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Sinkscheider zum Trennen von Mineralien Die Erfindung bezieht sich
auf einen Sinkscheider zum Trennen von Mineralien mittels einer Schwerflüssigkeit
in einem Scheidetrog, der als Teil einer umlaufenden Trommel ausgebildet und durch
eine als Wehr ausgebildete ortsfeste Stirnwand abgeschlossen ist, wobei der Sinkscheider
mit einem geschlossenen, aus Sieben gebildeten Hubrad zum Austragen des Sinkgutes
und einem weiteren Hubrad zum Ausschöpfen der Schwerflüssigkeit versehen ist.
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Bei einem derartigen Sinkscheider ist es bekannt, das aus Sieben gebildete
Hubrad zum Austragen des Sinkgutes am einen Ende und das Hubrad zum Ausschöpfen
der Schwerflüssigkeit am entgegengesetzten Ende des Sinksc'h@eiders anzuordnen.
Bei diesem bekanntes Sinkscheider umfaßt der eigentliche Scheidetrog, in dein die
Trennung der Mineralien verschiedenen spezifischen Gewichts in der Schwerflüssigkeit
erfolgt, nur etwa eine Hälfte der Länge des ganzen S.i.nkscheiders, und die Siebe
des Hubra.d-es zum Austragen des Sinkgutes sind praktisch ebenso lang wie der Scheidetrog.
Von .dem Scheidetrog ist durch eine als Wvbr für den Übertritt von Schwimmgut und
Sdhwerflüss.igkeit ausgebildete dichte Trennwand der restliche, nochmals etwa die
Hälfte der Länge des S,inkscheiders einnehmende trogförmige Raum abgeschlossen,
der als Sammelraum für Schwerflüssigkeit dient, die mit dem Schwimmgut über die
als Wehr ausgebildete Trennwand getreten und mittels eines über dem Sammelraum in
dem Sinkscheider angeordneten Siebes von dem Schwimmgut get.riennt worden ist. Das
Hubrad zum Ausschöpfen der Schwerflüssigkeit ist am Ende dieses Sammelraumes angeordnet,
so daß es Schwerflüssigkeit daraus schöpfen kann.
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Bekannt ist ferner ein Sinkscheider zum Trennen von Mineralien mittels
einer Schwerflüssigkeit in einem Scheidetrog, der als Teil einer umlaufenden Trommel
ausgebildet und durch eine als Wehr ausgebildete ortsfeste Stirnwand abgeschlossen
ist, bei dem der eigentliche Scheidetrog zwar den größten Teil der Länge des Sinkscheiders
einnimmt, bei dem jedoch im Gegensatz zu dem vorstehend beschriebenen bekannten
Sinkscheider nicht zwei besondere Hubräder zum Austragen von Sinkgut und zum Ausschöpfen
von Schwerflüssigkeit vorhanden sind, vielmehr nur ein Hubrad zum Austragen von
Sinkgut vorgesehen ist, welches am Austragsende des Sinkscheiders angeordnet ist.
Bei diesem bekannten Sinkscheider ist die umlaufende Trommel im Bereich des Scheidetroges
an der Innenseite mit einer Förderschnecke verse'h'en, welche das herabgesunkene
Sinkgut zum Austragsende des Sinksc'heiders und damit in den Bereich des Hubrades
zum Austragen des Sinkgutes befördert. Bei einem Sinkscheider zum Trennen von Mineralien
mittels einer Schwerflüssigkeit in einem Scheidetrog, der als Teil einer umlaufenden
Trommel ausgebildet und durch eine als Wehr ausgebildete ortsfeste Stirnwand abgeschlossen
ist, wobei der Sinkscheider finit einem geschlossenen, aus Sieben gebildeten Hubrad
zum Austragen des S.inkgutes und einem weiteren Hubrad zum Ausschöpfen von Schwerflüssigkeit
versehren ist, besteht die Erfindung darin, d@aß beide Hubräder am Austragsende
des Sinkscheiders in dessen Achsrichtung hintereinander angeordnet sind und zwischen
beiden Hubrädern ein geschlossenes, ringförmiges, den Durchtritt von Schwerflüssgkeit
in Richtung zum Austragsende von dem Sinkguthubrad zum Schwerflüssigkeitshubrad
ermöglichendes Sieb radial angeordnet ist. Durch die erfindungsgemäße Anordnung
der beiden Hubräder am Austragsende des Sinkscheiders wird erreicht, daß in dem
Sinkscheider :ein trogförmiger Scheideraum von möglichst großer axialer Länge vorhanden
ist, in dem eine ruhige und nicht durch irgendwelche umlaufenden Einbauten gestörte
Strömung der Schwerflüssigkeit mit dem darin befindlichen Scheidegut herrscht.
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Durch eine derartige ruhige Strömung längs eines langen Weges wird
eine sehr wirksame Scheidung erreicht. Durch die erfindungsgemäße Anordnung der
beiden Hubräder und des ringförmigen Siebes zwischeu
diesen werden
außerdem noch die Strömungsverhältnisse in dem Sinkscheider dadurch günstig beeinflußt,
daß das Schwerflüssigkeitshubrad die von dem Sinkguthubraddurch das Sieb hindurchgetretene
Schwerflüssigkeit etwa an der tiefstliegenden Stelle des Sinkscheiders dem Schwerflüssigkeitsvolumen
entnimmt. Dies hat zu:r Folge, daß der größte Teil des in dem Sinkscheider befindlichen
Schwerflüssigkeitsvolumens dauernd von der Strömung erfaßt wird, was bei den bekannten
Sinkscheidern, bei denen Schwerflüssigkeit nur zusammen mit Schwimmgut über das
Wehr oder durch besondere Abflüsse aus der obersten Schicht des Schwerflüs.sigkeitsvolumens
ausgetragen wird, wegen der praktisch nur die oberste Schicht des Schwerflüssigkeitsvolumens
erfassenden Strömung nicht der Fall ist.
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Die Form der Strömung der Schwerflüssigkeit in dem erfindungsgemäßen
Si.nkscheider hat zudem den Vorteil, eine starke Förderwirkung auf das Sinkgut in.
Richtung zum Austragsende auszuüben.
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Das Schwerflüssigkeitshubrad kann bei dem erfindungsgemäß-en Sinkscheider
in an sich bekannter Weise als aus festen Schaufeln bestehendes Hubrad oder als
Becherwerk ausgebildet sein. Bei einer Ausbildung dieses Hubrades als Becherwerk
besteht noch die Möglichkeit, die kippbaren Becher mit Arretierungen zu versehen,
so daß der Kippweg der einzelnen Becher begrenzt werden kann.
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Die durch das Schwerflüssigkeitshub.rad ausgeschöpfte Schwerflüssigkeit
kann bei dem erfindungsgemäßen Sinkscheider in an sich bekannter Weise durch einen
Rückführungskanal der Scheidegutaufgabe wieder zugeleitet werden, so daß ein Schwerflüssigkeitskreislauf
entsteht. Dadurch kann die Menge der zuzusetzenden frischen Schwerflüssigkeit herabgesetzt
werden. Selbstverständlich kann auch ein Teil der ausgeschöpften Sdhwerflüssi:gkeit
durch einen weiteren Kanal dem Sinkscheider entnommen und beispielsweise ,einer
Reinigung zugeführt werden.
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In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Sinkscheiders mit zwei verschiedenen Formen :des Schwerflüssigkeits.hubrades dargestellt.
Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Si:nkschei.der gemäß der Erfindung,
Fig. 2 und 3 Querschnitte nach den Linien II-II und III-III in Fig. 1 und Fig.4
einen Querschnitt durch ein Schwerflüssigheitshubrad.
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Mit 1 ist die zylindrische Scheidetrommel bezeichnet, deren. Tragringe
2 auf Rollenlagern 3 laufen und der Trommel 1 erlauben, sich um ihre Achse zu drehen.
Mit 4 ist eine ortsfeste Aufhängevorrichtung bezeichnet, an der di.eLeitwände 5,
die in den Scheideraum hineinragen, befestigt sind. Zwischen den Iecitwänden 5 sind
ortsfeste Rechen 6 angeordnet, die in die Schwerflüssigkeit eintauchen und die auf
der Oberfläche der Schwerflüssigkeit schwimmende Schicht aus Schwimmgut auflockern.
Mit 7 ist die zur Aufgabe des Scheideguts dienende Rutsche bezeichnet, die das Scheidegut
zusammen mit frischer Schwerflüssigkeit dem Sinkscheider zuführt, Mit 8 sind die
aus Sieben bestehenden Schaufeln bezeichnet, die im Zusammenwirken mit den einen
geschlossenen Polygonzug bildenden Sieben 9 das Sinkgut austragen. 10 ist eine geschlossene
Ringfläche aus Siebmaterial, die verhindert, daß das Sinkgut in das zum Austragen
der Schwerflüssigkeit dienende Hubrad 11 überströmt. Die schräge Stirnfläche 12
des Wehres 28 trennt den Scheideraum von dem zum Austragen der Schwerflüssigkeit
dienenden Hubrad 11. Die Dichtung 13 ist zwischen der ortsfesten Stirnwand 26 und
dem mit der Trommelt umlaufenden Stirnwandteil27 angeordnet und verhindert, daß
die Schwerflüssigkeit aus der Trommel 1 an der Stirnfläche ausströmt. Das Schwimmgut
wird über das Wehr 28 durch eine Kratzvorrichtung 14 ausgetragen. Das durch das
aus den Siebschaufeln 8 und den Sieben 9 bestehende Hubrad ausgetragene Sinkgut
fällt in eine Rutsche 15, durch die es aus dem Sinkscheider ausgetragen wird. Die
durch das Hubrad 11 ausgetragene Schwerflüssigkeit fließt in einen Aufnahmetrichter
16 und gelangt von dort in einen Verteiler 17, von dem aus ein, Teil der Schwerflüssigkeit
dem Abflußrohr 18 zugeleitet wird, während ein anderer Teil der Sch-,verflüssigkeit
durch den Kanal 19 der Scheidegutaufgaberutsche 7 zugeführt wird.
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In Fi.g.2 ist ein Querschnitt durch das aus den Siebschaufeln 8 und
den Sieben 9 gebildete Hubraft für das Sinkgut dargestellt.
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Fig.3 stellt einen. Querschnitt durch einen Sinksdheider der erfindungsgemäßen
Art dar, wobei das zum Austragen des Sinkgutes dienende Hubrad als Becherwerk ausgebildet
ist, das aus Bechern 20 besteht. Jeder der Becher 20 ist um einen in der Trommel
1 fest. angeordneten Zapfen, 21 schwenkbar, und zwar so, daß er einerseits mit seiner
Stirnkante 22 gegen die Außenwand der Trommel 1 anliegen, kann und andererseits
mit seinen Anschlägen 23 gegen einen, Anschlagring 24 beim Kippen anliegen kann,
Dadurch wird bewirkt, daß die Becher im unteren Teil der Trommel 1 sich mit Schwerflüssigkeit
füllen und -dann aufrecht, mit ihrer Stirnkante 22 gegen die Trommel 1 gelehnt,
angehoben werden, bis sie unter Wirkung der Schwerkraft um den Zapfen 21 kippen
und dabei die aufgenommene Schwerflüssigkeit in dien Aufnahmetrichter 16 entleeren.
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Fig. 4 zeigt eine andere Ausbildungsform des Hubrades für die Schwerflüssigkeit,
bei der das Hubrad aus starr an der Trommel 1 befestigten Schaufeln 25 gebildet
ist.