DE10312643A1 - Bremssystem für ein Fahrzeug - Google Patents

Bremssystem für ein Fahrzeug

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DE10312643A1
DE10312643A1 DE2003112643 DE10312643A DE10312643A1 DE 10312643 A1 DE10312643 A1 DE 10312643A1 DE 2003112643 DE2003112643 DE 2003112643 DE 10312643 A DE10312643 A DE 10312643A DE 10312643 A1 DE10312643 A1 DE 10312643A1
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chamber
intensification
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piston
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DE2003112643
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Shohei Matsuda
Kogyoku Go
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Honda Motor Co Ltd
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Honda Motor Co Ltd
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    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
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    • B60T13/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
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Abstract

Ein Bremssystem für ein Fahrzeug enthält: ein Bremsbetätigungselement (1); einen Hauptzylinder (MA; MB; MC), der mit einer Radbremse (3) verbunden ist; einen Unterdruckverstärker (BA; BB), der dazu ausgelegt ist, eine Eingabe von dem Bremsbetätigungselement (1) gemäß einer Druckdifferenz (DELTAP1, DELTAP2, DELTAP3) zwischen dem Atmosphärendruck und einem Unterdruck in einer Unterdruckquelle zu verstärken und eine verstärkte Eingabe auf den Hauptzylinder (MA; MB; MC) zu übertragen; sowie eine Druckintensivierungsvorrichtung (4A; 4B), die in der Lage ist, einen Flüssigkeitsdruck, der von dem Hauptzylinder (MA; MB; MC) auf die Radbremse (3) übertragen wird, gemäß einer Minderung in der Ausgabe von dem Unterdruckverstärker (BA; BB) zu intensivieren. Die Druckintensivierungsvorrichtung ist so aufgebaut, dass ein Druckintensivierungsstartpunkt gemäß der Druckdifferenz (DELTAP1, DELTAP2, DELTAP3) derart geändert wird, dass in dem Fall, wo die Druckdifferenz (DELTAP1, DELTAP2, DELTAP3) zwischen dem Atmosphärendruck und dem Unterdruck in der Unterdruckquelle kleiner ist, die Druckintensivierungsvorrichtung (4A; 4B) die Intensivierung des Flüssigkeitsdrucks startet, wenn die Ausgabe von dem Unterdruckverstärker (BA; BB) niedriger ist, im Vergleich zu dem Fall, wo die Druckdifferenz größer ist. Somit kann nicht nur dann, wenn der Unterdruck mangelhaft ist, sondern auch dann, wenn die Ausgabe von dem Unterdruckverstärker reduziert ist, die wirkungsvolle Druckintensivierung in Übereinstimmung mit den Betriebszuständen ...

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Bremssystem für ein Fahrzeug, umfassend ein Bremsbetätigungselement; einen Hauptzylinder, der mit einer Radbremse verbunden ist; einen Unterdruckverstärker, der dazu ausgelegt ist, eine Eingabe von dem Bremsbetätigungselement gemäß einer Druckdifferenz zwischen dem Atmosphärendruck und einem Unterdruck in einer Unterdruckquelle zu verstärken und eine verstärkte Eingabe auf den Hauptzylinder zu übertragen; sowie ein Druckintensivierungsmittel, das in der Lage ist, einen Flüssigkeitsdruck, der von dem Hauptzylinder auf die Radbremse übertragen wird, gemäß einer Minderung in der Ausgabe von dem Unterdruckverstärker zu intensivieren.
  • Herkömmliche Bremssysteme für Fahrzeuge sind z. B. aus den japanischen Patentanmeldungs-Offenlegungsschriften Nr. 10-152041 und 11-78819 und dgl. bekannt.
  • In dem herkömmlichen Bremssystem ist eine Pumpe, die ein Druckintensivierungsmittel ist, zwischen einem Hauptzylinder und einer Radbremse angeschlossen. Durch Betrieb der Pumpe wird ein ausreichender Bremsflüssigkeitsdruck auf die Radbremse ausgeübt, wenn aufgrund eines Unterdruckdefekts oder dgl. die Verstärkung durch den Unterdruckverstärker nicht vorliegt. In einigen Fällen wird der Unterdruck in einem Ansaugrohr gesenkt, um die Ausgabe von dem Unterdruckverstärker zu reduzieren, obwohl dies nicht als Unterdruckdefekt angesehen wird. Um eine gute Bremswirkung zu erreichen, ist es erwünscht, dass der Bremsflüssigkeitsdruck durch das Druckintensivierungsmittel auch nach einer solchen Minderung in der Ausgabe von dem Unterdruckverstärker intensiviert werden kann.
  • Die Druckdifferenz zwischen dem Atmosphärendruck und dem Unterdruck in dem Ansaugrohr fluktiert in Abhängigkeit vom Betriebszustand des Motors und dem Fahrzustand des Fahrzeugs. Wenn die Druckintensivierung durch das Druckintensivierungsmittel gestartet wird und wenn die Ausgabe von dem Unterdruckverstärker auf einen vorbestimmten Wert oder darunter abnimmt, besteht die Möglichkeit, dass eine übermäßige Druckintensivierung oder eine ungenügende Druckintensivierung auftritt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Bremssystem für ein Fahrzeug anzugeben, worin nicht nur dann, wenn ein Unterdruckdefekt auftritt, sondern auch dann, wenn die Ausgabe von dem Unterdruckverstärker reduziert ist, eine wirkungsvolle Druckintensivierung in Übereinstimmung mit Betriebszuständen des Motors und des Fahrzeugs erreicht werden kann.
  • Zur Lösung der Aufgabe wird erfindungsgemäß ein Bremssystem für ein Fahrzeug angegeben, umfassend: ein Bremsbetätigungselement; einen Hauptzylinder, der mit einer Radbremse verbunden ist; einen Unterdruckverstärker, der dazu ausgelegt ist, eine Eingabe von dem Bremsbetätigungselement gemäß einer Druckdifferenz zwischen dem Atmosphärendruck und einem Unterdruck in einer Unterdruckquelle zu verstärken und eine verstärkte Eingabe auf den Hauptzylinder zu übertragen; sowie ein Druckintensivierungsmittel, das in der Lage ist, einen Flüssigkeitsdruck, der von dem Hauptzylinder auf die Radbremse übertragen wird, gemäß einer Minderung in der Ausgabe von dem Unterdruckverstärker zu intensivieren, wobei das Druckintensivierungsmittel so aufgebaut ist, dass ein Druckintensivierungsstartpunkt gemäß der Druckdifferenz derart geändert wird, dass in dem Fall, wo die Druckdifferenz kleiner ist, das Druckintensivierungsmittel die Intensivierung des Flüssigkeitsdrucks startet, wenn die Ausgabe von dem Unterdruckverstärker niedriger ist, im Vergleich zu dem Fall, wo die Druckdifferenz größer ist.
  • Falls bei dieser Anordnung die Druckdifferenz zwischen dem Atmosphärendruck und dem Unterdruck in dem Ansaugrohr kleiner ist, wird die Druckintensivierung gestartet, wenn die Ausgabe von dem Unterdruckverstärker niedrig ist, im Vergleich zu dem Fall, wo die Druckdifferenz größer ist. Daher kann nicht nur dann, wenn der Unterdruck mangelhaft ist, sondern auch dann, wenn die Ausgabe von dem Unterdruckverstärker reduziert ist, die wirkungsvolle Druckintensivierung in Übereinstimmung mit den Betriebszuständen des Motors und des Fahrzeugs erreicht werden.
  • Die obigen und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen ersichtlich.
  • Fig. 1 zeigt ein Bremssystem für ein Fahrzeug gemäß einer ersten Ausführung in einem Nichtbremszustand, wenn in einem Ansaugrohr ein ausreichender Unterdruck vorhanden ist;
  • Fig. 2 zeigt das Bremssystem in einem Bremszustand, wenn in dem Ansaugrohr ein ausreichender Unterdruck vorhanden ist;
  • Fig. 3 zeigt ein Diagramm der Druckintensivierungscharakteristik in einem Druckintensivierungsmittel;
  • Fig. 4 zeigt ein Diagramm der Druckintensivierungscharakteristiken, die vorliegen, wenn die Druckdifferenz variiert;
  • Fig. 5 zeigt das Bremssystem für ein Fahrzeug in einem Zustand, wenn der Unterdruck in dem Ansaugrohr mangelhaft ist;
  • Fig. 6 zeigt ein Bremssystem für ein Fahrzeug gemäß einer zweiten Ausführung in einem Nichtbremszustand, wenn in einem Ansaugrohr ein ausreichender Unterdruck vorhanden ist;
  • Fig. 7 zeigt das Bremssystem in einem Bremszustand vor dem Öffnen eines Steuerventils, wenn in dem Ansaugrohr ein ausreichender Unterdruck vorhanden ist;
  • Fig. 8 zeigt ein Diagramm der Druckintensivierungscharakteristik in einem Druckintensivierungsmittel;
  • Fig. 9 zeigt das Bremssystem für ein Fahrzeug in dem Bremszustand nach der Öffnung des Steuerventils, wenn in dem Ansaugrohr ein ausreichender Unterdruck vorhanden ist; und
  • Fig. 10 zeigt ein Bremssystem für ein Fahrzeug gemäß einer dritten Ausführung in einem Nichtbremszustand, wenn in einem Ansaugrohr ein ausreichender Unterdruck vorhanden ist.
  • Die Erfindung wird nun anhand bevorzugter Ausführungen in Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
  • Zuerst zu Fig. 1. Eine Betätigungskraft, die auf ein Bremspedal 1 als Bremsbetätigungselement ausgeübt wird, wird durch einen Stößel 2 in einen Unterdruckverstärker BA eingegeben. Ein Hauptzylinder MA, der mit einer Radbremse 3 verbunden ist, wird durch die Betätigungskraft angetrieben, die durch einen Unterdruckverstärker BA verstärkt ist. Ferner ist ein Druckintensivierungsmittel 4A zwischen dem Hauptzylinder MA und der Radbremse 3 angebracht und ist in der Lage, einen Flüssigkeitsdruck, der von dem Hauptzylinder MA auf die Radbremse 3 übertragen wird, gemäß einer Minderung in der Ausgabe von dem Unterdruckverstärker BA zu intensivieren.
  • Der Unterdruckverstärker BA ist dazu ausgelegt, eine Eingabe von dem Bremspedal 1 nach Maßgabe einer Differenz zwischen dem Atmosphärendruck und einem Unterdruck, der von einem Ansaugrohr für einen Motor E als Unterdruckquelle durch ein Rückschlagventil 5 eingeführt wird, zu verstärken und die verstärkte Eingabe auf den Hauptzylinder MA zu übertragen. Der Hauptzylinder MA; mit dem ein Reservoir R gekoppelt ist, ist dazu ausgelegt, einen Bremsflüssigkeitsdruck, der der verstärkten Ausgabe von dem Unterdruckverstärker BA entspricht, in einen Flüssigkeitsdruckausgabekanal 6 auszugeben, der mit der Radbremse 3 verbunden ist.
  • Das Druckintensivierungsmittel 4A enthält: einen Zylinder 7, dessen entgegengesetzte Enden geschlossen sind; einen Kolben 10, der in dem Zylinder 7 verschiebbar aufgenommen ist, wobei sein Vorderende zu einer Flüssigkeitsdruck-Ausgangskammer 8 weist, die zu dem Flüssigkeitsdruckausgabekanal führt, und dessen Hinterende zu einer Flüssigkeitsdruck-Eingangskammer 9 weist, die zu dem Hauptzylinder MA führt; ein Ein-Aus-Ventil 11, das zwischen der Flüssigkeitsdruck- Eingangskammer 9 und der Flüssigkeitsdruck-Ausgangskammer 8 angebracht ist, sodass es in Antwort auf eine Vorwärtsbewegung des Kolbens 10 geschlossen wird; ein Steuerventil 13, das zwischen dem Reservoir R und einer Drucksteuerkammer 12 angeordnet ist, die zwischen dem Zylinder 7 und dem Kolben 10 definiert ist; ein Rückschlagventil 14, das parallel mit dem Steuerventil 13 verbunden ist, um nur den Bremsflüssigkeitsfluss zu der Steuerkammer 12 hin zu gestatten; sowie einen Membran-Aktuator 15 zum Öffnen und Schließen des Steuerventils 13.
  • Der Zylinder 7 ist mit einer Zylinderbohrung 16 versehen, die einen axial vorderen durchmesserkleineren Bohrungsabschnitt 16a und einen durchmessergrößeren Bohrungsabschnitt 16b mit einem größeren Durchmesser als jenem des durchmesserkleinen Bohrungsabschnitts 16aufweist. Der durchmesserkleinere Bohrungsabschnitt 16a und der durchmessergrößere Bohrungsabschnitt 16b sind durch eine nach hinten weisende Ringstufe 16c miteinander verbunden. Der Kolben 10 umfasst einen durchmesserkleineren Abschnitt 10a, der in dem durchmesserkleineren Bohrungsabschnitt 16a gleitend aufgenommen ist, sowie einen durchmessergrößeren Abschnitt 10b, der in dem durchmessergrößeren Bohrungsabschnitt 16b gleitend aufgenommen ist. Der durchmesserkleinere Abschnitt 10a und der durchmessergrößere Abschnitt 10b sind koaxial und integral miteinander verbunden.
  • Die Steuerkammer 12 ist ringförmig und zwischen dem Zylinder 7 und dem Kolben 10 so definiert, dass sie einen Teil des durchmesserkleineren Abschnitts 10a des Kolbens 10 an der Seite des durchmessergrößeren Abschnitts 10b umgibt. Ein ringförmiges Dichtungselement 17 ist um einen Außenumfang des durchmesserkleineren Abschnitts 10a herum angebracht, um mit einer Innenoberfläche des durchmesserkleineren Bohrungsabschnitts 16a in Gleitkontakt zu kommen, und um die Steuerkammer 12 von der Flüssigkeitsdruck-Ausgangskammer 8 abzudichten. Eine ringförmige Kappendichtung 18 ist um einen Außenumfang des durchmessergrößeren Abschnitts 10b herum angebracht, um in Gleitkontakt mit einer Innenoberfläche des durchmessergrößeren Bohrungsabschnitts 16b zu kommen, sodass sie den Bremsflüssigkeitsfluss von der Steuerkammer 12 zu der Flüssigkeitsdruck- Eingangskammer 9 erlaubt, jedoch den Bremsflüssigkeitsfluss von der Flüssigkeitsdruck-Eingangskammer 9 zu der Steuerkammer 12 hin unterbindet. Wenn daher keine Bremsbetätigung ausgeführt wird, kann die Bremsflüssigkeit durch das Rückschlagventil 14 in die Steuerkammer 12 gelangen und wird durch die Kappendichtung 18 aus der Steuerkammer 12 ausgegeben.
  • Eine Rückstellfeder 21 ist zusammengedrückt zwischen einem ersten Halter 19 und einem zweiten Halter 20 angebracht. Der erste Halter 19 stützt sich gegen eine vordere Endwand der Zylinderbohrung 16 ab, um den Bremsflüssigkeitsfluss von der Flüssigkeitsdruck-Ausgangskammer 8 zu dem Flüssigkeitsausgabekanal 6 zu gestatten. Der zweite Halter 20 stützt sich gegen ein Vorderende des Kolbens 10 ab, um den Bremsflüssigkeitsfluss zu gestatten. Der Kolben 10 ist durch eine Federkraft der Rückstellfeder 21 in eine Richtung vorgespannt, um das Volumen der Flüssigkeitsdruck-Eingangskammer 9 zu reduzieren (in Fig. 1 nach rechts).
  • Der Kolben 10 ist mit einer Vertiefung versehen, die sich in das Vorderende des Kolbens 10 öffnet, um zwischen der Vertiefung und dem zweiten Halter 20 eine Ventilkammer 24 zu definieren, sowie einem Verbindungskanal 25, dessen vorderes Ende sich in die Ventilkammer 24 öffnet und dessen hinteres Ende zu der Flüssigkeitsdruck-Eingangskammer 9 führt. Die Vertiefung und der Verbindungskanal 25 sind koaxial in dem Kolben 10 vorgesehen. Das Ein-Aus-Ventil 11 enthält ein Ventilelement 26, das in der Ventilkammer 24 derart aufgenommen ist, dass es ein Ende des Verbindungskanals 25, welches sich zu der Ventilkammer 24 öffnet, schließen kann, eine Ventilfeder 27, die zwischen dem Ventilelement 26 und dem zweiten Halter angebracht ist und in der Ventilkammer 24 aufgenommen ist, sowie einen Ventilstößel 28, dessen Vorderende mit dem ersten Halter 19 in Eingriff steht und der den zweiten Halter 20 axial beweglich durchsetzt, und dessen Hinterende mit dem Ventilelement 26 koaxial verbunden ist.
  • Das Vorderende des Ventilstößels 28 steht von der Vorderseite her mit einem Mittelabschnitt des ersten Halters 19 in Eingriff, und durch den Ventilstößel 28 ist eine Einfahrbegrenzungsstellung für das Ventilelement 26 festgelegt. In einem Zustand, in dem sich der Kolben 10 in seiner Einfahrgrenzstellung befindet, wie in Fig. 1 gezeigt, befindet sich das Ventilelement 26 in einer Stellung, um den Verbindungskanal 25 zu öffnen, sodass die Bremsflüssigkeitsdruckausgabe von dem Hauptzylinder MA über die Flüssigkeitsdruck-Eingangskammer 9, den Verbindungskanal 25, die Flüssigkeitsdruck-Ausgangskammer 8 und den Flüssigkeitsdruckausgabekanal 6 übertragen und auf die Radbremse 3 ausgeübt wird.
  • Wenn der Kolben an der Einfahrgrenzstellung ausfährt, wird das sich in die Ventilkammer 24 öffnende Ende des Verbindungskanals 25 durch das Ventilelement 26 verschlossen, wie in Fig. 2 gezeigt. Wenn das Ein-Aus- Ventil 11 in diesem geschlossenen Zustand ist, ist eine Druckaufnahmefläche des Kolbens 10, die zu der Flüssigkeitsdruck- Eingangskammer 9 weist, größer als eine Druckaufnahmefläche des Kolbens 10, die zu der Flüssigkeitsdruck-Ausgangskammer 8 weist, und daher wird die Flüssigkeitsdruckausgabe von dem Hauptzylinder MA intensiviert und von der Flüssigkeitsdruck-Ausgangskammer 8 ausgegeben.
  • Das Steuerventil 13 umfasst einen Ventilsitz 30, eine Ventilkammer 31 und eine Ventilkugel 32. Der Ventilsitz 30 hat in seinem Mittelabschnitt eine Ventilbohrung 29. Die Ventilbohrung 29 führt zu der Steuerkammer 12. Die Ventilkammer 31 führt zu dem Reservoir R. Die Ventilkugel 32 ist in der Ventilkammer 30 aufgenommen und ist in der Lage, auf dem Ventilsitz 30 aufzusitzen.
  • Der Aktuator 15 enthält: eine Antriebswelle 33, die mit einem Ende der Ventilkugel 32 des Steuerventils 13 an der von der Ventilbohrung 29 abgelegenen Seite verbunden ist, eine Membrane 34, deren Mittelabschnitt mit dem anderen Ende der Antriebswelle 33 gekoppelt ist; ein Gehäuse 35, das einen Umfangsrand der Membrane 34 trägt; sowie eine Feder 36, die zwischen dem Gehäuse 35 und der Membrane 34 angebracht ist.
  • Zwischen der Membrane 34 und dem Gehäuse 35 sind eine Unterdruckkammer 37, in die ein Unterdruck des Ansaugrohrs durch das Rückschlagventil 5 eingeführt wird, und eine Atmosphärendruckkammer 38, in die der Atmosphärendruck eingeführt wird, definiert. Die entgegengesetzten Seiten der Membrane 34 weisen zu der Unterdruckkammer 37 und der Atmosphärendruckkammer 38. Die Antriebswelle 33 durchsetzt die Unterdruckkammer 37 und ist mit der Membrane 34 gekoppelt. Die Feder 36 ist in der Unterdruckkammer 37 aufgenommen, um eine Federkraft auszuüben, um die Membrane 34 zu einer Seite hin zu verbiegen, um das Volumen der Atmosphärendruckkammer 38 zu reduzieren.
  • In dem Steuerventil 13 und dem Aktuator 15 wird eine Schließkraft, bezeichnet mit {A1 × (Pa - Pv) - S1} auf die Ventilkugel 32 ausgeübt, wobei Pv einen Unterdruck in dem Ansaugrohr bezeichnet, der auf die Unterdruckkammer 37 ausgeübt wird; Pa den Atmosphärendruck in der Atmosphärendruckkammer 38 bezeichnet; A1 eine Druckaufnahmefläche der Membrane 34 bezeichnet, die zu der Unterdruckkammer 37 und der Atmosphärendruckkammer 38 weist; und S1 eine Federkraft der Feder 36 bezeichnet.
  • Wenn das Steuerventil 13 in dem geschlossenen Zustand ist, wird eine Öffnungskraft, bezeichnet mit (Pc × A2) auf die Ventilkugel 32 ausgeübt, wobei A2 eine Druckaufnahmefläche der auf dem Ventilsitz 30 sitzenden Ventilkugel 32 bezeichnet, die zu der Ventilbohrung 26 weist; und Pc einen Flüssigkeitsdruck in der Ventilbohrung 29 und somit in der Steuerkammer 12 bezeichnet. Daher wird in einem Zustand, in dem eine Beziehung (Pc × A2) < {A1 × (Pa - Pv) - S1} vorliegt, der geschlossene Zustand des Steuerventils 13 beibehalten. Wenn Pc einen Wert gleich oder größer als [(1/A2) × {A1 × (Pa - Pv) - S1}] einnimmt, wird das Steuerventil 13 geöffnet. Wenn das Steuerventil 13 in einem geöffneten Zustand ist, wird der Flüssigkeitsdruck kPc in der Steuerkammer 12 bei [(1/A2) × {A1 × (Pa - Pv) - S1}] konstant gehalten.
  • Wenn der geschlossene Zustand des Steuerventils 13 beibehalten wird, wird die Steuerkammer 12 in einen Sperrzustand gebracht, und daher ist der Flüssigkeitsdruck Pm in der Flüssigkeitsdruck-Eingangskammer 9 gleich Pc; die Ausfahrbewegung des Kolbens 10 ist gehemmt; und ein Flüssigkeitsdruck Pw in der Flüssigkeitsdruck-Ausgangskammer 8 wird direkt proportional zu einer Intensivierung des Flüssigkeitsdrucks Pm in der Flüssigkeitsdruck-Eingangskammer 9 intensiviert, wie in Fig. 3 gezeigt. Wenn daher der Flüssigkeitsdruck Pc in der Steuerkammer 12 in Übereinstimmung mit der Intensivierung des Flüssigkeitsdrucks Pm in der Flüssigkeitsdruck-Eingangskammer 9 intensiviert wird, um das Steuerventil 13 zu öffnen, wird der Kolben 10 in Antwort auf die Intensivierung des Flüssigkeitsdrucks Pm in der Flüssigkeitsdruck-Eingangskammer 9 ausgefahren, sodass das Ein-Aus-Ventil 11 in Antwort auf das Ausfahren des Kolbens 19 geschlossen wird.
  • Wenn eine Druckaufnahmefläche des Kolbens 10, die zu der Flüssigkeitsdruckkammer 9 weist, mit A3 bezeichnet wird; ein Flüssigkeitsdruck in der Flüssigkeitsdruck-Eingangskammer 9 mit Pm bezeichnet wird; eine Druckaufnahmefläche des Kolbens 10, die zu der Flüssigkeitsdruck-Ausgangskammer 8 weist, mit A4 bezeichnet wird; ein Flüssigkeitsdruck in der Flüssigkeitsdruck-Ausgangskammer 8 mit Pw bezeichnet wird; und die Federkraft der Rückstellfeder 21 mit S2 bezeichnet wird, empfängt, wenn das Ein-Aus-Ventil 11 in einem geschlossenen Zustand ist, der Kolben 10 (A3 × Pm) als Kraft in einer Ausfahrrichtung und {Pw × A4 + S2 + Pc × (A3 - A4)} als Kraft in einer Einfahrrichtung. Daher liegen zwei Gleichungen vor, Pw × A4 + S2 + Pc × (A3 - A4) = A3 × Pm und Pc = (1/A2) × {A1 × (Pa - Pv) - S1}, und daher gilt eine Gleichung Pw = (1/A4) × [A3 × Pm - S2 - (A3 - A4) × (1/A2) × {A1 × (Pa - Pv) - S1}).
  • Wenn nämlich der Flüssigkeitsdruck Pm in der Flüssigkeitsdruck- Eingangskammer 9 einen Wert gleich oder größer als [(1/A2) × {A1 × (Pa - Pv) - S1}] einnimmt, wird das Ein-Aus-Ventil 11 geschlossen, und wenn der Flüssigkeitsdruck Pm in der Flüssigkeitsdruck-Eingangskammer 9 weiter intensiviert wird, wird ein Flüssigkeitsdruck, der sich aus der Intensivierung des Flüssigkeitsdrucks Pm in der Flüssigkeitsdruck-Eingangskammer 9 ergibt, als Flüssigkeitsdruck Pw in der Flüssigkeitsdruck-Ausgangskammer 8 bereitgestellt, wie in Fig. 3 gezeigt.
  • In diesem Fall ist die Öffnungszeit des Steuerventils 13, d. h. das Schließen des Ein-Aus-Ventils 11 in Antwort auf das Ausfahren des Kolbens 10, von dem Flüssigkeitsdruck Pc in der Steuerkammer 12 abhängig. Der Flüssigkeitsdruck Pc in der Steuerkammer 12 variiert in Abhängigkeit von einer Druckdifferenz (Pa - Pv) zwischen dem Atmosphärendruck und dem Unterdruck in dem Ansaugrohr. Falls daher die Druckdifferenz (Pa - Pv) kleiner wird, wird die Intensivierung des Flüssigkeitsdrucks Pc dann gestartet, wenn die Ausgabe von dem Unterdruckverstärker BA geringer ist, d. h. wenn die Flüssigkeitsdruck Pm Ausgabe von dem Hauptzylinder MA niedriger ist, im Vergleich zu einem Fall, wo die Druckdifferenz (Pa - Pv) größer ist.
  • Man vergleiche in Fig. 4 den Druckintensivierungspunkt zwischen dann, wenn die Druckdifferenz (Pa - Pv) gleich ΔP1, also am kleinsten ist, wenn die Druckdifferenz (Pa - Pv) gleich ΔP3, also am größten ist und dann, wenn die Druckdifferenz (Pa - Pv) gleich ΔP2 ist, was ein Zwischenwert ist. Wenn der Unterdruck in dem Ansaugrohr niedriger ist (wenn der Absolutdruck höher ist), beginnt die Intensivierung des Flüssigkeitsdruck ab einer Zeit, wenn die Flüssigkeitsdruck Pm Ausgabe von dem Hauptzylinder MA niedriger ist, wobei die Intensivierung des Flüssigkeitsdrucks nicht beginnt, wenn der Unterdruck in dem Ansaugrohr höher ist (wenn der Absolutdruck niedriger ist), solange nicht die Flüssigkeitsdruck Pm Ausgabe von dem Hauptzylinder MA intensiviert wird.
  • Wenn man annimmt, dass der Unterdruck in dem Ansaugrohr mangelhaft ist, bleibt das Steuerventil 13 geöffnet, und die Steuerkammer 12 bleibt mit dem Reservoir R in Verbindung, wie in Fig. 5 gezeigt. Wenn daher ein Bremsflüssigkeitsdruck, der einer Bremskraft entspricht und nicht durch den Unterdruckverstärker BA ausgegeben wird, von dem Hauptzylinder MA ausugegeben wird, wird der Kolben 10 sofort ausgefahren, um das Ein- Aus-Ventil zu schließen, sodass die Radbremse 3 einen Flüssigkeitsdruck erhält, der sich aus der Intensivierung einer Flüssigkeitsdruck Pm Ausgabe von dem Hauptzylinder MA gemäß einer Gleichung ergibt, die durch {(1/A4) × (A3 × Pm - S2)} ausgedrückt wird.
  • Gemäß der ersten Ausführung ist zwischen dem Hauptzylinder MA und der Radbremse 3 ein Druckintensivierungsmittel 4A angebracht, das in der Lage ist, den Flüssigkeitsdruck, der von dem Hauptzylinder MA auf die Radbremse 3 übertragen wird, gemäß einer Minderung in der Ausgabe von dem Unterdruckverstärker zu intensivieren, der dazu ausgelegt ist, eine Eingabe von dem Bremspedal 1 in Übereinstimmung mit einer Druckdifferenz zwischen dem Atmosphärendruck und einem Unterdruck in dem Ansaugrohr zu verstärken und die verstärkte Eingabe auf den Hauptzylinder MA zu übertragen. Das Druckintensivierungsmittel ist so konstruiert, dass ein Druckintensivierungsstartpunkt in Übereinstimmung mit der Druckdifferenz derart geändert wird, dass in dem Fall, wo die Druckdifferenz kleiner ist, das Druckintensivierungsmittel die Intensivierung des Flüssigkeitsdrucks dann startet, wenn die Ausgabe von dem Unterdruckverstärker niedriger ist, im Vergleich zu dem Fall, wo die Druckdifferenz größer ist.
  • Daher kann nicht nur dann, wenn der Unterdruck in dem Ansaugrohr mangelhaft ist, sondern auch dann, wenn die Ausgabe von dem Unterdruckverstärker BA reduziert ist, die effektive Druckintensivierung in Übereinstimmung mit den Betriebszuständen des Motors E und des Fahrzeugs erreicht werden.
  • Fig. 6 bis 9 zeigen eine zweite Ausführung der vorliegenden Erfindung.
  • Zuerst zu Fig. 6. Eine auf ein Bremspedal 1 ausgeübte Betätigungskraft wird durch einen Stößel 2 in einen Unterdruckverstärker BB eingegeben. Die durch den Unterdruckverstärker BB verstärkte Betätigungskraft treibt einen Tandem-Hauptzylinder MB an. Ferner ist ein Druckintensivierungsmittel 4B zwischen dem Unterdruckverstärker BB und dem Hauptzylinder MB angebracht und ist in der Lage, einen Flüssigkeitsdruck, der von dem Hauptzylinder MB auf eine Radbremse übertragen wird, entsprechend einer Minderung in der Ausgabe von dem Unterdruckverstärker BB zu intensivieren.
  • Der Hauptzylinder MB enthält einen Zylinder 40, der an seinem Hinterende mit einem Gehäuse 39 des Unterdruckverstärkers BB gekoppelt ist und der an seinem Vorderende geschlossen ist; einen vorderen Hauptkolben 45, der in dem Zylinder 40 gleitend aufgenommen ist, wobei sein Vorderende zu einer vorderen Flüssigkeitsdruck-Ausgangskammer 43 weist, die zu einem mit der Radbremse (nicht gezeigt) verbundenen vorderen Flüssigkeitsdruckausgabekanal 41 führt; einen hinteren Hauptkolben 46, der in dem Zylinder 40 gleitend aufgenommen ist, wobei sein Vorderende zu der hinteren Flüssigkeitsdruck-Ausgangskammer 44 weist, die zu einem mit der Radbremse (nicht gezeigt) verbundenen hinteren Flüssigkeitsdruckausgabekanal 42 führt; eine vordere Rückstellfeder 47 zum Vorspannen des vorderen Hauptkolbens 45 nach hinten; sowie eine hintere Rückstellfeder 48, die zwischen den vorderen und hinteren Hauptkolben 45 und 46 angebracht ist, um den hinteren Hauptzylinder 46 nach hinten vorzuspannen.
  • Eine axial vordere durchmesserkleinere Zylinderbohrung 49 und eine axial hintere durchmessergrößere Zylinderbohrung 50, die einen größeren Durchmesser hat als die durchmesserkleinere Zylinderbohrung 49, sind koaxial in dem Zylinder 40 vorgesehen, wobei eine nach hinten weisende Ringstufe 51 dazwischen angeordnet ist. Der vordere Hauptkolben 45 ist in der durchmesserkleineren Zylinderbohrung 49 gleitend aufgenommen, um eine vordere Flüssigkeitsdruck-Ausgangskammer 43 zwischen dem vorderen Hauptkolben 45 und einer vorderen Endwand der durchmesserkleineren Zylinderbohrung 49 zu definieren. Die vordere Rückstellfeder 47 ist unter Kompression zwischen der vorderen Endwand der durchmesserkleineren Zylinderbohrung 49 und dem vorderen Hauptkolben 45 angebracht und ist in der vorderen Flüssigkeitsdruck- Ausgangskammer 43 aufgenommen.
  • Der hintere Hauptkolben 46 ist in einem hinteren Abschnitt der durchmesserkleineren Zylinderbohrung 49 gleitend aufgenommen, um die hintere Flüssigkeitsdruck-Ausgangskammer 44 zwischen dem hinteren Hauptkolben 46 und dem vorderen Hauptkolben 45 zu definieren. Die hintere Rückstellfeder 48 ist in der hinteren Flüssigkeitsdruck- Ausgangskammer 44 untergebracht.
  • Ein Paar von Kappendichtungen 52 und 53 sind um einen Außenumfang des vorderen Hauptkolbens 45 an Stellen angebracht, die mit axialem Abstand voneinander angeordnet sind, um mit einer Innenfläche der durchmesserkleineren Zylinderbohrung 49 in Gleitkontakt zu kommen. Eine ringförmige Nachfüllkammer 54 ist zwischen einer Außenfläche des vorderen Hauptkolbens 45 und der Innenfläche der durchmesserkleineren Zylinderbohrung 49 und zwischen den Kappendichtungen 52 und 53 definiert. Die Kappendichtung 52, die zwischen der Nachfüllkammer 54 und der vorderen Flüssigkeitsdruck-Ausgangskammer 43 angeordnet ist, hemmt den Bremsflüssigkeitsfluss von der vorderen Flüssigkeitsdruck- Ausgangskammer 43 zu der Nachfüllkammer 54, gestattet jedoch den Bremsflüssigkeitsfluss von der Nachfüllkammer 54 zu der vorderen Flüssigkeitsdruck-Ausgangskammer 43. Die Kappendichtung 53, die zwischen der Nachfüllkammer 54 und der hinteren Flüssigkeitsdruck- Ausgangskammer 44 angeordnet ist, hemmt den Bremsflüssigkeitsfluss von der hintere Flüssigkeitsdruck-Ausgangskammer 44 zu der Nachfüllkammer 54, gestattet jedoch den Bremsflüssigkeitsfluss von der Nachfüllkammer 54 zu der hinteren Flüssigkeitsdruck-Ausgangskammer 44. Ferner ist eine Kappendichtung 55 um einen Außenumfang des hinteren Hauptkolbens 46 herum angebracht, um mit der Innenfläche der durchmesserkleineren Zylinderbohrung 49 in Gleitkontakt zu kommen, und gestattet den Bremsflüssigkeitsfluss zu der hinteren Flüssigkeitsdruck- Ausgangskammer 44 hin.
  • Das Druckintensivierungsmittel 4B enthält: einen Eingangskolben 58, der in der durchmessergrößeren Zylinderbohrung 50 in dem Zylinder 40 gleitend aufgenommen ist, um eine ringförmige Steuerkammer 59 zu definieren, die einen hinteren Abschnitt des hinteren Hauptkolbens 46 zwischen dem Eingangskolben 58 und der Stufe 51 des Zylinders 40 umgibt, und mit dem eine Ausgabestange 60 des Unterdruckverstärkers BB koaxial verbunden ist; ein Steuerventil 13, das zwischen der Steuerkammer 59 und dem Reservoir R angeordnet ist; sowie einen Membranaktuator 15 zum Öffnen und Schließen des Steuerventils 13. Das Steuerventil 13 und der Aktuator 15 sind an dem Gehäuse 39 des Unterdruckverstärkers BB angebracht.
  • Der Zylinder 40 ist an seinem Hinterende durch ein Deckelelement 62 flüssigkeitsdicht verschlossen, welches an seinem Mittelabschnitt eine Gleitbohrung 61 aufweist. Eine Kolbenstange 58a, die die Gleitbohrung 61 flüssigkeitsdicht und gleitend durchsetzt, ist mit dem Eingangskolben 58 integral und koaxial verbunden, der eine zum Reservoir R führende Ablasskammer 63 zwischen dem Eingangskolben 58 und dem Deckelelement 62 definiert. Die Ausgangsstange 60 des Unterdruckverstärkers BB ist mit einem Hinterende der Kolbenstange 58 koaxial verbunden. Eine Ausgabe von dem Unterdruckverstärker BB wird nämlich an den Eingangskolben 58 in dessen Ausfahrrichtung angelegt.
  • Eine Kappendichtung 64 ist um einen Außenumfang des Eingangskolbens 58 herum angebracht, um mit einer Innenfläche der durchmessergrößeren Zylinderbohrung 50 in Gleitkontakt zu kommen, und hemmt den Bremsflüssigkeitsfluss von der Steuerkammer 59 zu der Ablasskammer 63 hin, gestattet jedoch den Bremsflüssigkeitsfluss von der Ablasskammer 63 zu der Steuerkammer 59 hin.
  • Ein Kragen 46 ist am Hinterende des hinteren Hauptkolbens 46 so vorgesehen, dass er radial auswärts vorsteht. Das Hinterende des hinteren Hauptkolbens 46, das den Kragen 46a enthält, stützt sich gegen ein Ventilelement 66 ab, das an einem Mittelabschnitt eines Vorderendes des vorderen Hauptkolbens 58 angebracht ist. Eine Verbindungsbohrung 65 ist koaxial in dem hinteren Hauptkolben 46 so vorgesehen, dass sie sich über die gesamte axiale Länge des Kolbens 46 erstreckt. Eine Öffnung im Hinterende der Verbindungsbohrung 65 wird durch das Ventilelement 66 verschlossen.
  • Das Steuerventil 13 zwischen der Steuerkammer 59 und dem Reservoir R ist geöffnet, wie in der ersten Ausführung, wenn der Flüssigkeitsdruck Pc in der Steuerkammer 59 einen Wert von gleich oder größer als [(1 /A2) × {A1 × (Pa - Pv) - S1}) einnimmt. Wenn das Steuerventil 13 in seinem offenen Zustand ist, wird der Flüssigkeitsdruck Pc in der Steuerkammer 59 konstant bei [(1/A2) × {A1 × (Pa - Pv) - S1}] gehalten.
  • Wenn durch Betätigung des Bremspedals 1 eine Ausgabe F von dem Unterdruckverstärker BB auf den Eingangskolben 58 ausgeübt wird, wie in Fig. 7 gezeigt, wird, wenn das Steuerventil 13 in seinem geschlossenen Zustand ist, der Eingangskolben 58 ausgefahren, während der hintere Hauptkolben 46 nach vorne gedrückt wird, um hierdurch die Flüssigkeitsdrücke in der Steuerkammer 59 und der hinteren Flüssigkeitsdruck-Ausgangskammer 44 zu intensivieren. In diesem Prozess fließt die Bremsflüssigkeit, die durch die Volumenverkleinerung der Steuerkammer 59 ausgeworfen wird, durch die Kappendichtung 55 in die hintere Flüssigkeitsdruck-Ausgangskammer 44, und der Flüssigkeitsdruck in der vorderen Flüssigkeitsdruck-Ausgangskammer 43 wird auch entsprechend der Intensivierung des Flüssigkeitsdrucks in der hinteren Flüssigkeitsdruck-Ausgangskammer 44 intensiviert.
  • Wenn eine Druckaufnahmefläche des Eingangskolbens 58, die zu der Steuerkammer 59 weist, mit A3 bezeichnet wird, ist ein Flüssigkeitsdruck Pm in jeder der vorderen und hinteren Flüssigkeitsdruck-Ausgangskammern 43 und 44 gleich Pc = (1 /A3) × F. In einem Zustand, in dem der geschlossene Zustand des Steuerventils 13 beibehalten wird, wird der Flüssigkeitsdruck Pm in jeder der vorderen und hinteren Flüssigkeitsdruck- Ausgangskammern 43 und 44 proportional zu einer Zunahme in der Ausgabe F von dem Unterdruckverstärker BB intensiviert, wie in Fig. 8 gezeigt.
  • Wenn die Ausgabe F von dem Unterdruckverstärker BB [A3 × (1 /A2) × {A1 × (Pa - Pv) - S1}] erreicht, d. h. wenn der Flüssigkeitsdruck Pm in jeder der vorderen und hinteren Flüssigkeitsdruck-Ausgangskammern 43 und 44 [(1/A2) × {A1 - (Pa - Pv) - S1}] erreicht, wird das Steuerventil 13 geöffnet, wie in Fig. 9 gezeigt.
  • Wenn eine Druckaufnahmefläche des hinteren Hauptkolbens 46, die zu der hinteren Flüssikgeitsdruckausgabekammer 44 weist, mit A4 bezeichnet wird, wird im geöffneten Zustand des Steuerventils 13 die Ausgabe F von dem Unterdruckverstärker BB als Kraft in Ausfahrrichtung auf den Eingangskolben 58 ausgeübt und es wird {Pm × A4 + Pc × (A3 - A4)} als eine Kraft in Einfahrrichtung auf den Eingangskolben 58 ausgeübt. Daher gelten die Gleichungen {Pm × A4 + Pc × (A3 - A4)} = F und Pc = (1/A2) × {A1 × (Pa - Pv) - S1}, und daher gilt eine Gleichung Pm = (1/A4) × [F - (A3 - A4) × (1/A2) × {A1 × (Pa - Pv) - S1}].
  • Wenn nämlich der Flüssigkeitsdruck Pm in jeder der vorderen und hinteren Flüssigkeitsdruck-Ausgangskammern 43 und 44 einen Wert von gleich oder größer als [(1/A2) × {A1 × (Pa - Pv) - S1}], wird das Steuerventil 13 geöffnet, und wenn die Ausgabe F von dem Unterdruckverstärker BB weiter erhöht wird, wird die Proportion der Intensivierung des Flüssigkeitsdrucks Pm in jeder der vorderen und hinteren Flüssigkeitsdruck- Ausgangskammern 43 und 44 entsprechend der Zunahme der Ausgabe F erhöht.
  • Somit ist die Öffnungszeit des Steuerventils 13 vom Flüssigkeitsdruck Pc in der Steuerkammer 59 abhängig. Der Flüssigkeitsdruck Pc variiert in Abhängigkeit von einer Druckdifferenz (Pa - Pv) zwischen dem Atmosphärendruck und dem Unterdruck in dem Ansaugrohr. Falls daher die Druckdifferenz (Pa - Pv) kleiner ist, beginnt die Intensivierung des Flüssigkeitsdrucks Pc dann, wenn die Ausgabe F von dem Unterdruckverstärker BB niedriger ist, im Vergleich zu dem Fall, wo die Druckdifferenz (Pa - Pv) größer ist.
  • Wenn nach der Bremsbetätigung das Bremspedal 1 zurückkehrt, werden der Eingangskolben 58 und der hintere Hauptkolben 46 gemäß einer Minderung in der Ausgabe von dem Unterdruckverstärker BB eingefahren. Weil die Minderung im Flüssigkeitsdruck in der Steuerkammer 59 niedrig ist im Vergleich zu einer Minderung in dem Flüssigkeitsdruck in der hinteren Flüssigkeitsdruck-Ausgangskammer 44, wird ein Zustand, in dem das offene Hinterende der Verbindungsbohrung 65 durch das Ventilelement 66 geschlossen ist, gelöst, wodurch die Bremsflüssigkeit in der hinteren Flüssigkeitsdruck-Ausgangskammer 44 durch die Verbindungsbohrung 65 zu der Steuerkammer 59 hin fließen kann.
  • Wenn der Unterdruck in dem Ansaugrohr mangelhaft ist, bleibt das Steuerventil 13 geöffnet und die Steuerkammer 59 bleibt mit dem Reservoir R in Verbindung. Daher wird ein Bremsflüssigkeitsdruck entsprechend einer Bremskraft, die von dem Unterdruckverstärker BB nicht verstärkt ist, von dem Hauptzylinder MB ausgegeben.
  • Auch bei der zweiten Ausführung ist das Druckintensivierungsmittel 4B wie in der ersten Ausführung so konstruiert, dass der Druckintensivierungsstartpunkt gemäß der Druckdifferenz zwischen dem Atmosphärendruck und dem Unterdruck in dem Ansaugrohr derart geändert wird, dass in dem Fall, wo die Druckdifferenz kleiner ist, die Druckintensivierung beginnt, wenn die Ausgabe von dem Unterdruckverstärker BB niedriger ist, im Vergleich zu dem Fall, wo die Druckdifferenz größer ist. Daher kann nicht nur dann, wenn der Unterdruck mangelhaft ist, sondern auch dann, wenn die Ausgabe von dem Unterdruckverstärker BB reduziert ist, die wirkungsvolle Druckintensivierung in Übereinstimmung mit den Betriebszuständen des Motors E und des Fahrzeugs erreicht werden.
  • Fig. 10 zeigt ein Bremssystem für ein Fahrzeug gemäß einer dritten Ausführung im Nichtbremszustand, wenn ein ausreichender Unterdruck in dem Ansaugrohr vorhanden ist, wobei jene Teile oder Komponenten, die jenen der zweiten Ausführung entsprechen, in Fig. 10 mit den gleichen Bezugszahlen und Symbolen bezeichnet sind und deren Beschreibung weggelassen wird.
  • Ein Druckintensivierungsmittel 4C ist zwischen einem Unterdruckverstärker BB und einem Hauptzylinder MC angebracht und ist in der Lage, einen von dem Hauptzylinder MC auf eine Radbremse übertragenen Flüssigkeitsdruck nach Maßgabe einer Minderung in der Ausgabe von dem Unterdruckverstärker BB zu intensivieren.
  • Der Hauptzylinder MC enthält: einen Zylinder 40; einen vorderen Hauptkolben 45, der in dem Zylinder 40 gleitend aufgenommen ist, wobei sein Vorderende zu einer vorderen Flüssigkeitsdruck-Ausgangskammer 43weist, die zu einem mit der Radbremse (nicht gezeigt) verbundenen vorderen Flüssigkeitsdruckausgabekanal 41 führt; einen hinteren Hauptkolben 46', der in dem Zylinder 40 gleitend aufgenommen ist, wobei sein Vorderende zu einer hinteren Flüssigkeitsdruck-Ausgangskammer 44 weist, die zu einem mit der Radbremse (nicht gezeigt) verbundenen Flüssigkeitsdruckausgabekanal 42 führt; eine vordere Rückstellfeder 47 zum Vorspannen des vorderen Hauptkolbens 45 nach hinten; und eine hintere Rückstellfeder 48, die zwischen den vorderen und hinteren Hauptkolben 45 und 46' angeordnet ist, um den hinteren Hauptkolben 46' nach hinten vorzuspannen.
  • Das Druckintensivierungsmittel 4C enthält: einen Eingangskolben 58', der in einer durchmessergrößeren Zylinderbohrung 50 des Zylinders 40 gleitend aufgenommen ist, um eine ringförmige Steuerkammer 59 zu definieren, die einen hinteren Teil des hinteren Hauptkolbens 46 zwischen dem Eingangskolben 58' und einer Stufe 51 des Zylinders 40 umgibt, und mit dem eine Ausgangsstange 60 des Unterdruckverstärkers BB koaxial verbunden ist; ein Steuerventil 13, das zwischen der Steuerkammer 59 und dem Reservoir R angeordnet ist; sowie einen Membranaktuator 15 zum Öffnen und Schließen des Steuerventils 13. Das Steuerventil 13 und der Aktuator 15 sind in einem Gehäuse 39 des Unterdruckverstärkers BB angebracht.
  • Ferner ist der Eingangskolben 58' an seinem Vorderende koaxial und integral mit einem Hinterende des hinteren Hauptkolbens 46' des Hauptzylinders MC verbunden.
  • Auch bei der dritten Ausführung ist das Druckintensivierungsmittel 4C wie in der zweiten Ausführung so konstruiert, sodass der Druckintensivierungsstartpunkt nach Maßgabe der Druckdifferenz zwischen dem Atmosphärendruck und dem Unterdruck in dem Ansaugrohr derart geändert wird, dass in dem Fall, wo die Druckdifferenz kleiner ist, die Druckintensivierung gestartet wird, wenn die Ausgabe von dem Unterdruckverstärker BB niedriger ist, im Vergleich zu dem Fall, wo die Druckdifferenz größer ist. Daher kann nicht nur dann, wenn der Unterdruck mangelhaft ist, sondern auch dann, wenn die Ausgabe von dem Unterdruckverstärker BB reduziert ist, die wirkungsvolle Druckintensivierung in Übereinstimmung mit den Betriebszuständen des Motors E und des Fahrzeugs erreicht werden.
  • In jeder der obigen Ausführungen wird z. B. der Unterdruck in dem Ansaugrohr des Motors E als der Unterdruck in der Unterdruckquelle angelegt, wobei jedoch auch eine von einem Elektromotor angetriebene Unterdruckpumpe als Unterdruckquelle angewendet werden kann.
  • Wie in der japanischen Patentanmeldungs-Offenlegungsschrift Nr. 11- 78819 in der Spalte "Beschreibung vom Stand der Technik" beschrieben, kann als Druckintensivierungsmittel eine Pumpe verwendet werden, die durch einen Elektromotor angetrieben ist und an ihrer Auslassseite zwischen einem Hauptzylinder und einer Radbremse angeschlossen ist. In diesem Fall kann der Betriebsstartpunkt für die Pumpe und den Elektromotor so gesteuert/geregelt werden, dass der Druckintensivierungspunkt nach Maßgabe einer Druckdifferenz zwischen einem Unterdruck in einer Unterdruckquelle und dem Atmosphärendruck bestimmt wird.
  • Ein Bremssystem für ein Fahrzeug enthält: ein Bremsbetätigungselement 1; einen Hauptzylinder MA; MB; MC, der mit einer Radbremse 3 verbunden ist; einen Unterdruckverstärker BA; BB, der dazu ausgelegt ist, eine Eingabe von dem Bremsbetätigungselement 1 gemäß einer Druckdifferenz ΔP1, ΔP2, ΔP3 zwischen dem Atmosphärendruck und einem Unterdruck in einer Unterdruckquelle zu verstärken und eine verstärkte Eingabe auf den Hauptzylinder MA; MB; MC zu übertragen; sowie eine Druckintensivierungsvorrichtung 4A; 4B, die in der Lage ist, einen Flüssigkeitsdruck, der von dem Hauptzylinder MA; MB; MC auf die Radbremse 3 übertragen wird, gemäß einer Minderung in der Ausgabe von dem Unterdruckverstärker BA; BB zu intensivieren. Die Druckintensivierungsvorrichtung ist so aufgebaut, dass ein Druckintensivierungsstartpunkt gemäß der Druckdifferenz ΔP1, ΔP2, ΔP3 derart geändert wird, dass in dem Fall, wo die Druckdifferenz ΔP1, ΔP2, ΔP3 zwischen dem Atmosphärendruck und dem Unterdruck in der Unterdruckquelle kleiner ist, die Druckintensivierungsvorrichtung 4A; 4B die Intensivierung des Flüssigkeitsdrucks startet, wenn die Ausgabe von dem Unterdruckverstärker BA; BB niedriger ist, im Vergleich zu dem Fall, wo die Druckdifferenz größer ist. Somit kann nicht nur dann, wenn der Unterdruck mangelhaft ist, sondern auch dann, wenn die Ausgabe von dem Unterdruckverstärker reduziert ist, die wirkungsvolle Druckintensivierung in Übereinstimmung mit den Betriebszuständen des Motors und des Fahrzeugs erreicht werden.

Claims (1)

1. Bremssystem für ein Fahrzeug, umfassend: ein Bremsbetätigungselement (1); einen Hauptzylinder (MA; MB; MC), der mit einer Radbremse (3) verbunden ist; einen Unterdruckverstärker (BA; BB), der dazu ausgelegt ist, eine Eingabe von dem Bremsbetätigungselement (1) gemäß einer Druckdifferenz (ΔP1, ΔP2, ΔP3) zwischen dem Atmosphärendruck und einem Unterdruck in einer Unterdruckquelle zu verstärken und eine verstärkte Eingabe auf den Hauptzylinder (MA; MB; MC) zu übertragen; sowie ein Druckintensivierungsmittel (4A; 4B), das in der Lage ist, einen Flüssigkeitsdruck, der von dem Hauptzylinder (MA; MB; MC) auf die Radbremse (3) übertragen wird, gemäß einer Minderung in der Ausgabe von dem Unterdruckverstärker (BA; BB) zu intensivieren, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckintensivierungsmittel (4A; 4B) so aufgebaut ist, dass ein Druckintensivierungsstartpunkt gemäß der Druckdifferenz (ΔP1, ΔP2, ΔP3) derart geändert wird, dass in dem Fall, wo die Druckdifferenz (ΔP1, ΔP2, ΔP3) kleiner ist, das Druckintensivierungsmittel (4A; 4B) die Intensivierung des Flüssigkeitsdrucks startet, wenn die Ausgabe von dem Unterdruckverstärker (BA; BB) niedriger ist, im Vergleich zu dem Fall, wo die Druckdifferenz größer ist.
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