DE1031850B - Abstandhalter fuer Buendelleiter - Google Patents
Abstandhalter fuer BuendelleiterInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G7/00—Overhead installations of electric lines or cables
- H02G7/12—Devices for maintaining distance between parallel conductors, e.g. spacer
- H02G7/125—Damping spacers
Landscapes
- Clamps And Clips (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf Abstandhalter für elektrische Bündelleiter und geht von einem bereits
vorgeschlagenen, aber nicht vorveröffentlichten Abstandhalter für Bündelleiter aus. bei dem zwei den
Leiter umfassende Schalen vorgesehen sind, welche zusammen eine kugelige Oberfläche besitzen, auf
welcher die Schalen umgreifende Haltebacken kugelgelenkartig schwenkbar gelagert sind, wobei diese
Haltebacken mit dem Abstandstab über ein zusätzliches Gelenk verbunden sind, so daß der Abstandstab
gegenüber den Haltebacken verschwenkbar ist.
Dieser Abstandhalter hat den Nachteil, daß in der Praxis eine Längsverschiebung der Seile meistens
nicht eine Bewegung der Kugelgelenke, sondern Drehungen um die zusätzlichen Gelenke zur Folge hat.
Eine Drehung des Abstandgliedes um das zusätzliche Gelenk bewirkt nun, daß der Seilabstand kleiner
wird, als er es werden würde, wenn die Halbkugelschalen beider Seile starr miteinander verbunden
wären, so daß Drehungen nur um die beiden Kugelgelenke erfolgen.
Die Erfindung setzt sich zur Aufgabe, Drehungen um die zusätzlichen Kugelgelenke nur in bestimmten
Fällen zuzulassen, da solche Drehungen den Abstand zwischen den beiden Seilen schneller verringern als
Drehungen um die Mittelpunkte der Kugelgelenke.
Die Erfindung besteht deshalb darin, daß das zusätzliche Gelenk durch ein Sollbruchstück, beispielsweise
durch an sich bekannte Abscherstifte, gegen Drehung bis zu einer vorbestimmten Zugbeanspruchung
gesperrt ist.
Es sei bemerkt, daß Abscherglieder an sich bekannt sind, beispielsweise werden solche zur Dämpfung
starker Stöße nach einem Kettenriß angeordnet, damit sie bei der Abwärtsbewegung des Aufhängezapfens
abbrechen und dadurch die Fallgeschwindigkeit herabsetzen. Auch sind an Auslösehängeklemmen
Scherstifte vorgesehen, die bei Überschreitung einer bestimmten Zugbeanspruchung abbrechen. Jedoch
wurden Sollbruchstücke, beispielsweise abscherbare Zapfen, zu dem Zweck, eine Gelenkverbindung bei
Abstandhaltern für Bündelleiter bis zu einer bestimmten Zugbeanspruchung gegen Drehung zu
sperren, noch nicht angewendet.
Weitere Ausbildungen der Erfindung sind aus den Ansprüchen der vorliegenden Erfindung erkennbar.
Die Zeichnung erläutert die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen zwischen zwei Seilen eingespannten Abstandhalter,
Fig. 2 einen Schnitt gemäß II-II der Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht gemäß III-III der Fig. 1 und
Fig. 4 eine Ansicht gemäß IV-IV der Fig. 1.
Auf jedem der Seile 1 sind zwei Schellenhälften 2
Anmelder:
Bayerische Schrauben und Federnfabriken Richard Bergner, Schwabach (MFr.)
Dipl.-Ing. Joseph Nefzger und Oskar Müller,
Schwab ach (MFr.),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
und 3 mittels Schrauben 4 fest aufgesetzt. Die beiden Schellenhälften haben jede etwa die äußere Gestalt
einer Halbkugel. In die Schellenhälfte 3 sind Bohrungen 5 eingebracht, in denen der Kopf 4 α der
Schraube 4 sitzt. Der Schraubenkopf Ία hat eine sechskantige Ausnehmung, damit von oben ein
Sechskantsteckschlüssel eingeführt werden kann. Dies ermöglicht es, die Bohrung 5 klein zu halten. Die
Schrauben 4 sind in mit Gewinde versehenen Schraubenlöchern 2 a eingeschraubt, so daß die beiden
Schellenhälfteii fest auf das Seil 1 gepreßt werden.
In dieser Stellung haben die Schellenhälften 2 und 3 zusammen also etwa die Gestalt einer Kugel. Sie
werden umfaßt von zwei Haltebacken 6 und 7, die je eine innere kugelabschnittförmige Ausnehmung haben,
deren Radius nur wenig größer als der Radius der Schelle ist. Die Breite der Haltebacken 6 und damit
die Tiefe der kugelabschnittförmigen Ausnehmung ist so gering bemessen, wie es die mechanischen Beanspruchungen
zulassen, da der Grad der Beweglichkeit der Haltebacken auf der Schelle mit abnehmender
Backenbreite wächst. Die beiden Haltebacken 6 und 7 haben je eine Lasche 6a bzw. 7a, mit denen sie am
Abstandstück 8 anliegen. Abstandstück 8 und Laschen 6a, 7a werden durch eine Schraube 9 mit Mutter 10
und Sicherungsring U gehalten. Die Laschen 6a, 7a sind durch Rippen 6 b, 7 b verstärkt. Die Rippen 6 b
können so zueinander angeordnet sein, daß sie eine Drehung des Kopfes der Schraube 9 unmöglich
machen (vgl. Fig. 1). Um eine Drehung der Laschen Qa, 7α um die Schraube 9 bei übermäßiger axialer
Verschiebung des Seiles zu ermöglichen, ist das Ende des Abstandstückes 8 abgerundet, wie die gestrichelte
Linie 8 a zeigt. Ferner greifen die Laschen 6 a, 7 a mit
kleinen Zapfen 6 c, 7 c in entsprechende Ausnehmungen des Abstandstückes ein. Bei einer übermäßigen Zugbeanspruchung
durch das Seil 1 werden die Zapfen 6c,
809 530/286
7 c abgeschert, so daß eine Drehung der Haltebacken um die Schraube 9 ermöglicht wird. Es ist auch möglich,
die Ausnehmungen in den Enden der Abstandstücke 8 als flache Mulden auszubilden, so daß bei
übermäßiger Beanspruchung eine Drehung unter Zwang auch ermöglicht wird, ohne daß sich die
Zapfen vollständig abscheren.
Fig. 4 zeigt, wie die beiden Haltebacken 6 und 7 an dem nicht verschraubten Ende miteinander verzahnt
sind. Ein Zahn 6d des Haltebackens 6 greift in
eine entsprechende Ausnehmung des Haltebackens 7, während ein Zahn 7 rf in eine entsprechende Ausnehmung
des Haltebackens 6 greift. Die Höhe der Zähne Qd ,7 d, die Länge der Zapfen 6 c, 7 c und das
Maß, um welches die Haltebacken die Schelle 2, 3 umfassen, sind so gewählt, daß die Haltebacken von
der Schelle seitlich abgezogen werden können, ehe die Mutter 10 vollständig von der Schraube 9 abgeschraubt
ist. Es genügt, die Mutter um einige Gewindegänge zurückzuschrauben, um die Haltebacken 6
und 7 von der Schelle 2, 3 abzuziehen. Hierbei bleiben dann die Haltebacken und der Sicherungsring 11 mit
dem Abstandstück 8 verbunden, so daß sie nicht verlorengehen können.
Soll die Möglichkeit geschaffen werden, daß der Abstandhalter das Seil 1 bei übermäßiger Zugbeanspruchung
ganz freigibt, so wird das Ende des Abstandstückes 8 gabelförmig ausgebildet, so daß es
sich bei großer Zugbeanspruchung aus der Umfassung durch die Laschen 6 a, 7 α herauszieht, wobei
die Zapfen 6 c, 7 c abgeschert werden. In diesem Falle wäre das Ende 8 b in der Fig. 2 nicht gestrichelt
darzustellen.
Claims (4)
1. Abstandhalter für Bündelleiter, bei dem zwei den Leiter umfassende Schalen vorgesehen sind,
welche zusammen eine kugelige Oberfläche besitzen, auf der die Schalen umgreifende Haltebacken
kugelgelenkartig schwenkbar gelagert sind, wobei diese Haltebacken mit dem Abstandstab
über ein zusätzliches Gelenk verbunden sind, so daß der Abstandstab gegenüber den Haltebacken
verschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche Gelenk durch ein Sollbruchstück,
beispielsweise durch an sich bekannte Abscherstifte {6c, 7 c), gegen Drehung bis zu einer vorbestimmten
Zugbeanspruchung gesperrt ist.
2. Abstandhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Abscherstifte an den
Haltebacken (6,7) abscherbare Nocken (6 c, 7 c) vorgesehen sind, die in entsprechende Ausnehmungen
des Abstandstabes (8), der ein augenartiges Ende (Sb) zur Aufnahme der Schraube
(9) besitzt, eingreifen, wobei die starre Verbindung zwischen Haltebacken (6,7) und Abstandstab
(8) beim Überschreiten einer bestimmbaren Zugbeanspruchung durch Abscheren der Nocken
(6 c, 7 c) aufgehoben wird.
3. Abstandhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandstab (8) ein gabelartiges
Ende hat und die Größe der Kugelpfannen in den Haltebacken (6, 7). ferner der die gegenseitige
Verdrehung der Haltebacken verhindernden Zähne (6 d, 7 d) an den nicht verschraubten Enden
der Backen, ebenso die Größe der abscherbaren Nocken (6 c, 7 c) einerseits und die Länge der
Verbindungsschraube (9) andererseits derart bemessen sind, daß der Abstandhalter von den
Haltebacken abgezogen werden kann, ohne daß die Mutter (10) ganz von dem Gewinde ihrer
Schraube (9) abgeschraubt werden muß.
4. Abstandhalter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltebacken (6)
mit ihren Laschen (6 a) durch Stege (6 b) versteift sind, wobei die den Schraubenkopf zwischen
sich aufnehmenden Stege in einer solchen Entfernung voneinander gehalten sind, daß eine
Drehung der Schraube (9) ausgeschlossen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 855 597;
französische Patentschrift Nr. 633 620;
österreichische Patentschriften Nr. 172 878,
164992.
Deutsche Patentschrift Nr. 855 597;
französische Patentschrift Nr. 633 620;
österreichische Patentschriften Nr. 172 878,
164992.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 530/286 6.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB29157A DE1031850B (de) | 1954-01-08 | 1954-01-08 | Abstandhalter fuer Buendelleiter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB29157A DE1031850B (de) | 1954-01-08 | 1954-01-08 | Abstandhalter fuer Buendelleiter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1031850B true DE1031850B (de) | 1958-06-12 |
Family
ID=6962867
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB29157A Pending DE1031850B (de) | 1954-01-08 | 1954-01-08 | Abstandhalter fuer Buendelleiter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1031850B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1135536B (de) | 1959-09-18 | 1962-08-30 | Bbc Brown Boveri & Cie | Feldabstandhalter fuer Buendelleitungen mit Sollbruchstelle |
| DE2650145A1 (de) * | 1976-10-30 | 1978-06-15 | Bbc Brown Boveri & Cie | Drehklemmen-feldabstandhalter fuer buendelleiter und verwendung derselben |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR633620A (fr) * | 1927-04-30 | 1928-02-01 | Porte-conducteur à rotule pour lignes électriques | |
| AT164992B (de) * | 1948-05-11 | 1950-01-10 | Oskar Dipl Ing Fugger | Aufhängeklemme für elektrische Freileitungen |
| AT172878B (de) * | 1951-07-16 | 1952-10-25 | Siemens Schuckertwerke Gmbh | Aufhängevorrichtung für Bündelleiter |
| DE855597C (de) * | 1951-06-14 | 1952-11-13 | Pfisterer Fa Karl | Ausloesehaengeklemme fuer elektrische Freileitungen mit ausloesbar arretierter, schwingender Seilmulde |
-
1954
- 1954-01-08 DE DEB29157A patent/DE1031850B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR633620A (fr) * | 1927-04-30 | 1928-02-01 | Porte-conducteur à rotule pour lignes électriques | |
| AT164992B (de) * | 1948-05-11 | 1950-01-10 | Oskar Dipl Ing Fugger | Aufhängeklemme für elektrische Freileitungen |
| DE855597C (de) * | 1951-06-14 | 1952-11-13 | Pfisterer Fa Karl | Ausloesehaengeklemme fuer elektrische Freileitungen mit ausloesbar arretierter, schwingender Seilmulde |
| AT172878B (de) * | 1951-07-16 | 1952-10-25 | Siemens Schuckertwerke Gmbh | Aufhängevorrichtung für Bündelleiter |
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| DE1135536B (de) | 1959-09-18 | 1962-08-30 | Bbc Brown Boveri & Cie | Feldabstandhalter fuer Buendelleitungen mit Sollbruchstelle |
| DE2650145A1 (de) * | 1976-10-30 | 1978-06-15 | Bbc Brown Boveri & Cie | Drehklemmen-feldabstandhalter fuer buendelleiter und verwendung derselben |
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