DE1029962B - Einspann-Vorrichtung fuer Lichtbogen-Schweisselektroden, vorzugsweise fuer Schlepp-Schweiss-elektroden, im Schweisskopf unter Anwendung von Schwingungen - Google Patents

Einspann-Vorrichtung fuer Lichtbogen-Schweisselektroden, vorzugsweise fuer Schlepp-Schweiss-elektroden, im Schweisskopf unter Anwendung von Schwingungen

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Publication number
DE1029962B
DE1029962B DEL25988A DEL0025988A DE1029962B DE 1029962 B DE1029962 B DE 1029962B DE L25988 A DEL25988 A DE L25988A DE L0025988 A DEL0025988 A DE L0025988A DE 1029962 B DE1029962 B DE 1029962B
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DE
Germany
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welding
electrode
welding head
welding electrodes
vibrations
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Application number
DEL25988A
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English (en)
Inventor
Howard R Johnson
J Eugene Boyer
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Lukens Steel Co
Original Assignee
Lukens Steel Co
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/02Seam welding; Backing means; Inserts
    • B23K9/022Welding by making use of electrode vibrations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)

Description

  • Einspann -Vorrichtung für Lichtbogen-Schweißelektroden, vorzugsweise für Schlepp-Schweißelektroden, im Schweißkopf unter Anwendung von Schwingungen Die Erfindung betrifft eine Einspann-Vorrichtung für Lichtbogen-Schweißelektroden, vorzugsweise für Schlepp-Schweißelektroden, im E'lektrodenhalter bzw. im Schweißkopf unter Anwendung von Schwingungen, und die Erfindung besteht darin, daß im -Elektrodenhalter bzw. im Schweißkopf ein Ultraschallerzeuger mit Übertragungsstab angeordnet ist, mit dem die Elektrode formschlüssig in einer Vertiefung verbunden ist, und daß die Elektrode an einem napfförmigen Gehäuse eingespannt ist, welches in an sich bekannter Weise in Achsrichtung schwimmend gelagert ist.
  • Durch diese Anordnung wird erreicht, daß die auf den Schweißvorgang günstig wirkenden Ultraschallwellen in besonders einfacher und sicherer Weise auf dem Schweißstab und damit auf das Schweißbad übertragen werden.
  • Es sind bereits schwimmende Einspann-Vorrichtungen für Punktschweißelektroden bekannt, welche eine Ultraschallvibration in Längsachse zulassen, z. f3. in Form von Membranen. Es ist weiterhin auch schon die Ultraschallbeaufschlagung des Schweißbades beim Lichtbogenschweißen bekannt, wobei jedoch entweder das Bad oder der Lichtbogen in Schwingungen versetzt werden; auch Vibrationen der Elektrode selbst sind bereits vorgeschlagen worden. Die erfindungsgemäß inITitraschallschwingungvibrierende Elektrode bewirkt jedoch erhebliche Vorteile gegenüber den bekannten Verfahren, wie später dargelegt wird.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schweißstab-Haltevorrichtung in ihrer Stellung zum Werkstück, Fig. 2 einen Schnitt gemäß Linie 2-2 der Fig. 3, Fig. 3 eine Ansicht von unten auf die Schweißstab-Haltevorrichtung nach Fig. 1 und 2, Fig.4 eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform der Vorrichtung, Fig. 5 einen Schnitt gemäß Linie 5-5 der Fig. 4, Fig. 6 eine Ansicht von unten auf die Haltevorrichtung gemäß Fig. 4 und 5, Fig.7 einen Teilschnitt durch den unteren Teil eines bekannten Schweißstabes, Fig.8 einen Teilschnitt durch das untere Ende eines mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung verwendeten Schweißstabes.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1, 2 und 3 bedeutet 2 den Elektrodenhalter bzw. Schweißkopf, der von einem Bügel 4 gehalten ist, der an irgendeinem horizontal beweglichen, nicht dargestellten Wagen befestigt sein kann. Der Kopf 2 ist mit einem Übertragungsstab 6 versehen, der sich vom Kopf aus nach unten erstreckt und an seinem unteren Ende mit einem Kupferschuh 7 versehen ist, an dem eine Aufnahmebohrung 8 angeordnet ist, in die das obere Ende einer Elektrode 10 paßt.
  • Um die Übertragung der Schallenergie vom Kupferschuh 7 zur Elektrode 10 zu verbessern, ist der Raum zwischen der Wand der Aussparung 8 und dem Stab 10 mit einem Stoff 8' von hohem spezifischem Gewicht ausgefüllt. Die so gebildete Verbindung ist bekannt unter dem Namen »Siliziumfettdichtung«. Der Ausdruck »Dichtung;< ist hier in dem Sinne gebraucht, daß ein Kontakt- und ein Übertragungsmedium vorhanden und nicht etwa irgendein Teil abgedichtet ist, um den Austritt einer Flüssigkeit oder eines Gases zu verhüten.
  • Die Elektrode 10 ist an ihrem oberen Ende fest eingespannt mittels dreier Schrauben 30 in einem übertragungsnapf 12, der seinerseits schwimmend an drei sich nach unten erstreckenden Haltestangen 14 gehalten ist, die mit ihren oberen Enden im Schweißkopf 2 befestigt sind. Diese Stangen sind parallel zum Übertragungsstab 6 und im Winkelabstand von ungefähr 120° zueinander angeordnet. Eine Dreiecksplatte 16 erstreckt sich nach außen vom Rand des Übertragun; gsnapfes 12 aus und ist mit Öffnungen versehen, in denen die Stangen 14 gleiten können. Diese Platte dient als Anschlag für drei Buchsenpaare 18, und zwar ist auf jeder Stange ein Paar in der Art angeordnet, daß sich die Buchsen zu beiden Seiten der Platte befinden.
  • Eine zweite, in ihrer Form der Platte 16 entsprechende Platte 20 ist oberhalb fest mit den Haltestangen 14 durch Paare von Muttern 22 verbunden, die auf die Stangen aufgeschraubt sind und die Platte zwischen sich festhalten, wie dies aus den Fig.1 und 2 erkennbar ist. Die unteren Muttern dieser Paare dienen als Anschlag für die oberen Enden von drei Schraubenfedern 24, von denen je eine auf einer Haltestange angebracht ist. Die unteren Enden dieser Federn stützen sich jeweils gegen eine der Buchsen 18 ab. Unterhalb der unteren Buchsen 18 ist auf den Haltestangen 14 jeweils eine weitere Feder 26 vorgesehen. Diese Federn stützen sich mit ihren oberen Enden gegen die Buchsen 18 und mit ihren unteren Enden gegen Muttern 28 ab, die auf die Haltestangen 14 aufgeschraubt sind. Die Federn sind zwischen den Buchsen 18 und den betreffenden Muttern, zwischen denen sie angeordnet sind, gespannt, und zwischen ihnen ist der Übertragungsnapf 12 und damit die Elektrode 10, die mit dem Übertragungsnapf durch drei radiale Schrauben 30 verbunden ist, in schwimmender Aufhängung gehalten.
  • Die Federanordnungen des Halters dienen dazu, die Elektrode nachgiebig in bezug auf das Werkstück und den Übertragungsstab 6 zu halten, durch den die Ultraschallvibrationen auf die Elektrode- übertragen werden.
  • Die Haltestangen 14 sind mit dem unteren Ende des Übertragungsgehäuses mit Hilfe einer mittels Schrauben 35 befestigten Platte 33 starr verbunden.
  • In Fig. 1 sind das Werkstück, an dem die Schweißung 32 vorgenommen werden soll, mit 34 und die Nahtfuge, in welcher der Schweißstab sich bewegt, mit 34' bezeichnet.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4, 5 und 6 ist mit 36 ein Schweißkopf und mit 38 ein Übertragungsstab bezeichnet, die in ihrem Aufbau den entsprechenden Teilen der Fig.1. und 2 ähnlich sind. Hier ist eine Platte 40 mit dem unteren Ende des Kopfes 36 durch Schrauben 42 verbunden und weist einen nach unten ragenden, mit Gewinde versehenen Ringansatz 44 auf, auf den eine ein Innengewinde aufweisende Haltehülse 46 aufgeschraubt ist. Diese beiden rohrförmigen Teile dienen zur Aufnahme des oberen Teils eines weiteren Übertragungsnapfes 48, der schwimmend zwischen den Federn 50 und 52 gehalten ist. Das obere Ende des Übertragungsnapfes 48 weist einen sich nach außen erstreckenden Ringflansch 54 auf, der gegen das untere Ende des Ringansatzes 44 anschlagen kann und so die Aufwärtsbewegung des Übertragungsnapfes 48 begrenzt.
  • Das untere Ende des Übertragungsnapfes 48 ist durch eine Platte 56 befestigt, die ein Schweißstab 58 durchdringt. Dieser Schweißstab ist durch drei Schrauben 60 starr gehalten, die radial in einer mit der Unterseite der Platte 56 verbundenen Platte 62 angeordnet sind.
  • Ähnlich wie in der Ausführungsform nach Fig. 1, 2 und 3 ist das untere Ende des Übertragungsstabes mit einem Kupferschuh 64 versehen, der eine Aufnahmebohrung 66 für das obere Ende der Elektrode und für eine Siliziumfe:ttdichtung 66' aufweist.
  • Der Übertragungsnapf 48 ist mit Hilfe der zwei Schraubenfedern 50 und 52 schwimmend gehalten, wobei die Feder 52 zwischen der Platte 40 und der oberen Seite des Ringflansches 54 des Übertragungsnapfes 48 und die Feder 50 zwischen der entgegengesetzten Seite des Ringflansches 54 und einem den Übertragungsnapf 48 umgebenden Ring 67 gehalten ist, der gegen einen sich nach innen zu erstreckenden Ringflansch 68 am unteren Ende der Haltehülse 46 anliegt.
  • Die in Fig. 8 gezeigte Elektrode stellt eine Nickelschleppelektrode dar, wie sie gemäß der Erfindung -verwendet wird, und die Elektrode weist einen inneren Draht 70 und einen äußeren Flußmantel 72 auf, der ein schlechterer Wärmeleiter als der Schweißdraht 70 ist und auf die Oberfläche des Drahtes aufgebracht ist. Wie aus dieser Form des Schweißstabes klar hervorgeht, ist der am Ende des Schweißstabes sich beim Schweißen bildende Krater viel tiefer als bei den zur Zeit verwendeten Elektroden, und dies bedeutet, daß das geschmolzene Metall sofort nach seiner Bieldung entfernt wird und daß keine großer, durch Schwerkraft abfallenden Tropfen auftreten. Die Erfahrung hat gezeigt, daß bei der Bildung von großen Tropfen Kurzschlüsse vorkommen können, durch die die Schweißung unterbrochen wird, was wiederum zu einem ungleichen Auftrag und zur Bildung von porösen Schweißraupen führt.
  • Bei der in Fig. 7 dargestellten Elektrode, die nicht mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung verschweißt wurde, ist das Schweißmetall bei 76 und der Flußmantel bei 78 dargestellt. Aus der Zeichnung ergibt sich, daß der so gebildete Krater 80 im Vergleich zu dem Krater nach Fig. 8 nur eine geringe Tiefe aufweist.
  • Bei der Anwendung der vorliegenden Erfindung wird der Halter horizontal im Abstand von dem zu schweißendenWerkstück bewegt und trägt die Nickelschleppschweißelektrode, die das Werkstück berührt und über dieses unter einem Winkel von etwa 30° zur Oberfläche des Werkstückes-entlang bewegt wird. Während sich nun der Kopf über das Werkstück und entlang der Nahtfuge 34' bewegt, wird er Ultraschallwellen von einem in ihm angeordneten Übertrager von der Größenordnung von ungefähr 20000 Schwingungen pro Sekunde unterworfen. Diese Schwingungen verursachen in bekannter Weise eine erhebliche Verbesserung der Schweißung insofern, als kein Gas oder Flußmittel im Schweißbad. eingeschlossen wird, so daß eine Schweißnaht ohne poröse Stellen und von hoher Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit infolge des viel feineren Korns entsteht. Durch die Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung bei einer Nickelschleppschweißelektrode wurde festgestellt, daß das Korn um ungefähr 50% feiner wurde. Es wurde ferner festgestellt, daß Nickelschleppelektroden hängenbleiben können, wenn keime Schallwellen benutzt werden, während dies ei Verwendung von Schallwellen nicht eintritt. Wie in Fig. 7 dargestellt, ist die Höhlung am unteren Ende des Stabes nahe dem Ende der Elektrode mehr oder weniger hohlkegelig ausgebildet, wenn kein Ultraschall auftritt, während bei Verwendung von Schall die Höhlung bis zu einer erheblichen Tiefe, vom Ende -der Elektrode an gerechnet, reicht und der Grund der Höhlung einen spitz zulaufenden, sich von der Mitte des Grundes aus nach vorn erstreckenden Ansatz gemäß Fig. 8 aufweist. Diese Ausbildung kommt daher, daß bei Anwendung von Schallwellen das Metall im Augenblick des Schmelzens entfernt wird, wodurch es weniger spritzt und mit größerer Gleichmäßigkeit aufgebracht wird. Die Einrichtung zum Zuführen des elektrischen Stroms zum Halter ist nicht dargestellt, und die Zuführung kann durch beliebige Mittel, beispielsweise Kabel, erfolgen.

Claims (3)

  1. PATEN TANSPRIJCIIG: 1. Einspann-Vorrichtung für Lichtbogen-Schweißelektroden, vorzugsweise für Schlepp-Schweißelektroden, im Elektrodenhalter bzw. im Schweißkopf unter Anwendung von Schwingungen, dadurch gekennzeichnet, daß im Elektrodenhalter bzw. im Schweißkopf (2) ein Ultraschallerzeuger mit Übertragungsstab (6) angeordnet ist, mit dem die Elektrode (10) formschlüssig in einer Vertiefung (8) verbunden ist, und daß die Elektrode. an einem napfförmigen Gehäuse (12, 30) eingespannt ist, welches in an sich bekannter Weise in Achse richteng schwimmend gelagert ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das napffärmige Gehäuse (12) einen Flansch (16) aufweist, gegen den von beiden Seiten mindestens je eine Schraubenfeder (24, 26) anliegt, deren andere Enden sich in beiden Achsrichtungen gegen mit dem Schweißkopf (2) verbundene, in Achsrichtung verstellbare Anschläge (20, 28) abstützen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Schweißkopf (2) achsparallele Haltestangen (14) -befestigt sind, auf denen die verstellbaren Anschlagelemente (22, 28) befestigt und die Schraubenfedern (24, 26) geführt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 921765; USA.-Patentschrift Nr. 2445177; schweizerische Patentschrift Nr. 251946.
DEL25988A 1955-11-22 1956-10-12 Einspann-Vorrichtung fuer Lichtbogen-Schweisselektroden, vorzugsweise fuer Schlepp-Schweiss-elektroden, im Schweisskopf unter Anwendung von Schwingungen Pending DE1029962B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1145729B (de) * 1958-04-02 1963-03-21 Air Reduction Vorrichtung zur Schutzgas-Lichtbogenschweissung, insbesondere mit Kohlendioxyd, mit kontinuierlich vorgeschobener abschmelzender Drahtelektrode und einem Schweissstromkreis mit induktivem Widerstand

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH251946A (de) * 1945-03-24 1947-11-30 Sulzer Ag Verfahren und Vorrichtung zum Schweissen.
US2445177A (en) * 1944-04-24 1948-07-13 Metallizing Company Method and apparatus for depositing metallic layers
DE921765C (de) * 1941-01-19 1954-12-30 Siemens Ag Vorrichtung zum elektrischen Widerstandspunktschweissen, insbesondere von Aluminiumlegierungen

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