DE103106C - - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B1/00—Buttons
- A44B1/18—Buttons adapted for special ways of fastening
- A44B1/28—Buttons adapted for special ways of fastening with shank and counterpiece
- A44B1/32—Shank inserted into counterpiece and locked by sliding or rotating
Landscapes
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren und Rauchgeräthe.
GUSTAV ADOLF KAISER in FRANKFURT a. M. Knopf ohne Fadenbefestigung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Juni 1898 ab.
Bei den bisher im Handel befindlichen Knöpfen ohne Fadenbefestigung haben sich
im Gebrauch viele und grofse Unannehmlichkeiten herausgestellt, welche durch die vorliegende
Erfindung als völlig beseitigt gelten dürfen.
Der gröfste Fehler dieser Knöpfe bestand darin, dafs dieselben, einmal eingesetzt, nicht
mehr lösbar waren und daher nicht versetzt werden konnten. Eine Lösbarkeit durch Abzwicken
des Befestigungsstiftes ist als solche nicht anzusehen, denn erstens würde der zur
Befestigung dienende Stift nicht mehr gebrauchsfähig sein und zweitens gehört Hammer und
Zange dazu, um einen solchen Knopf von einem Kleidungsstücke wieder loszulösen.
Weitere Nachtheile bestehen darin, dafs bei der Befestigung stets verschiedene Instrumente
nöthig sind, und dafs in der Regel durch den Gebrauch dieser Instrumente, wie Röhrennadeln,
Scheeren, Zangen u. s. w., das Tuch an der Befestigungsstelle sehr beschädigt und beim
eigentlichen Gebrauch des Knopfes weiterhin zerrissen wird.
Andere Erfindungen auf diesem Gebiet waren als Hosen-, Westen- und Rockknöpfe nicht
. verwendbar, weil dieselben durch hervorstehende Federenden die Hand sowohl als auch das
Tuch bezw. Futter verletzten. Beim Knöpfen wurde die Feder leicht zurückgebogen, so dafs
der Knopf sich ohne Weiteres in seine Bestandtheile auflösen konnte. Die Anwendung dieser
Art Knöpfe zu vorgenannten Zwecken hätte breite Einschnitte in das Tuch und Futter erfordert,
so dafs sich allein schon hieraus die vollständige Unbrauchbarkeit ergiebt.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Ansicht des neuen Knopfes, Fig. 2 eine
Ansicht des Obertheils von unten; Fig. 3 und 5 zeigen Schnitte durch den Obertheil mit dem
Untertheil in eingesetzter und herausgenommener Lage; Fig. 4 und 6 zeigen die entsprechenden
Schnitte durch den Obertheil; Fig. 7 zeigt eine Seitenansicht des Untertheils, Fig. 8 die Kapsel,
in welcher die Spiralfeder ruht.
Der Knopf besteht aus folgenden vier Theilen: dem Obertheil oder Gehäuse a, dem Untertheil
oder Keil b, der Spiralfeder c und der Kapsel d.
Der Obertheil α ist auf der Unterseite (Fig. 2) mit einem Schlitz e versehen, in welchen die
schwertförmige Spitze f des Keils b hineinpafst. Die Spiralfeder C liegt innerhalb des Gehäuses
α und ruht mit ihrem unteren Ende in der Kapsel d (Fig. 5), während sie mit dem
oberen Ende gegen die Oberseite des Gehäuses α stöfst und hier durch eine Vertiefung
der Oberseite nach innen festgehalten wird.
Führt man den Keil b mit seiner schwertförmigen Spitze f in die Oeffnung e und gleichzeitig
durch den Schlitz g der Kapsel d, so wird, wenn die Spitze/ bis zu dem Punkte h
in die Kapsel d eingedrungen ist, letztere gehoben und dadurch die in der Kapsel ruhende
Spiralfeder C zusammengedrückt. Nun drückt man den Keil b so lange nach oben, bis die
ganze schwertförmige Spitze f ins Innere des Gehäuses α eingedrungen ist. Hiernach dreht
man den Keil b im Viertelkreise, wodurch die Spitze f mit ihren Enden i in die Rinne k
auf der Innenfläche der Unterseite des Gehäuses α einschnellt. Der Druck der Spiralfeder
c von oben, sowie die Rinne k von unten halten den Keil in dieser Lage fest und
verhindern, dafs sich der Knopf von selbst löst. Will man den Knopf lösen, so drückt man
den Keil b etwas nach oben, so dafs die Spitze_/
mit ihren unteren Enden i aus der Rinne k heraustritt, nun eine Drehung im Viertelkreise,
bis die Spitze f wieder aus dem Schlitz g und der Oeffnung e herausgezogen werden kann.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Knopf ohne Fadenbefestigung, dessen beide Theile dadurch befestigt werden, dafs der keilförmige Schaft des Untertheils in eine Rinne auf der Innenseite der festen Bodenplatte des Obertheils einspringt und durch eine Spiralfeder daselbst festgehalten wird, während seine Lösung durch Druck der beiden Theile gegen einander und Vierteldrehung des einen ausgeführt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE103106C true DE103106C (de) |
Family
ID=373632
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT103106D Active DE103106C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE103106C (de) |
-
0
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