DE1027375B - Vorrichtung zum Verformen von Glasplatten - Google Patents

Vorrichtung zum Verformen von Glasplatten

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DE1027375B
DE1027375B DER8407A DER0008407A DE1027375B DE 1027375 B DE1027375 B DE 1027375B DE R8407 A DER8407 A DE R8407A DE R0008407 A DER0008407 A DE R0008407A DE 1027375 B DE1027375 B DE 1027375B
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DE
Germany
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glass
edge
deforming
furnace
conveyor
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Pending
Application number
DER8407A
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English (en)
Inventor
Nicolai Jacob Rossen
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B23/00Re-forming shaped glass
    • C03B23/02Re-forming glass sheets
    • C03B23/023Re-forming glass sheets by bending
    • C03B23/025Re-forming glass sheets by bending by gravity
    • C03B23/0252Re-forming glass sheets by bending by gravity by gravity only, e.g. sagging

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verformen von Glasplatten Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verformen von Glasplatten. die aus einer Form aus dünnem Metallblech besteht, welche zusammen mit der zu verformenden Glasplatte in einem mit einer Fördervorrichtung versehenen Tunnelofen erhitzt wird, worauf beide nach dem Verformen der Platte abgekühlt werden.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Form als durch Querstäbe versteiften ovalen Rahmen mit gezahnter oberer Kante auszubilden, auf die die zu verformende Glasplatte gelegt wird. Eine derartige Form dient hauptsächlich zum Biegen von Glasscheiben für Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen.
  • Ferner ist eine Form bekannt, die aus einer ebenen Stahlblechplatte oder aus einem Metallgitter oder Metallgeflecht besteht und vorzugsweise mit Lochungen und Verstärkungsrippen auf der der Glastafel abgekehrten Seite verseben ist.
  • Die bekannten Formen haben den -Nachteil einer unzureichenden Wärmeableitung vom Formenrand, so daß der Rand der zu verformenden Glasplatte schneller erhitzt wird als der übrige Teil.
  • Wenn nämlich die Form mit der zu biegenden Glasplatte in die Erwärmungszone des Tunnelofens gelan@gt, wird sie einer starken Hitzestrahlung von oben ausgesetzt. Während die Form selbst, die aus dünnem Metallblech besteht, sehr schnell die Hitze aufnimmt, dauert diese Hitzeaufnahme wegen der reflektierenden Eigenschaften und der geringen beim Glas länger. Die Hitze konzentriert sich insbesondere in den durch das Glas nicht abgedeckten Randteilen der Form, die mit dem Glasrand in Berührung stehen, der dadurch wesentlich schneller als der übrige CTlasteil, und zwar auf eine erhebliche 7'emperatu!r erhitzt wird. Der Glasrand hat also schon diese Temperatur, bevor die übrige Glasfläche die Biegetemperatur erreicht hat. Der Glasrand wird also schneller erhitzt und fängt an zu schmelzen, bevor die übrige Glasfläche überhaupt erweicht worden ist. Infolgedessen wird der in den meisten Fällen geschliffene Rand des Glases zerstört oder rauh. so daß das Glas nicht mehr verwendbar ist.
  • Die Erfindung vermeidet die vorstehend anigegeb.enen Nachteile dadurch, daß die Form mit ihrem Rand frei schwebend auf einem durch den Tunnelofen wandernden Ring liegt, der unmittelbar auf der Fördervorrichtung aufsitzt. Da jetzt die Form mit ihrem lZand frei schwebend auf einem Ring liegt, der nicht unmittelbar der Hitzestrahlung von oben ausgesetzt ist und durch die Fördereinrichtung des Ofens gekühlt wird, die sich ja nicht dauernd in der Erliitzungs7oai-e befindet, wird die Wärme schnellstens vom Rand des Ringes in die Fördereinrichtung geleitet. Infolge ihrer thermischen Trägheit und ihrer Kühlung, die sie außerhalb des Ofens erfährt, hat diese Fördereinrichtung dauernd eine Temperatur von nur einigen 100° C, die nur kleineren Schwankungen unterliegt, und ist daher imstande, die starke Hitze vom Rand der Form über den Ring schnell abzuleiten..
  • Es wird also mit denkbar einfachen Mitteln eine gute Kühlung und eine Beschleunigung des Kühlvorganges erreicht sowie einer Zerstörung oder Aufrauhung des Glasrandes vorgebeugt.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht einer mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung arbeitenden Ofenanlage und Fig.2 in größerem Maßstab einen Querschnitt der Fördereinrichtung der Ofenanlage mit darauf angeordneter Form.
  • In der Zeichnung bezeichnet 1 einen Vorwärmetunnel, 2 einen Biegeofen, 3 einen Kühltunnel und 4 einen im wesentlichen ringförmigen Drehtisch. Der Vorwärmetunnel, der Ofen und der Kühltunnel bilden eine einheitliche Einrichtung, die sich über einen Teil des Umfanges des Tisches 4 erstreckt, der den Boden der Tunnel und des Ofens bildet und auf einem senkrechten. auf einer Fundamentplatte 6 befestigten Drehzapfen 5 gelagert ist. Auf dem Zapfen sitzt drehbar eine Büchse B. die mittels Speichen 9 mit einem ringförmigen Rahmen 10 des Tisches 4 verbunden ist. Zum Antreiben des Tisches dient eine nicht dargestellte Antriebsvorrichtung.
  • Die Oberseite der Grundplatte 12 ist mit feuerfesten Steinen 13 bekleidet, die an ihrem inneren Ende mit einem aufwärts gerichteten Rand 14 und an ihrem äußeren Ende mit einem ähnlichen Rand 15 versehen sind.
  • Der Vorwärmetuiinel 1, der Ofen 2 und der Kühltunnel 3 werden von senkrechten. außerhalb des Unifanges des Tisches 4 angeordneten Ständern 16 getragen und sind ferner mittels Traggurte 17 aus Flacheisen an einer nicht dargestellten Decke aufgehängt.
  • Die in Fig_ 2 dargestellte Form 38, die zur Her-Stellung von Glasschalen bestimmt ist, besteht aus dünnem, wenige mm starkem Stahlblech und ruht lose auf einem Stahlblechring 39. Der Boden der Form ist mit kleinen Löchern 40 versehen, die für die Kühlung wertvoll sind und ferner bei der Herstellung von dekorierten Glasgegenständen ein Abziehen der beim Schmelzen des Farbpulvers erzeugten Gase gestatten.
  • Im Betrieb wird eine Anzahl Formen 38 auf den Tisch 4 gebracht, der mit der gewünschten Geschwindigkeit, z. B. mit vier Umdrehungen in der Stunde, gedreht wird. Der Ofen 2 wird auf eine geeignete Temperatur erhitzt, z. B. bis etwa 850° C. Die zu biegenden Glasscheiben 41 werden in die Matrizen 38 gelegt und langsam durch den Vorwärmetunnel 1 bewegt, so daß sie vor ihrem Eintreten in den Ofen 2 fast bis zur Biegetemperatur erhitzt werden. Die noch zum Durchbiegen benötigte zusätzliche Erhitzung der Glasscheiben findet im Ofen 2 statt. Anschließend gelangen die Formen mit den durchgebogenen Glasscheiben in den Kühltunnel 3, wo sie langsam gekühlt werden. Nach dem Verlassen des Kühltunnels werden die geformten Glasscheiben aus den Formen herausgenommen und neue Glasscheiben eingelegt.
  • Die heim Eintreten der Form 38 mit der Glasscheibe 41 in den Ofen stattfindende ziemlich schnelle Erhitzung der Form, insbesondere des Randes derselben, wird durch den Ring 39 gedämpft, der die Wärme nach den feuerfesten Steinen 13 ableitet, die bei ieder Umdrehung des Tisches 4 nur während eines verhältnismäßig kleinen Bruchteiles einer Umdrehung im Ofen 2 sind. Die übrige Zeit befinden sie sich in den Tunneln 1, 3 bzw. im Freien, so daß ihre Temperatur wegen ihrer thermischen Trägheit gering bleibt. Außerdem steht die Unterseite des Tischs dauernd mit der Außenluft in Berührung. Es besteht somit ein beträchtliches Temperaturgefälle zwischen der schnell erhitzten Form 38 und dem Tisch, das erfindungsgemäß dazu ausgenutzt wird, die überschüssige Wärme der Form über den Ring 39 abzuleiten. Praktische Versuche haben ergeben, daß diese Maßnahme den Erwartungen vollkommen entspricht und der geschliffene Rand der Glasscheibe 41 gut erhalten bleibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Verformen von Glasplatten, bestehend aus einer Form aus dünnem 'Metallblech, die zusammen mit der zu verformenden Glasplatte in einem mit einer Fördervorrichtung versehenen Tunnelofen erhitzt wird, worauf beide nach dem Verformen der Platte abgekühlt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Form (38) mit ihrem Rand frei schwebend auf einem durch den Tunnelofen wandernden Ring 139j liegt, der unmittelbar auf der Fördervorrichtung aufsitzt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung D 8067 VIb/32a; französische Patentschrift Nr. 950 982.
DER8407A 1952-02-25 1952-02-25 Vorrichtung zum Verformen von Glasplatten Pending DE1027375B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR950982A (fr) * 1939-07-11 1949-10-12 Pittsburgh Plate Glass Co Procédé et appareillage perfectionnés pour cintrer ou bomber les feuilles de verre

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR950982A (fr) * 1939-07-11 1949-10-12 Pittsburgh Plate Glass Co Procédé et appareillage perfectionnés pour cintrer ou bomber les feuilles de verre

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