DE102736C - - Google Patents

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DE102736C
DE102736C DENDAT102736D DE102736DA DE102736C DE 102736 C DE102736 C DE 102736C DE NDAT102736 D DENDAT102736 D DE NDAT102736D DE 102736D A DE102736D A DE 102736DA DE 102736 C DE102736 C DE 102736C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B13/00Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices
    • B07B13/10Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices using momentum effects
    • B07B13/11Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices using momentum effects involving travel of particles over surfaces which separate by centrifugal force or by relative friction between particles and such surfaces, e.g. helical sorters

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der durch die Patentschrift Nr. 18368 bekannt gewordenen Maschine zum Sortiren von Kaffeebohnen gelangen die Bohnen zunächst auf die höchste Stelle von über einander angebrachten, kegelmantelartig geformten Flächen und werden durch gleichmäfsig stofsende Bewegung dieser abwechselnd entgegengesetzt sich drehenden Flächen dergestalt bewegt, dafs die Perlbohnen nach dem Rande der Flächen rollen, bis sie durch die stofsweise Bewegung in das für sie bestimmte Ausflufsrohr fallen, während die flachen Bohnen ihren spiralenförmigen Weg nach dem für sie bestimmten Auslaufrohr nehmen.
Demgegenüber hat die vorliegende Erfindung den Zweck, das Sortiren von Getreide und anderen körnigen Stoffen ohne jede Bewegung der als Unterlage dienenden Flächen zu erzielen; sie kennzeichnet sich im Wesentlichen dadurch, dafs um eine feststehende senkrechte Achse ein oder mehrere Schneckengänge und ein diese umgebender gröfserer Schneckengang angeordnet sind.
Läfst man nun das Sortirgut oben auf den bezw. die inneren Schneckengänge auflaufen, so wird es von selbst nach abwärts gleiten und hierbei werden nur die der Einwirkung der Fliehkraft stärker unterliegenden Bestandtheile von rundlicher Form auf den äufseren Schneckengang übergehen, während die übrigen Körner bis zu Ende auf den inneren Gängen nach abwärts gleiten. Das getrennte Sammeln der auf diese Weise sortirten Körner erfolgt dann am Fufse des Geräthes.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist das Geräth durch Fig. 1 in einer Seitenansicht veranschaulicht, während Fig. 2 die senkrechte Achse mit den inneren Schneckengängen für sich allein darstellt.
In dem gewä'hlten Ausführungsbeispiele sind auf der senkrechten Achse α mehrere innere Schneckengänge b b b befestigt, von denen der obere den kleinsten, der nächst untere immer einen etwas gröfseren Durchmesser besitzt wie der vorhergehende.
Diese Verschiedenheit der Durchmesser hat den Zweck, von einem oberen Schneckengang etwa übergetretene längliche Körner wieder auf einen darunter liegenden inneren Schneckengang gelangen zu lassen. Am unteren Ende münden diese Schneckengänge in eine gemeinschaftliche Ableitungsrinne c, und oben sind ihre Anfangspunkte so gegen einander versetzt, dafs die an einer Stelle eingeführten zu sortirenden Körner sich gleichmäfsig auf alle Gänge vertheilen. Die Zuführung des Gutes erfolgt durch einen Trichter d, welcher mit einem Schieber versehen ist. Mit e ist der äufsere Schneckengang von bedeutend gröfserem Durchmesser bezeichnet. Dieser beginnt etwas höher wie die inneren Gänge, ist an seinem Umfang, um ein vollständiges Entfernen der rundlichen Körner zu verhindern, zweckmäfsig mit einem aufrechtstehenden Rand e1 versehen und mündet unten ebenfalls in eine Ableitungsrinne f, welche derjenigen für die inneren Schneckengänge gegenüber liegt. Die senkrechte Achse α ist am unteren Ende mit drei Beinen g oder einem anderen geeigneten Fufsgestell versehen.
Das aus dem Trichter d austretende Gut vertheilt sich gleichmäfsig auf die in gewissen
Abständen von einander auf der Welle α befestigten Schneckengänge b und gleitet auf ihnen je nach der gewählten Steigung mehr oder weniger schnell nach abwärts. Hierbei halten sich die länglichen Körner, welche infolge ihrer Form weniger schnell sich bewegen und der Einwirkung der Fliehkraft weniger folgen, in der Mitte, während die Bestandtheile von rundlicher Gestalt auf den äufseren Schneckengang e übertreten und daher getrennt abgeleitet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Sortirer für Getreide und andere körnige Stoffe zum Ausscheiden rundlicher Körner, gekennzeichnet durch eine feststehende Gleitbahn in Form einer aufrechten Schraube (b) mit einer diese umgebenden, ebenfalls schraubenförmigen Fangrinne (e) für die rundlichen Körner, welche beim Herabgleiten des Gemisches auf der Schraube (b) eine gröfsere Geschwindigkeit als die anders gestalteten Körner annehmen und infolge dessen über den Rand der Schraubenfläche nach aufsen geschleudert werden sollen.
    Ausführungsform des Sortirers nach Anspruch ι, bei welcher mehrere innere Schraubengänge (b) vorhanden sind, von denen der nächst untere immer einen etwas gröfseren Durchmesser wie der vorhergehende besitzt, zu dem Zweck, von einem oberen Schraubengang etwa übertretende längliche Körner wieder auf einen darunter liegenden inneren Schraubengang gelangen zu lassen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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