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Die
Erfindung betrifft eine Brückenwaage
für Groß- und Schwerlasten,
insbesondere für
Nutzfahrzeuge, mit wenigstens einem auf Wägesensoren, insbesondere auf
Wägezellen,
aufliegenden Brückenelement
zur Aufnahme der Last.
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Brückenwaagen
dienen vorrangig zur Gewichtsermittlung von Großlasten, insbesondere von Nutzfahrzeugen,
wie Lastkraftwagen. Zur Ermittlung des Gesamtgewichts eines Lastkraftwagens
einschließlich
Ladung fährt
das Fahrzeug auf das Brückenelement.
Mit Hilfe der Wägezellen
wird das Gewicht ermittelt.
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Bekannt
sind Brückenwaagen,
bei denen das Brückenelement
aus einer Betonplatte besteht. Diese ist innerhalb einer im Boden
angeordneten Vertiefung auf den Wägezellen gelagert. Die Betonplatte
als Brückenelement
ist im Wesentlichen bündig ausgerichtet
mit der umgebenden Bodenfläche.
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Des
Weiteren sind Brückenwaagen
bekannt, die auf der Bodenfläche
angeordnet sind (Überflur). Das
Brückenelement
besteht dabei aus einem Tragwerk mit längs- und quergerichteten Doppel-T-Trägern. Die
Wägezellen
befinden sich teilweise unterhalb des Tragwerks.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Brückenwaage vorzuschlagen, die
eine geringe Bauhöhe
ohne Beeinträchtigung
bzw. Verminderung der Belastbarkeit aufweist.
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Zur
Lösung
dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Brückenwaage dadurch gekennzeichnet,
dass das Brückenelement
aus wenigstens einer metallischen Sandwich-Platte besteht, insbesondere in
der Ausführung
mit einer Oberplatte und einer Unterplatte sowie zwischen diesen
angeordneten aufrechten Längsstegen,
die durch Schweißen – Laserschweißen – mit Oberplatte
und Unterplatte verbunden sind.
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Der
Einsatz von Sandwich-Platten bzw. -Paneelen als Brückenelement
beinhaltet eine technische Besonderheit. Die vorzugsweise aus Stahl
bestehenden Paneele können
industriell gefertigt werden. Die Längsstege werden durch Oberplatte
und Unterplatte hindurch mittels Laserschweißen an den Platten befestigt.
Es entsteht dadurch ein hochbelastbares, geschlossenes Hohlkörper-Tragwerk
mit verhältnismäßig geringer
Bauhöhe.
Die geschlossene Oberseite und Unterseite ist für Brückenwaagen für die Pflege
und Reinigung, aber auch wegen der Sicherheit vorteilhaft. Auch
ist die Handhabung einfach, da die fertigen Sandwich-Platten für den Aufbau,
aber auch für
Wartung der Brückenwaagen leicht
zu handhaben sind. Die Wägezellen
sind an der Unterseite angeordnet, und zwar im Bereich von Ausnehmungen
der Brückenelemente,
so dass ein oberer Teilbereich der Wägezellen in die Ausnehmungen
bzw. in den Querschnitt der Sandwich-Paneele ragt unter Verminderung
der konstruktiven Gesamthöhe.
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Weitere
erfindungsgemäße Besonderheiten sind
die Konstruktion zur Abstützung
der Wägezellen sowie
Verbindungen von Teilelementen bzw. Brückenplatten der aus mehreren
Brückenplatten
zusammengesetzten Brückenelemente.
Weiterhin ist eine Besonderheit die Verbindung des Brückenelements
randseitig mit einer (Auffahr-)Rampe, die aus einer schräggerichteten
Oberwand, einer horizontalen, auf dem Boden aufliegenden Unterwand
und Stützrippen
besteht.
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Die
erfindungsgemäß ausgebildete
Brückenwaage
kann als Überflur-Waage
eingesetzt werden, also mit den Wägezellen auf einer Nutzfläche aufliegend.
Vorteilhaft ist aber auch der Einsatz als Unterflur-Waage, bei der
die Brückenelemente
in einer Vertiefung des Bodens angeordnet sind. Wegen der geringen
Bauhöhe
ist eine entsprechend geringe Tiefe der bodenseitigen Ausnehmung
ausreichend.
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Das
Brückenelement
kann im günstigsten Falle
aus einer einzigen, durchgehenden Brückenplatte, also einer einzigen,
einstückigen
Sandwich-Platte bestehen. Bei Brückenwaagen
längerer Wägefläche können mehrere
Brückenplatten,
insbesondere zwei Brückenplatten
in Längsrichtung
aufeinanderfolgend positioniert werden. Bei Überflur- Waagen ist jeweils eine als gesondertes
Bauelement, ebenfalls aus Metall bestehende Rampe mit schräggerichteter
Fahrfläche
vorgesehen. Auch die Rampen sind vorzugsweise nach dem Prinzip der Sandwich-Paneele
aufgebaut und hergestellt.
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Weitere
Besonderheiten der Erfindung werden nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es
zeigt:
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1 eine über Flur angeordnete Brückenwaage
in Seitenansicht mit Lkw als Lastbeispiel,
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2 die Brückenwaage gemäß 1 in schematischem Grundriss,
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3 eine aus einer Brückenplatte
bestehende Brückenwaage
in Seitenansicht,
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4 eine Brückenwaage
in der Ausführung als
Unterflur-Waage,
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5 einen Querschnitt durch
ein Brückenelement
bzw. eine Brückenplatte
in 3,
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6 eine Einzelheit einer über Flur
angeordneten Brückenwaage,
nämlich
einen Vertikalschnitt im Bereich einer randseitigen Wägezelle,
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7 die Einzelheit gemäß 6 in Draufsicht,
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8 eine Einzelheit, nämlich einen
Vertikalschnitt im Bereich der Verbindung zweier benachbarter Brückenplatten,
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9 die Einzelheit gemäß 8 in Draufsicht,
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10 eine Darstellung analog 6 mit einer versetzt angeordneten
Wägezelle,
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11 eine Einzelheit einer
Unterflur-Brückenwaage,
nämlich
einen Vertikalschnitt im Bereich einer randseitigen Wägezelle,
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12 einen weiteren Ausschnitt
einer Brückenwaage
mit Rampe im Längsschnitt.
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Brückenwaagen
dienen zur Gewichtsermittlung von Groß- und Schwerlasten. Bei dem
Ausführungsbeispiel
gemäß 1 wird das Gewicht eines Lastkraftwagens 10 samt
Ladung ermittelt. Der Lastkraftwagen 10 fährt selbsttätig auf
die Brückenwaage.
Alternativ können
aber auch Lasten durch Hub- und Fördergeräte zur Gewichtsermittlung auf
der Brückenwaage
abgesetzt werden.
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Eine
Brückenwaage
besteht aus einem als flächiges
Tragwerk ausgebildeten Brückenelement 11 und
aus Sensoren zur Last- bzw. Gewichtsermittlung, nämlich Wägezellen 12,
auf denen das Brückenelement 11 aufliegt.
Die Wägezellen 12 sind
mit einer zentralen Auswerteeinheit (nicht gezeigt) verbunden, die
mit Hilfe der Messergebnisse der Wägezelle 12 das Gesamtgewicht
der Last ermittelt.
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Die
plattenförmigen
Brückenelemente 11 bestehen
aus einer Brückenplatte 13 oder
mehreren Brückenplatten 13, 14.
Eine Besonderheit ist die Ausbildung der Brückenplatten 13, 14.
Diese bestehen aus einer Sandwich-Platte bzw. einem Sandwich-Paneel
(5). Besonders vorteilhaft
ist eine Ausführung
mit einer Oberplatte 15, einer Unterplatte 16 und zwischen
diesen angeordneten, aufrechten Stegen, nämlich Längsstegen 17. Mehrere
dieser Längsstege verlaufen
parallel zueinander in Längsrichtung
der Brückenplatten 13, 14.
Die Längsstege 17 sind
in einem nach statischen Erwägungen
bestimmten Abstand voneinander angeordnet. In einem mittleren Bereich
können
die Abstände
der Längsstege 17 voneinander
größer sein
als in Randbereichen der Brückenplatte 13, 14.
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Oberplatte 15 und
Unterplatte 16 einerseits sowie die Längsstege 17 andererseits – jeweils
aus Metall, insbesondere Stahl – sind
dauerhaft miteinander verbunden, und zwar insbesondere durch Laserschweißen. Eine
obere Randkante der Längsstege 17 ist
an der Unterseite mit der Oberplatte 15 und ein unterer
Rand entsprechend mit der Oberseite der Unterplatte 16 durch
Laserschweißen
verbunden. Die Brückenplatten 13, 14 werden
als einheitliches, einstückiges
Tragwerk maschinell durch automatische Laserschweißgeräte hergestellt,
so dass ein geschlossenes, plattenförmiges Hohlprofiltragwerk entsteht
mit hoher statischer Belastbarkeit. Diese ist bei einer verhältnismäßig geringen
Konstruktionshöhe gewährleistet.
So haben die gezeigten Brückenplatten 13, 14 beispielsweise
eine Länge
von 9 m sowie eine Breite von 3 m bei einer Gesamthöhe bzw.
Dicke einer Platte von 10 cm bis 16 cm, insbesondere 14 cm. Die
konstruktive Höhe
der Brückenplatten 13, 14 hängt von
der Spannweite und der maximalen Belastung ab. Es ergibt sich eine
Gesamthöhe
der Brückenwaage
von 15 cm bis 24 cm, einschließlich
der Wägezellen 12.
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Je
nach Einsatz, Ort und maximaler Belastung besteht das Brückenelement 11 der
Brückenwaage
aus einer einzigen Brückenplatte 13 (3) oder aus mehreren in
Längsrichtung
aufeinanderfolgenden Brückenplatten 13, 14. 1, 2 sowie 4 zeigen
Beispiele für
eine vorteilhafte, langgestreckte Brückenwaage mit zwei aufeinanderfolgenden
Brückenplatten 13, 14.
Auch in Querrichtung kann das Brückenelement 11 mehrere,
zum Beispiel zwei nebeneinanderliegende Brückenplatten 13, 14 aufweisen.
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Aufgrund
der geringen Bauhöhe
ist die Brückenwaage
besonders geeignet für
die Anordnung auf Nutzflächen,
zum Beispiel Hallen- oder Betriebsböden. Diese Anwendungsbeispiele
sind in 1, 2 und 3 gezeigt. Bei der einfachen Ausbildung
mit einer einzigen Brückenplatte 13 als
Brückenelement 11 ruht
dieses auf vier an den Ecken positionierten Wägezellen 12. Bei der
Ausführungsform gemäß 1, 2 sind insgesamt sechs Wägezellen 12 vorgesehen,
und zwar jeweils an den endseitigen Eckpunkten so wie bei der Brückenplatte 13 benachbart
zu einer (mittleren) Trennfuge 18. Die Wägezellen 12 können alternativ
auch mit Abstand von jeweiligen endseitigen Querrändern der
Brückenelemente 11 bzw.
der Brückenplatten 13, 14 angeordnet sein,
wie beispielsweise in 3, 4 und 10 gezeigt. Hierdurch ergeben sich andere
statische Belastungen des Brückenelements 11.
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Soweit
das Brückenelement 11 aus
mehreren Brückenplatten 13, 14 besteht,
sind diese zu einer plattenförmigen
Einheit miteinander verbunden.
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Bei
einer Anordnung der Brückenwaage über Flur
ist jeweils aneinander gegenüberliegenden Enden
eine Rampe 19 angeordnet. Diese ist im Querschnitt annähernd dreieckförmig und
bildet eine schräggerichtete
Fahrfläche 20 von
der Bodenfläche bis
auf die obere Ebene des Brückenelements 11.
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Die
Brückenwaage
kann alternativ unter Nutzung der technischen Vorteile als Unterflur-Lösung eingesetzt werden (4, 11). Im Boden – Hallenboden, Betriebsboden – ist eine
Vertiefung 21 gebildet, insbesondere in der Ausführung mit
einer Bodenplatte 22 aus Beton und einer ringsherumlaufenden
Randeinfassung 23 in der Ebene des anschließenden Bodens.
Die Vertiefung 21 ist so gewählt, dass die innerhalb derselben
angeordnete Brückenwaage
bzw. das Brückenelement 11 (etwa)
bündig mit
der Randeinfassung 23 und so mit dem Boden abschließt. Das
Beispiel der 4 zeigt
eine Ausführung
mit zwei Brückenplatten 13, 14 zur
Bildung des Brückenelements 11.
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Eine
Besonderheit ist die Anordnung der Wägezellen 12 am Brückenelement 11.
Die aufrechte, zylindrische Wägezelle 12 tritt
mit einem überwiegenden
Bereich in die Brückenplatte 13, 14 ein,
liegt demnach innerhalb des Querschnitts derselben. Die Brückenplatte 13, 14 ist
im Bereich der Wägezelle 12 mit
einem besonderen Tragwerk versehen zur Übertragung der Kräfte auf
die Brückenplatte 13, 14.
In der Brückenplatte 13, 14 ist
eine Ausnehmung eingebracht, und zwar sowohl eine Ausnehmung 24 im
Bereich der Oberplatte 15 als auch eine Ausnehmung 25 im
Bereich der Unterplatte 16. Die Ausnehmungen 24, 25 sind
kreisförmig
und liegen zwischen benachbarten Längsstegen 17, insbesondere
zwischen einem randseitigen Längssteg 17 und
einem hierzu benachbarten Längssteg 17.
Durch quergerichtete Wandstege 26 bzw. durch einen endseitigen
Quersteg 27, der sich über
die volle Breite der Brückenplatte 13, 14 erstreckt,
wird eine im Wesentlichen quadratische Kammer gebildet, in deren
Bereich die Stützkonstruktion
für die
Wägezelle 12 untergebracht ist.
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In
der oberen Ausnehmung 24 der Oberplatte 15 ist
passend, und zwar mit kreisförmiger
Kontur, eine Stützplatte 28 angeordnet.
Diese schließt
an der Oberseite bündig
an die Oberseite der Brückenplatte 13, 14 bzw.
der Oberplatte 15 an. Die Stützplatte 28 dient
zur Abstützung
der Oberseite der Wägezelle 12 und
ist deshalb fest – jedoch
lösbar – mit der
Brückenplatte 13, 14 verbunden.
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Unterhalb
der Stützplatte 28 ist
innerhalb der Kammer bzw. innerhalb der Brückenplatte 13, 14 ein Verankerungsorgan
angebracht, nämlich
eine Verankerungsplatte 29. Diese ist fest und dauerhaft
mit den angrenzenden Längsstegen 17 sowie
den quergerichteten Wandstegen 26 bzw. dem durchgehenden Quersteg 27 verbunden,
bei dem vorliegenden Beispiel mit Kehlnähten durch Schweißung. Die
(quadratische) Verankerungsplatte 29 weist eine zentrische Öffnung 30 auf
für den
Durchtritt der Wägezelle 12.
Die Stützplatte 28 ist
mit der Verankerungsplatte 29 durch (vier) Schrauben 31 verbunden.
Die Verbindung ist so bemessen, dass die Kräfte von der Stützplatte 28 über die
Verankerungsplatte 29 in die Brückenplatte 13, 14 eingeleitet
werden können.
Die Wägezelle 12 stützt sich
mit einem oberen, balligen Kopf 32 an der Unterseite der
Stützplatte 28 ab
bzw. an einem Druckstück 33 in
einer Vertiefung der Stützplatte 28.
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Wenn,
wie beispielsweise in 10 gezeigt, die
Wägezellen 12 mit
Abstand vom freien Querrand der Brückenplatte 13, 14 positioniert
sind, wird die Kammer zur Aufnahme der Tragkonstruktion für die Wägezelle 12 ausschließlich zwischen
zwei Wandstegen 26 positioniert, die die beiden randseitigen Längsstege 17 miteinander
verbinden.
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Auch
der untere Bereich der Wägezelle 12 ist in
besonderer Weise ausgebildet. Unterhalb der Wägezelle 12 befindet
sich ein Fuß 34,
der in einem Bodenstück 35 mittels
Vergussmasse 36 verankert ist, insbesondere mittels Epoxydharz.
Das Bodenstück 35 weist
zu diesem Zweck einen ringsherumlaufenden, nach oben und unten offenen
Rahmen 37 auf, der ringförmig oder quadratisch ausgebildet
sein kann. Innerhalb dieses Rahmens 37 befindet sich die Vergussmasse 36,
die sich über
die volle Höhe
oder über
eine Teilhöhe
des Rahmens 37 erstrecken kann, je nach der örtlich erforderlichen
Relativstellung. Die Vergussmasse 36 verankert den Fuß 34 im
Bodenstück 35.
Die eigentliche (zylindrische) Wägezelle 12 stützt sich
auf einer Sockelplatte am Fuß 34 ab.
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Eine
Besonderheit ist die Verbindung von zwei nebeneinander angeordneten
Brückenplatten 13, 14 (8, 9). Die randseitigen Querstege 27 der
Brückenplatten 13, 14 sind
gegenüber
einem freien Rand von Oberplatte 15 und Unterplatte 16 zurückgesetzt.
An der Oberseite der Brückenplatten 13, 14 stoßen die
benachbarten Oberplatten stumpf aneinander, so dass eine durchgehende
Fläche
gebildet ist. Am Rand der Brückenplatten 13, 14 sind
jeweils miteinander korrespondierende Lagerstücke 38, 39 angebracht,
und zwar an der freien Seite der benachbarten Querstege 27.
Die Lagerstücke 38, 39 sind
durch (aufrechte) Schweißnähte mit
den Querstegen 27 verbunden (9).
Die Lagerstücke 38, 39 sind
so ausgebildet, dass eine wechselseitige, formschlüssige Abstützung gegeben
ist. Bei dem gezeigten Beispiel sind die Lagerstücke 38, 39 im
Querschnitt winkelförmig
ausgebildet bzw. mit versetzten aufrechten Flächen, so dass etwa in halber
Höhe der Brückenplatten 13, 14 quer
bzw. horizontal gerichtete Stützflächen 40, 41 bzw.
Stützschenkel
gebildet sind. Die Brückenplatte 13 stützt sich
gemäß 8 auf dem Lagerstück 39 der
Brückenplatte 14 ab.
Horizontale Kräfte
werden durch eine Verbindungsschraube 42 übertragen.
Diese ist mit Gewinde in dem einen Lagerstück 38 verankert und
tritt durch eine Bohrung 43 von Quersteg 27 und
Lagerstück 39 hindurch,
und zwar mit geringem Spiel. Die Verbindung zwischen den Brückenplatten 13, 14 hat
so eine begrenzte Gelenkwirkung.
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Bei
einer Überflur-Brückenwaage
ist an gegenüberliegenden
Querrändern
des Brückenelements 11 jeweils
eine in Längsrichtung
schräg
bzw. dreieckförmig
ausgebildete Rampe 19 angeordnet. Diese ist in analoger
Weise aufgebaut wie die Brückenplatten 13, 14,
besteht nämlich
aus einer horizontalen Bodenplatte 44, die auf der Grundfläche aufliegt
und einer schräg
gerichteten Rampenplatte mit oberer Fahrfläche 20. Die unter
einem Winkel zueinander angeordneten Platten 44, 45 sind
im Inneren der Rampe 19 durch aufrechte Stützstege 46 miteinander
verbunden, wobei die Stützstege 46 vorzugsweise
durch Laserschweißen
mit der oberen und unteren Platte verbunden sind. Die so ausgebildete
Rampe 19 ist am Boden befestigt, insbesondere mit Bolzen
(nicht gezeigt).
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Die
Rampe liegt unmittelbar oder unter Bildung eines Spalts 47 an
dem Brückenelement 11 an. Dieses
ist so ausgebildet, dass Oberplatte 15 und Unterplatte 16 einen
ringsherum laufenden Überstand 48 gegenüber den äußeren Längsstegen 17 bzw.
Querstegen 27 bilden. Im Bereich der Rampe 19 ist
an dem randseitigen Quersteg 27 ein Abstützorgan
angebracht, nämlich
ein Stützblock 49.
Dieser ist mit dem Quersteg 27 in einem randseitigen Bereich der
Brückenplatte 13, 14 verbunden.
An der freien Seite des Stützblocks 49 ist
ein Belagstück 50 aus elastischem
Material angebracht. An diesem kann die Rampe 19 mit einem
aufrechten, quergerichteten Randsteg 51 anliegen.
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Die
Rampe 19 ist mit dem Brückenelement 11 verbunden,
und zwar durch jeweils randseitige Kupplungen 54. Diese
besteht aus einer mit der Rampe 19, insbesondere mit dem
aufrechten Randsteg 51 verbundenen Lasche 55 und
einem am Brückenelement 11 bzw. an
der Brückenplatte 13, 14 angebrachten
quergerichteten Verbindungsorgan in Gestalt eines Verbindungsbolzens 56.
Dieser ist in einem Haltestück
an der Unterseite oder Oberseite des Überstands 48 angebracht
und quer zur Lasche 55 gerichtet. Der Verbindungsbolzen 56 tritt
in ein (Lang-)Loch der Lasche 55 ein. Diese Kupplung 54 ist
dadurch leicht lösbar
und ermöglicht
die Montage sowie den Abbau der Rampe 19.
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Eine
Abstützung
des Brückenelements 11 bzw.
der Brückenplatten 13, 14 mit
einem Stützblock 49 und
(elastischem) Belagstück 50 ist
auch bei einer Unterflur-Brückenwaage
vorteilhaft (11). Der Stützblock 49 bzw.
das Belagstück 50 kommen
hier an der Randeinfassung 23 zur Anlage. Die elastische Abstützung des
Brückenelements 11 kann
bei dieser Ausführung
Unterflur ringsherum angebracht sein, also auch an den Längsseiten.
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Eine
Besonderheit ist die Abdichtung der Unterkonstruktion der Brückenwaage
gegen Verschmutzung. Bei der Unterflur-Ausführung (11) ist zwischen dem Brückenelement 11 und
der Randeinfassung 23 ein streifenförmiges Dichtungselement 52 angeordnet.
Dieses erstreckt sich mindestens im Bereich der Querränder, vorzugsweise
aber ringsherum, also auch im Bereich der Längsränder der Brückenwaage. Das dünnwandige,
streifenförmige
Dichtungselement 52 ist mit dem randseitigen Bereich der Brückenplatte 13, 14 verbunden
und liegt auf der Oberseite der Randeinfassung 23 auf.
Es wird dadurch vermieden, dass Schmutzpartikel in den unteren Bereich
der Brückenwaage,
also in die Vertiefung 21, gelangen können.
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Eine
Besonderheit besteht darin, dass das Dichtungselement 52 nach
unten versetzt angeordnet ist, also im Wesentlichen unterhalb der
Fahr- bzw. Nutzebene. Zu diesem Zweck ist das Dichtungselement 52 an
der Unterseite des Überstands 48 angeordnet.
Die Relativstellung ist dabei so gewählt, dass das Brückenelement 11 geringfügig oberhalb
der Randeinfassung 23 liegt, nämlich etwa um die Dicke der
Oberplatte 15 versetzt. Das Dichtungselement 52 ist
mit einem Befestigungsprofil 53 am Überstand 48 angebracht,
nämlich
mit einem Vierkantrohr. Dieses ist mit von oben bedienbaren Schrauben
(nicht gezeigt) befestigt, so dass ein leichtes Auswechseln des
Dichtungselements 52 möglich
ist.
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12 zeigt ein Beispiel für die hermetische Abdichtung
des Spalts 47 zwischen dem Brückenelement 11 und
der Rampe 19. Auch hier wird ein streifenförmiges Dichtungselement 52 eingesetzt
und unterhalb von Überständen 48 des
Brückenelements 11 einerseits
und der Rampe 19 andererseits positioniert. Das Dichtungselement 52 ist
sowohl mit dem Brückenelement 11 als
auch mit der Rampe 19 verbunden, und zwar durch ein Befestigungsprofil 53,
jeweils in Gestalt eines Vierkantrohrs. Auch hier sind beide Befestigungsprofile 53 von
der Oberseite aus betätigbar
bzw. in die Haltestellung bewegbar. Diese Ausführung einer hermetischen Abdichtung
kann bei entsprechender Ausgestaltung der Randeinfassung 23 auch
bei einer Unterflur-Brückenwaage
eingesetzt werden.
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Die
als Sandwichplatten ausgebildeten Brückenelemente 11 bzw.
Brückenplatten 13, 14 können zur
weiteren Erhöhung
der Belastbarkeit mit quergerichteten Tragelementen ausgebildet
sein, insbesondere mit quergerichteten Stegen zwischen Oberplatte 15 und
Unterplatte 16. Auch diese quergerichteten Stützstege
sind mit Oberplatte und Unterplatte durch Laserschweißen verbunden.
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- 10
- Lastkraftwagen
- 11
- Brückenelement
- 12
- Wägezelle
- 13
- Brückenplatte
- 14
- Brückenplatte
- 15
- Oberplatte
- 16
- Unterplatte
- 17
- Längssteg
- 18
- Trennfuge
- 19
- Rampe
- 20
- Fahrfläche
- 21
- Vertiefung
- 22
- Bodenplatte
- 23
- Randeinfassung
- 24
- Ausnehmung
- 25
- Ausnehmung
- 26
- Wandsteg
- 27
- Quersteg
- 28
- Stützplatte
- 29
- Verankerungsplatte
- 30
- Öffnung
- 31
- Schraube
- 32
- Kopf
- 33
- Druckstück
- 34
- Fuß
- 35
- Bodenstück
- 36
- Vergussmasse
- 37
- Rahmen
- 38
- Lagerstück
- 39
- Lagerstück
- 40
- Stützfläche
- 41
- Stützfläche
- 42
- Verbindungsschraube
- 43
- Bohrung
- 44
- Bodenplatte
- 45
- Rampenplatte
- 46
- Stützsteg
- 47
- Spalt
- 48
- Überstand
- 49
- Stützblock
- 50
- Belagstück
- 51
- Randsteg
- 52
- Dichtungselement
- 53
- Befestigungsprofil
- 54
- Kupplung
- 55
- Lasche
- 56
- Verbindungsbolzen