DE1032500B - Autokran mit einem als leicht montierbares Zwischenstueck ausgebildeten Kranturm - Google Patents
Autokran mit einem als leicht montierbares Zwischenstueck ausgebildeten KranturmInfo
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- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
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- B66C23/18—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes
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- B66C23/34—Self-erecting cranes, i.e. with hoisting gear adapted for crane erection purposes
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- B66C2700/03—Cranes with arms or jibs; Multiple cranes
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- B66C2700/0357—Cranes on road or off-road vehicles, on trailers or towed vehicles; Cranes on wheels or crane-trucks
- B66C2700/0364—Cranes on road or off-road vehicles, on trailers or towed vehicles; Cranes on wheels or crane-trucks with a slewing arm
- B66C2700/0371—Cranes on road or off-road vehicles, on trailers or towed vehicles; Cranes on wheels or crane-trucks with a slewing arm on a turntable
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Autokran, an dessen Oberwagen ein lotrechter Kranturm befestigt ist,
über welchen ein einziehbarer Ausleger hochgelegt wird, so daß der Kran ein großes Arbeitsfeld erhält.
Derartige Kraue sind z. B. als Baukrane entwickelt worden. Regelmäßig befindet sich dabei der Führerstand
im drehbaren Kranoberwagen. Es sind allerdings auch auf Schienen fahrbare Baukrane bekannt,
die einen im Kranturm hoch angeordneten Führerstand aufweisen. Die Autokrane, die man schon in
Häfen für den Umschlagbetrieb eingesetzt hat, weisen einen tiefliegenden Führerstand auf. Dort ist ebenfalls
der Ausleger unmittelbar am Oberwagen angelenkt, so daß das Arbeitsfeld solcher Krane nur
gering ist. Sie werden durchweg nur für den Umschlag mit Flußschiffen eingesetzt, und auch hierbei
muß der Kranführer meist eingewinkt werden. Man hat zwar bei solchen Kranen schon Ausleger und
Führerhaus so weit erhöht augeordnet, daß Lastwagen unter dem am Führerhaus angebrachten Gegengewicht
hindurchfahren können. Diese Krane können aber wegen ihrer Höhe nicht genügend freizügig verfahren
werden. Außerdem wird die Last beim Wippen gehoben oder gesenkt. Das ist vor allem dann nachteilig,
wenn Lasten beim Laden oder Löschen von Schiffen innerhalb der Luken umgesetzt werden
müssen.
Es sind Krane bekannt, deren Oberwagen dafür eingerichtet sind, daß sie für verschiedene Krantypen
Verwendung finden können. So kann man beispielsweise einziehbare Ausleger unmittelbar am Kranoberwagen
anlenken oder auf denselben Oberwagen ein hammerförmiges Krangerüst aufsetzen. Diese
Maßnahmen haben aber nur den Zweck, durch Typisierung bei der Fertigung die Kosten zu senken. Dies
gilt auch für einen auf Schienen verfahrbaren Baukran, bei welchem z. B. der Kranmast teleskopartig
ausfahrbar gestaltet, aber sonst nicht bewegbar ist, oder bei dem der fest au einem Kranmast angebrachte
Ausleger mit dem Mast um eine waagerechte Achse geschwenkt werden kann. Derartige Kraue im Hafenbetrieb
einzusetzen, würde aber zu keinem Erfolg führen, da sie zu unbeweglich sind, den Längsverkehr
auf dem Kai behindern und einen stark gekrümmten Lastweg haben. Außerdem sind auch dort die Führerstände
stets unten am Kranoberwagen angebracht, so daß der Kranführer keinen Überblick über sein
Arbeitsfeld hat.
Zum Umschlag von Frachtgütern aus Seeschiffen ist es — vor allem bei großen Tideunterschieden —
notwendig, daß der Auslegerdrehpunkt etwa lObis 12m über der Kaikante liegt, und der Führerstand sollte
möglichst noch höher angeordnet werden, damit der Kranführer die Frachtluken gut einsehen kann. Um
mit einem als leicht montierbares
Zwischenstück ausgebildeten Kranturm
Zwischenstück ausgebildeten Kranturm
Anmelder:
Krupp-Ardelt G.m.b.H.,
Wilhelmshaven, Industriegelände West
Wilhelmshaven, Industriegelände West
Sigmund Ding, Wühelmshaven,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
diese Voraussetzungen zu erfüllen, sind bisher zum Umschlag von Frachten aus Überseeschiffen nur auf
Schienen verfahrbare Portalkrane zur Anwendung gekommen, die allerdings an den gleichen Kai ständig
gebunden sind.
Nun ist es der Vorteil eines Autokranes, daß er freizügig im Hafen von Kai zu Kai fahren kann und
sich daher an verschiedenen Arbeitsstellen und auch auf Lagerplätzen einsetzen läßt. Krane mit festem
Kranturm lassen sich für diesen Zweck nicht verwenwenden, da der Transportweg durch Brücken oder
überirdisch verlegte Verbindungsleitungen nur ein begrenztes Durchfahrtsprofil gestattet. Auch sind
Turmkrane bei manchen Lagerplatzarbeiten verhältnismäßig umständlich zu handhaben und setzen die
Arbeitsgeschwindigkeit herab.
Nach der Erfindung werden die Vorteile des einfachen und schnell beweglichen Autokranes beibehalten,
und außerdem wird es ermöglicht, daß mit diesem beweglichen Kran beim Umschlag aus Seeschiffen
die gleichen oder nahezu gleichen Umschlagsleistungen wie mit den bekannten Hafenportalkranen
erzielt werden. Dies wird vor allem dadurch erreicht, daß bei einem Autokran mit einem als leicht montierbares
Zwischenstück ausgebildeten Kranturm und einem an dessen oberem Ende schwenkbar angelenkten
einziehbaren Ausleger der Kranturm an seinem Kopfende einen Führerstand und eine Vorrichtung
zur Waagerechtsteuerung der Last erhält und daß am Kranoberwagen in an sich bekannter Weise ein weiteres
Auslegerlager vorgesehen wird. Einen solchen Kran kann man mit wenigen Verrichtungen von einem
vollwertigen Hafenwippkran mit waagerechtem Lastweg in einen normalen Autokran umrüsten. Der Kran
läßt sich nach Abnehmen des Zwischenstückes an jeden beliebigen Umschlagort verfahren. Er kann im
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Überseehafen, im Binnenhafen und auf verschiedenen Lagerplätzen eingesetzt werden, ohne daß er auch nur
in einem Fall den Krantypen unterlegen ist, die man bisher dort eingesetzt hat. Daher wird auch ein Hafen,
der die erfindungsgemäß vorgeschlagene Kranart verwendet, mit wesentlich geringeren Investitionskosten
auskommen, als dies bis jetzt notwendig war. Denn die Gesamtzahl der erforderlichen Krane läßt sich beträchtlich
vermindern, und ein Verholen von Frachtschiffen von einen an den anderen Kai entsprechend
der jeweils freien Umschlagskapazität wird nicht nötig sein. An jedem Kai läßt sich innerhalb kurzer
Zeit diejenige Anzahl von Kranen einsetzen, die dort
gerade benötigt wird.
Für die Waagerechtsteuerung der Last kann man irgendeine der bekannten Vorrichtungen verwenden,
z. B. eine Seilschleife oder eine bewegbare Seilrolle. Im Vergleich zu normalen Autokranen ergeben sich
im ständigen Umschlagsbetrieb durch die Waagerechtsteuerung der Last erhebliche Einsparungen an
Energiekosten. Für den Kai genügt es gegebenenfalls, daß eine befestigte ebene Fläche vorhanden ist. Dies
gilt vor allem für den Fall, daß man die Güter über Lastwagen oder Bandanlagen abtransportiert. Stromzuführungen
und die damit verbundenen Gefahren kommen in Wegfall.
Der Erfindungsvorschlag läßt sich noch dahingehend weiterentwickeln, daß man das Auslegerlager
so am Oberwagen anordnet, daß sich wahlweise der Ausleger oder das Zwischenstück, welches mit dem
kraneigenen Windwerk aufgerichtet werden kann, daran anschließen läßt. Die Betätigungs- und/oder
Steuerleitungen, nämlich elektrische Kabel, Druckmittelleitungen od. dgl., vom hochgelegten Führerstand
können im Verlängerungsstück bis zu dessen unterem Ende fest verlegt und dort über Schnellschlußkupplungen
mit dem Oberwagen verbunden werden. Am besten ist es, wenn nur ein Verbundkupplungsstück
zur Anwendung kommt.
Eine erfindungsgemäße Ausführungsform zeigt die Zeichnung. Auf dem normalen Unterwagen 1 sitzt der
drehbare Teil 2 mit dem (gestrichelt eingezeichneten) Ausleger 3. Bei Verwendung als Hochbau-bzw. Hafenkran
wird ein turmartiges Zwischenstück 4 — zweckmäßig im Auslegerdrehpunkt 5 des Unterwagens —
aufgerichtet, welches an seinem oberen Ende einen Führerstand 6 trägt und sich mittels einer Stütze 7
am drehbaren Teil des Kranes abstützt. Am rückwärtigen Ende des Zwischenstückes befindet sich eine
Stütze 8 als Träger der Umlenkrollen 9 für Hubseil 10 und Wippseil 11. Dabei dient die aus dem Hubseil 10
gebildete Schleife 12 zur Erzielung des horizontalen Lastwippweges. Die Möglichkeiten zur Erzielung desselben
sind vielfältig. So kann das Hubseil z. B. auch folgendermaßen geführt sein: Auslegerspitzenrolle 13
— Umlenkrolle 9 — Umlenkrolle 14 (gestrichelt eingezeichnet) — Umlenkrolle 9 — Windwerk. Die Umschlingung
zwischen den Umlenkrollen 9 und 14 kann auch mehrfach vorgenommen werden.
Eine andere — nicht eingezeichnete —■ Möglichkeit
besteht auch darin, ein bewegliches Gegengewicht zum Ausgleich des Auslegereigengewichtes zu verwenden,
von dem aus dann eine Überlagerungsbewegung für die Hubtrommel abgeleitet wird, um
einen horizontalen Lastweg zu erreichen. Die Wahl der Ausführung wird sich stets nach den konstruktiven
Besonderheiten der jeweiligen Ausführung richten.
Die zur Kranbedienung erforderlichen Betätigungsleitungen: elektrische Kabel, Druckmittelleitungen
usw., können vom Führerstand 6 aus bis zum unteren Ende des Zwischenstückes 4 fest verlegt sein und
werden dort mittels Kupplungsstücken mit dem Oberwagen verbunden.
Claims (3)
1. Autokran mit einem als leicht montierbares Zwischenstück ausgebildeten Kranturm und an
dessen oberem Ende angelenktem einziehbarem Ausleger, dadurch gekennzeichnet, daß der Kranturm
an seinem Kopfende einen Führerstand (6) und eine Vorrichtung (8, 12) zur Waagerechtsteuerung
der Last aufweist und daß am Kranoberwagen in an sich bekannter Weise ein weiteres
Auslegerlager (5) vorgesehen ist, so daß der Kran wahlweise als Hafenwippkran mit waagerechtem
Lastweg und als normaler Autokran verwendbar ist.
2. Autokran nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine solche Anordnung des Auslegerlagers
(5) am Kranoberwagen, daß der Ausleger (3) oder das mit dem kraneigenen Windwerk aufzurichtende
Zwischenstück (4) daran anschließbar ist.
3. Autokran nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungs- und/oder
Steuerungsleitungen, wie elektrische Kabel, Druckmittelleitungen od. dgl., vom hochgelegten Führerstand
(6) im Verlängerungsstück (4) bis zu dessen unterem Ende fest verlegt und dort mittels Kupplungsstücken
mit dem Oberwagen verbunden sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: österreichische Patentschrift Nr. 139 924;
belgische Patentschrift Nr. 517 424; französische Patentschriften Nr. 966 295, 999 015.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 557/167 6.
I I
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1032500B true DE1032500B (de) | 1958-06-19 |
Family
ID=6924393
Family Applications (1)
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| DEA19247A Pending DE1032500B (de) | 1953-11-30 | 1953-11-30 | Autokran mit einem als leicht montierbares Zwischenstueck ausgebildeten Kranturm |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1032500B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE517424A (de) * | ||||
| AT139924B (de) * | 1931-02-28 | 1934-12-27 | Andre Faure | Drehkran. |
| FR966295A (fr) * | 1948-05-05 | 1950-10-05 | Perfectionnements aux grues | |
| FR999015A (de) * | 1952-01-25 |
-
1953
- 1953-11-30 DE DEA19247A patent/DE1032500B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE517424A (de) * | ||||
| FR999015A (de) * | 1952-01-25 | |||
| AT139924B (de) * | 1931-02-28 | 1934-12-27 | Andre Faure | Drehkran. |
| FR966295A (fr) * | 1948-05-05 | 1950-10-05 | Perfectionnements aux grues |
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