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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs
1, sowie einen Steinkorb gemäß Oberbegriff
des nebengeordneten Patentanspruchs 5 und ein Hebewerkzeug gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 6.
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Zur
Böschungssicherung
oder Hangabstützung
werden in zunehmendem Maß sogenannte
Gabionen oder Steinkörbe
verbaut. Ein Steinkorb ist ein oftmals quaderförmiger Behälter aus Drahtgitter oder verdrilltem
Draht bzw. Maschendraht und wird mit Steinmaterial gefüllt, das
verdichtet wird, ehe der Steinkorb verschlossen wird. Steinkörbe gibt
es in unterschiedlichen Abmessungen. Sie werden häufig in
einzelnen Reihen dicht aneinander gesetzt. Die Befüllung erfolgt
konventionell bereits im Werk. Die Lieferung und Versetzung der
Steinkörbe
erfolgt mit einem Kran oder einem anderen Einbaugerät.
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Aus
einem Prospekt der Firma Franken-Schotter GmbH & Co., 9175 Treuchtlingen/Dietfurt "RAWE STEINKORB" ist es bekannt,
jeden Steinkorb mit einer Montageöse zu versehen, die sich von
der Unterseite des Steinkorbes durch das Füllmaterial hindurch in etwa
mittig aus der Oberseite des Steinkorbs heraus erstreckt. An der
Montageöse wird
der Haken des Hebezeugs eingehängt.
Die Anbringung der Montageösen
in allen Steinkörben
ist kosten- und arbeitsintensiv. Ferner ergeben sich beim Manipulieren
der Steinkörbe
aus dem doch recht beträchtlichen
Gewicht von manchmal drei bis vier Tonnen Schwierigkeiten, weil
sich der nur zentral ergriffene Steinkorb deformiert, die Montageöse ausreißen kann,
und der Steinkorb leicht kippt, noch weiter deformiert wird und
dann beim Versetzen mit beträchtlichem
Kraftaufwand ausgerichtet werden muss.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs
genannten Art, einen Steinkorb, und ein Hebewerkzeug anzugeben,
mit denen das Manipulieren gefüllter
Steinkörbe
bequem und sicher durchführbar
ist.
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Die
gestellte Aufgabe wird verfahrensgemäß mit den Merkmalen des Anspruchs
1, bezüglich
des Steinkorbes mit den Merkmalen des Anspruchs 5, und bezüglich des
Hebewerkzeugs mit den Merkmalen des Anspruchs 6 gelöst.
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In
Abkehr vom bekannten Prinzip beim Manipulieren eines gefüllten Steinkorbes
mit Hilfe einer zuvor angebrachten Montageöse wird der Steinkorb jeweils
mit einem als Hebezange ausgebildeten Hebewerkzeug von außen gegriffen,
wenn er nach der Befüllung
und Verdichtung aufgeladen und dann am Einbauort versetzt wird.
Das Verfahren ist bequem und sicher, weil der gefüllte Steinkorb
mit der Hebezange manipuliert wird, die ihn beim Anheben und Absetzen
exakt positionieren kann und unter dem Eigengewicht der Füllung Deformationen
weitgehend vermeidet. Die Halteteile greifen dabei unter die Unterseite,
während
die Hebezange auch außen
von beiden Außenseiten
den Steinkorb dazwischen fest hält.
Beim Versetzen bzw. Absetzen wird der Steinkorb, sobald er die Soll-Position
einnimmt, auf die Halteteile gestellt, die dann unter der Gewichtsbelastung
aus dem Untergriff gelöst
werden.
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Der
Steinkorb ist besonders gut zum Manipulieren mit dem vorerwähnten Verfahren,
d.h. mittels der Hebezange vorbereitet, weil die Stützelemente das
Durchsacken der Unterseite unter der Last verhindern und die dort
auftretenden Kräfte
in die in der Hebezange abgestützten
Außenseiten
einleiten. Es reicht deshalb aus, wenn die Halteteile der Hebezange
nur geringfügig
unter die Unterseite greifen, um zu vermeiden, dass sich der Steinkorb
beim Manipulieren selbsttätig
löst. Der
geringe Untergriff ist wiederum leicht unter dem darauf lastenden
Gewicht des Steinkorbs zu lösen,
wenn dieser in seiner Soll-Position angelangt ist.
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Das
Hebewerkzeug gestattet ein bequemes und sicheres Manipulieren, da
die beiden Seitenwangen des Steinkorb von zwei Seiten greifen und
abstützen,
während
die Halteteile unter die Unterseite greifen, so dass der Steinkorb
nach allen Richtungen gsichert ist. Zum Anheben werden die Halteteile durch
die Beweglichkeit zumindest einer Seitenwange unter die Unterseite,
und zwar gegebenenfalls gegen die aus dem Gewicht resultierende
Hemmkraft, eingeschoben. Beim Versetzen des Steinkorbs wird dieser
zunächst
mit den Halteteilen abgesetzt und werden dann erst die Halteteile
gegen die gewichtsbedingte Hemmkraft aus ihrem Untergriff gelöst.
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Verfahrensgemäß ist es
zweckmäßig, dass zumindest
bei größeren Steinkörben zusätzlich ein Teil
der Unterseite gegen Durchsacken unter der Last der Füllung abgestützt wird.
Dies kann verfahrensgemäß auf unterschiedliche
Weise vorgenommen werden. Einerseits kann die Hebezange diese zusätzliche
Abstützaufgabe
zumindest beim Anheben und dann auch beim Absetzen bis kurz vor
dem Bodenkontakt übernehmen.
Der restliche Absetzweg bis zum Bodenkontakt kann ohne diese Abstützung durchfahren
werden, weil dann die Gefahr des Durchsackens der Unterseite ohnedies
vernachlässigbar
ist. Andererseits kann additiv oder alternativ der Steinkorb selbst
so ausgebildet sein, dass eine Unterseite gegen Durchsacken unter
der Last abgestützt
ist, während
der Steinkorb mit der Hebezange manipuliert wird.
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Besonders
zweckmäßig wird
diese Unterseitenabstützung
mit wenigstens einem Abstützglied der
Hebezange durchgeführt.
Dieses Abstützglied wird
beim Absetzen vor dem Untergrundkontakt des Steinkorbs wegbewegt,
so dass der Steinkorb bis zum endgültigen Absetzen am Verbauort
nur mehr auf den Halteteilen und zwischen den Seitenwangen gehalten
wird.
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Verfahrensgemäß ist es
ferner zweckmäßig, die
beiden Steinkorb-Außenseiten
unter seitlichem Andruck von der Hebezange zu setzen, d.h. während des
Manipulierens sozusagen die Verdichtung des Füllmaterials zu erhöhen, so
dass das Gebilde aus dem Steinkorb mit der Füllung sehr eigenstabil wird und
sich besser manipulieren lässt.
Grundsätzlich
ist es zweckmäßig, den
Steinkorb an den beiden Außenseiten
mit der Hebezange zu umgreifen, die die Längsseiten der Steinkorbreihe
bilden, so dass jeder Steinkorb direkt an den benachbarten angeschlossen
werden kann und sich dennoch die Hebezange dann leicht wieder wegnehmen
lässt.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
des Hebewerkzeugs ist an zumindest einer Seitenwange, bevorzugt
sogar an beiden Seitenwangen, wenigstens ein Unterseitenabstützglied
beweglich angebracht, das beim Manipulieren des Steinkorbs die Unterseite
gegen Durchsacken abstützt,
und erst kurz vor dem Eintreten des Bodenkontakts entfernt wird.
Umgekehrt wird beim Anheben des Steinkorbs dieser mit den Halteteilen
zunächst
etwas angehoben, bis das Abstützglied
genügend
Freiraum hat, um unter die Unterseite verstellt zu werden und dann
die Unterseite abzustützen.
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Um
mit einer einzigen Hebezange unterschiedlich große Steinkörbe gleich bequem manipulieren
zu können,
ist es zweckmäßig, wenn
zumindest die Breite der Seitenwangen verstellbar ist, so dass die
Seitenwangen auf die jeweilige Steinkorbgröße abgestimmt werden können. Dies
ist beispielsweise dadurch möglich,
dass am Oberbau verstellbare Seitenwangenelemente vorgesehen werden,
oder die am Oberbau angeordneten Seitenwangenelemente wegnehmbar
und wieder einsetzbar angebracht sind. Im letztgenannten Fall werden
nur so viele Seitenwangenelemente benutzt, wie sie für die jeweilige
Steinkorbgröße zweckmäßig sind,
ggfs. lässt sich
auch die Greifweite variieren.
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Bei
einer zweckmäßigen Ausführungsform ist
die bewegliche Seitenwange am Oberbau entweder schwenkverstellbar
und/oder geradlinig zu sich selbst parallel verschiebbar. Dank dieser
Beweglichkeit wird die geöffnete
Hebezange zunächst über den Steinkorb
gestülpt,
und werden durch die Bewegung zumindest der einen Seitenwange beide
Seitenwangen an die Außenseiten
angelegt und dabei die Halteteile unter die Unterseite geschoben.
Nach dem Absetzen wird umgekehrt vorgegangen, um die Hebezange wieder
vom Steinkorb zu lösen.
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Um
eine schonende Druckbeaufschlagung des Steinkorbs beim Manipulieren
zu erzielen, kann es zweckmäßig sein,
an der Innenseite der Seitenwangen wenigstens ein Druckverteilelement
anzuordnen. Das Druckverteilelement kann je nach Steinkorbgröße versetzt
werden, um eine optimale Position und damit Wirkung einzustellen.
Bei einer breitenverstellbaren Wange kann das Druckelement mitverstellbar
sein oder können
bei kleineren Steinkörben Teile
des Druckelementes weggenommen werden. Das Druckverteilelement ist
beispielsweise ein Kunststoffprofil oder eine Kunststoffplatte.
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Um
auch schwere Steinkörbe
bequem manipulieren zu können,
sollte die Greifzange hydraulische oder mechanische Antriebe für die Seitenwange
und/oder das Abstützglied
aufweisen. Hierbei eignen sich zweckmäßig Hydraulikzylinder, die über einen entsprechende
Steuerventilanordnung an die Versorgungshydraulik des Hebezeugs
angeschlossen werden können.
Alternativ oder additiv können auch
mechanische Antriebe, z.B. Getriebe oder Spindelantriebe oder Seilzüge und dgl.,
vorgesehen sein, um die Seitenwange und/oder das Abstützglied
entsprechend zu verstellen, wenn der Steinkorb zu ergreifen bzw.
freizugeben ist.
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Zumindest
die Halteteile sollten aus Stahlblech bestehen und keilförmig ausgebildet
sein. Hierbei können
einzelne beabstandete Halteklauen entlang der Unterseite der Seitenwange
vorgesehen sein, oder eine durchgehende schaufelartige Leiste. Das
Material Stahlblech und die Keilform erleichtern das Einschieben
der Halteteile zwischen der Unterseite und dem Untergrund und das
Herausziehen der Halteteile gegen die Reibkraft aus der Last.
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Ausführungsformen
des Erfindungsgegenstandes werden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es
zeigen:
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1 eine schematische Seitenansicht
einer Greifzange zum Manipulieren eines Steinkorbs, wobei gerade
ein Steinkorb ergriffen ist,
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2 eine schematische Seitenansicht
einer anderen Ausführungsform
einer Greifzange, ohne Steinkorb,
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3 eine schematische Seitenansicht
einer weiteren Ausführungsform
einer Greifzange, in geschlossenem Zustand, ohne Steinkorb,
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4 eine um 90° gedrehte
Ansicht zu den Ausführungsformen
der Greifzange der 1 bis 3,
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5 eine Ansicht ähnlich der
von 4 einer weiteren
Ausführungsform,
und
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6 eine um 90° gedrehte
Ansicht zu 5.
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Ein
Steinkorb S in 1 (eine
sogenannte Gabione) ist ein aus Drahtgitter (wie gezeigt) oder Maschendraht
bzw. verdrilltem Draht (nicht gezeigt) hergestellter Behälter, der
mit Steinmaterial 2 gefüllt wird
und zumeist annähernd
quaderförmig
ist, obwohl auch andere Raumformen möglich sind. Solche Steinkörbe S werden
zur Böschungssicherung
oder zur Hangabstützung
verbaut. Große
Steinkörbe
können
mit Befüllung
bis zu drei bis 4 Tonnen schwer sein. Sie werden mit Steinmaterial
befüllt,
das gegebenenfalls verdichtet wird, und in gefülltem Zustand zum Einbauort
transportiert. Dort werden sie meist in einer Reihe aufrechtstehend
oder schräg
geneigt oder in mehreren zueinander versetzten Reihen eingebaut.
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Der
Steinkorb S in 1 besteht
aus Drahtgitter mit Gitterstäben 1 und
weist zwei voneinander abgewandte Außenseiten 3, 4 und
eine Unterseite 5 auf. Zum Manipulieren des Steinkorbs
S wird eine Hebezange H als Hebewerkzeug verwendet, das mit einem
Hebezeug Z (nur angedeutet) angehoben, positioniert und abgesenkt
wird.
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Unter
Manipulieren des Steinkorbs ist hierbei zu verstehen, dass der Steinkorb
nach der Befüllung mit
dem Steinmaterial 2 mit der Hebezange H ergriffen und auf
ein Transportfahrzeug gesetzt wird. Der Steinkorb S wird dann, mit
weiteren Steinkörben
gleicher oder anderer Größe, zum
Einbauort transportiert und dort mit dem Hebezeug Z und der Hebezange
H ergriffen und abgesenkt, positioniert und schließlich freigegeben.
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Die
Hebezange H in 1 weist
einen Oberbau O auf, der beispielsweise als rahmenartige Struktur 6 ausgebildet
ist, und zwei Seitenwangen W1 und W2 abstützt. Zumindest die Seitenwange
W1 ist relativ zur anderen Seitenwange W2 beweglich (in 1 in Richtung des Doppelpfeiles 9).
Zweckmäßig sind
sogar beide Seitenwangen W1, W2 relativ zueinander beweglich. Als
Bewegungsantrieb für
die Seitenwange W1 ist ein mechanischer oder hydraulischer Antrieb
(z. B. ein Hydraulikzylinder) vorgesehen, der sich an einem Führungsteil 7 der
Seitenwange W1 und einem Wiederlager K für eine Montageöse D abstützt. Jede
Seitenwange W1, W2 erstreckt sich entlang der Außenseite 3 bzw. 4 nach
unten und weist am unteren Ende wenigstens einen Untergreif-Halteteil
T auf, der den Steinkorb an der Unterseite 5 abstützt. Die
Halteteile T erstrecken sich, vorzugsweise, nur über einen Randbereich der Unterseite 5,
so dass in der gezeigten Greifstellung ein relativ breiter Streifen
der Unterseite 5 freibleibt. Bei einer nicht gezeigten
Ausführungsform
könnten
die Halteteile T auch fast bis zum Zentrum der Unterseite 5 greifen,
damit die Unterseite 5 abgestützt wird und nicht unter der
Last der Befüllung 2 durchsackt.
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Zur
Abstützung
der Unterseite 5 gegen Durchsacken gibt es mehrere Möglichkeiten.
Die erste Möglichkeit
ist es, wie erwähnt,
die Halteteile T in etwa bis zur Mitte greifen zu lassen, so dass
die Halteteile T die Unterseite 5 bei angehobenem Steinkorb S
gegen Durchsacken abstützen.
Eine weitere Möglichkeit
besteht darin, den Steinkorb S mit Stützelementen 15 aufzubauen,
die die Außenseiten 3, 4 (das Drahtgittermaterial)
mit dem Mittelbereich der Unterseite 5 (dem dort vorliegenden
Drahtgittermaterial) verbinden und das Durchsacken verhindern, indem sie
die unter der Last auftretenden Zugkräfte in die von der Füllung abgestützten Außenseiten 3, 4 einleiten
(1). D.h., dass in diesem
Fall der Steinkorb S von vornherein auf das Manipulieren mit der
Hebezange H abgestimmt ist, und selbst dafür Sorge trägt, dass bei nur kurzen Halteteilen 5 die
Unterseite 5 nicht durchsackt. Eine dritte Möglichkeit
besteht darin, an zumindest einer Seitenwange W1, W2 (in 1 nur an der Seitenwange
W1) ein zusätzliches Abstützglied
B vorzusehen, das nur zum Abstützen der
Unterseite 5 gegen Durchsacken dient. Dieses Abstützglied
B wird beim Anheben des Steinkorbs in die in 1 gezeigte Abstützstellung bewegt, sobald der
Steinkorb weit genug vom Untergrund abgehoben wurde, und wird beim
Absetzen des Steinkorbs S bereits wieder aus der Abstützstellung
in eine nicht gezeigte Passivstellung nach außen bewegt, wenn die Unterseite 5 des
ergriffenen Steinkorbs S gerade noch weit genug vom Untergrund entfernt
ist. Der Steinkorbs S wird dann den restlichen Absenkweg ohne diese
Abstützung
weiterbewegt.
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Das
Abstützglied
B ist hier nach Art eines Winkelhebels ausgebildet, der an der Seitenwange W1
in einem Lager 11 schwenkbar gelagert ist und mittels eines
Antriebs 10, eines mechanischen Antriebs oder eines Hydraulikzylinders,
zwischen der Abstützlage
und einer Passivstellung verstellbar ist. Der Antrieb 10 greift
an einem Widerlager 12 des Abstützgliedes B an. Das Abstützglied
B kann an seinem innenliegenden Abstützende eine Druckverteilungsplatte 13 zur
verbesserten Abstützung
tragen.
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Ferner
können
an den Innenseiten der Seitenwangen W1, W2 Druckverteilungselemente 14 vorgesehen
sein, z.B. Kunststoffprofile. Als weitere nicht gezeigte Alternativlösung der
Hebezange H könnten
an den Seitenwangen W1, W2 angetriebene Abdrückelemente vorgesehen werden,
die die Seitenwangen W1, W2 von den Außenseiten 3, 4 des Steinkorbs
S wegdrücken
und den Untergriff der Halteteile T lösen, wenn sie gegen die Außenseiten 3, 4 oder
die unteren Ränder
des Steinkorbs S gedrückt werden.
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In 1 wird zumindest die eine
Seitenwange W1 zu sich selbst parallel und linear im Oberbau O verstellt.
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In
der Ausführungsform
der 2 und 3 werden die Seitenwangen
W1, W2 zangenartig um Gelenkpunkte 16 im Oberbau verschwenkt. D.h.,
die Seitenwangen W1, W2 werden zum Ergreifen eines Steinkorbs zunächst auseinander
gespreizt, über den
Steinkorb gestülpt,
und dann zueinander geschwenkt, bis die Halteteile T unter die Unterseite 5 des
Steinkorbs greifen und ggfs. die Seitenwangen W1, W2 sogar mehr
oder weniger fest an die Außenseiten 3, 4 angedrückt werden.
Um die Greifzange H der 2 an
unterschiedliche Steinkorbgrößen anpassen
zu können,
können
im Oberbau O, der beispielsweise eine Platten- oder Rahmenstruktur 6 sein kann,
mehrere wahlweise nutzbare Gelenkstellen 16' vorbereitet sein. Die oberen Enden
der Seitenwangen W1, W2 sind mit Montageösen D verbunden (alternativ
könnten
eine oder mehrere Montageösen auch
am Oberbau O vorgesehen sein). Die Antriebe 8, beispielsweise
Hydraulikzylinder, dienen zum Verschwenken der Seitenwangen W1,
W2, und ermöglichen
es zweckmäßig, die
Seitenwangen W1, W2 in der Greifstellung hydraulisch zu blockieren,
so dass sich die Halteteile T nicht aus ihrem Untergriff selbsttätig lösen können. Die
Halteteile T können
Stahlblechteile 17 sein, die keilförmig mit Schneiden 18 ausgebildet
sind, damit sie sich einfach einschieben und dann wieder leicht
herausziehen lassen.
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Bei
der Ausführungsform
der Hebezange H in 3 werden
die Seitenwangen W1, W2 ebenfalls zangenartig um eine hier gemeinsame
Schwenkstelle 16 am Oberbau O verschwenkt. Die Montageöse D kann
am Oberbau O oder an den verlängerten
En den der Seitenwangen W1, W2 angeschlossen sein. Gegebenenfalls
sind mehrere Schwenkstellen 16' vorgesehen, um die Hebezange H
an unterschiedliche Steinkorbgrößen anpassen
zu können.
Der Antrieb 8 (z.B. ein Hydraulikzylinder oder ein mechanischer Antrieb)
ist wirkungsmäßig zwischen
den beiden Seitenwangen W1, W2 eingesetzt. In 3 besitzt jede Seitenwange W1, W2 ein
schwenkverstellbares Abstützglied
B. Die beiden Abstützglieder
B stützen
die Unterseite 5 im Mittelbereich gegen Durchsacken zusätzlich zu
den nur randseitig angreifenden Halteteilen T ab und lassen sich
mittels der Antriebe 10 in die Passivstellung schwenken,
ehe der ergriffene Steinkorb vollends abgesetzt wird.
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4 verdeutlicht, wie die
Breite der Seitenwangen, hier der Seitenwange W1, zur Anpassung an
unterschiedliche Steinkorbgrößen veränderbar
ist. Die Seitenwange W1 besteht aus mehreren Seitenwangen-Elementen 19, 19a, 19b,
von denen zumindest die beiden äußeren 19a, 19b in
Richtung des Doppelpfeiles 20 im Oberbau O verstellbar
sind. Alternativ kann auch das eine oder andere Seitenwangen-Element 19a, 19b vollständig abgenommen
werden, falls nur kleine Steinkörbe
zu manipulieren sind. Die Breitenanpassung gilt auch für die Druckverteilelemente 14,
die bei größeren Steinkörben durch
dazwischengesetzte Verlängerungsstücke 14a ergänzt werden
könnten.
Bei der in 4 gezeigten
Ausführungsform
ist gegebenenfalls das mittlere Seitenwangen-Element 19 nicht
verstellbar, und aus diesem Grund mit dem zusätzlichen Abstützglied
B ausgestattet.
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Bei
der Ausführungsform
in 5 ist eine in der
Breite nicht verstellbare Seitenwange W1 am Oberbau O um eine Achse 16 (beispielsweise
wie in den 2 oder 3) schwenkbar. Die Seitenwange
W besteht aus seitlichen Versteifungsrahmenstreben 21 und
einer dazwischen eingesetzten durchgehenden oder perforierten oder
unterteilten Blechwand 22, die unterseitig einen hier als
durchgehende Leiste ausgebildeten Halteteil T mit einer schneidenartigen Kante 18 trägt. In der
zugehörigen 6 ist zu ersehen, wie sich
die Seitenwange W1 im Gelenk 16 verschwenken lässt, um
einen Steinkorb zu ergreifen bzw. freizugeben.
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Teil
der Erfindung ist die möglichst
einfach zu handhabende aber funktionssichere Hebezange zum Manipulieren
von Steinkörben.
Die gezeigten Ausführungsbeispiele der 1 bis 6 stellen nur eine Auswahl dar, ohne
die Erfindung zu beschränken. Grundsätzlich wird
ein Oberbau benötigt,
an dem die Seitenwangen beweglich angebracht sind, die den Steinkorb
mit den fest daran angebrachten Halteteilen untergreifen, so dass
sich dieser nicht verlagern kann und bequem mit einem Hebezeug manipuliert werden
kann. Gegebenenfalls wird zusätzlich
die Unterseite gegen Durchsacken zumindest über einen erheblichen Teil
des Manipulationsvorganges abgestützt. Diese Abstützung wird
entweder schon durch die Gestaltung des Steinkorbs selbst im Hinblick
auf das Manipulieren mit der Hebezange realisiert, oder durch die
Hebezange. Im letztgenannten Fall wird die Abstützung entweder durch entsprechend
lang ausgebildete Halteteile selbst bewirkt, oder durch wenigstens
ein zusätzliches
Abstützglied,
das jedoch vor dem endgültigen
Absetzen des Steinkorbs aus der Abstützlage wegbewegt wird, so dass
dann nur noch die Halteteile T unter der Last des darauf aufsitzenden
Steinkorbs herausgezwängt
werden müssen. Gegebenenfalls
sind an den Seitenwangen W einschwenkbare Anschläge vorgesehen, die auch um die
Stirnseiten des Steinkorbs greifen, und das Verrutschen des Steinkorbs
in der Hebezange ausschließen.
Die Seitenwangen W1, W2 müssen
nicht gerade und parallel zu den Außenseiten 3, 4 verlaufen,
sondern könnten
auch bauchig ausgebildet sein, um den Steinkorb im Wesentlichen
nur an der Unterseite zu ergreifen. Hierbei könnten die Seitenwangen mit
zinkenartigen Halteteilen ausgebildet sein, die an mehreren Stellen
angreifen und sich leicht einbringen und wieder herausziehen lassen.