DE1037548B - Anordnung zum Befestigen von Isolierabdeckungen an Isolierkoerpern elektrischer Geraete, insbesondere Sicherungssockeln - Google Patents

Anordnung zum Befestigen von Isolierabdeckungen an Isolierkoerpern elektrischer Geraete, insbesondere Sicherungssockeln

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Publication number
DE1037548B
DE1037548B DES45511A DES0045511A DE1037548B DE 1037548 B DE1037548 B DE 1037548B DE S45511 A DES45511 A DE S45511A DE S0045511 A DES0045511 A DE S0045511A DE 1037548 B DE1037548 B DE 1037548B
Authority
DE
Germany
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insulating
wire spring
barbs
insulating cover
insulating body
Prior art date
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Pending
Application number
DES45511A
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Nerlich
Rolf Rauert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Publication of DE1037548B publication Critical patent/DE1037548B/de
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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B—BOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00—Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/015—Boards, panels, desks; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/06—Boards, panels, desks; Parts thereof or accessories therefor having associated enclosures, e.g. for preventing access to live parts
    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00—Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02—Details
    • H01H85/20—Bases for supporting the fuse; Separate parts thereof
    • H01H85/2045—Mounting means or insulating parts of the base, e.g. covers, casings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulating Bodies (AREA)

Description

DEUTSCHES
An verschiedenen elektrischen Geräten, z. B. Sicherungssockeln, für den Einbau in Schalttafeln ist es üblich, Isolierabdeckungen zu verwenden, die die spannungführenden Teile abdecken. Solche Isolierabdeckungen wurden bisher mittelbar oder unmittelbar mit dem Isolierkörper des Gerätes verschraubt oder aufgeklebt bzw. aufgekittet. Handelte es sich darum, diese Isolierabdeckungen mit einer unsichtbaren und von Hand unlösbaren Befestigung zu versehen, so blieb fast nur das Aufkleben übrig, weil Versehraubungen entweder aus Toleranzgründen kaum durchführbar waren oder zuviel Raum in Anspruch nahmen. Das Aufkleben oder Aufkitten ist aber nicht zuverlässig genug und bereitet in der Fabrikation nicht unerhebliche Schwierigkeiten.
An Sicherungssockeln hat man schon zur Befestigung des Schutzringes vorgeschlagen, Splinte zu verwenden, die mit ihren Köpfen an in den Schutzring stramm eingesetzten metallischen Haltekörpern verankert und mit ihren Enden in dem Isolierkörper des Sicherungssockels umgebogen sind. Diese Befestigungsanordnung ist lösbar, vor allem nimmt sie einen großen Platz bei ihrer Unterbringung im Gerät ein und erfordert außer mehreren Bauteilen zahlreiche Arbeitsgänge für ihre Durchführung an dem Gerät.
Es ist auch bekannt, an elektrischen Geräten die Abdeckung an dem Geräteeinsatz dadurch zu halten, daß eine U-förmig gebogene Drahtfeder benutzt wird, die mit ihren Schenkelenden sich an dem Geräteeinsatz verklammert und mit ihren Mittelteilen an einem Vorsprung oder einem zusätzlichen Teil der Abdeckung angreift. Diese Befestigungsanordnung ist besonders leicht lösbar.
Ferner hat man schon zur Halterung eines Schaltergriffes in der Schalterkappe biegsame Zungen verwendet, die· mit ihren einen Enden in die Schalterabdeckung eingepreßt oder eingekittet sind. Nach Einsetzen des Schaltergriffes in die Schalterabdekkung werden die freien Enden umgebogen, derart, daß sie sich gegen den Schaltergriff legen. Diese Verbindung zwischen Schaltergriff und Schalterabdeckung ist ebenfalls lösbar.
Die Erfindung betrifft nun eine Anordnung zum Befestigen von Isolierabdeckungen an Isolierkörpern elektrischer Geräte, insbesondere Sicherungssockeln, unter Verwendung einer mehrfach gebogenen Drahtfeder. Erfindungsgemäß bilden zur unlösbaren Befestigung die Enden der Drahtfeder Widerhaken. Mit diesen Widerhaken sind die Enden der Drahtfeder in Taschen eingepreßt, die je von einem oder beiden Isolierteilen gebildet sind, während der mittlere Teil der Drahtfeder hinter Vorsprüngen desjenigen Isolierteiles liegt, der von den Widerhaken unberührt ist. Die erfindungsgemäße Befestigungs-Anordnimg
zum Befestigen von Isolierabdeckungen an Isolierkörpern elektrischer Geräte,
insbesondere Sicherungssockeln
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Willi Nerlich und Rolf Rauert, Regensburg,
sind als Erfinder genannt worden
anordnung ist nicht nur weitgehend oder ganz unsichtbar, sondern erfordert auch wenig Platz. Für die Durchführung der Verbindung ist nur ein einziger Bauteil notwendig. Auch ist die Befestigungsanordnung weitgehend unabhängig von Herstellungstoleranzen. Vor allem ist sie besonders zuverlässig. Die Verbindung ist derart fest, daß eine Lösung praktisch nur unter Zerstörung der Isolierteile möglich ist. Ferner besitzt die erfindungsgemäße Befestigungsanordnung den Vorteil, daß sie in der Fabrikation sehr einfach durchführbar ist, da nur wenige Arbeitsgänge für das Herstellen der Verbindung erforderlich sind.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es geben die
Fig. 1 und 2 das erste und die
Fig. 3 und 4 das zweite Ausführungsbeispiel wieder.
Die Zeichnung zeigt in allen Ausführungsbeispielen einen Sicherungssockel für den Einbau in Schalttafeln. Mit 1 ist der Isoliersockel bezeichnet, der nicht dargestellte Kontaktteile trägt. Seine Stirnseite ist durch eine ringförmige Isolierabdeckung 2 abgedeckt. Zur Befestigung der Isolierabdeckung 2 an dem Tsoliersockel 1 dient eine mehrfach gebogene Drahtfeder 3 bzw. 4, deren Enden mit Widerhaken 3', 4' versehen sind. Die Drahtfeder ist mit ihren Widerhaken in eine oder mehrere Taschen kraftschlüssig eingepreßt, die je von einem oder beiden Isolierteilen gebildet sind.
809 599/450

Claims (2)

Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2 ist die mehrfach gebogene Drahtfeder 3 U-förmig ausgebildet. Die Schenkel der Drahtfeder 3 sind mit Widerhaken 3' versehen. Zur Verbindung der Isolierabdeckung 2 mit dem Isolierkörper 1 legt sich die Drahtfeder 3 mit ihrem Mittelteil gegen einen Vorsprung 5 des Isolierkörpers 1. Dies ist in dem in der Fig. 1 dargestellten Schnitt A-B der Fig. 2 besonders ersichtlich. Die beiden Enden der Drahtfeder 3 greifen in je eine von den beiden Isolierkörpern gebildeten Taschen. Dabei verkrallen sich die Widerhaken 3' an dem Isolierkörper2. Es ist also der Isolierkörper 1, der den Vorsprung 5 besitzt, von den Widerhaken 3' unberührt. Die Herstellung der Verbindung der beiden Isolierteile erfolgt in der Weise, daß der Isoliersockel 1 in eine Vorrichtung eingesetzt wird, in der er sich mit dem Vorsprung 5, auf den die U-förmige Drahtfeder 3 aufgesetzt ist, gegen eine Anlage legt. Darauf wird die Isolierabdeckung 2 auf den Isolierkörper 1 aufgedrückt. Hierdurch preßt sich kraftschlüssig die Drahtfeder 3 mit ihren Widerhaken 3' in die Taschen 6 ein. Das Aufdrücken der Isolierabdeckung 2 erfordert verhältnismäßig wenig Kraft. Dagegen ist ein Abziehen der Isolierabdekkung 2 von dem Isolierkörper 1 infolge der Widerhaken 3' außerordentlich erschwert. Unter Umständen kann es zweckmäßig sein, daß die Isolierabdeckung 2 eine gewisse Federung gegenüber dem Isolierkörper 1 aufweist. Zu diesem Zweck wird der Mittelteil der U-förmigen Drahtfeder, wie die Fig. 1 zeigt, an ihrem Mittelteil in Richtung auf die Federenden durchgebogen. Wird der in den Fig. 1 und 2 dargestellte Sicherungssockel in ein Loch einer Schalttafel eingesteckt und durch Vorrichtungen gegen die Schalttafel gepreßt, so kann sich die Isolierabdekkung 2 so weit zurückdrücken, bis der Mittelteil der U-förmigen Drahtfeder 3 in gerader Form sich an den Vorsprung 5 anlegt. Durch das Zurückfedern ist ein guter Sitz der Isolierabdeckung 2 an der Vorderseite der Schalttafel gesichert. Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2 werden zur Befestigung der Isolierabdeckung 2 mehrere U-förmige Drahtfedern 3 verwendet. 35 40 Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 und 4 wird zur Verbindung der Isolierabdeckung 2 mit dem Isolierkörper 1 an Stelle mehrerer Drahtfedern eine einzige Drahtfeder 4 verwendet. Diese Drahtfeder 4 greift mit ihren Widerhaken 4' in Taschen 7 der Isolierabdeckung 2 ein und verkrallen sich dort. Der Mittelteil der Drahtfeder legt sich wechselseitig um mehrere Vorsprünge 8 des Isolierkörpers 1, der von den Widerhaken 4' unberührt ist. Das Zusammensetzen von Isolierabdeckung und Isolierkörper erfolgt in der gleichen Weise wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel. Die Verbindung der beiden Isolierteile kann auch in der Weise erfolgen, daß die Drahtfeder an ihrem einen Teil mit Widerhaken in eine Tasche des einen Isolierteils kraftschlüssig, mit ihrem anderen Teil in den anderen Isolierteil formschlüssig, und zwar schon bei der Herstellung des Isolierteils, eingepreßt ist. Pa tent λ ν s ρ κ r che:
1. Anordnung zum Befestigen von Isolierabdeckungen an Isolierkörpern elektrischer Geräte, insbesondere Sicherungssockeln, unter Verwendung einer mehrfach gebogenen Drahtfeder, dadurch gekennzeichnet, daß zur unlösbaren Befestigung die Enden der Drahtfeder (3. 4) Widerhaken (3', 4') bilden und mit diesen in Taschen (6, 7) eingepreßt sind, die je von einem oder beiden Isolierteilen (1, 2) gebildet sind, während der mittlere Teil der Drahtfeder (3, 4) hinter Vorsprüngen (5, 8) desjenigen Isolierteiles (1) liegt, der von den Widerhaken (3', 4') unberührt ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mehrfach gebogene Drahtfeder (3) eine U-Form hat, deren Mittelteil in Richtung auf die Federenden durchgebogen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 362 993, 499 063, 703 908;
schweizerische Patentschrift Nr. 121912.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 309 599/450 t.
DES45511A 1955-09-10 1955-09-10 Anordnung zum Befestigen von Isolierabdeckungen an Isolierkoerpern elektrischer Geraete, insbesondere Sicherungssockeln Pending DE1037548B (de)

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Cited By (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1775074B1 (de) * 1968-07-03 1971-05-13 Merten Geb Schraubenlose abdeckung fuer elektrische installationsgeraete mit einer abdeckplatte
DE102012106639B3 (de) * 2012-07-23 2013-09-05 Albrecht Jung Gmbh & Co. Kg Elektrische/elektronische Installationseinheit

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DE362993C (de) * 1922-11-03 Max Albitius Rahmenartig federnde Verbindung von Deckeln mit dem Sockel
CH121912A (de) * 1925-11-19 1927-11-16 Siemens Schuckertwerke Gmbh Deckel für Schalter in Wandgehäuse.
DE499063C (de) * 1927-07-23 1930-05-31 Siemens & Halske Akt Ges Schutzkappe fuer auf einem Sockel angeordnete Apparate
DE703908C (de) * 1939-07-02 1941-03-19 Aeg Kittlose Schutzringbefestigung an Sicherungselementen

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