DE102948C - - Google Patents

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DE102948C
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lead screw
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B5/00Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
    • B23B5/36Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for turning specially-shaped surfaces by making use of relative movement of the tool and work produced by geometrical mechanisms, i.e. forming-lathes
    • B23B5/40Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for turning specially-shaped surfaces by making use of relative movement of the tool and work produced by geometrical mechanisms, i.e. forming-lathes for turning spherical surfaces inside or outside

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

IL
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Metallbearbeitung, mechanische.
Kugeidrehbank mit ruckweisetn Vorschub der Materialstange.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Juni 1897 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zur selbsttätigen Herstellung von Stahlkugeln durch Drehen mit einem profilirten Abstechstahl, welcher mit so vielen, entsprechend dem Kugeldurchmesser kreisbogenbezw. halbkreisförmig gestalteten Rillen versehen ist, als man gleichzeitig Kugeln vorzuarbeiten bezw. fertigzustellen wünscht. Bei der gleichzeitigen Bearbeitung von zwei Kugeln z. B. schneidet die kreisbogenförmige Rille vor, während die andere halbkreisförmige Rille gleichzeitig die vorgearbeitete Kugel fertigdreht und absticht. Die Rillen sind längsweise in den Stahl eingefräst, so dafs dieser beim Abschleifen der Schneidfläche ein constantes Profil wie bei den bekannten profilirten Drehscheiben . beibehält.
Die Verwendung eines solchen Profilstahles für eine selbstthätig arbeitende Maschine bedingt deren Construction und eigenartige Arbeitsweise. . Es ist erforderlich, dafs der Stahl an das rotirende Werkstück, welches aus einem fortlaufenden Draht besteht, herangeführt und nach Fertigstellung einer Kugel wieder selbstthätig von dem Werkstück abgeführt wird; dafs ferner das Werkstück um so viel vorgeschoben wird, dafs die vorgearbeitete Kugel in die entsprechende Lage zu der halbkreisförmigen Rille, welche die Fertigarbeit übernimmt, gebracht wird; dafs schliefslich der Abstechstahl, wenn man die Nacharbeit der Kugeln möglichst ersparen will, in einfacher und sicherer Weise zu dem umlaufenden Draht so eingestellt werden kann, dafs der unvermeidliche, in der Drehachse liegende Putzen nach dem Abstechen gewissermafsen nur einen Punkt bildet.
Die Maschine ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι die Maschine im Aufrifs,
Fig. 2 im Grundrifs,
Fig. 3 in Seitenansicht, von der rechten Seite der Fig. 1 und 2 gesehen,
Fig. 4 in Seitenansicht, von der linken Seite der Fig. 1 und 2 gesehen ;
Fig. 5 bis 7 zeigen den profilirten Abstechstahl, welcher zur gleichzeitigen Bearbeitung von zwei Kugeln bestimmt ist.
Das Bett der Maschine trägt den feststehenden Kopf A mit dem Abstechstahl, den in der Längsrichtung des Bettes beweglichen Spindelstock St und an dem dem Kopf A gegenüber liegenden Ende den selbsttätigen Antrieb für den Transport des Spindelstockes St. Der Spindelstock St wird mit seiner Mutter b auf der Leitspindel L geführt und besitzt einen Arm, welcher auf der Stange G gleitet.
Der Kopf A trägt den Support m für den Abstechstahl s (Fig. 3). Der Support m ist senkrecht zur Drehachse im Kopf A verschiebbar, und zwar greift eine Zugstange Z mit einem Ende an den Support m an, während das andere Ende an einen Hebel angelenkt . ist, welcher mit seiner Rolle R auf der Curvenscheibe Sp geführt wird. Die Stange Z besteht aus zwei Theilen, welche, mit Rechts- und Linksgewinde versehen, durch eine Muffe einander genähert oder von einander entfernt
werden können. Diese Einrichtung hat den Zweck, die Entfernung des Drehstahles bezw. dessen Schneidkante von der Drehachse genau einstellen zu können, um an der abgestochenen Kugel einen möglichst kleinen Drehputzen zu erhalten. Es ist ersichtlich, dafs die genaue Einstellung des Drehstahles durch einfaches Drehen der Muffe während des Ganges der Maschine verändert werden kann. An dem Support m ist eine Feder F befestigt, welche ihre Wirkung auf die Rolle R derart ausübt, dafs diese stets an die spiralförmige Curve der Curvenscheibe 5p angedrückt wird. Gleitet die Rolle auf der Curve, so wird der Stahl an das Werkstück herangeführt; verläfst die Rolle die Curve, so geht der Support unter der Wirkung der Feder F zurück, und der Stahl wird von dem Werkstück abgezogen.
An dem Kopf A ist ferner ein verstellbares Widerlager η angebracht, gegen welches sich der drehende Stahldraht d anlegt, um beim Schneiden des Profilstahles gestutzt zu sein. Infolge dessen erleidet der Stahldraht während des Drehens und Abstechens keine Vibrationen, welche den Kugeln eine ungleichmäfsige Oberfläche geben; vielmehr erfolgt die Bearbeitung der Kugeln ganz gleichmäfsig und glatt.
Wie aus Fig. ι und 2 ersichtlich, trägt ein Einspannfutter K den Stahldraht d, welcher am anderen Ende in einer entsprechenden Bohrung des Kopfes A geführt wird. Auf der Achse dieses Einspannfutters sitzt die Riemscheibe a, welche den Stahldraht in Umdrehung versetzt. Gleichzeitig werden von der Riemscheibe α aus sämmtliche Bewegungen für die bei der selbstthätigen Bearbeitung mitwirkenden Theile abgeleitet, und zwar in folgender Weise:
Vermittelst des Zahnrades I wird das auf der Welle G sitzende Zahnrad II angetrieben und setzt die Welle G mit den an ihren Enden befindlichen Zahnrädern in Umdrehung. Das Rad V steht mit einem Rade in Eingriff, welches mit der Curvenscheibe Sp verbunden ist. Das am anderen Ende sitzende Rad greift in ein Zahnrad B ein, welches mit einem birnenförmigen Excenter fest verbunden ist. Das Excenter bewegt die Rolle r eines Winkelhebels Z1, dessen anderes Ende durch ein Glied y mit einem Winkelhebel H in Verbindung steht. Der Winkelhebel H trägt eine Sperrklinke ο, welche in ein Zahnrad HI eingreift. Das Zahnrad III steht mit dem auf der Leitspindel L sitzenden Zahnrade IV in Eingriff. Es ist ersichtlich, dafs durch diese Bewegungsübertragung die Leitspindel und mit ihr der Spindelstock St um ein bestimmtes Mafs bewegt wird. Dieses Mafs entspricht dem jedesmaligen Durchmesser der abzustechenden Kugeln. Damit das Zahnrad II der Längsbewegung des Spindelstockes auf der Welle G folgen kann, ist die Welle G mit einer Nuth versehen, in welche ein entsprechender Keil des Zahnrades I geführt wird.
Die Arbeitsweise der Maschine ist kurz folgende:
Der Spindelstock St befinde sich am linken Ende des Maschinenbettes, so wird ein Stück Rundstahl d, ungefähr von der Länge des Maschinenbettes, in das Einspannfutter K gespannt und am anderen Ende durch die Bohrung des Kopfes A gesteckt und gegen das Widerlager η angelegt. Der Profilstahl s ist dann in seiner äufsersten, am Werkstück abgezogenen Stellung. Wird nun vermittelst der Riemscheibe α das Klemmfutter K und mit ihm der Stahldraht d in Umdrehung versetzt, so wird gleichzeitig vermittelst der Zahnräder I und II die Welle G, das Zahnrad V und mit diesem die Curvenscheibe Sp gedreht. Bei der Drehung der letzteren gleitet die Rolle R über die spiralförmige Curve und der Support m wird unter Gegenwirkung der Feder F durch die Stange Z an das Werkstück herangeführt, so dafs der Abstechstahl entsprechend der Steigung der Curve allmälig in das rotirende Werkstück d eindringt, und zwar so lange, als die Rolle auf der Curve geführt wird. Sobald die Rolle die Curve verläfst, geht der Support mit dem Abstechstahl unter der Wirkung der Feder F zurück, nachdem vorher eine Kugel abgestochen und die danebenliegende Kugel vorgearbeitet ist. Während der Stahl zurückgeht, gleitet am anderen Ende der Maschine die Rolle r auf dem länglichen Ansatz des birnenförmigen Excenters und setzt dadurch vermittelst der Hebel .Z1, H, Sperrklinke 0, Zahnrad III, Zahnrad IV die Leitspindel L in eine kurze Umdrehung, welche den Spindelstock St um so viel auf dem Maschinenbett bewegt, als der Durchmesser der herzustellenden Kugeln beträgt. Sobald diese Längsbewegung beendet ist, kehrt der Abstechstahl auch wieder um und beginnt gegen das Werkstück vorzugehen, um . eine neue Kugel abzustechen und eine weitere vorzuarbeiten u. s. w.
Hieraus geht hervor, dafs die Maschine in einfacher und sicherer Weise vollkommen so lange selbstthätig arbeitet, bis der Stahldraht, dessen Länge nicht gröfser als diejenige des Maschinenbettes ist, aufgearbeitet ist, d. h. bis der Spindelstock St mit dem Klemmfutter K bis zum festen Kopf A vorgeschoben ist. Der Spindelstock St wird alsdann von Hand an das Ausgangsende zurückgekurbelt und ein neues Stück Stahldraht eingespannt.
Wie aus Fig. 5 bis 7 ersichtlich, ist der Abstechstahl s seiner Längsrichtung nach mit Nuthen versehen, welche genau der herzustellenden Kugel im Halbkreis entsprechen. Für den vorliegenden Fall, in welchem die gleichzeitige Bearbeitung von zwei Kugeln angenommen ist, besitzt der Stahl zwei Spitzen 1
und 2, von denen die kürzere (2) vorschneidet, während die längere (1) bis zur Mitte des Stahldrahtes schneidet, also absticht.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Maschine zur selbstthätigen Herstellung von Kugeln durch Drehen, dadurch gekennzeichnet, dafs von der Antriebsspindel die Bewegung auf eine Welle G derart übertragen wird, dafs die an dem einen Ende der Welle G sitzende' Curvenscheibe Sp den Support in mit dem Profilstahl an das umlaufende Arbeitsstück d heranführt, sobald das an dem anderen Ende der Maschine von der Welle G angetriebene Excenter eine Drehung der Leitspindel L und diese eine dem Kugeldurchmesser entsprechende Längsbewegung des Spindelstockes St bewirkt hat, und umgekehrt das Excenter die Drehung der Leitspindel L und die Längsbewegung des Spindelstockes St einleitet, sobald der Stahl aus dem Bereich des Arbeitsstückes gezogen ist. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs zwei Winkelhebel Z1 und H einerseits mit ihren Enden durch ein Glied Y drehbar verbunden sind, während das unverbundene Ende des einen Hebels .Z"1 von einem Excenter beeinflufst wird, zum Zweck, die an dem unverbundenen Ende des anderen Hebels H befindliche Sperrklinke 0 zur Einwirkung auf ein Zahnrad III zu bringen, welches die Leitspindel L und mit ihr den Spindelstock Sp um das dem Kugeldurchmesser entsprechende Mafs dreht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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