DE10310568A1 - Kühlvorrichtung für Hochleistungs-Mikroprozessoren - Google Patents

Kühlvorrichtung für Hochleistungs-Mikroprozessoren Download PDF

Info

Publication number
DE10310568A1
DE10310568A1 DE10310568A DE10310568A DE10310568A1 DE 10310568 A1 DE10310568 A1 DE 10310568A1 DE 10310568 A DE10310568 A DE 10310568A DE 10310568 A DE10310568 A DE 10310568A DE 10310568 A1 DE10310568 A1 DE 10310568A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heat pipe
cooling
cooling device
heat
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10310568A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerold Zinner
Johann Enzenhofer
Gerhardus De Vries
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bleckmann GmbH and Co KG
Original Assignee
BLECKMANN GmbH
Bleckmann Lamprechtshause GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BLECKMANN GmbH, Bleckmann Lamprechtshause GmbH filed Critical BLECKMANN GmbH
Priority to DE10310568A priority Critical patent/DE10310568A1/de
Publication of DE10310568A1 publication Critical patent/DE10310568A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28FDETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
    • F28F1/00Tubular elements; Assemblies of tubular elements
    • F28F1/10Tubular elements and assemblies thereof with means for increasing heat-transfer area, e.g. with fins, with projections, with recesses
    • F28F1/12Tubular elements and assemblies thereof with means for increasing heat-transfer area, e.g. with fins, with projections, with recesses the means being only outside the tubular element
    • F28F1/24Tubular elements and assemblies thereof with means for increasing heat-transfer area, e.g. with fins, with projections, with recesses the means being only outside the tubular element and extending transversely
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D15/00Heat-exchange apparatus with the intermediate heat-transfer medium in closed tubes passing into or through the conduit walls ; Heat-exchange apparatus employing intermediate heat-transfer medium or bodies
    • F28D15/02Heat-exchange apparatus with the intermediate heat-transfer medium in closed tubes passing into or through the conduit walls ; Heat-exchange apparatus employing intermediate heat-transfer medium or bodies in which the medium condenses and evaporates, e.g. heat pipes
    • F28D15/0275Arrangements for coupling heat-pipes together or with other structures, e.g. with base blocks; Heat pipe cores
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10WGENERIC PACKAGES, INTERCONNECTIONS, CONNECTORS OR OTHER CONSTRUCTIONAL DETAILS OF DEVICES COVERED BY CLASS H10
    • H10W40/00Arrangements for thermal protection or thermal control
    • H10W40/70Fillings or auxiliary members in containers or in encapsulations for thermal protection or control
    • H10W40/73Fillings or auxiliary members in containers or in encapsulations for thermal protection or control for cooling by change of state
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10WGENERIC PACKAGES, INTERCONNECTIONS, CONNECTORS OR OTHER CONSTRUCTIONAL DETAILS OF DEVICES COVERED BY CLASS H10
    • H10W40/00Arrangements for thermal protection or thermal control
    • H10W40/20Arrangements for cooling
    • H10W40/22Arrangements for cooling characterised by their shape, e.g. having conical or cylindrical projections
    • H10W40/226Arrangements for cooling characterised by their shape, e.g. having conical or cylindrical projections characterised by projecting parts, e.g. fins to increase surface area

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Cooling Or The Like Of Semiconductors Or Solid State Devices (AREA)
  • Cooling Or The Like Of Electrical Apparatus (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Kühlvorrichtung für elektronische Bauelemente mit hohen Verlustleistungsdichten, insbesondere für Hochleistungs-Mikroprozessoren, welche ein Kontaktelement (110) mit einer Kontaktfläche (112) zur Wärmeaufnahme, die mit einer Oberfläche des zu kühlenden elektronischen Bauelements in wärmeleitenden Kontakt bringbar ist, und ein nach außen hermetisch abgedichtetes, im Wesentlichen gerades und mit einem Kühlmedium (140) befülltes Wärmerohr (120) mit einem Verdampfungsbereich (122) und einen Kondensationsbereich (126) besitzt. Das Wärmerohr (120) ist stirnseitig mit seinem Verdampfungsbereich (122) mediumsdicht, vorzugsweise stoffschlüssig mit dem Kontaktelement (110) verbunden, wobei eine Längsachse des Wärmerohrs (110) mit der Kontaktfläche (112) des Kontaktelements (110) einen vorbestimmten spitzen Winkel (90° - α) bildet. In vorteilhafterweise ermöglicht die erfindungsgemäße Kühlvorrichtung einen Einbau in beispielsweise Hochleistungsrechnersysteme zur Prozessorkühlung, derart, dass das Wärmerohr (120) in Funktionslage so ausgerichtet ist, dass das Kühlmedium (140) unter Einwirkung der Schwerkraft stets in Richtung des Kontaktelements (110) der Kühlvorrichtung fließt. Damit kann das Wärmerohr (120) ohne aufwendige Kapillarstrukturen oder Dochtsysteme verwendet werden bzw. eine mittels des Wärmerohres gebildete Kreislaufstruktur ist nicht notwendig. Die Kühlvorrichtung der Erfindung ist besonders einfach aufgebaut und kostengünstig in der ...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Kühlvorrichtung für elektronische Bauelemente mit hohen Verlustleistungsdichten, insbesondere für Hochleistungs-Mikroprozessoren, entsprechend dem Anspruch 1.
  • Einige Bauteile von Computern, vor allem die Prozessoren wie beispielsweise die CPU (central processing unit) auf der Hauptplatine und die GPU (graphical processing unit) auf der Grafikkarte, sowie Festplatten entwickeln im Betrieb infolge der elektrischen Verlustleistung Wärme. Viele elektronische Komponenten, vor allem die Halbleiterbauelemente, sind hitzeempfindlich. Übersteigt deren Betriebstemperatur oder die Umgebungstemperatur ein vertretbares Maß, etwa 70 bis 80 °C, können Störungen oder dauerhafte Schäden auftreten. Deshalb werden Kühler eingesetzt, die die Wärme abführen. Diese die nen dazu, bestimmte Komponenten direkt zu kühlen, vor allem die Prozessoren oder Festplatten.
  • Der stetig steigende Leistungsbedarf moderner Computersoftware hat zu einem Wettlauf der Prozessorhersteller bei den Taktfrequenzen der Mikroprozessoren im Desktop als auch Serverbereich geführt, die neben dem erwünschten Mehr an Rechnerleistung gerade das oben genannte Verlustleistungsproblem mit sich bringen. So steigt in integrierten Schaltungen die Verlustleistung linear mit der Taktfrequenz und dem Quadrat der Core-Spannung an, d. h., im Mittel müsste die Versorgungsspannung geviertelt werden, um hinsichtlich der Verlustleitung eine Verdoppelung der Taktfrequenz des Prozessors zu kompensieren. Als weiterer Aspekt ist bei den hochintegrierten Schaltkreisen zu beobachten, dass ein immer größerer Anteil der Gesamtleistungsaufnahme für Leckströme in den Halbleiterbauelementen der Schaltkreise anfällt. Infolge dieses zunehmenden Leistungsverbrauches in den integrierten Hochleistungsschaltkreisen steigt die Menge der abzuführenden Verlustwärme. Dabei kommen moderne Prozessoren auf Verlustleitungsdichten von 100 Watt pro Quadratzentimeter und mehr; dies ist ein Vielfaches der Leistungsdichte handelsüblicher Elektroherdplatten, d. h., diese Halbleiterbauelemente sind ohne zusätzliche Kühlungsmaßnahmen zum Hitzetod verurteilt. Es werden daher Vorrichtungen benötigt, die die Betriebstemperatur hitzeempfindlicher Komponenten senken und die Einhaltung der spezifizierten Betriebstemperaturen sicherstellen.
  • In heutigen Computern kommen sowohl aktive als auch passive Kühler zum Einsatz. Aktive Kühler sind Lüfter, die durch einen Ventilator die Umgebungsluft bewegen und so für einen wirksameren Wärmeaustausch durch Konvektion sorgen; Lüfter führen beispielsweise die erwärmte Luft aus einem Computergehäuse ab bzw. kühlere Raumluft zu. Solche aktiven Kühler finden sich z. B. in Standardcomputernetzteilen. Passive Kühler sind vor allem Kühlkörper. Diese verfügen über eine besonders große Oberfläche aus Rippen, Lamellen oder ähnlichen Formen. Die vergrößerte Oberfläche soll einen umfangreicheren und rascheren Wärmeaustausch ermöglichen, als dies bei einer glatten Oberfläche der Fall ist. Damit sich die Wirkung voll entfalten kann, werden passive Kühler durch Wärmeleitpaste in möglichst guten Kontakt mit dem zu kühlenden elektronischen Bauelement gebracht; dies sichert maximalen Wärmetransport. Da passive Kühlkörper jedoch selten eine ausreichende Wärmeabfuhr sicherstellen können, werden sie meist durch kleine Lüfter ergänzt, die direkt auf dem Kühlelement montiert sind. Ein zusätzlicher Lüfter verursacht jedoch zusätzliche Kosten und auch einen zusätzlichen Energiebedarf im Betrieb. Darüber hinaus trägt er zu einer weiteren Erhöhung der Geräuschkulisse bei. Der wesentliche Nachteil der Kombination eines Kühlkörpers mit einem Lüfter liegt jedoch in dem zusätzlichen Risiko des Ausfalls des Lüfters: Da die Dimensionierung dieser Kühlkombinationen aus Kühlkörper und Lüfter unter Berücksichtigung der Wirkung des Lüfters erfolgt, bedeutet der Lüfterausfall zwangsläufig den Ausfall der benötigten Kühlleistung und damit die Gefährdung des zu kühlenden elektronischen Bauelements. Gerade bei nicht ständig beaufsichtigten aber ständig benötigten Netzwerkservern bringt der Ausfall eines Prozessors neben Kosten für den Austausch auch die Folgekosten des Systemausfalls mit sich.
  • Eine besondere Form des passiven Kühlers ist die Heatpipe, die z. B. in manchen Notebooks verwendet wird. Es handelt sich dabei um Röhren, die mit Wärme leitender Flüssigkeit gefüllt sind. Die EP 0 577 099 schlägt eine Kühlvorrichtung für eine Einheit elektronischer Elemente vor, bei der mehrere elektronische Elemente über eine thermisch leitende, elektronisch isolierende Schicht mit einem Basisbauteil thermisch verbunden sind, wobei die Kühlvorrichtung einen Kühlblock mit einer Oberfläche vorweist, die an dem Basisbauteil angebracht wird. Weiter besitzt die Kühlvorrichtung wenigstens eine Wärmeröhre bzw. Heatpipe mit einem darin eingeschlossenen Kühlmittel, wobei an einem ersten Endbereich der Wärmeröhre Strahlungsflächen vorgesehen sind, die im Wesentlichen rechtwinklig zu deren Achse sind. Der zweite Endbereich der Wärmeröhre ist im Inneren des Kühlblocks so angeordnet, dass er sich längs der Oberfläche des Kühlblocks in vertikaler Richtung erstreckt. Der erste Endbereich der Wärmeröhre ragt aus dem Kühlblock schräg unter einem Winkel, der nicht größer als 90° bezüglich der vertikalen Richtung ist, heraus. Des Weiteren werden noch Kombinationen der Kühlvorrichtung mit zusätzlichen Lüftern offenbart. Die in der EP 0 577 099 vorgeschlagene Kühlvorrich tung ist fertigungstechnisch äußerst aufwendig und in der Herstellung daher sehr teuer. Darüber hinaus wird das wenigstens eine Wärmerohr, wie im Stand der Technik üblich, dazu eingesetzt, um die aus der in den elektronischen Elementen erzeugten Verlustleitung resultierende Wärme, die in den Kühlblock eingeleitet wird, von dem Kühlblock weg zu den Strahlungsflächen zu leiten. Die in der EP 0 577 099 vorgeschlagenen Strahlungsflächen sind im Wesentlichen rechtwinklig zu der Achse des Wärmerohres angeordnete Flächen. Die Ausgestaltung des Wärmeabgabebereiches mit den Strahlungsflächen bedingt jedoch eine Vorzugsrichtung für die Konvektion, der die Wärme abtransportierenden Umgebungsluft, was aber gerade hinsichtlich der weiter vorgeschlagenen Kombination mit zusätzlichen Lüftern zuträglich ist.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine effiziente Kühlvorrichtung für elektronische Bauelemente mit hohen Verlustleistungsdichten, insbesondere für Hochleistungs-Mikroprozessoren, vorzuschlagen, die ohne zusätzliche elektrische Lüfter auskommt. Als eine weitere Aufgabe soll die erfindungsgemäße Kühlvorrichtung möglichst einfach aufgebaut sein, um ein kostengünstiges Herstellen zu gewährleisten. Als zusätzliche Aufgabe soll die Kühlvorrichtung hinsichtlich ihrer Wärmeabgabeeigenschaften so ausgebildet sein, dass sie nach allen Richtungen eine gleich gute Konvektion zulässt.
  • Die Aufgabe und die weiteren Aufgaben der Erfindung werden gelöst durch eine Kühlvorrichtung gemäß dem Anspruch 1. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die erfindungsgemäße Kühlvorrichtung für elektronische Bauelemente mit hohen Verlustleistungsdichten, insbesondere für Hochleistungs-Mikroprozessoren, weist ein Kontaktelement mit einer Kontaktfläche zur Wärmeaufnahme, welche mit einer Oberfläche des zu kühlenden elektronischen Bauelements in wärmeleitenden Kontakt bringbar ist, vor. Weiter besitzt die Kühlvorrichtung als zentrales Element ein nach Außen hermetisch abgedichtetes, im Wesentlichen gerades und mit einem Kühlmedium bzw. einer Kühlflüssigkeit befülltes Wärmerohr. Das Wärmerohr besitzt an einem Ende einen Verdampfungsbereich und von diesem Ende abgewandt in Richtung des an deren Endes einen Kondensationsbereich. Das Wärmerohr ist an seinem Ende mit dem Verdampfungsbereich hinsichtlich des Kühlmediums mediumsdicht, vorzugsweise stoffschlüssig mit dem Kontaktelement verbunden. Eine Längsachse des Wärmerohrs bildet mit der Kontaktfläche des Kontaktelements einen vorbestimmten spitzen Winkel.
  • Normalerweise ist ein Wärmerohr bzw. eine Heatpipe ein beidseitig geschlossenes Rohr mit einer kapillaren Innenwandstruktur, welche aufgrund von Adhäsionskräften einen Rückfluss der eingesetzten Kühlflüssigkeit für den Wärmetransport zum Bereich der Wärmeaufnahme und Verdampfung sicherstellen soll. Dies erfordert aufwendige Oberflächenbehandlungen der Innenflächen des Wärmerohres bzw. den Einsatz geeigneter Strukturen, die einen Dochteffekt zum Rücktransport der Kühlflüssigkeit bereitstellen. Durch den Aufbau mit dem vorbestimmten spitzen Winkel kann bei der Erfindung vorteilhaft auf solche teuren und aufwendigen Maßnahmen verzichtet werden. In jeder denkbaren Einbaulage kann das Wärmerohr der erfindungsgemäßen Kühlvorrichtung so ausgerichtet werden, dass die Kühlflüssigkeit stets unter Einwirkung der Schwerkraft im Wärmerohr zum Verdampfungsbereich zurückfließt. Der vorbestimmte spitze Winkel zwischen der Längsachse des Wärmerohrs und der Kontaktfläche liegt dazu vorzugsweise in einem Bereich von 20° bis 70°.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Kühlvorrichtung schließt sich der Kondensationsbereich des Wärmerohrs im Wesentlichen unmittelbar an den Verdampfungsbereich an und erstreckt sich bis zu dem zweiten Ende des Wärmerohres.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung einer Kühlvorrichtung können mehrere Vorteile sowohl für das Herstellen der Kühlvorrichtung als auch für die Kühlvorrichtung selber realisiert werden. So ist die erfindungsgemäße Kühlvorrichtung im Vergleich zu solchen mit bzw. ohne zusätzlichen Lüfter bei gleicher Kühlleistung deutlich leichter, da der „Torso" der erfindungsgemäßen Kühlvorrichtung als zentrale Baueinheit im Wesentlichen nur aus einem dünnwandigen Wärmerohr besteht. Der Einsatz eines Kühlmittels im Inneren der der Kühlvorrichtung ermöglicht einen optimalen Wärmetransport vom Ort der Verlustleitung über den Verdampfungsbereich hin zur Oberfläche der Kühlvorrichtung im Kondensationsbereich. Durch simple Nutzung der Schwerkraft für eine ebenso einfache Rückführung der Kühlflüssigkeit zum Verdampfungsbereich wurde das Prinzip des Wärmerohrs auch hinsichtlich des Herstellens der Kühlvorrichtung optimiert; für das Wärmerohr wird lediglich ein Rohr aus einem geeigneten gut wärmeleitenden Material benötigt. Es sind keine aufwendigen Oberflächenbearbeitungsmaßnahmen notwendig, um eine Kapillarwirkung zum Rücktransport der Kühlflüssigkeit zur Ausbildung eines Wärmekreislaufes notwendig zu erreichen. Damit ist ein kostenoptimales Herstellen möglich.
  • In der bevorzugten Ausführungsform der Kühlvorrichtung ist die Außenfläche des Wärmerohrs in dem Kondensationsbereich zusätzlich mit Oberflächenvergrößerungselementen zur Vergrößerung der effektiven Kontaktoberfläche des Wärmerohres mit Umgebungsluft versehen. Die Oberflächenvergrößerungselemente sind dabei besonders vorteilhaft derart angeordnet, dass eine Konvektion der Umgebungsluft sowohl in Richtung der Längsachse des Wärmerohrs als auch quer zu der Längsachse des Wärmerohrs möglich ist. Bei der bevorzugten Ausführungsform werden die Oberflächenvergrößerungselemente dazu aus einer Vielzahl von Kühlstäbchen, welche jeweils eine Kühlstäbchenlängsachse besitzen, gebildet. Die Kühlstäbchenlängsachsen sind jeweils im Wesentlichen senkrecht zu der Oberfläche des Wärmerohres ausgerichtet. Das Wärmerohr gleicht im Kondensationsbereich bildlich dem Aussehen einer Flaschenbürste, wobei in diesem Vergleich die Borsten der Bürste den Kühlstäbchen entsprechen.
  • Dabei sind die Kühlstäbchen im Wesentlichen über der Oberfläche des Wärmerohrs im Kondensationsbereich gleich verteilt.
  • In einer ersten Ausführungsform der Kühlvorrichtung sind die Kühlstäbchen aus einem Stachelband, das wenigstens eine Kühlstäbchenreihe besitzt, gebildet. Das Stachelband ist spiralförmig bzw. helixförmig im Kondensationsbe reich um das Wärmerohr gewickelt und mit dem Wärmerohr stoffschlüssig, z. B. durch Verlöten mit einem Lot, verbunden.
  • Das erfindungsgemäße Stachelband besteht aus einer im Wesentlichen in Laufrichtung des Stachelbandes kontinuierlich verlaufenden, einen ersten Rand und einen zweiten Rand vorweisende Stachelbandkontaktfläche. Die Kühlstäbchen sind jeweils an dem ersten und dem zweiten Rand der Stachelbandkontaktfläche im Wesentlichen gleichmäßig beabstandet und mit der Kühlstäbchenlängsachse jeweils im Wesentlichen senkrecht zur Stachelbandkontaktfläche angeordnet. Der Querschnitt des Stachelbandes quer zur Laufrichtung weist im Wesentlichen die Form eines Buchstaben „U" auf, wobei die Seiten des Buchstaben „U" von den Kühlstäbchen gebildet sind und die Bodenfläche des Buchstaben „U" der Stachelbandkontaktfläche entspricht.
  • Es sei angemerkt, dass die erfindungsgemäße Ausführung der Oberflächenvergrößerungselemente in der Form des Stachelbandes besonders vorteilhaft zum einfachen Herstellen von Kühlkörperoberflächen verwendet werden kann. Es ist auch möglich, das erfindungsgemäße Stachelband für den umgekehrten Fall, nämlich zur Vergrößerung der Wärmeabgabefläche von Heizelementen, zu verwenden. D. h., solche Stachelbänder können auch unabhängig von der vorliegenden Erfindung verwendet werden.
  • In einer zweiten Ausführungsform der Kühlvorrichtung ist die Vielzahl von Kühlstäbchen aus mehreren Stachelscheiben, die wenigstens eine Kühlstäbchenreihe besitzen, gebildet. Die Kühlstäbchen einer Stachelscheibe liegen jeweils im Wesentlichen mit der Kühlstäbchenlängsachse in der Ebene der Stachelscheiben. Die Stachelscheiben sind dann mit einem vorbestimmten Abstand zu einander beabstandet auf das Wärmerohr aufgesteckt und mit dem Wärmerohr stoffschlüssig, z. B. durch Verlöten mit einem Lot, verbunden.
  • Die Kühlvorrichtung besteht daher im Wesentlichen aus drei Grundelementen, dem Kontaktelement, dem Wärmerohr und den Oberflächenvergrößerungselementen des Wärmerohres gebildet ist, die stoffschlüssig miteinander ver bunden sind. Dies ermöglicht ein besonders einfaches, kostengünstiges und schnelles Herstellen der Kühlvorrichtung.
  • Hinsichtlich des Wärmerohrs der erfindungsgemäßen Kühlvorrichtung ist diese besonders vorteilhaft für das Herstellen an dem Ende mit dem Verdampfungsbereich durch das Kontaktelement verschlossen. Dadurch entfällt beim Herstellen des Wärmerohres besonders vorteilhaft ein Fertigungsschritt, in dem das Wärmerohr auf der Verdampfungsseite extra verschlossen werden muss. Darüber hinaus stellt, wie im Stand der Technik üblich, die Wandung eines Wärmerohres gegenüber dem Kontaktelement, dass mit der Quelle der abzuführenden Verlustleistung in Kontakt steht, einen weitern Wärmewiderstand dar, der bei der Erfindung vorteilhaft vermieden ist.
  • Zusätzlich kann in der erfindungsgemäßen Kühlvorrichtung die im Inneren des Wärmerohrs angeordnete Oberfläche des Kontaktelementes Mittel zur Vergrößerung der mit dem Kühlmedium in Kontakt stehenden Oberfläche, vorzugsweise Rillen bzw. Vertiefungen, aufweisen. Dadurch ist der Wärmetransport durch Verdunstungsarbeit im Verdampfungsbereich des Wärmerohrs bei der Erfindung noch besser.
  • Die erfindungsgemäße Kühlvorrichtung besteht aus einem gut wärmeleitenden Material, vorzugsweise aus Aluminium bzw. einer Aluminiumlegierung, mit einem geringen spezifischen Gewicht. Die Ausführung der Kühlvorrichtung aus einem Leichtmetall mit guten Wärmeleiteigenschaften, in der Kombination damit, dass der Körper der Kühlvorrichtung im Wesentlichen aus einem filigranen Wärmerohr besteht, ermöglicht das äußerst geringe Gesamtgewicht. Dadurch können die Spezifikationen der Prozessorhersteller bzw. der Computerhauptplatinenhersteller hinsichtlich der maximal zulässigen Gewichtsbelastung bzw. (Dreh-)Momentbelastung des Sockels bzw. der Verbindung des Prozessors mit der Hauptplatine leichter bzw. ohne Probleme eingehalten werden. Das Wärmerohr der Erfindung weist vorzugsweise eine Wandstärke in einem Bereich von 0.2 mm bis 2 mm auf. Es sei angemerkt, dass zur Gewichtsoptimierung der Kühlvorrichtung ein möglichst dünnwandiges Wärmerohr bevorzugt wird, d. h. die Wandstärke hinsichtlich der maximalen Dicke nicht zwingend auf 2 mm eingeschränkt ist. Für den Fachmann ist es selbstverständlich, dass ab einer gewissen Wandstärke die Vorteile der schnellen Wärmeleitung durch das Wärmerohr durch die Wärmeleiteigenschaften der Wandung kompensiert werden können.
  • Als Kühlmedium bzw. Kühlflüssigkeit für das Wärmerohr wird zur schnellen Wärmeaufnahme, Wärmetransport und Wärmeabgabe ein fließfähiges und in einem vorbestimmten Temperaturbereich, vorzugsweise von 60°C bis 80°C, verdampfbares Medium verwendet. Prinzipiell ist jede Arbeitsflüssigkeit, im einfachsten Fall Wasser, geeignet, die ab einer Temperatur, die an dem zu kühlenden elektronischen Bauelement einzuhalten ist unter den Druckverhältnissen in dem evakuierten Wärmerohr verdampft bzw. verdunstet. Vorzugsweise werden Freon oder Freonersatzstoffe, oder Alkohole, vorzugsweise Methanol oder Ethanol, oder ein geeignetes Gemisch von diesen Stoffen verwendet. Da in dem hohlen Wärmerohr ein hoher Unterdruck bzw. Vakuum herrscht, ist der Wärmetransport mittels der Verdampfung und dem Kondensieren der Kühlflüssigkeit besonders effektiv. Dadurch besitzt die Kühlvorrichtung einen extrem hohen Wärmeübergangskoeffizienten, der von herkömmlichen massiven Metallkühlkörpern nicht erreicht werden kann.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sowie Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Kühlvorrichtung werden nachstehend anhand der Zeichnungsfiguren erläutert. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass sich die bei der Beschreibung des Ausführungsbeispiels verwendeten Begriffe „oben", „unten", „links" und „rechts" auf die Zeichnungsfiguren mit normal lesbaren Bezugszeichen und Figurenbezeichnungen beziehen. Weiterhin ist darauf hinzuweisen, dass in den Zeichnungsfiguren funktionsgleiche und/oder geometrisch gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind. Im Einzelnen ist:
  • 1a eine perspektivische Seitenansicht auf ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Kühlvorrichtung;
  • 1b eine Längsschnittansicht entlang der Linie A-A' der in 1 gezeigten Kühlvorrichtung;
  • 2a eine Draufsicht auf ein Grundelement, aus dem ein erfindungsgemäßes Stachelband für die Oberflächenvergrößerungselemente der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung gebildet wird;
  • 2b eine Seitenansicht auf ein, aus dem Grundelement der 2a gebildeten Stachelbands quer zur Bandrichtung; und
  • 2c eine perspektivische Darstellung des Stachelbands aus 2b.
  • 1a zeigt das bevorzugte Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Kühlvorrichtung 100. Die Kühlvorrichtung 100 hat ein Kontaktelement 110 mit einer Kontaktfläche 112, mit der die Kühlvorrichtung 100 auf ein elektronisches Bauelement (nicht gezeigt) montierbar ist. Für einen optimalen Kontakt zur Oberfläche des zu kühlenden elektronischen Bauelements ist die Kontaktfläche plan gerichtet. Zwischen der Kontaktfläche 112 und der Oberfläche des elektronischen Bauelementes kann gegebenenfalls eine Wärmeleitpaste, ein Wärmeleitpad oder dergleichen zur Verbesserung der Wärmeabgabe eingesetzt werden. Zum lösbaren Befestigen der Kühlvorrichtung am elektronischen Bauelement wird ein entsprechend angepasstes Befestigungselement verwendet (nicht gezeigt).
  • An dem Kontaktelement 110 der Kühlvorrichtung 100 ist stoffschlüssig ein Wärmerohr 120 aus gut wärmeleitendem Material befestigt, welches sich unter einem vorbestimmten spitzen Winkel (90° – α), in der 1a und 1b mit 67°, gegenüber der Ebene der Kontaktfläche 112 nach oben erstreckt und welches mit im Wesentlichen seiner Stirnseite 120a und gegebenenfalls dem sich unmittelbar daran anschließenden kurzen Rohrabschnitt in wärmeleitender Verbindung mit dem Kontaktelement 110 steht. An der Verbindungsstelle des Wärmerohres 120 mit dem Kontaktelement 110 befindet sich ein Verdampfungsbereich 122 des Wärmerohres 120, in dem eine Kühlflüssigkeit innerhalb des Wärmerohrs 120 durch Verdunsten bzw. Verdampfen in Folge der Wärmeaufnahme über das Kontaktelement 110 Wärmeenergie aufnimmt und mit einer Geschwindigkeit höher als in gut wärmeleitenden Metallen im Wärmerohr 120 nach oben transportiert.
  • An dem Verdampfungsbereich 122 des Wärmerohrs 120 schließt sich im Wesentlichen unmittelbar der Kondensationsbereich 126 des Wärmerohres 120 an, der sich bis zum anderen Ende 129 des Wärmerohrs 120 erstreckt. Im Kondensationsbereich 126 sublimiert das gasförmige Kühlmedium im Inneren des Wärmerohres 120 durch Kondensation an der kühleren Innenfläche des Wärmerohres 120 und gibt dabei die gespeicherte Wärmeenergie an die Wandung des Wärmerohrs 120 ab. Im Kondensationsbereich 126 des Wärmerohres 120 sind an der Außenfläche des Wärmerohrs 120 Oberflächenvergrößerungselemente 130, welche die Oberfläche des Wärmerohres 120 gegenüber der Umgebungsluft vergrößern, vorgesehen. Die Oberflächenvergrößerungselemente 130 sind spiralförmig im Kondensationsbereich 126 um das Wärmerohr 120 gewickelt. In der 1a sind die Oberflächenvergrößerungselemente 130 vereinfacht als Flächen dargestellt, die sich in der Form einer Doppelhelix am Wärmerohr 120 beginnend nach dem Verdampfungsbereich 122 nach oben erstrecken. Auf die genaue Ausgestaltung der Oberflächenvergrößerungselemente 130 wird im Zusammenhang mit den 2a bis 2c im Detail eingegangen. Durch die Oberflächenvergrößerungselemente 130 wird über Konvektion und Wärmestrahlung die Wärmeenergie, welche von der Kühlflüssigkeit durch die Sublimation an die Wandung des Wärmerohres abgegeben wird, an die Umgebungsluft übertragen und abgeführt. Somit leistet die erfindungsgemäße Kühlvorrichtung ohne Einsatz eines zusätzlichen elektrischen Lüfters einen schellen und effektiven Abtransport der Verlustleistung des elektronischen Bauelements.
  • Die 1b zeigt eine Seitenansicht auf einen Längsschnitt durch die Kühlvorrichtung 100 aus der 1a entlang der dort markierten Linie A-A'. Im Vergleich zur 1a erkennt man in 1b noch deutlicher den einfachen, aber dennoch wirksamen Aufbau der Kühlvorrichtung 100. Funktional tritt besonders klar hervor, dass im Wesentlichen lediglich drei Bauelemente bei der Herstellung anfallen: das Kontaktelement 110, das Wärmerohr 120 und die Oberflächenvergrößerungselemente 130. In der 1b sind im Verdampfungsbereich 122 des Wärmerohrs 120 auf der im Inneren des Wärmerohres 120 liegenden Oberfläche 114 des Kontaktelements 110 vorgesehenen Mittel zur Vergrößerung der mit dem Kühlmedium in Kontakt stehenden Oberfläche, nämlich Vertiefungen 118, zu erkennen. Im Verdampfungsbereich 122 des Wärmerohres 120 befindet sich im Inneren des Wärmerohrs 120 ein Kühlmedium 140, das so ausgewählt ist, dass es in etwa geringfügig über der gewünschten normalen Betriebstemperatur des zu kühlenden elektronischen Bauelements zu verdampfen beginnt. Bei der Sublimation vom flüssigen in den gasförmigen Zustand nimmt das Kühlmedium 140 Wärmeenergie auf und steigt im Wärmerohr 120 nach oben. Da die Innenwandoberfläche 128 des Wärmerohrs 120 nach oben hin graduell in der Temperatur abnimmt, wird die gasförmige Kühlflüssigkeit beim Aufstieg im Wärmerohr 120 auf dem Weg nach oben durch den Kontakt mit der kühlen Wand abgekühlt. Dabei kondensiert das Kühlmittel schließlich wieder vollständig an der Innenwandoberfläche 128 aus und gibt die gespeicherte Wärmeenergie an das gut wärmeleitende Material des Wärmerohrs 120 ab. Über die Oberflächenvergrößerungselemente 130 auf der Außenseite des Wärmerohrs 120 wird die Wärmeenergie an die Umgebungsluft abgegeben. Die kondensierte Kühlflüssigkeit 140 läuft unter der Einwirkung der Schwerkraft an der Innenwandoberfläche 128 des Wärmerohrs 120 nach unten zurück in den Verdampfungsbereich 122. Damit ist der simple Kühlkreislauf geschlossen.
  • Es ist noch zu bemerken, dass das Kontaktelement 110 an seiner zu dem Wärmerohr 120 weisenden Seite einen konzentrisch zum Mittelpunkt des kreisförmigen Kontaktelements 110 angeordneten Ringkragen 110a besitzt, dessen Innendurchmesser zumindest annähernd dem Außendurchmesser des Wärmerohrs 120 entspricht. An einer Seite ist der Ringkragen 110a mit einer Ausklinkung 110b versehen, die in Form und Größe dem Winkel des Wärmerohrs 120 gegenüber der Kontaktfläche 112 angepasst ist. Das Wärmerohr 120 ist in den Ringkragen 110a hinsichtlich des Kühlmediums mediumsdicht, vorzugsweise stoffschlüssig, insbesondere durch ein Lot gut wärmeleitend befestigt.
  • Hinsichtlich der Ausgestaltung der Oberflächenvergrößerungsmittel 130 kann der 1b entnommen werden, dass die vorstehend beschriebene Doppelhelix aus einem spiralförmig um das Wärmerohr 120 nach oben laufendes Band gebildet ist, dass einen Querschnitt in der Form eines Buchstaben „U" aufweist, wobei das Band mit der Bodenfläche des „U" mit dem Wärmerohr stoffschlüssig und wärmeleitend verbunden ist.
  • Die 2a bis 2c zeigen im Detail wie die erfindungsgemäßen Kühlstäbchen der Oberflächenvergrößerungselemente 130 äußerst einfach und wirksam ausgestaltet und gleichermaßen einfach und effizient hergestellt sind. Als Grundelement beim Herstellen der erfindungsgemäßen Oberflächenvergrößerungselemente wird ein Blech 200 aus einem Material, das eine gute Wärmeleitfähigkeit besitz und eine Elastizität aufweist, die ein Formgeben durch Kaltverformen zulässt, verwendet; bevorzugt wird das gleiche Material ausgewählt wie für das Kontaktelement 110 und das Wärmerohr 120, in den 1a, 1b, in der bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kühlvorrichtung wird daher ein Alublech bzw. einem Blech aus einer Aluminiumlegierung benutzt. Selbstverständlich ist es auch möglich andere Metalle oder Metalllegierungen wie beispielsweise Kupfer oder eine Kupferlegierungen einzusetzen.
  • Aus dem Blech 200 wird eine Grundstruktur 210 ausgestanzt, aus der ein erfindungsgemäßes Stachelband 250 geformt wird, mit dem äußerst einfach die Oberflächenvergrößerungselemente 130 im Kondensationsbereich 126 des Wärmerohrs 120 gebildet werden können. Die Grundstruktur 210 sieht wie ein Doppelkamm mit zwei Zinkenreihen 212, 214 aus, bei dem jeweils eine der Zinkenreihe 212, 214 von einem oberen Rand 222 und einem unteren Rand 224 eines Mittelsteg 220 ausgehen. Alle Zinken 230 der beiden Zinkenreihen 212, 214 liegen in der durch das Blech 200 festgelegten Ebene. Dabei ist es möglich, dass die Zinken 230 der beiden Zinkenreihen 212, 214 symmetrisch zueinander angeordnet sind, d. h. einem Zinken 230 am oberen Rand 222 liegt ein Zinken 230 des unteren Randes 224 gegenüber. Es ist aber genauso möglich, dass einem Zwischenraum 231 zwischen zwei Zinken 230a, 230 in der oberen Zinkenreihe 214 genau ein Zinken 230c in der unteren Zinkenreihe 212 gegenüberliegt. Schließlich ist auch ein beliebiger Versatz der Zinken 230 in den Zinkenreihen 212, 214 zueinander denkbar. Vorzugsweise besitzen die Zinken 230 eine Stärke 232, die dem Abstand 231 zweier Zinken 230 in einer der Zinkenreihen 212, 214 zueinander entspricht. Selbstverständlich können auch unterschiedliche Abmaße verwendet werden.
  • Hinsichtlich des erfindungsgemäßen Stachelbandes 250 ist an der Grundstruktur 210 schon erkennbar, dass ein Zinken 230 einem Kühlstäbchen 252 der Oberflächenvergrößerungselemente 130 und der Mittelsteg 220 der Stachelbandkontaktfläche 254, mit der das Stachelband 250 an der Kühlvorrichtung 100 mit dem Wärmerohr 120 verbunden wird, entspricht. Um aus der Grundstruktur 210 das Stachelband 250 zu bilden, werden lediglich, wie aus der 2b ersichtlich, die beiden Zinkenreihen 212, 214 in Bezug auf den Mittelsteg 220 durch Umbiegen um einen Winkel von annähernd 90° senkrecht nach oben ausgerichtet. Damit hat das in der 2c in einer dreidimensionalen Draufsicht dargestellte Stachelband 250 eine Querschnittsform ähnlich einem Buchstaben „U", wobei jeweils eine der Zinkenreihen 212, 214 eine linke und rechte Seiten des „U" ausbilden und die Unterseite des „U" vom Mittelsteg 220 gebildet wird und der Stachelbandkontaktfläche 254 entspricht. Besonders vorteilhaft können mit dem erfindungsgemäßen Stachelband 250 die Oberflächenvergrößerungselemente 130 in Form von Kühlstäbchen 252 im Kondensationsbereich 126 des Wärmerohrs 120 erzeugt werden. Dieser „Aufwickelschritt" ist fertigungstechnisch relativ einfach zu realisieren. Auch an dieser Stelle sei nochmals darauf hingewiesen, dass das erfindungsgemäße Stachelband zur Erzeugung größerer effektiver Oberflächen zur Verbesserung von Wärmeübergängen beispielsweise auch an Heizelementen und anderen Vorrichtungen, die eine Wärmeübertragung von einer Wärmequelle zu einem Wärmemedium erfordern, verwendet werden kann.
  • Mit der vorstehend beschriebenen Erfindung wurde eine innovative Kühlvorrichtung für elektronische Bauelemente mit hohen Verlustleistungsdichten, insbesondere für Hochleistungs-Mikroprozessoren, vorgeschlagen, die ein Kontaktelement mit einer Kontaktfläche zur Wärmeaufnahme, welche mit einer Oberfläche des zu kühlenden elektronischen Bauelements in wärmeleitenden Kontakt bringbar ist, und ein nach Außen hermetisch abgedichtetes, im Wesentlichen gerades und mit einem Kühlmedium befülltes Wärmerohr mit einem Verdampfungsbereich und einen Kondensationsbereich besitzt. Das Wärmerohr ist mit dem Verdampfungsbereich stoffschlüssig mit dem Kontaktelement verbunden, wobei eine Längsachse des Wärmerohrs mit der Kontaktfläche des Kontaktelements einen vorbestimmten spitzen Winkel bildet. In Vorteilhafterweise ermöglicht die erfindungsgemäße Kühlvorrichtung einen Einbau in beispielsweise Hochleistungsrechnersysteme zur Prozessorkühlung derart, dass das Wärmerohr in Funktionslage so ausgerichtet ist, dass das Kühlmedium unter Einwirkung der Schwerkraft stets in Richtung des Kontaktelements der Kühlvorrichtung fließt. Damit kann ein Wärmerohr ohne aufwendige Kapillarstrukturen oder Dochtsysteme verwendet werden bzw. eine mittels des Wärmerohres gebildete Kreislaufstruktur wird nicht benötigt. Die Kühlvorrichtung der Erfindung ist besonders einfach aufgebaut und kostengünstig in der Herstellung und ermöglicht eine effektive passive Kühlung von Hochleitungsprozessoren ohne Einsatz von zusätzlichen elektrischen Lüftern. Insbesondere die vorgeschlagene konstruktive Lösung hinsichtlich der Oberflächenvergrößerungselemente der erfindungsgemäßen Kühlvorrichtung ist besonders einfach und effektiv. Es sei angemerkt, dass diese Oberflächenvergrößerungselemente zur Abgabe von Wärme an die Umgebungsluft auch für andere Anwendungen verwendet werden können.

Claims (16)

  1. Kühlvorrichtung für elektronische Bauelemente mit hohen Verlustleistungsdichten, insbesondere für Hochleistungs-Mikroprozessoren, umfassend: a. ein Kontaktelement (110) mit einer Kontaktfläche (112) zur Wärmeaufnahme, welche mit einer Oberfläche des zu kühlenden elektronischen Bauelements in wärmeleitenden Kontakt bringbar ist; b. ein nach Außen hermetisch abgedichtetes, im Wesentlichen gerades und mit einem Kühlmedium (140) befülltes Wärmerohr (120) mit einem Verdampfungsbereich (122) und einen Kondensationsbereich (126); wobei das Wärmerohr (120) mit seinem Verdampfungsbereich (122) kühlmediumsdicht, vorzugsweise stoffschlüssig mit dem Kontaktelement (110) verbunden ist und eine Längsachse des Wärmerohrs (120) mit der Kontaktfläche (112) des Kontaktelements (110) einen vorbestimmten spitzen Winkel (90° – α) bildet.
  2. Kühlvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Kondensationsbereich (126) des Wärmerohrs (120) im Wesentlichen unmittelbar nach dem Verdampfungsbereich (122) beginnt und sich bis zu einem zweiten Ende (129) des Wärmerohres (120) erstreckt.
  3. Kühlvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Außenfläche des Wärmerohrs (120) in dem Kondensationsbereich (126) mit Oberflächenvergrößerungselementen (130) zur Vergrößerung der effektiven Kontaktoberfläche des Wärmerohres (120) mit Umgebungsluft versehen ist, die derart angeordnet sind, dass eine Konvektion der Umgebungsluft sowohl in Richtung der Längsachse des Wärmerohrs (120) als auch quer zu der Längsachse des Wärmerohrs (120) möglich ist.
  4. Kühlvorrichtung nach Anspruch 3, wobei die Oberflächenvergrößerungselemente (130) aus einer Vielzahl von Kühlstäbchen (252), welche jeweils eine Kühlstäbchenlängsachse besitzen, gebildet ist, die jeweils im Wesentlichen senkrecht zu der Oberfläche des Wärmerohres (120) ausgerichtet ist.
  5. Kühlvorrichtung nach Anspruch 4, wobei die Kühlstäbchen (252) im Wesentlichen über der Oberfläche des Wärmerohrs (120) im Kondensationsbereich (126) gleich verteilt sind.
  6. Kühlvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, wobei die Kühlstäbchen (252) aus einem Stachelband (250) mit wenigstens einer Kühlstäbchenreihe (212, 214) gebildet sind, welches spiralförmig im Kondensationsbereich (126) um das Wärmerohr (120) gewickelt und mit dem Wärmerohr (120) stoffschlüssig verbunden ist.
  7. Kühlvorrichtung nach Anspruch 6, wobei das Stachelband (250) aus einer im Wesentlichen in Richtung des Stachelbandes (250) kontinuierlich verlaufenden, einen ersten Rand (222) und zweiten Rand (224) vorweisenden Stachelbandkontaktfläche (254) besteht und die Kühlstäbchen (252) jeweils an dem ersten Rand (222) und dem zweiten Rand (224) gleichmäßig beabstandet und mit der Kühlstäbchenlängsachse jeweils im Wesentlichen senkrecht zur Stachelbandkontaktfläche (254) angeordnet sind.
  8. Kühlvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, wobei die Vielzahl von Kühlstäbchen aus Stachelscheiben mit wenigstens einer Kühlstäbchenreihe, die jeweils im Wesentlichen mit der Kühlstäbchenlängsachse in der Ebene der Stachelscheiben liegen, gebildet ist, welche beabstandet auf das Wärmerohr aufgesteckt und mit dem Wärmerohr stoffschlüssig verbunden sind.
  9. Kühlvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Wärmerohr (120) an dem stirnseitigen Ende mit dem Verdampfungsbereich (122) durch das Kontaktelement (110) verschlossen ist.
  10. Kühlvorrichtung nach Anspruch 9, wobei die im Inneren des Wärmerohrs (120) angeordnete Oberfläche (114) des Kontaktelementes (110) Mittel zur Vergrößerung der mit dem Kühlmedium (140) in Kontakt stehenden Oberfläche (114), vorzugsweise Rillen bzw. Vertiefungen (118), aufweist.
  11. Kühlvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Kühlvorrichtung aus einem gut wärmeleitenden Material, vorzugsweise aus Aluminium bzw. einer Aluminiumlegierung, mit einem geringen spezifischen Gewicht besteht.
  12. Kühlvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Kühlmedium (140) zur schnellen Wärmeaufnahme, Wärmetransport und Wärmeabgabe ein fließfähiges und in einem Temperaturbereich von 60°C bis 80°C verdampfbares Medium ist, vorzugsweise Freon oder Freonersatzstoffe, Alkohole, vorzugsweise Methanol oder Ethanol, oder Gemische aus diesen Stoffen.
  13. Kühlvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der vorbestimmte spitze Winkel (90° – α) zwischen der Längsachse des Wärmerohrs (120) und der Kontaktfläche (112) vorzugsweise in einem Bereich von 20° bis 70° liegt.
  14. Kühlvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Wärmerohr (120) vorzugsweise eine Wandstärke in einem Bereich von 0.2 mm bis 2 mm aufweist.
  15. Kühlvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Kühlvorrichtung im Wesentlichen aus drei Grundelementen, dem Kontaktelement (110), dem Wärmerohr (120) und den Oberflächenvergrößerungselementen (130) gebildet ist, die stoffschlüssig miteinander verbunden sind.
  16. Elektronisches Bauelement mit einer Kühlvorrichtung entsprechend einem der Ansprüche 1 bis 15, wobei das Wärmerohr der Kühlvorrichtung in Funktionslage des elektronischen Bauelementes so ausgerichtet ist, dass das fließfähige Kühlmedium unter Einfluss der Schwerkraft in Richtung des Kontaktelementes der Kühlvorrichtung fließt.
DE10310568A 2003-03-11 2003-03-11 Kühlvorrichtung für Hochleistungs-Mikroprozessoren Withdrawn DE10310568A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10310568A DE10310568A1 (de) 2003-03-11 2003-03-11 Kühlvorrichtung für Hochleistungs-Mikroprozessoren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10310568A DE10310568A1 (de) 2003-03-11 2003-03-11 Kühlvorrichtung für Hochleistungs-Mikroprozessoren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10310568A1 true DE10310568A1 (de) 2004-09-23

Family

ID=32892032

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10310568A Withdrawn DE10310568A1 (de) 2003-03-11 2003-03-11 Kühlvorrichtung für Hochleistungs-Mikroprozessoren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10310568A1 (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006094505A3 (de) * 2005-03-07 2007-03-01 Asetek As Kühlsystem für elektronische geräte, insbesondere computer
DE102006011528A1 (de) * 2006-03-10 2007-09-13 GÜNTHER, Ingrid Wärmerohr für die Kühlung elektronischer Komponenten und Verfahren zu seiner Herstellung
WO2008040596A3 (de) * 2006-09-29 2008-05-22 Siemens Ag Kühlkörper zur kühlung eines elektrischen bauelementes
DE102007024675A1 (de) 2007-05-25 2008-11-27 Günther, Eberhard, Dipl.-Ing. Wärmerohr mit einem phasenwechselnden Kältemittel, insbesondere zur Kühlung elektronischer Bauelemente, und Verfahren zur Herstellung eines Wärmerohres
DE102008025544A1 (de) 2008-05-27 2009-12-03 Thomas Endrullat Verfahren und Vorrichtung zur optimierten Kühlung elektronischer Bauelement in der Computertechnik
CN108415539A (zh) * 2018-05-02 2018-08-17 昆山莹帆精密五金有限公司 双联式自动循环冷却装置

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006094505A3 (de) * 2005-03-07 2007-03-01 Asetek As Kühlsystem für elektronische geräte, insbesondere computer
DE102006011528A1 (de) * 2006-03-10 2007-09-13 GÜNTHER, Ingrid Wärmerohr für die Kühlung elektronischer Komponenten und Verfahren zu seiner Herstellung
WO2008040596A3 (de) * 2006-09-29 2008-05-22 Siemens Ag Kühlkörper zur kühlung eines elektrischen bauelementes
DE102007024675A1 (de) 2007-05-25 2008-11-27 Günther, Eberhard, Dipl.-Ing. Wärmerohr mit einem phasenwechselnden Kältemittel, insbesondere zur Kühlung elektronischer Bauelemente, und Verfahren zur Herstellung eines Wärmerohres
DE102008025544A1 (de) 2008-05-27 2009-12-03 Thomas Endrullat Verfahren und Vorrichtung zur optimierten Kühlung elektronischer Bauelement in der Computertechnik
CN108415539A (zh) * 2018-05-02 2018-08-17 昆山莹帆精密五金有限公司 双联式自动循环冷却装置

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE68925403T2 (de) Kühlungsstruktur für elektronische Bauelemente
DE102008060777B4 (de) Anordnung zur Kühlung von wärmeentwickelnden Computerkomponenten
EP2439774B1 (de) Wärmeverteiler mit flexibel gelagertem Wärmerohr
DE60315095T2 (de) Thermosiphon für elektronische Geräte zum Kühlen mit einem ungleichmässigen Luftstrom
DE19950402A1 (de) Plattenförmiges Wärmeableitrohr, Verfahren zur Herstellung desselben sowie Kühlvorrichtung mit einem plattenförmigen Wärmeableitrohr
DE4310556A1 (de) Wärmerohr-Radiator für elektronische Einrichtungen
DE69922838T2 (de) Kühlkörper für ein elektronisches bauelement,vorrichtung und verfahren zu dessen herstellung
DE102013000223A1 (de) Servoverstärker mit Wärmesenke, die zwei Sätze von Wärme abgebenden Platten aufweist, die lotrecht aufeinander stehen
WO2002017390A2 (de) Kühleinrichtung und verfahren zu deren herstellung
DE112013007667T5 (de) Leistungshalbleitervorrichtung
DE10055454A1 (de) Kühlkörper
DE10310568A1 (de) Kühlvorrichtung für Hochleistungs-Mikroprozessoren
DE102011014772A1 (de) Medizinische Vorrichtung mit einem Gehäuse und einem Wärme abgebenden Bauteil
WO2017055589A1 (de) Kompakte kühlvorrichtung mit auf einem kühlkörper aufgeklebtem radiallüfter
DE60034014T2 (de) Oberflächenmontierter Leistungstransistor mit Kühlkörper
EP2991466A2 (de) Temperiereinrichtung zum regulieren der temperatur in einem raum und schaltschrank mit einer derartigen temperiereinrichtung
EP3830425B1 (de) Lüfter mit kühlkörper aus wärmeleitfähigem kunststoff
DE102006019376A1 (de) Leistungskühler für Stromrichterbaugruppen und Stromrichter, insbesondere für Schienen- und Hybridfahrzeuge
DE102015204915B4 (de) Wärmeleitkörper mit einer Koppeloberfläche mit Vertiefung und Wärmetransfervorrichtung
EP3459110A1 (de) Kühldoseneinheit und leistungselektronische einrichtung mit kühldoseneinheit
DE2208937A1 (de) Waermerohr-kuehlanordnung fuer flache halbleiterbauelemente
DE102005035387A1 (de) Kühlkörper für ein in einen Einschubplatz in einer Rechenanlage einsteckbares Modul
DE102005013457B4 (de) Elektronisches Gerät, beispielsweise Rechner mit einem Kühlsystem
WO2013104623A1 (de) Led-modul mit verbesserter kühlung
DE102004004440B4 (de) Kühlvorrichtung für ein elektronisches Bauelement, insbesondere für einen Mikroprozessor

Legal Events

Date Code Title Description
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: BLECKMANN GMBH & CO. KG, LAMPRECHTSHAUSEN, AT

8139 Disposal/non-payment of the annual fee