DE1027584B - Vorrichtung zum Herstellen von Faltpaketen fuer Schuettgut, insbesondere fuer Tabak - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Faltpaketen fuer Schuettgut, insbesondere fuer Tabak

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DE1027584B
DE1027584B DEQ424A DEQ0000424A DE1027584B DE 1027584 B DE1027584 B DE 1027584B DE Q424 A DEQ424 A DE Q424A DE Q0000424 A DEQ0000424 A DE Q0000424A DE 1027584 B DE1027584 B DE 1027584B
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DE
Germany
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pack
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folding
tobacco
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DEQ424A
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English (en)
Inventor
Richard Wallraff
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QUESTER FA WILH
Original Assignee
QUESTER FA WILH
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Publication date
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B11/00—Wrapping, e.g. partially or wholly enclosing, articles or quantities of material, in strips, sheets or blanks, of flexible material
    • B65B11/06—Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths
    • B65B11/28—Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in a curved path, e.g. on rotary tables or turrets
    • B65B11/30—Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in a curved path, e.g. on rotary tables or turrets to fold the wrappers in tubular form about contents
    • B65B11/32—Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in a curved path, e.g. on rotary tables or turrets to fold the wrappers in tubular form about contents and then to form closing folds of similar form at opposite ends of the tube

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herstellen von Faltpaketen für Schüttgut, insbesondere für Tabak Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Herstellen von Faltpaketen für Schüttgut, insbesondere für Tabak, voir allem Schnittabak.
  • Die Faltpakete für Tabak od. dgl. und Vorrichtungen zum selbsttätigen Herstellen von Faltpaketen dieser Art sind an sich bekannt. Man verwendet hierzu einen Flachbogenzuschnitt als Pakethülle. Ein solcher Zuschnitt wird in eine U-förmig offene Form eingelegt, so daß der Zuschnitt im Querschnitt ebenfalls eine U-Form einnimmt. Alsdann begrenzt man die Stirnseiten durch seitlich in die offene Form eingreifende Begrenzungsklötze. Es ergibt sich dadurch ein Raum, der nur noch nach oben offen ist. Dieser Raum wird mit dem Gut gefüllt. Die hochstehenden Seiten des Zuschnittes werden über der Breitseite übereinandergefaltet. Nach Entfernen der seitlichen Begrenzungsklötze erfolgt an jeder Seite mittels schwingender Falterwerkzeuge ein Einschlag. Zuletzt erhalten die Stirnflächen einen Eindruck, der durch weiteres Hereingehen der seitlich liegenden Eindruckklötze vorgenommen wird.
  • Die Einrichtungen zum Falten, Einfüllen, Verschließen und Nachpressen sind hierbei nacheinanderfolgend bei Weitertransport in gerader Richtung angeordnet. Man kennt aber auch eine Vorrichtung bei der die U-förmigen Formen auf einem drehbaren Rad vorgesehen sind, welches mit waagerechter Achse in der vertikalen Ebene umläuft. Das Rad besitzt am Umfang so viele Formen, wie Arbeitsstationen erforderlich sind. Die seitlichen Begrenzungsklötze sind ortsfest gelagert. Dies bedingt, daß bei jedem Weitergang der Form zu der nächsten Arbeitsstellung die in die Form eingreifenden Klötze zurückgenommen werden und alsdann wieder von neuem eingeschoben werden müssen. Dies gibt vielfach zu Störungen Anlaß. Beim Einfahren müssen die Klötze in die Innenseite des U-förmigen Papierzuschnittes eingreifen. Papier ist in seiner Form stark witterungsabhängig. Es kommt nicht selten vor, daß die Klötze gegen den Papierrand stoßen; dadurch wird das Papier verschoben oder zerknittert. Zur Be hebung des Übel standes muß die Maschine stillgesetzt und. von Hand ein neues Papier eingesetzt werden.
  • Bei Verpackungsmaschinen allgemeiner Art ist es weiterhin bekannt, die die Hülle für das Packgut aufnehmende Vorrichtung bzw. die Füllvorrichtung selbst oder den Schließvorgang als Rad auszubilden bzw. mittels eines Rades durchzuführen, das horizontal liegt und um eine senkrechte Achse umlaufen kann.
  • Soweit die Backen, die das Gut auf dem Arbeitstisch begrenzen, mitlaufen, handelt es sich um Halteteile, die dieLängsseiten des Paketes umfassen. Die anderen Backen, die an den Stirnseiten des Packgutes an- greifen sollen, sind ortsfest angeordnet und wirken lediglich an einer Arbeitsstation.
  • Die Erfindung hat eine weitere Ausgestaltung und Verbesserung einer Vorrichtung zum Herstellen von Faltpaketen zum Gegenstand, bei der das Füllgut in den durch stirnseitig eingeschobene und in Längsrichtung der Packung hin- und herbewegliche Klötze begrenzten Raum eingefüllt und nach längs- und stirnseitiger Schließfaltung die Stirnseiten durch die Klötze eingedrückt werden. Sie zeichnet sich dadurch aus, daß die die Längsseiten der Packung begrenzenden Halter sowie die die Stirnseiten formenden, in Längsrichtung der Packung beweglichen Begrenzungsklötze zur Fertigstellung der Packung an einzelnen Stationen auf einem in an sich bekannter Weise horizontal angeordneten und um eine vertikale Achse drehbar gelagerten Rad angeordnet sind und außerdem zur stirnseitigen Faltung der Packung außerhalb der Halter ein mitumlaufender Stempel zum Herausheben sowie an der Faltstelle ein Gegenstempel zum Zurückschieben der Packung vorgesehen ist. Eine solche Ausbildung der Vorrichtung hat mehrfache Vorteile.
  • Dadurch, daß die Seitenbegrenzungsklötze nur einmal über den offenen Papierzuschnitt in die Form gefahren werden und in dieser Stellung bis nach Schließen der Längsnaht des Zuschnittes in der gefüllten Form verbleiben, also über mehrere Arbeitsstellungen mit der Form mitwandern, verringert man die Möglichkeiten eines Anstoßens der Klötze an das eingelegte Papier erheblich. Dadurch arbeitet die Vorrichtung zuverlässiger. Man kann mit höheren Geschwindigkeiten fahren. Es ergibt sich eine Leistungssteigerung. Während man bisher den Apparat zum Falten der Kopfenden beweglich angeordnet hat nnd diesen zu der Form schwenkte und danach wieder zurücknehmell .mußte, geht man erfindungsgemäß in der Weise vor, daß der schwere Faltapparat fest angeordnet wird und an Ort und Stelle bleibt, während die leichtere, vorgefaltete Packung zu dem Faltapparat herangebracht wird. Dies ermöglicht ebenfalls eine Beschleunigung des Arbeitsverfahrens.
  • Die Begrenzungsklötze werden an Leisten angeordnet, die Verzahnungen aufweisen, die mit einem gemeinsamen Ritzel zusammengreifen. Die Stempel können mit Hilfe einer an sich bekannten Kurvensteuerung bewegt werden. Ferner kann die Packung zum Falten der Kopfenden aus der Ebene der Seitenbegrenzungsklötze herausgehoben und nach erfolgter Faltung in diese Ebene abgesenkt werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
  • Fig. 1 zeigt eine für Schnittabak übliche Packung.
  • In den Fig. 2 und 3 sind die ersten Arbeitsgänge mit dem in die Form eingelegten Papierzuschnitt und über der offenen Breitseite zusammengelegten Zuschnitt dargestellt.
  • Die Fig. 4 und 5 veranschaulichen die Vorrichtung gemäß der Erfindung in Aufsicht und in Draufsicht schematisch.
  • In den Fig. 6 bis 8 ist eine Einzelheit in Aufsicht, Grundriß und Seitenriß gezeigt.
  • Für die zu faltende Packung wird ein zunächst flacher Bogen 1 eines Papierzuschnittes verwendet, der nach fertiger Faltung das Aussehen der Fig. 1 erhält. Die Kopfenden sind wie üblich von allen vier Seiten eingefaltet. Sie erhalten am Kopfende einen Eindruck, d. h. eine Vertiefung2, wodurch das Gut etwas zusammengepreßt wird. Die Stabilität der Packung wird dadurch erhöht. Die Form 3 zur Herstellung der Packung stellt im Querschnitt ein offenes U dar. Entsprechend wird der Zuschnitt 1 in diese Form eingelegt. Wie Fig. 3 zeigt, wird nach Einfüllen des Gutes der Zuschnitt an der Oberseite übereinandergeschlagen.
  • Im einzelnen ist die maschinelle Vorrichtung gemäß der Erfindung wie folgt ausgebildet.
  • Die Vorrichtung ist im wesentlichen durch eine liegende Scheibe 4 gekennzeichnet, die vieleckig gespaltet ist und eine entsprechende Anzahl von Formen 3 aufweist. Die Form selbst hat eine feststehende Seitenwand 3 a. Die andere Seitenwand 3 c ist beweglich vorgesehen. Sie wird mittels des Lenkers 14 und einer Kurvensteuerung 15 betätigt. Der Boden 3 b ist heb- und senkbar. Er weist eine Stange 5 auf, die über ein Gestänge 6 von einer nicht dargestellten Steuerung zur gegebenen Zeit betätigt wird. Zur seitlichen Begrenzung der offenen Form 3 dienen Seitenbegrenzungsklötze 7 und 8, welche an Leisten 9 und 10 angeordnet sind, die Verzahnungen 11 und 12 aufweisen (Fig. 7), welche mit einem gemeinsamen Ritzel 13 kämmen. Dadurch werden die Seitenbegrenzungsklötze gleichzeitig ein- und ausgefahren. Die Steuerung des Ritzels erfolgt zweckmäßig durch einen Lenker 16 mit einer Rolle 17, die mit einer Kurvenführung 18 zusammengreift. An einer vorbestimmten Stelle der Maschine befindet sich die Fülivorrichtung 19, die an sich beliebiger Art sein kann. Über eine Rutsche, Gleitfläche 20 od. dgl. wird die vordosierte Menge in die offene Hülle eingebracht. An einer anderen Stelle befindet sich der Faltapparat 21 welcher auf dem Maschinentisch 22 fest angeordnet ist. Der Faltapparat dient zum Falten der Kopfenden.
  • Hierzu ist eine nicht dargestellte Faltfahne vorgesehen, die das vorstehende Kopfende der Hülle von oben einschlägt. Die Faltzungen 24 sorgen für die Faltung der Kopfenden von den beiden Schmalseiten Ein solcher Faltapparat ist an sich bekannt. Der Faltapparat an sich befindet sich außerhalb der Ebene der Formen 3, und zwar an einer Stelle unmittelbar feststehend über diesen.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung gemäß der Erfindung ist wie folgt: Der Tisch ist um die senkrechte Achse 4a drehbar gelagert und wird mittels eines an sich bekannten Malteserkreuzes von Stellung zu Stellung gedreht. Von dem Stapel 23 gelangt der Papierzuschnitt 1 bei der Station über die Form 3. Ein Stempel 25 drückt den Zuschnitt in die oben offene U-Form ein. Gleich danach erfolgt mittels der Kurvensteuerung 17, 18 ein beiderseitiges Einfahren der Seitenbegrenzungsklötze 7, 8, die über die Unterseite des in die Form eingedrückten Papierzuschnittes greifen. Die Station II bleibt für besondere Handhabungen, z. B. Stempeln der Innenseite der Hülle, frei. Die Station III ist die Füllstation. In dieser gelangt das vordosierte Gut in den offenen Papierzuschnitt, wobei die Seiten durch die Klötze abgeschlossen sind. In der Station IV wird die Längsnaht durch Übereinanderlegen des Papierzuschnittes gemäß Fig. 3 mittels nicht dargestellter Falter von oben gebildet. Bei der Station V werden zunächst die Seitenbegrenzungsklötze ausgefahren. Mittels der Bodenplatte 3 b wird das von oben geschlossene, jedoch an den Seiten offene Paket zu dem Faltapparat 21 hochgeführt, wo mittels der vorerwähnten Faltfahnen und der Faltzungen 24 die Kopfenden von oben und von der Seite gefaltet werden. Danach wird die so vorbereitete Packung mittels des Stempels 26 wieder in die Ebene der Formen 3 der Scheibe 4 zurückgeführt.
  • Während des Zurückgehens werden die Klötze 7 und 8 somit wieder eingefahren, daß die an den Stirnenden unten überstehenden Zipfel des Papierzuschnittes an den Klötzen vorbeistreichen müssen, wodurch sich die vierte Faltung der Kopfenden ergibt. In der Station VI werden die Klötze 7 und 8 zur Herstellung des Eindruckes 2 (Fig. 1) in die Form -weiter eingefahren. In der Station VII gehen die Klötze aus dem Eindruck heraus. Die Packung ist fertiggefaltet und wird durch den Stößel 3 b ausgeworfen. In der Station VIII werden die Klötze vollständig ausgefahren, so daß in der nachfolgenden Station 1 das Spiel von neuem ginnen kann.
  • Die Seitenbegrenzungsklötze 7, 8 gehen von der Station I bis zur Station IV in der eingefahrenen Stellung mit der zugehörigen Form mit, was durch die Kurvensteuerung 17,18 erreicht wird. Erst zum Herausheben der Packung zu dem Faltapparat 21 gehen die Klötze wieder zurück.

Claims (3)

  1. Die Vorrichtungen nach den Ansprüchen 2 und 3 sollen nur Schutz im Zusammenhang mit dem Hauptanspruch genießen.
    PATENTANSpRt?CHE: 1. Vorrichtung zum Herstellen von Faltpaketen für Schüttgut, insbesondere für Tabak, bei der der als Pakethülle verwendete Flachbogen in einen U-förmigen Halter eingelegt, das Füllgut in den durch stirnseitig eingeschobene und in Längsrichtung der Packung hin- und herbewegliche Klötze begrenzten Raum eingefüllt und nach längs- und stirnseitiger Schließfaltung die Stirnseiten durch die Klötze eingedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die die Längsseiten der Packung begrenzenden Halter (3a, 3c) sowie die die Stirnseiten formenden, in Längsrichtung der Packung beweglichen Begrenzungsklötze (7, 8) zur Fertigstellung der Packung an einzelnen Stationen auf einem in an sich bekannter Weise horizontal angel ordneten und um eine vertikale Achse drehbar gelagerten Rad (4) angeordnet sind und außerdem zur stirnseitigen Faltung der Packung außerhalb der Halter (3 o, 3 c) ein mitumlaufender Stempel (3 b) zum Herausheben sowie an der Faltstelle ein Gegenstempel (26) zum Zurückschieben der Packung vorgesehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungsklötze (7, 8) an Leisten (9, 10) angeordnet sind, die Verzahnungen aufweisen, die mit einem gemeinsamen Ritzel (13) zusammengreifen.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Packung zum Falten der Kopfenden aus der Ebene der Seitenbegrenzungsklötze heraushebbar und nach erfolgter Faltung der Kopfenden ih diese Ebene absenkbar ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 812 535, 453 403; französische Patentschriften Nr. 897 929, 832 145; britische Patentschrift Nr. 511 341; USA.-Patentschrift Nr. 2 137 656.
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