DE1036741B - Form zum Herstellen von Presskoerpern aus Beton oder sonstigem Kunststoff - Google Patents

Form zum Herstellen von Presskoerpern aus Beton oder sonstigem Kunststoff

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DE1036741B
DE1036741B DEST11394A DEST011394A DE1036741B DE 1036741 B DE1036741 B DE 1036741B DE ST11394 A DEST11394 A DE ST11394A DE ST011394 A DEST011394 A DE ST011394A DE 1036741 B DE1036741 B DE 1036741B
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Heinrich Steinhage
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    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/0029Moulds or moulding surfaces not covered by B28B7/0058 - B28B7/36 and B28B7/40 - B28B7/465, e.g. moulds assembled from several parts
    • B28B7/0035Moulds characterised by the way in which the sidewalls of the mould and the moulded article move with respect to each other during demoulding
    • B28B7/0041Moulds characterised by the way in which the sidewalls of the mould and the moulded article move with respect to each other during demoulding the sidewalls of the mould being moved only parallelly away from the sidewalls of the moulded article
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
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    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
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    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)

Description

  • Form zum Herstellen von PreBkörpern aus Beton oder sonstigem Kunststoff Die Erfindung betrifft eine Form zum Herstellen von Preßkörpern -aus Beton oder sonstigem Kunststoff, insbesondere von Pflastersteinen, die in den senkrechten Seitenflächen durch im- Formkörper zur Mitte hin und entgegengesetzt beweglich geführte Kernleisten erzeugte Nuten. aufweisen.
  • Eine bekannteVorrichtung zeigt einen Formrahmen zum Herstellen von Dielen mit Nut und Feder, bei welchem die Kernleisten zur Bildung von Nut und Feder mittels Hebel ihrer Länge nach und gleichzeitig zwecks Lösung vom Formling parallel zu sich selbst verschoben werden können. Diese Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß die Kernleisten mittels an den Stirnwänden und außerhalb des Rahmens aasgelenkter Hebel ihrer Länge nach und. dabei durch ge- eignete Anlaufflächen auch parallel zu sich selbst in Führungen des Formrahmens verschoben werden können, in welchen die Rückseite der Kernleisten nach außen offen liegt, so daß sich kein Formgut hinter den Kernleisten. einklemmen kann.
  • Bei dieser bekannten Vorrichtung treten keine hohen Seitendrücke auf die Kernleisten auf. da der Beton lediglich eingerüttelt bzw. gestampft wird. Hohen Drücken, wie sie bei der Herstellung von z. B. Pflastersteinen erforderlich sind, darf der bekannte Formrahmen nicht ausgesetzt werden.
  • Die Erfindung bezweckt, eine Form zu schaffen, welche die Pressung bzw. Rüttlung der Forrnlinge in sehr kurzer Zeit, auch bei Anwendung sehr hoher Drücke bis zu 500 t und mehr ermöglicht bei gleichzeitig einfachster Arbeitsweise und geringstem Aufwand an Arbeitskräften und Arbeitszeit.
  • Zu diesem Zweck besteht die Erfindung darin, daß die Kernleisten fest an Backen angeordnet sind, die den Formling allseitig umgreifen und sich mit der ganzen Länge ihrer Rückseite an je einer um eine horizontale Achse drehbar im Formteil gelagerten zylindrischen Walze abstützen, die zur Rückwärtsbewegung der Backen Abflachungen aufweisen.
  • Die Erfindung umfaßt ferner die in der nachfolgenden Beschreibung, in den Zeichnungen und den Ansprüchen genannten weiteren Einzelheiten und Merkmale.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, es zeigt Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch die Form beim Herausstoßen des fertigen Formlings, wobei dieser jedoch nicht eingezeichnet ist, Fig. 2 einen Schnitt durch die Form bei Pressung des Formlings, der auch hier nicht eingezeichnet ist, Fig. 3 einen Grundriß der Form bei abgenommenem Formoberteil.
  • Die Form besteht aus einem unteren Teil 1 und einem oberen Teil 2, die, fest miteinander verbunden, das eigentliche Formgehäuse bilden. Die Form ruht beim Herstellungsvorgang auf einem Preßtisch <4. Zum Ausstoßen des fertigen Formlings dient der zur Presse gehörige Ausstoßkolben B, während der zur Presse gehörige Druckkolben mit C bezeichnet ist.
  • Mit 3 und 4 sind Verschlußstücke bezeichnet, von denen der Teil 4 Verschraubungen 21, 22 trägt. mit denen er in seiner Verschlußstellung gehalten ist. Das Verschlußstück4 weist kleine Zapfen4' auf, mit denen es in Hälse 7', 8' von Walzen 7, 8 eingreift. Die Verschlußstücke 3. 4 dienen als Begrenzung und zur Führung der Backen 5, 6, die in einem in der Form vorgesehenen Hohlraum verschiebbar gelagert sind. Die Backen 5, 6 tragen Leisten 6', 6', die zur Formung der Nuten während des Preßvorganges dienen.
  • Die Walzen 7, 8 sind in Kammern 13, 14 der Form gelagert und somit in ganzer Länge eingeschlossen. Sie dienen zur Abstützung und zur Bewegung der Backen 5, 6. Auf der Länge der Backen 5, 6 sind an den Walzen 7, 8 Abflachungen 15, 16 vorgesehen, die eine solche Tiefe haben, daß bei 1/a Drehung der Walzen 7. 8 die Backen 5, 6 sich so weit auswärts bewegen können, daß die in den Formraum ragenden Leisten 5', 6' mit den senkrechten - Flächen des Formraums bündig abschneiden oder sogar etwas breiter nach außen zurücktreten. Die Auswärtsbewegung der Backen 5, 6 mit ihren Leisten 5', 6' erfolgt durch Druckfedern 9, 10, die zwischen den Backen angeordnet sind. Sie können in Hülsen 11, 12 gelagert sein, so daß eine Verschmutzung der Federn ausgeschlossen ist.
  • Das Zusammendrücken der Teile 5, 6, d. h. zur Mitte des Formkörpers hin, für die Bildung der Nuten erfolgt durch Rückdrehung der Walzen 7, 8 um 45°. Zu diesem Zweck können Hebel 23, 24 vorgesehen sein, die mit dem Preßtisch gekoppelt sind. Beim Preßvorgang liegen die verschiebbaren Backen 5, 6 in ganzer Länge an den Breitseiten der Walzen 7, 8 fest an. Auf der entgegengesetzten Seite liegen die Walzen 7, 8 an den entsprechenden Wandungen der Kammer 13, 14 an. Dies ist wegen des großem seitlidhen-Drucks beini'Preßvorgang des Formlings erforderlich.
  • Beim Zusammenführen der Backen 5, 6 durch entsprechende Drehung der Walzen 7, 8 ist nur der geringe Widerstand der I,ückführfedern 9, 10 zu überwinden. Dabei kann die Drehung der Walzen durch Abrundungen an den Abflachungen 15, 16 der Walzen 7, 8 erleichtert werden. Uni=eine Behinderung der Bewegung der Backen 'durch Rückstände an den @@nittstellen-- zu---#,ermeiden, sind zweckmäßig im Bereich der aneinanderstoßenden Kanten 17, 18 der Backen 5, 6 Fall-Löcher 19, 20 im unteren Teil 1 der Form vorgesehen.
  • Um die Kammern zur Aufnahme der Walzen 7,8 gegen Verschmutzung zu sichern, können in den Backen 5, 6 Stahlbleche 25, 26 vorgesehen sein, die durch Spiralfedern 27, 28 gegen die Führungsfläche des Körpers 2 gepreßt werden.
  • Die erfindungsgemäße Form ermöglicht die Bildung der Nuten in den Seitenflächen des Formlings gleichzeitig mit dem Preßvorgang, wobei der Ausstoß des Formlings ohne jeden Zeitverlust erfolgen kann. Die Nuten können dabei entweder parallel zur Oberfläche oder geneigt zur Oberfläche des Formlings verlaufen und können den Formling voll umranden. Die Begrenzungen der Nuten können wahlweise senkrecht oder bis zu 60° flach liegend sein. Die Rillentiefe der Nuten kann je nach Bedarf etwa 3 bis 10 mm betragen. Die Grundflächen des herzustellenden Formlings können drei- bis vieleckig oder kreisförmig sein.
  • Die Form kann auch gleichzeitig zur Herstellung von Formlingen ohne seitliche Nuten verwendet werden. Zu diesem Zweck ist lediglich erforderlich, daß die Leisten 5', 6' eine Form erhalten, derart, daß sie bei zurückgezogenen Backen bündig mit den inneren Seitenflächen des Formraums abschließen.
  • Die Backen liegen beim Preßvorgang unverrückbar fest und schnellen nach der Pressung so weit zurück, daß die an ihnen angebrachten Leisten nicht mehr in den festen Formraum hineinragen.
  • Man kann Steine von verschiedener Höhe in der gleichen Form anfertigen, z. B. von einer Höhe von 100. 120 oder 150 mm. Zu diesem Zweck können die Backen stärker ausgebildet sein, als die Nuten breit sind. Die Formhöhe ist dabei so bemessen, daß die in die Form zu füllende lose Masse auf die jeweilig gewünschte Steinhöhe begrenzt werden kann.
  • Nach Lösen der Verschraubung 21, 22 sind die Teile 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 und 12 aus der Form herausnehmbar. zwecks schneller Reinigung, leichter Auswechselbarkeit der Backen, Reparaturarbeiten u. dgl.
  • An Stelle der Bewegung der Backen durch die Walzen 7, B. wie es im dargestellten Ausführungsbeispiel gezeigt ist, kann die Bewegung und Steuerung der Backen auch durch andere Mittel bewirkt werden, beispielsweise durch Steuerkolben, die durch seitliche Öffnungen der Form greifen und die Backen mechanisch gesteuert vor- und zurückbewegen. wie denn auch in sonstiger Hinsicht verschiedene Abwandlungen an dem dargestelltenAusführungsbeispiel möglich sind, ohne vom Erfindungsgedanken abzuweichen.

Claims (6)

  1. PATEN TA NS PR I`C1iT: 1. Form zum Herstellen von Preßkörpern aus Beton oder sonstigem Kunststoff. insbesondere von Pflastersteinen, die in den senkrechten Seitenflächen durch im Formkörper zur Mitte hin und entgegengesetzt beweglich geführte Kernleisten erzeugte Nuten aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernleisten (5', 6') fest an Backen (5, 6) angeordnet sind, die den Formling allseitig umgreifen und sich mit der ganzen Länge ihrer Rückseite an je einer um eine horizontale Achse drehbar im Formteil (1) gelagerten zylindrischen Walze (7, 8) abstützen, die zur Rückwärtsbewegung der Backen (5, 6) Abflachungen (15, 16) aufweisen.
  2. 2. Form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Backen (5, 6) und Leisten (5', 6') so ausgebildet sind, daß die :Tuten den Formling parallel zur Oberfläche voll umranden.
  3. 3. Form nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen (5, 6) und Leisten (5', 6') so ausgebildet sind, daß die Nuten geneigt zur Oberfläche des Formlings verlaufen.
  4. 4. Form nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen (5, 6) und Leisten (5',_6') so gestaltet sind, daß die Fugenbegrenzung des Formlings senkrecht oder bis zu 60° flachliegend ist.
  5. 5. Form nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Gestaltung entsprechend einem Formling von drei- bis vieleckiger oder kreisförmiger Grundfläche.
  6. 6. Form nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet; iiaß " zwischen den äneinanderstoßenden Flächen der Backen (5, 6) Federn (9, 10) angeordnet sind, die die Backen (5. 6) nach auswärts bewegen, wenn die Walzen (7, 8) durch entsprechende Drehung diese Bewegung freigeben. 7.' Form nach einem der Ansprüche 1 bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß die die Walzen (7, 8) aufnehmenden Kammern (13, 14) der Form (1, 2) durch Dichtungen (25, 26) gegen Eindringen von Formmaterial abgedichtet sind. B. Form nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungen aus Blechen (25, 26) bestehen, die durch Federn (27, 28) gegen die gegenüberliegenden Wandungen des Formteils (2) gepreßt sind. 9. Form nach einem der Ansprüche 1 bis B. da-`dürch gekennzeichnet, daß an einer Seite der Form (1, 2) eine Öffnung vorgesehen ist, die durch ein Abschlußstück (4) geschlossen ist, das mit Zapfen (4') in entsprechende Hälse (7', 8') der Walzen (7, 8) eingreift. 10. Form nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß im Unterteil der Form (1, 2), im Bereich der gegeneinanderstoßenden Kanten (17,18) der Backen (5, 6), nach unten gerichtete Fall-Löcher (19. 20) vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 400 110.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19546886A1 (de) * 1995-12-15 1997-06-19 Rampf Formen Gmbh Form zur maschinellen Herstellung von Betonformkörpern

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE400110C (de) * 1923-01-16 1924-08-13 Carl Ningelgen Maschinenfabrik Formrahmen zur Herstellung von Dielen mit Nut und Feder

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