DE103143C - - Google Patents

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DE103143C
DE103143C DENDAT103143D DE103143DA DE103143C DE 103143 C DE103143 C DE 103143C DE NDAT103143 D DENDAT103143 D DE NDAT103143D DE 103143D A DE103143D A DE 103143DA DE 103143 C DE103143 C DE 103143C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/82Reloading or unloading of magazines
    • F41A9/83Apparatus or tools for reloading magazines with unbelted ammunition, e.g. cartridge clips
    • F41A9/84Clips
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
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    • F41A9/83Apparatus or tools for reloading magazines with unbelted ammunition, e.g. cartridge clips

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Patronen - Abstreifrahmen für Mehrladegewehre, welcher derart eingerichtet ist,, dafs die Patrone bei Stöfsen oder ungeschickter Behandlung nicht von selbst aus dem Rahmen herausfallen können.
Zu diesem Zwecke ist der Rahmen mit einem Sperrhebel verbunden, welcher die Patronen, sobald der Rahmen bis zu einer gewissen Tiefe in das Magazin eingeschoben ist, entweder selbstthätig oder nach Ausrückung durch die Hand freigiebt, worauf sie durch einen der gebräuchlichen Patronenzubringer in das Magazin befördert und in demselben gehalten werden und der Rahmen leer herausgezogen werden kann.
Fig. ι der Zeichnung zeigt den Rahmen im mittleren Höhenschnitt, Fig. 2 in Oberansicht, Fig. 3 zeigt den Rahmen in das Magazin eingesetzt, und zwar . in derjenigen Stellung, in welcher die die Patrone in dem Rahmen haltende Sperrvorrichtung gerade ausgelöst ist. Fig. 4 zeigt den wesentlichen Theil der Sperrvorrichtung allein, Fig. 5 das leere Magazin mit dem Patronenzubringer, Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie a-a der Fig. 5, Fig. 7 eine Vorderansicht des Rahmens und Fig. 8 ' einen Schnitt nach der Linie x-x der Fig. 5, in der Pfeilrichtung gesehen.
Der Abstreif-Rahmen besteht aus einem mit Führungen für die Patronenböden versehenen Rahmen B, welcher der Kegelform der Patronen entsprechend gekrümmt ist. Die Führungen im Rahmen sind oben und unten offen, doch ist die untere Oeffnung der Führungen von einem federnden, zv. eckmä'fsig aus dem Rahmengriff ausgestanzten Anschlag B3 geschlossen, so dafs die Patronen A nach unten gestützt sind.
Die Stützung nach der anderen Seite erhalten die Patronen von einem am Rahmen um den Zapfen D schwingenden, mit einem Haken C3 versehenen Hebel C (Fig. 4).
Durch eine zwischen dem Hebel C und dem Rahmen B angeordnete Feder £2, die zweckmäfsig einen Theil des Rahmens bildet, wird der Hebel stets derart gedreht, dafs sein Haken über die Oeffnung des Rahmens B tritt und die Patronen zurückhält (Fig. 1 und 2).
Der Rahmen B ist mit einem Griff B1 versehen, an welchem er bequem erfafst und in das Magazin geschoben werden kann. Der Griff besteht mit dem Rahmen aus einem Stück und ist durch Biegung des Rahmenendes hergestellt, welches durch den Bolzen D mit dem mittleren Rahmentheil verbunden ist, wodurch bei grofser Leichtigkeit des Rahmens eine grofse Stabilität erzielt wird.
Der Sperrhebel C ist ebenfalls mit einem der Krümmung des Griffes B1 angepafsten Griffende C2 ausgestattet, durch dessen Andrücken an den Griff B1 der Haken C3 aus der Bahn der.Patronen bewegt wird, so dafs diese freigegeben werden bezw. der Rahmen von dieser Seite gefüllt werden kann. Gewöhnlich erfolgt das Füllen vom anderen Ende des Rahmens aus, da der Anschlag B3 nachgiebig genug ist, um die Patronen in die Führungen des Rahmens B einbringen zu können.
Die Lage des Griffendes C2 des Hebels C innerhalb des Griffes B1 schützt vor unbeabsichtigter Auslösung des Sperrhebels C "bezw. Hakens C3.
Wie erwähnt, können die Patronen nach Einschieben des Rahmens B in das Magazin E von Hand durch Andrücken des unteren Hebelendes C2 an den Griff B1, wodurch der Haken C3 aus der Bahn der Patronen tritt, freigegeben werden; diese Auslösung kann aber auch durch im Magazin vorgesehene Führungen erfolgen. Zu diesem Zwecke sind in dem hinteren Theil des Magazins Führungsleisten E1 (Fig. 3, 5, 6 und 8) vorgesehen. Aufserdem ist der Hebel C unterhalb seines Drehpunktes mit keilförmigen Anschlägen C1 (Fig. 4) ausgerüstet, welche beim Einführen des Rahmens B in das Magazin gegen die Führungsleisten E1 stofsen und beim weiteren Einschieben des Rahmens den unteren Arm des Hebels C infolge ihrer schrägen Gestaltung an den Rahmen drücken, wodurch der obere Arm des Hebels bezw. dessen .Sperrhaken C3 aus der Bahn der Patronen tritt und diese durch den Patronenzubringer Es (Fig. 5 und 6) aus dem Rahmen B heraus in das Magazin befördert werden, worauf der Rahmen Baus dem Magazin entfernt werden kann.
Zum genauen Einführen des Rahmens B in das Magazin E sind in diesem Führungsnuthen E'2 E3 und ein Anschlag e vorgesehen, wodurch die Bewegung des Rahmens in einer bestimmten Bahn gesichert und begrenzt wird, so dafs das genaue Einführen des Rahmens von persönlicher Geschicklichkeit unabhängig ist. Selbstverständlich richtet sich die Form des Patronenrahmens nach der Form des Magazins.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Patronen - Abstreifrahmen für Mehrladegewehre, bestehend aus einem mit Handgriff^1,) versehenen Rahmen (BJ, dessen eines Ende durch den federnden Anschlag (B3J des Griffes und dessen anderes Ende durch den doppelarmigen, unter Federwirkung stehenden ' Hebel (CJ mit Haken (C3J geschlossen wird, welcher Hebel entweder von Hand oder beim Einschieben des Rahmens in das Magazin durch an diesem vorgesehene, auf Anschlage (C1) des Hebels wirkende Führungen (E1J derart gedreht wird, dafs der Haken (C3) aus der Bahn der Patronen heraustritt und diese durch den Patronenzubringer (Eh) in das Magazin gehoben werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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