler Unterbau ist aber Voraussetzung für einen stabilen Aufbau aus in sich steifen, zusammenklappbaren Wandteilen. Bei den bekannten Wohnanhängern mit umklappbarem Deckel, der die Wohnraumgrundfläche verdoppelt, wurde auf diesem Unterbau ein Zeltaufbau errichtet. Die Vorteile dieser Anordnung konnten daher nicht ausgenutzt werden.
  • Auf diesem Unterbau wird nach der Erfindung der Aufbau errichtet, bei dem die Seitenwände in zwei Hauptflächen unterteilt sind, die ihrerseits wieder aus mehreren durch Scharniere miteinander verbundenen Einzelwänden mit senkrechten Trennfugen bestehen und die senkrecht auf den Wänden des Kastens und des Bodens aufstehen. Dadurch ergibt sich zunächst eine Anordnung, bei der, wenn gewünscht, die ganze Fahrzeuglänge für die Unterbringung der Wände benutzt werden kann; oder, mit anderen Worten: es ist möglich, waagerechte Unterteilungen dieser Längswände zu vermeiden. Die Seitenwände und Giebelwände, die senkrecht auf den Wänden des Kastens und des Bodens aufstehen, benötigen somit keine Versteifungen oder Verstrebungen, sie stützen sich gegenseitig ab. Die beiden Hauptflächen jeder Seitenwand können infolge des stabilen Unterbaues einfach stumpf gegeneinanderstoßen. Aus dem gleichen Grunde wird auch die Stabilität nicht beeinträchtigt, wenn die Hauptflächen jeweils mehrfach in Einzelwände mit senkrechten Trennfugen unterteilt werden.
  • Andererseits sichert gerade die erfindungsgemäße Anordnung ein sehr schnelles Aufbauen, das durch wenige Handgriffe zu erreichen ist.
  • Ausschließlich im Rahmen der Erfindung weisen die Giebelwände nach außen umklappbare Giebeldreiecke auf. Diese Anordnung sichert eine verhältnismäßig große Bauhöhe des Wohnanhängers in der Gebrauchsstellung, ohne daß es erforderlich ist, hierfür die Grundabmessungen des Anhängers in der Fahrtstellung zu vergrößern. Die in den Giebelwänden vorhandene waagerechte Trennfuge mindert die Stabilität des Aufbaues nicht, da die Giebelwände bis zur Höhe der Seitenwände ungeteilt sind.
  • Die Trennfugen der beiden Seitenwände können gegeneinander versetzt sein, so daß die Trennfuge der einen Seitenwand über dem Kasten und die Trennfuge der anderen Seitenwand über dem Deckel angeordnet ist. Diese Ausbildung, die sich durch entsprechende Abmessungen sowie durch die Unterteilung der Hauptflächen der Seitenwände in mehrere Einzelwände ohne weiteres erreichen läßt, versteift die Verbindung zwischen dem Deckel und dem Kasten.
  • Es ist bekannt, Wohnanhänger mit einem lösbar gehaltenen Planendach zu versehen. Ein solches Planendach kann an den Seitenwänden durch Druckknöpfe gehalten sein. Beim Abbauen sind nur die Druckknöpfe zu lösen, die Verbindung mit den Giebelwänden kann dagegen bestehenbleiben, so daß mit dem Aufrichten der Giebelwände auch bereits das Dach hergestellt ist.
  • Wenn bei dem Wohnanhänger die Bolzen der Scharniere zwischen den Wänden und dem Deckel bzw. dem Kasten herausnehmbar ausgebildet sind, dann kann der Anhänger außer zu Wohn- und Campingzwecken auch gewerblich verwandt werden, da dann der Wohnaufbau abgenommen bzw. herausgenommen werden kann.
  • Zu beachten ist, daß die Einzelwand eine derartige Breite aufweist, daß sie zwischen den Kästen für die Räder versenkbar ist, um auf diese Weise den im fahrbereiten Zustand vorhandenen Raum möglichst günstig auszunutzen. Die umgeklappte Einzelwand derjenigen Hauptfläche, die beim Einlegen auf der anderen Hauptfläche zu liegen kommt, soll eine derartige Breite aufweisen, daß der am Deckel angelenkte Teil dieser Hauptfläche zwischen die schmalen Einzelwände der anderen Hauptfläche eingreifen kann. Die in den Deckel eingelegten Hauptflächen nehmen dann sehr wenig Raum ein.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig.1 eine Seitenansicht des Wohnanhängers im zusammengeklappten, fahrbereiten Zustand, Fig. 2 die Vorderansicht des Anhängers nach der Fig. 1, Fig. 3 eine Draufsicht auf den Anhänger der Fig. 1, Fig.4 einen Schnitt entsprechend der Schnittlinie IV-IV der Fig. 3, jedoch mit aufgeklapptem Deckel, Fig. 5 einen Längsschnitt durch den Kasten des Anhängers in der Stellung der Fig. 4 nach der Schnittlinie V-V, Fig. 6 einen Längsschnitt durch den Deckel des Anhängers in der Stellung der Fig. 4 nach der Schnittlinie VI-VI, Fig. 7 eine perspektivische Darstellung des Anhängers im aufgebauten Zustand, Fig. 8 eine andere perspektivische Darstellung von einer anderen Seite, Fig. 9 einen Querschnitt durch den Wohnanhänger entsprechend der Schnittlinie IX-IX der Fig. 8, Fig. 10 einen senkrechten Schnitt durch eine Giebelwand entsprechend der Schnittlinie X-X der Fig. 7, Fig. 11 einen senkrechten Schnitt durch eine Längswand entsprechend der Schnittlinie XI-XI der Fig. 7, Fig. 12 einen Kofferverschluß zur Verbindung einer Giebelwand mit einer Seitenwand, Fig.13 eine andere Ansicht zur Darstellung der Fig. 12, Fig. 14 einen Schnitt durch ein Scharnier an einer der Wände und Fig. 15 die Darstellung eines Pendelscharniers. Der Deckel f ist mit den Scharnieren 13 am Kasten2 befestigt. Die Vorderseite des Kastens ist mit 3, die Hinterseite mit 4 und der Kastenboden mit 4` bezeichnet.
  • Der Deckel besteht aus der vorderen Wand 5 und der hinteren Wand 6, die jeweils gewölbt sind. Die beiden Seitenwände 7 und 8 des Deckels sind nach oben und innen geneigt, um seitlichem Wind während der Fahrt eine geringe Angriffsfläche zu geben. Mit den Verschlüssen 11 und 12 wird der Deckel 1 an den Wänden 3, 4 und 10 des Kastens gehalten. Die Seitenwände 9 und 10 des Kastens haben Radkästen zur Aufnahme der Räder 14.
  • Die in Fahrtrichtung vorn liegende Seitenwand des Aufbaues des Wohnanhängers ist mit den Ziffern 15 bis 19 bezeichnet. Die eine Hauptfläche dieser Seitenwand besteht aus den Einzelwänden 15 und 16 und steht auf dem Kasten auf, während die andere Hauptfläche, die aus den Einzelwänden 17 bis 19 besteht und die sich an die Hauptfläche 15 und 16 anschließt, auf dem Deckel aufsteht (vgl. Fig. 7). Die dieser Hauptfläche 15 und 16 gegenüberliegende Hauptfläche trägt die Ziffern 21, 22 und 23, während die Hauptfläche, die auf dem Deckel aufsteht, mit 24 und 25 bezeichnet ist (vgl. Fig. 8). Auf dem Kasten steht die Giebelwand 20 mit dem Giebeldreieck 20' auf und auf dem Deckel die Giebelwand 26 mit dem Dreieck 26'.
  • Die beiden Teile der Firststrebe 27, über die sich die beiden Giebeldreiecke 20' und 26' gegeneinander abstützen, sind mittels des Scharnieres 27' verbunden und stecken mittels der Zapfen 28 in den Giebeldreiecken.
  • Die beiden Giebeldreiecke 20' und 26' spannen das Planendach 30, das mit seinen Randstreifen 30' und den Druckknöpfen 33 an den Giebeldreiecken befestigt ist, während der angesetzte Längsstreifen 30" zur Verbindung des Planendachs 30 mit den Seitenwänden dient. Die Scharniere zwischen den Einzelflächen der Seitenwände sind mit 31 und die Scharniere in den Giebelwänden mit 31' bezeichnet. An den gegeneinanderstoßenden Kanten der Wandflächen sind Dichtungen 32 vorgesehen.
  • Die Scharniere zur Verbindung der Giebelwände mit dem Deckel bzw. dem Kasten sind mit 34 bezeichnet. Die Verbindung der Einzelwände 18 und 24 mit dem Deckel bzw. der Einzelwände 16 und 22 mit dem Kasten erfolgt durch Pendelscharniere 35, die eine unterschiedliche Länge aufweisen. Der gegenseitige Abstand der Seitenwände voneinander wird durch die als Vorhangstange dienende Strebe 36 gesichert, die mit je einem Winkelstück 36' auf der oberen Kante der Seitenwände aufliegt. Diese Strebe kann in den Richtungen zu den Giebelwänden verschoben werden, so daß der Vorhang 36" den Innenraum des Wohnanhängers in zwei Räume verstellbarer Größe unterteilt.
  • Zur besseren Standfestigkeit des Kastens sind ausfahrbare Füße 37 vorgesehen, während weitere Füße 38 in den Halterungen 38' den Deckel 1 unterstützen.
  • Ferner sind in den Giebelwänden 20 und 26 Fenster 39 vorgesehen. In der Einzelwand 22 ist ein Klappfenster 41 angebracht und in der Einzelwand 16 eine Tür 42 eingelassen, deren unterer Teil in der Stirnwand 3 des Kastens beweglich ist. Die Giebeldreiecke 20' und 26' nehmen Entlüftungsklappen 45 auf. Die Schlagleisten, die die Stoßfugen zwischen den Hauptflächen von außen abdecken, sind mit 16' und 23' bezeichnet, während der Pfeil 40 in Fig. 1, 2 und 7 die Fahrtrichtung angibt.
  • Nach Aufklappen des Deckels aus der Stellung der Fig. 1 bis 3 wird die Stellung nach der Fig. 4 erreicht. Zunächst werden die Giebelwände 26, 26' und 20, 20' in die in der Fig. 4 mit strichpunktierten Linien angedeutete Stellung gebracht und diese Stellung durch die Kofferverschlüsse 11, 12 an der Unterkante der Giebelwand und durch Einsetzen der Firststrebe 27 gesichert. Die Kofferverschlüsse 11, 12 sind dabei derart ausgebildet, daß die einzelnen Teile in der Fahrtstellung den Deckel 1 mit dem Kasten 2 verbinden. Nach dem Aufstellen der Giebelwände werden die Hauptflächen herausgeklappt und nach Umklappen insbesondere der Einzelwände 15, 19, 25 und 21 die Verbindung mit den Giebelwänden hergestellt. Die eingesetzte Querstrebe 36 sichert diesen Verband, und das Dach wird entlang des Streifens 30" an den Längswänden durch die Druckknöpfe 33 befestigt.
  • Das Abbauen und Zusammenlegen erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Wohnanhänger mit in Gebrauchsstellung vergrößerbarem Rauminhalt auf vergrößerbarer Grundfläche, dessen Wände in sich steif und zusammenklappbar sind und der einen starren einteiligen Deckel aufweist, wobei der Deckel die am Deckel angelenkten Wandteile und der Kasten die am Kasten angelenkten Wandteile aufnimmt, gekennzeichnet durch die Kombination folgender drei Merkmale: a) In an sich bekannter Weise ist der Deckel (1) am Kasten (2) zur Verdoppelung der Wohnraumgrundfläche in der Gebrauchsstellung umklappbar angelenkt; b) die in zwei Hauptflächen (15, 16; 17 bis 19 bzw. 21 bis 23; 24, 25) unterteilten Seitenwände bestehen aus mehreren durch Scharniere miteinander verbundenen Einzelwänden mit senkrechten Trennfugen; c) die Seitenwände (15 bis 19; 21 bis 25) und Giebelwände (20, 26) stehen in der Gebrauchsstellung senkrecht auf den Kasten- und Bodenwänden auf und werden in bekannter Weise von einem Planendach nach oben abgedeckt.
  2. 2. Wohnanhänger ausschließlich nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die sonst ungeteilten Giebelwände (20, 26) nach außen umklappbare Giebeldreiecke (20', 26') aufweisen.
  3. 3. Wohnanhänger ausschließlich nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennfugen der beiden Seitenwände gegeneinander versetzt sind, so daß die Trennfuge der einen Seitenwand (15 bis 19) über dem Kasten (2) und die Trennfuge der anderen Seitenwand (21 bis 25) über dem Deckel (1) angeordnet sind.
  4. 4. Wohnanhänger mit einem lösbar gehaltenen Planendach ausschließlich nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Planendach (30) mindestens an den Seitenwänden durch Druckknöpfe (33) gehalten ist.
  5. 5. Wohnanhänger ausschließlich nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine in der Spitze der Giebeldreiecke (20', 26') einsteckbare Firststrebe (27), die um ihre Längsachse drehbar und geteilt ist, wobei das verbindende Scharnier (27') einseitig angeordnet ist und in der Gebrauchsstellung nach unten zeigt.
  6. 6. Wohnanhänger ausschließlich nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine als Vorhangstange dienende Querstrebe (36), die auf der oberen Kante der Seitenwände aufliegt.
  7. 7. Wohnanhänger ausschließlich nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Giebelwände (20, 26) und die Hauptflächen der Seitenwände (15bis19,21bis25) derart am Deckel (1) und am Kasten (2) angelenkt sind, daß im eingelegten Zustand der Wände die Giebelwände (20, 26) jeweils auf den zusammengeklappten Hauptflächen liegen. B.
  8. Wohnanhänger ausschließlich nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die eine der am Kasten angelenkten Seitenwandflächen (21 bis 2.3) derart in Einzelwände unterteilt ist, daß die Seitenwandfläche im zusammengeklappten Zustand zwischen den Kästen für die Räder (14) versenkbar ist.
  9. 9. Wohnanhänger ausschließlich nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Scharniere (31) der Seitenwände an der Außenseite angeordnet sind.
  10. 10. Wohnanhänger ausschließlich nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der umgeklappte Teil (25) der Seitenwandfläche (24, 25), die beim Einlegen auf der anderen gegenüberliegenden Seitenwandfläche (17 bis 19) aufliegt, eine derartige Breite aufweist, daß der am Kasten bzw. Deckel angelenkte Hauptwandteil (24) der Seitenwand zwischen die schmalen Abschnitte (17 und 19) der anderen Seitenwand eingreift.
  11. 11. Wohnanhänger ausschließlich nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterkante der Wände zur Verbindung mit dem Deckel (1) bzw. dem Kasten (2) Kofferverschlüsse (11, 12) je paarweise im gleichen Abstand zum Scharnier (13) zwischen Deckel und Kasten, aber zueinander passend angeordnet sind.
  12. 12. Wohnanhänger ausschließlich nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen der Scharniere (34, 35) zwischen den Wänden und dem Deckel (1) bzw. dem Kasten (2) herausnehmbar ausgebildet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1682 304, 1688 251; österreichische Patentschrift Nr. 174 813; französische Patentschrift Nr. 932 458; USA.-Patentschriften Nr. 1386 943, 1895 933.
DEM28520A 1955-10-18 1955-10-18 Wohnanhaenger Pending DE1027076B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM28520A DE1027076B (de) 1955-10-18 1955-10-18 Wohnanhaenger

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM28520A DE1027076B (de) 1955-10-18 1955-10-18 Wohnanhaenger

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1027076B true DE1027076B (de) 1958-03-27

Family

ID=7300428

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM28520A Pending DE1027076B (de) 1955-10-18 1955-10-18 Wohnanhaenger

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1027076B (de)

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1386943A (en) * 1919-03-28 1921-08-09 Ninian R Moore Automobile camp-trailer
US1895933A (en) * 1932-05-07 1933-01-31 Ray F Kuns Camping trailer
FR932458A (fr) * 1946-08-20 1948-03-23 Remorque transformable
AT174813B (de) * 1951-06-16 1953-05-11 Erich Dipl Ing Kaindl Zusammenklappbarer Wohnanhänger
DE1682304U (de) * 1954-06-04 1954-08-26 Ernst L Edelmann Anhaenger- und wohnzelt fuer kraftfahrzeuge.
DE1688251U (de) * 1954-07-29 1954-12-02 Hans-Werner Petzon Camping-autoanhaenger.

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1386943A (en) * 1919-03-28 1921-08-09 Ninian R Moore Automobile camp-trailer
US1895933A (en) * 1932-05-07 1933-01-31 Ray F Kuns Camping trailer
FR932458A (fr) * 1946-08-20 1948-03-23 Remorque transformable
AT174813B (de) * 1951-06-16 1953-05-11 Erich Dipl Ing Kaindl Zusammenklappbarer Wohnanhänger
DE1682304U (de) * 1954-06-04 1954-08-26 Ernst L Edelmann Anhaenger- und wohnzelt fuer kraftfahrzeuge.
DE1688251U (de) * 1954-07-29 1954-12-02 Hans-Werner Petzon Camping-autoanhaenger.

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3446490C2 (de)
DE102006001785B4 (de) Zelt mit einem Vordachteil
DE958988C (de) Zelt in Verbindung mit einem Kraftfahrzeug
DE2620689C2 (de) Transportables Gebäude
CH313285A (de) Auf dem Dach eines Kraftfahrzeuges angebrachte Einrichtung zum Aufbau einer Unterkunft
DE3123117A1 (de) Freizeitparzelle
DE1455862A1 (de) Zusammenlegbarer Wohnwagen
DE3500463C2 (de)
DE3702953A1 (de) Autodachzelt, das dem dachstaender eines pkw-kombis aufliegt und mit diesem loesbar fest verbunden ist
DE952768C (de) Kraftfahrzeug mit auf dem Dach angebrachter Einrichtung zum Aufbau einer Unterkunft
DE2427481C3 (de) Nutzraumauflieger mit einem Wohnzelt für Kraftfahrzeuge
CH346997A (de) Zeltkonstruktion
DE1076339B (de) Zusammenlegbares Zelt
DE1757638A1 (de) Zelt
DE8015085U1 (de) Zusammenlegbares markisenzelt
DE2840613A1 (de) Wohneinrichtung fuer kleinwagen
DE9415608U1 (de) Fahrzeug mit Vorzelt
DE269808C (de)
DE1282479B (de) Aufbau, insbesondere fuer Wohnanhaenger
AT370597B (de) Freistehendes zelt mit einem vorbau zur verbindung des zeltes mit einem wohnwagen
DE1180114B (de) Garage oder anderes einstoeckiges Einraumgebaeude
DE834675C (de) Behaelter mit aus Holzstaeben zusammengesetzten Seitenwaenden
DE2030820B2 (de) Ortsveränderbare Unterkunft
DE3415371A1 (de) Behaeltnis
DE1911727U (de) Kastenzelt.