DE1027452B - Vorrichtung zum Einstampfen von Futtervorraeten in landwirtschaftliche Silos - Google Patents

Vorrichtung zum Einstampfen von Futtervorraeten in landwirtschaftliche Silos

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DE1027452B
DE1027452B DEST11319A DEST011319A DE1027452B DE 1027452 B DE1027452 B DE 1027452B DE ST11319 A DEST11319 A DE ST11319A DE ST011319 A DEST011319 A DE ST011319A DE 1027452 B DE1027452 B DE 1027452B
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DE
Germany
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driven
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machine according
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Application number
DEST11319A
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English (en)
Inventor
Heinrich Stammer
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
    • A01F25/16Arrangements in forage silos

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Einstampfen von Futtervorräten in landwirtschaftliche Silos.
Bisher wurden die Futtervorräte in die Silos mit den Füßen oder mit handbedienten Stampfkloben eingedrückt. Die zum Eindrücken bekannten Vorrichtungen stampften das Futter nicht ein, sondern arbeiteten mit Walzen. Das einzusilierende Futter wurde dabei lediglich durch das Walzengewicht belastet.
Die Vorrichtung der Erfindung stampft dagegen die Futtervorräte auf dieselbe Weise maschinell ein, wie man dies bisher nur durch Menschenkraft bewerkstelligen konnte. Sie verwendet für diesen Zweck einen über den Silo beweglichen Riemenfallhammer, wie er als ortsfeste Maschine seit langem für andere Zwecke bekannt ist. Hierdurch wird erstmals ein maschinelles Einsilieren der Futtervorräte durch Einstampfen ermöglicht.
Der Riemenfallhammer selbst muß dem erfinderischen Zweck angepaßt werden. Er kennzeichnet sich daher durch ein Paar Walzen mit einer angetriebenen und einer mitlaufenden Walze, die ein Hebemittel, vorzugsweise einen Riemen, für das Stampfgewicht zwischen sich einklemmen und fördern, bis sie durch eine umlaufende Nockenscheibe zeitweilig getrennt werden, wodurch das Hebemittel freigegeben wird und das Stampfgewicht herabfällt. Die Walzen desWTalzen~ paares werden vorzugsweise durch Federkraft aneinandergedrückt.
Das Hebemittel wird auf eine Trommel aufgewickelt, welche von der mitlaufenden Walze de.--Klemmwalzenpaares aus angetrieben wird. Beim Herabfallen des Stampfgewichtes wickelt sich das Hebemittel von der sich frei ztirückdrehenden Trommel wieder ab.
Die ganze Anordnung befindet sich auf einem
Waffen, welcher
langsam
und
über den Silo
fährt. Ist der Silo rund, so kreist der Wagen über ihm.
Das Stampfgewicht hat in letzterem Falle einen kreissektorförmigen Querschnitt und füllt einen Sektor des Silos von der Mittelachse bis zum Umfangsmantel aus. Das Hebemittel ist zweckmäßig am Stampfgewicht in dessen Schwerpunkt befestigt.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise schematisch und teilweise im Schnitt eine Ausführungsform der Erfindung an einer Stampfmaschine für einen runden Silo. In der Zeichnung ist
Fig. 1 eine Seitenansicht der Anordnung und
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Wagen mit einzelnen Teilen der Anordnung nach Fig. 1 für einen runden Silo.
In der Zeichnung treibt der Motor 2 die Walze 9, die mit der frei drehbaren Walze 8 das Klemmwalzenpaar für den als Hebemittel des Stampfgewichtes 5 Vorrichtung
zum Einstampfen von Futtervorräten
in landwirtschaftliche Silos
Anmelder:
Heinrich Stammer,
Maulbronn (Württ.)
Heinrich Stammer, Maulbronn (Württ.),
ist als Erfinder genannt worden
dienenden Riemen 4 bildet. Der Riemen 4 wird auf die Trommel 3 aufgewickelt. Die letztere wird über den Antriebsriemen 6 von der Walze 8 aus angetrieben.
Die Walze 9 ist in dem um die Achse 13 schwenkbaren Hebelpaar 11 gelagert, von dem in der Zeichnung nur ein Arm erscheint. Die Hebel 11 des Hebelpaares werden mittels der Federn 10 herabgezogen, wodurch die Klemmwirkung zwischen den Walzen 8 und 9 hervorgerufen wird. Von der Walze 9 aus wird eine Nockenwelle angetrieben. Der Nocken 12 dieser Welle hebt bei jeder Umdrehung beim Aufsetzen auf die Rolle 20 den Hebel 11 entgegen der Kraft der Feder 10. Hierdurch trennen sich die Walzen 8 und 9 kurzzeitig, und der Riemen 4 gleitet, vom Stampfgewicht 5 gezogen, zwischen ihnen hindurch nach unten. Hierbei wickelt er sich von der Trommel 3 ab, welche sich zu diesem Zweck zusammen mit der Walze 8 entgegen dem Uhrzeiger frei drehen kann, da die letztere und damit über den Riemen 6 auch die Trommel 3 nur angetrieben wird, solange die Walze 9 der Walze 8 aufsitzt.
Die Anordnung ist auf einem dreieckigen Wagen 14 montiert, dessen zwei Räder 15j 16 auf dem Außenrad des runden Silos 18 laufen, während seine Spitze 19 um die Mittelachse 17 drehbar ist.
Während der Wagen 14 langsam und stetig um die Achse 17 rotiert, wird das Stampfgewicht 5 in regelmäßigen Abständen gehoben und auf die in das Silo geschüttete Futtermasse fallen gelassen.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Die Verwendung eines beweglich gemachten Riemenfallhammers zum Einstampfen von Futtervorräten in landwirtschaftliche Silos.
709 958/38
2. Ausbildung eines Riemenfallhammers für die Zwecke nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Paar auf einem über den Silo fahrbaren Wagen angeordnete Klemmwalzen mit einer angetriebenen und einer mitlaufenden Walze, zwischen denen ein Hebemittel, vorzugsweise ein Riemen, für das Stampfgewicht eingeklemmt und angezogen wird, bis die angetriebene Walze durch einen umlaufenden Nocken von der mitlaufenden Walze zwecks Freigabe des Hebemittels zeitweilig getrennt wird.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen des Walzenpaares durch Federkraft aneinandergedrückt werden.
4. Maschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebemittel auf eine Trommel aufgewickelt wird, welche von der mitlaufenden Walze aus angetrieben wird.
5. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch solche Flächenform der Stampffläche des Gewichtes und solche Wagengeschwindigkeit, daß alle Teile der Futteroberfläche bei einer vollständigen Wagenbewegung mindestens einmal von der Unterfläche des herabfallenden Gewichtes berührt werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 101397, 511925;
britische Patentschrift Nr. 708163;
französische Patentschrift Nr. 953 037;
österreichische Patentschrift Nr. 112 468.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 958/38 3.58
DEST11319A 1956-06-22 1956-06-22 Vorrichtung zum Einstampfen von Futtervorraeten in landwirtschaftliche Silos Pending DE1027452B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE101397C (de) *
AT112468B (de) * 1927-12-14 1929-03-11 Hermann Katzenberger Kegel-Preßwalze, insbesondere für Grünfutterstapel.
DE511925C (de) * 1930-11-05 Ernst Eichholz Einrichtung zur Schonung der Riemen von Fallhaemmern
FR953037A (fr) * 1943-05-06 1949-11-29 Système perfectionné et appareils spéciaux pour l'ensilage ouvert des fourrages
GB708163A (en) * 1951-05-18 1954-04-28 Arrigoberto Gaetane Frigieri Improvements in or relating to open-air silage installations

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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