DE1031850B - Abstandhalter fuer Buendelleiter - Google Patents

Abstandhalter fuer Buendelleiter

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Publication number
DE1031850B
DE1031850B DEB29157A DEB0029157A DE1031850B DE 1031850 B DE1031850 B DE 1031850B DE B29157 A DEB29157 A DE B29157A DE B0029157 A DEB0029157 A DE B0029157A DE 1031850 B DE1031850 B DE 1031850B
Authority
DE
Germany
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spacer
jaws
screw
holding jaws
holding
Prior art date
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Pending
Application number
DEB29157A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Joseph Nefzger
Oskar Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BAYERISCHE SCHRAUBEN
FEDERNFABRIKEN RICHARD BERGNER
Original Assignee
BAYERISCHE SCHRAUBEN
FEDERNFABRIKEN RICHARD BERGNER
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Publication date
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Publication of DE1031850B publication Critical patent/DE1031850B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G7/00Overhead installations of electric lines or cables
    • H02G7/12Devices for maintaining distance between parallel conductors, e.g. spacer
    • H02G7/125Damping spacers

Landscapes

  • Clamps And Clips (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf Abstandhalter für elektrische Bündelleiter und geht von einem bereits vorgeschlagenen, aber nicht vorveröffentlichten Abstandhalter für Bündelleiter aus. bei dem zwei den Leiter umfassende Schalen vorgesehen sind, welche zusammen eine kugelige Oberfläche besitzen, auf welcher die Schalen umgreifende Haltebacken kugelgelenkartig schwenkbar gelagert sind, wobei diese Haltebacken mit dem Abstandstab über ein zusätzliches Gelenk verbunden sind, so daß der Abstandstab gegenüber den Haltebacken verschwenkbar ist.
Dieser Abstandhalter hat den Nachteil, daß in der Praxis eine Längsverschiebung der Seile meistens nicht eine Bewegung der Kugelgelenke, sondern Drehungen um die zusätzlichen Gelenke zur Folge hat. Eine Drehung des Abstandgliedes um das zusätzliche Gelenk bewirkt nun, daß der Seilabstand kleiner wird, als er es werden würde, wenn die Halbkugelschalen beider Seile starr miteinander verbunden wären, so daß Drehungen nur um die beiden Kugelgelenke erfolgen.
Die Erfindung setzt sich zur Aufgabe, Drehungen um die zusätzlichen Kugelgelenke nur in bestimmten Fällen zuzulassen, da solche Drehungen den Abstand zwischen den beiden Seilen schneller verringern als Drehungen um die Mittelpunkte der Kugelgelenke.
Die Erfindung besteht deshalb darin, daß das zusätzliche Gelenk durch ein Sollbruchstück, beispielsweise durch an sich bekannte Abscherstifte, gegen Drehung bis zu einer vorbestimmten Zugbeanspruchung gesperrt ist.
Es sei bemerkt, daß Abscherglieder an sich bekannt sind, beispielsweise werden solche zur Dämpfung starker Stöße nach einem Kettenriß angeordnet, damit sie bei der Abwärtsbewegung des Aufhängezapfens abbrechen und dadurch die Fallgeschwindigkeit herabsetzen. Auch sind an Auslösehängeklemmen Scherstifte vorgesehen, die bei Überschreitung einer bestimmten Zugbeanspruchung abbrechen. Jedoch wurden Sollbruchstücke, beispielsweise abscherbare Zapfen, zu dem Zweck, eine Gelenkverbindung bei Abstandhaltern für Bündelleiter bis zu einer bestimmten Zugbeanspruchung gegen Drehung zu sperren, noch nicht angewendet.
Weitere Ausbildungen der Erfindung sind aus den Ansprüchen der vorliegenden Erfindung erkennbar.
Die Zeichnung erläutert die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen zwischen zwei Seilen eingespannten Abstandhalter, Fig. 2 einen Schnitt gemäß II-II der Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht gemäß III-III der Fig. 1 und Fig. 4 eine Ansicht gemäß IV-IV der Fig. 1.
Auf jedem der Seile 1 sind zwei Schellenhälften 2
Anmelder:
Bayerische Schrauben und Federnfabriken Richard Bergner, Schwabach (MFr.)
Dipl.-Ing. Joseph Nefzger und Oskar Müller,
Schwab ach (MFr.),
sind als Erfinder genannt worden
und 3 mittels Schrauben 4 fest aufgesetzt. Die beiden Schellenhälften haben jede etwa die äußere Gestalt einer Halbkugel. In die Schellenhälfte 3 sind Bohrungen 5 eingebracht, in denen der Kopf 4 α der Schraube 4 sitzt. Der Schraubenkopf Ία hat eine sechskantige Ausnehmung, damit von oben ein Sechskantsteckschlüssel eingeführt werden kann. Dies ermöglicht es, die Bohrung 5 klein zu halten. Die Schrauben 4 sind in mit Gewinde versehenen Schraubenlöchern 2 a eingeschraubt, so daß die beiden Schellenhälfteii fest auf das Seil 1 gepreßt werden. In dieser Stellung haben die Schellenhälften 2 und 3 zusammen also etwa die Gestalt einer Kugel. Sie werden umfaßt von zwei Haltebacken 6 und 7, die je eine innere kugelabschnittförmige Ausnehmung haben, deren Radius nur wenig größer als der Radius der Schelle ist. Die Breite der Haltebacken 6 und damit die Tiefe der kugelabschnittförmigen Ausnehmung ist so gering bemessen, wie es die mechanischen Beanspruchungen zulassen, da der Grad der Beweglichkeit der Haltebacken auf der Schelle mit abnehmender Backenbreite wächst. Die beiden Haltebacken 6 und 7 haben je eine Lasche 6a bzw. 7a, mit denen sie am Abstandstück 8 anliegen. Abstandstück 8 und Laschen 6a, 7a werden durch eine Schraube 9 mit Mutter 10 und Sicherungsring U gehalten. Die Laschen 6a, 7a sind durch Rippen 6 b, 7 b verstärkt. Die Rippen 6 b können so zueinander angeordnet sein, daß sie eine Drehung des Kopfes der Schraube 9 unmöglich machen (vgl. Fig. 1). Um eine Drehung der Laschen Qa, 7α um die Schraube 9 bei übermäßiger axialer Verschiebung des Seiles zu ermöglichen, ist das Ende des Abstandstückes 8 abgerundet, wie die gestrichelte Linie 8 a zeigt. Ferner greifen die Laschen 6 a, 7 a mit kleinen Zapfen 6 c, 7 c in entsprechende Ausnehmungen des Abstandstückes ein. Bei einer übermäßigen Zugbeanspruchung durch das Seil 1 werden die Zapfen 6c,
809 530/286
7 c abgeschert, so daß eine Drehung der Haltebacken um die Schraube 9 ermöglicht wird. Es ist auch möglich, die Ausnehmungen in den Enden der Abstandstücke 8 als flache Mulden auszubilden, so daß bei übermäßiger Beanspruchung eine Drehung unter Zwang auch ermöglicht wird, ohne daß sich die Zapfen vollständig abscheren.
Fig. 4 zeigt, wie die beiden Haltebacken 6 und 7 an dem nicht verschraubten Ende miteinander verzahnt sind. Ein Zahn 6d des Haltebackens 6 greift in eine entsprechende Ausnehmung des Haltebackens 7, während ein Zahn 7 rf in eine entsprechende Ausnehmung des Haltebackens 6 greift. Die Höhe der Zähne Qd ,7 d, die Länge der Zapfen 6 c, 7 c und das Maß, um welches die Haltebacken die Schelle 2, 3 umfassen, sind so gewählt, daß die Haltebacken von der Schelle seitlich abgezogen werden können, ehe die Mutter 10 vollständig von der Schraube 9 abgeschraubt ist. Es genügt, die Mutter um einige Gewindegänge zurückzuschrauben, um die Haltebacken 6 und 7 von der Schelle 2, 3 abzuziehen. Hierbei bleiben dann die Haltebacken und der Sicherungsring 11 mit dem Abstandstück 8 verbunden, so daß sie nicht verlorengehen können.
Soll die Möglichkeit geschaffen werden, daß der Abstandhalter das Seil 1 bei übermäßiger Zugbeanspruchung ganz freigibt, so wird das Ende des Abstandstückes 8 gabelförmig ausgebildet, so daß es sich bei großer Zugbeanspruchung aus der Umfassung durch die Laschen 6 a, 7 α herauszieht, wobei die Zapfen 6 c, 7 c abgeschert werden. In diesem Falle wäre das Ende 8 b in der Fig. 2 nicht gestrichelt darzustellen.

Claims (4)

Patentansprüche: 35
1. Abstandhalter für Bündelleiter, bei dem zwei den Leiter umfassende Schalen vorgesehen sind, welche zusammen eine kugelige Oberfläche besitzen, auf der die Schalen umgreifende Haltebacken kugelgelenkartig schwenkbar gelagert sind, wobei diese Haltebacken mit dem Abstandstab über ein zusätzliches Gelenk verbunden sind, so daß der Abstandstab gegenüber den Haltebacken verschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche Gelenk durch ein Sollbruchstück, beispielsweise durch an sich bekannte Abscherstifte {6c, 7 c), gegen Drehung bis zu einer vorbestimmten Zugbeanspruchung gesperrt ist.
2. Abstandhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Abscherstifte an den Haltebacken (6,7) abscherbare Nocken (6 c, 7 c) vorgesehen sind, die in entsprechende Ausnehmungen des Abstandstabes (8), der ein augenartiges Ende (Sb) zur Aufnahme der Schraube (9) besitzt, eingreifen, wobei die starre Verbindung zwischen Haltebacken (6,7) und Abstandstab (8) beim Überschreiten einer bestimmbaren Zugbeanspruchung durch Abscheren der Nocken (6 c, 7 c) aufgehoben wird.
3. Abstandhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandstab (8) ein gabelartiges Ende hat und die Größe der Kugelpfannen in den Haltebacken (6, 7). ferner der die gegenseitige Verdrehung der Haltebacken verhindernden Zähne (6 d, 7 d) an den nicht verschraubten Enden der Backen, ebenso die Größe der abscherbaren Nocken (6 c, 7 c) einerseits und die Länge der Verbindungsschraube (9) andererseits derart bemessen sind, daß der Abstandhalter von den Haltebacken abgezogen werden kann, ohne daß die Mutter (10) ganz von dem Gewinde ihrer Schraube (9) abgeschraubt werden muß.
4. Abstandhalter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltebacken (6) mit ihren Laschen (6 a) durch Stege (6 b) versteift sind, wobei die den Schraubenkopf zwischen sich aufnehmenden Stege in einer solchen Entfernung voneinander gehalten sind, daß eine Drehung der Schraube (9) ausgeschlossen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 855 597;
französische Patentschrift Nr. 633 620;
österreichische Patentschriften Nr. 172 878,
164992.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 530/286 6.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1135536B (de) 1959-09-18 1962-08-30 Bbc Brown Boveri & Cie Feldabstandhalter fuer Buendelleitungen mit Sollbruchstelle
DE2650145A1 (de) * 1976-10-30 1978-06-15 Bbc Brown Boveri & Cie Drehklemmen-feldabstandhalter fuer buendelleiter und verwendung derselben

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FR633620A (fr) * 1927-04-30 1928-02-01 Porte-conducteur à rotule pour lignes électriques
AT164992B (de) * 1948-05-11 1950-01-10 Oskar Dipl Ing Fugger Aufhängeklemme für elektrische Freileitungen
AT172878B (de) * 1951-07-16 1952-10-25 Siemens Schuckertwerke Gmbh Aufhängevorrichtung für Bündelleiter
DE855597C (de) * 1951-06-14 1952-11-13 Pfisterer Fa Karl Ausloesehaengeklemme fuer elektrische Freileitungen mit ausloesbar arretierter, schwingender Seilmulde

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