DE10318C - Typendruckvorrichtungan Zefgertelegraphen - Google Patents

Typendruckvorrichtungan Zefgertelegraphen

Info

Publication number
DE10318C
DE10318C DENDAT10318D DE10318DA DE10318C DE 10318 C DE10318 C DE 10318C DE NDAT10318 D DENDAT10318 D DE NDAT10318D DE 10318D A DE10318D A DE 10318DA DE 10318 C DE10318 C DE 10318C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pointer
wheel
telegraph
shaft
electromagnet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT10318D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. GEORGE, stud. phil. in Berlin Philippstr. 23 pt
Publication of DE10318C publication Critical patent/DE10318C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/38Synchronous or start-stop systems, e.g. for Baudot code
    • H04L25/40Transmitting circuits; Receiving circuits
    • H04L25/49Transmitting circuits; Receiving circuits using code conversion at the transmitter; using predistortion; using insertion of idle bits for obtaining a desired frequency spectrum; using three or more amplitude levels ; Baseband coding techniques specific to data transmission systems
    • H04L25/4902Pulse width modulation; Pulse position modulation

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Description

1879.
Klasse 21.
E. GEORGE in BERLIN. Typendruckvorrichtung an Zeigertelegraphen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Mai 1879 ab.
Dr. P. Dujardin befestigte ein Typenrad an der Kurbelwelle eines Zeigertelegraph - Senders; durch Niederdrücken der Kurbel wurde die eingestellte Type auf einen Papierstreifen gedruckt und dieser um ein Stück fortgeschoben, indem eine an der Kurbel sitzende und durch ihre hohle Axe geführte Stange auf einen Druckhebel und ein Walzenpaar wirkte. Mit dem Apparat konnte auch die ankommende Depesche gedruckt werden, wenn man dem umlaufenden Zeiger des Receptors mit der Kurbel folgte und dieselbe auf diejenigen Buchstabenfelder niederdrückte, auf welchen der Zeiger anhielt. (Vergl. Zetzsche, Handb. d. elekt. Tel. I, 281.)
Ein solches Manipuliren mufste sehr unbequem sein, weil Kurbel und Zeiger nicht auf demselben Buchstabenkreise spielten; Sender und Empfänger bildeten getrennte Apparate.
Die concentrische Vereinigung von Manipulator und Receptor, welche die ganze Einrichtung viel einfacher, compendiöser und wohlfeiler machen, die Handhabung bedeutend erleichtern und schnelleres Telegraphiren ermöglichen würde, läfst sich sehr leicht ausführen, wenn das Aufdrucken und das Fortziehen des Papierstreifens nicht vom Centrum aus bewirkt wird, sondern durch seitliches Verschieben eines kreisförmigen Theiles beim Niederdrücken der Kurbel (in ähnlicher Weise wie Chambrier das Triebwerk seines Manipulators auslöste). Diese in folgendem ausführlicher beschriebene Art und Weise der Ingangsetzung des Druckwerkes hat übrigens wesentliche Vorzüge vor der Dujardin'sehen Methode, ganz abgesehen davon, dafs bei Anwendung der ersteren die für das in Rede stehende System so sehr wichtige Vereinigung von Manipulator und Receptor leicht vorgenommen werden kann. Fig. 1 zeigt die an der Unterseite der Hauptplatte sitzenden Theile, während Fig. 2 einen verticalen Durchschnitt darstellt. An der hohlen Kurbelwelle α ist ein Typenrad b befestigt. Beim Niederdrücken der Kurbel c, was nur genau in der Mitte des Feldes erfolgen kann, weil nur dann der an der Kurbel befestigte Stift d, Fig. 2, in einen Ausschnitt der Hauptplatte greift, stöfst eine schräge Fläche des an der Kurbel sitzenden Klötzchens e an den betreffenden Zahn eines Zahnkranzes /, welcher auf mehreren Röllchen g ruht und schiebt denselben ein wenig zur Seite. Bei dieser Bewegung stöfst die an den Zahnkranz geschraubte Stofsfeder h das Sperrrad. eines den Papierstreifen fortziehenden Walzenpaares i um einen Zahn fort, während die ebenfalls auf dem Zahnkranze befestigte Stellschraube k bald darauf den Druckhebel / an das Typenrad preist. Das Abdrucken mag mit Hülfe eines abfärbenden Papierstreifens geschehen, welcher gleichzeitig mit dem weifsen zwischen Typenrad und Druckhebel hingeführt werden kann. Beim Hochheben der Kurbel zieht die Feder m den Zahnkranz/ an den Anschlagstift η zurück. Das Sperrrad 0, welches rückgängiges Drehen der Kurbel verhindert, dient gleichzeitig als Schliefsungsrad. Die Säulchen p verbinden die ganze Vorrichtung mit einem gewöhnlichen Zeigertelegraph - Receptor, dessen Zeigerwelle q, Fig. 2, durch die hohle Kurbelwelle α geht.
Durch das Anbringen der Typendruckvorrichtung am Receptor ist übrigens die Möglichkeit der automatischen Function gegeben. Eine solche automatisch arbeitende Typendruckvorrichtung am Zeigertelegraph-Receptor soll in folgendem beschrieben werden.
Fig. 3 zeigt den Apparat von oben gesehen mit abgenommener Deckplatte, Fig. 4 stellt einen verticalen Durchschnitt dar. Der Elektromagnethebel a, Fig. 4, wirkt auf einen Hebel b, welcher eine Gabel c trägt. Dieselbe veranlafst bei der Oscillation des Hebels die schrittweise Umdrehung des auf der Welle d sitzenden Echappementsrades e. Auf der Welle d ist aufserdem ein Zeiger/ und ein Arm g befestigt. Das Triebwerk versetzt ein Typenrad h, Fig. 3, in Umdrehung, und diese Bewegung überträgt sich durch das Kronrad i auf ein Rad k, und zwar wird dasselbe nach derselben Richtung umgedreht, nach welcher der Elektromagnethebel a das Echappementsrad e dreht. Dieses Rad k, welches übrigens ebenso schnell umgedreht wird als das Typenrad, trägt einen in dem Winkel / gelagerten Contacthebel m, Fig. 4 und 5. Derselbe ist mit einem Röllchen η versehen, welches gegen den Arm g stofsen kann. Geschieht dies, so hebt sich der Hebel m von der isolirt auf das Rad k gesetzten Stellschraube 0 ab. Dadurch wird ein Localstrom unterbrochen, in welchen ein Elektromagnet p, /2 geschaltet ist, und dieser arretirt das Triebwerk an der
Windflügelwelle q. Hierbei wird ein zweiter Contact bei r gegeben, welcher den Localstrom durch den das Aufdrucken bewirkenden Elektromagnet J1 S2 hindurch schliefst. Für gewöhnlich, wenn die Zeigerwelle stillsteht, ist demnach das Triebwerk durch den abgefallenen Anker des Elektromagneten P1 p2 arretirt. Werden aber von der entfernten Station aus Ströme entsendet, so kommt die Gabel c in Bewegung und bewirkt die Umdrehung der Welle d. Dadurch entfernt sich der Arm g von dem Röllchen n, der Hebel vi legt sich an die Contactschraube ο und der Anker des Elektromagneten P1 /2 läfst das Triebwerk los, so dafs das Röllchen η dem Arme g folgen kann. Wird derselbe irgend einem Buchstabenfelde entsprechend von der entfernten Station aus angehalten, so berührt ihn das Röllchen η wieder, der Contact 0 wird unterbrochen, das Triebwerk arretirt und das Aufdrucken bewirkt. Dieses Spiel wiederholt sich bis zur Beendigung der Depesche. Die Bewegung des Rades k überträgt sich übrigens mit Hülfe eines an der Welle t sitzenden Räderpaares auf ein Rad u, welches eine oben mit einem Ausschnitt versehene Kapsel» trägt. Durch diesen Ausschnitt ist der Zeiger/ sichtbar, so dafs der Synchronismus zwischen Zeigerwelle und Typenrad leicht-beobachtet und mit Hülfe der Stellschraube w entsprechend regulirt werden kann. Der Synchronismus braucht übrigens durchaus nicht vollkommen zu sein. Läuft nämlich das Triebwerk etwas langsamer als die Zeigerwelle, so wird das Typenrad doch an der richtigen Stelle angehalten, wenn nur der Zeiger nicht zu kurze Zeit still steht; läuft es dagegen zu schnell, so bewirkt der Anker des Elektromagneten /, /2 von Zeit zu Zeit momentanes Arretiren oder Bremsen des Triebwerkes, das Aufdrucken erfolgt aber erst bei etwas langer andauerndem Anhalten des Triebwerkes, beim Stillstehen des Zeigers. An der Welle d mag übrigens das eine Ende einer Uhrfeder befestigt sein, deren anderes Ende an der Trommel ο sitzen kann, dann braucht die zum Umdrehen des Zeigers erforderliche Kraft nicht von dem Elektromagnet allein geliefert zu werden. Diese Feder wird natürlich immer in ungefähr gleicher Spannung erhalten.
Derselbe Apparat dient auch als Sender. An der Welle χ ist nämlich noch ein Schliefsungsradje und eine in der Zeichnung abgebrochen gezeichnete Stiftwelle ζ befestigt. Ueber dieser liegen Tasten, mit welchen man die Stiftwelle und somit das Triebwerk, jedem beliebigen Buchstabenfelde entsprechend, anhalten kann (wie beim Froment'schen Zeigertelegraph-Sender). Soll eine Depesche abgegeben werden, so wird die Contactvorrichtung des Schliefsungsrades, welche für gewöhnlich ausgeschaltet ist, mit Hülfe eines Umschalters eingeschaltet und die Kreuztaste niedergedrückt. Hierauf bewegt man den Elektromagnethebel α ein oder einige male mechanisch hin und her, und entfernt dadurch den Arm g von dem Röllchen n. Dadurch wird der Contact bei ο hergestellt, worauf der Elektromagnet ^1 p.2 das Triebwerk frei läfst; dasselbe wird jetzt nur durch die niedergedrückte Kreuztaste arretirt. Läfst man diese los, so dreht sich das Triebwerk ununterbrochen um; das Röllchen η kann nämlich den Arm g jetzt nicht erreichen, weil die durch das Schliefsungsrad entsendeten Ströme auch die Lmienelektromagneten der Abgabestation durchlaufen und die Zeigerwelle in Umdrehung versetzen. Der Arm g bleibt während des Absendens in immer gleicher Entfernung von dem Röllchen n. Die Depesche wird nun in gewöhnlicher Weise durch Niederdrücken der entsprechenden Tasten abtelegraphirt. Will die Empfangsstation die Abgabestation unterbrechen, so braucht sie nur den Liniendraht zu unterbrechen ; dann steht auch der Elektromagnethebel der Abgabestation still und mit ihm der Arm g, das Röllchen» stöfst gegen denselben und der Elektromagnet P1 p.2 arretirt das Triebwerk. Das Anstofsen des Röllchens 11 gegen den Arm g kann natürlich auch eine Stromschliefsung bewirken, Fig. 5; das Triebwerk mufs dann beim Anziehen des Ankers arretirt werden. Um den Apparat jederzeit leicht auf das Kreuz einstellen zu können, ist der Hebel b derart gelagert, dafs er auch in verticaler Ebene etwas drehbar ist; mit Hülfe eines Handgriffes kann man deshalb die Gabel c aus den Zähnen des Echappementsrades e heben und dafür die Schneide b 1 in das Bereich des dem Kreuz entsprechenden Stiftes el bringen. Das Echappementsrad stellt sich dann mit einem Sprunge auf das Kreuz ein, ganz wie beim Brtiguet'schen Receptor.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Die Abänderung des Duj ardin'sehen Apparates, welche darin besteht, dafs das Druckwerk durch seitliches Verschieben eines kreisförmigen Theiles, anstatt vom Centrum aus in Gang gesetzt wird, bei Vereinigung des Druckapparates mit dem Receptor.
  2. 2. Die Einrichtung, dafs das Typenrad, welches der von der entfernten Station aus in Bewegung gesetzten Zeigerwelle nachgedreht wird, automatisch von dem Zeiger (behufs des Aufdruckens) angehalten wird, indem eine mit dem Typenrade in Verbindung stehende und mit diesem dem Zeiger nach-• gedrehte Contactvorrichtung beim Stillstehen des Zeigers denselben berührt, wodurch ein Elektromagnet in Thätigkeit gesetzt wird, welcher das .Typenrad arretirt.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT10318D Typendruckvorrichtungan Zefgertelegraphen Active DE10318C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10318C true DE10318C (de)

Family

ID=287630

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT10318D Active DE10318C (de) Typendruckvorrichtungan Zefgertelegraphen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10318C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10318C (de) Typendruckvorrichtungan Zefgertelegraphen
DE971107C (de) Rapportvorrichtung fuer Walzendruckmaschinen
DE1135950B (de) Druckeinrichtung fuer einen Fernschreiber mit sich dauernd drehender Typeneinstellwelle
DE143665C (de)
DE1062763B (de) Gebuehrenanzeiger fuer Fernsprech-teilnehmerstellen
DE135945C (de)
DE74750C (de) Gleicblaufvorrichtung für Typendrucktelegraphen
DE14631C (de) Neuerungen am Typendruck-Telegraphenapparat
DE864105C (de) Fernsprechstation mit Nummernschalter
DE67901C (de) Elektrische Schutz- und Signalvorrichtung
AT15933B (de) Empfangsapparat für Typendrucktelegraphen.
DE395362C (de) Sender fuer Ferndruckeranlagen nach System Baudot
AT134867B (de) Drucktelegraph.
DE623799C (de)
AT135224B (de) Auswählmechanismus für Telegraphen-Empfänger.
DE79767C (de)
DE153671C (de)
DE276259C (de)
DE266896C (de)
DE904359C (de) Einrichtung zur Rueckuebertragung eines Wertes aus dem Resultatwerk in das Einstellwerk einer Rechenmaschine
DE52601C (de) Farbwerkseinrichtung für Typenschreibmaschinen
DE721654C (de) Zeitstempelvorrichtung, vorzugsweise fuer Arbeitszeitkontrollkarten
AT128588B (de) Telegraphen-Empfänger.
DE75802C (de) Druck- und Papierschubeinrichtung für elektrische Typendrucker
DE104421C (de)