DE104532C - - Google Patents
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- DE104532C DE104532C DENDAT104532D DE104532DA DE104532C DE 104532 C DE104532 C DE 104532C DE NDAT104532 D DENDAT104532 D DE NDAT104532D DE 104532D A DE104532D A DE 104532DA DE 104532 C DE104532 C DE 104532C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C13/00—Dental prostheses; Making same
- A61C13/08—Artificial teeth; Making same
- A61C13/081—Making teeth by casting or moulding
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
HERBERT ENOS DENNETT in BOSTON. Künstlicher Zahn.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. August 1897 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf künstliche Zähne und auf das Verfahren zur
Herstellung derselben, indem das Ziel der Erfindung darin besteht, Zähne zu erzeugen,
welche den menschlichen Zähnen derart ähnlich sind, dafs eine Unterscheidung zwischen
ihnen unmöglich ist.
In den beiliegenden Zeichnungen stellt Fig. 1 eine Vorderansicht eines künstlichen Zahnes dar,
welcher die Gestalt eines Vorderzahnes oder oberen Schneidezahnes besitzt.
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie x-x in Fig. i.
Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie y-y in Fig. 4.
Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie %-% in Fig. 1.
Fig. 5 ist ein Querschnitt eines Zahnes mit künstlicher Pulpa (Zahnmark, Zahnnerv) im
Inneren.
Fig. 6 ist ein senkrechter Schnitt eines Zahnes mit künstlicher Pulpa, die im Zahne durch
einen in kleinen Theilchen in der Mitte des Zahnes vertheilten Farbstoff gebildet ist.
Fig. 7 und 8 zeigen in senkrechtem Schnitt die Formen zur Herstellung eines Zahnes nach
der vorliegenden Erfindung.
Der Zahn kann nach einem der bekannten Verfahren erhalten werden, doch wird im
Folgenden beispielsweise eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Herstellung des Zahnes beschrieben.
Der vorzugsweise durchscheinende Körper des Zahnes wird aus Porcellan, Glas oder
einem anderen passenden Stoff gebildet und ist mit α bezeichnet. Dieser Körper ist mit
einer Emaille- (Schmelz-) schicht b bedeckt. Die erwähnten Theile sind weifs oder leicht
gefärbt und sind die gleichen wie die bis jetzt verwendeten.
Mit dem so gebildeten Zahn vereinige ich eine künstliche Pulpa oder einen sogenannten
Nerv c, welcher im Inneren des Zahnes, wie in Fig. 2 und 6 dargestellt, oder an der inneren
Fläche, wie in Fig. 5 gezeigt, angebracht sein kann. Die Pulpa kann von Porcellan, Glas
und dergl. sein und ist leicht mit einer Farbsubstanz gefärbt, so dafs sie schwach durch den
durchscheinenden Schmelz und den Körpertheil gesehen werden kann. Gewünschtenfalls
kann die künstliche Pulpa auch mit Goldstaub, Goldschnitzeln und dergl. gefärbt werden, je nach der gewünschten Art des
Aussehens.
Als ein anderes Verfahren, welches in Fig. 7 und 8 dargestellt ist, werden zwei Formkästen
d dl benutzt. Dieselben sind für einen einzigen Zahn bestimmt, können aber auch für
mehrere Zähne angeordnet werden. Stoff und Gestalt können beliebig sein.
In den Formkasten d wird zuerst eine Schicht Emaille noch in bildsamem Zustande
gebracht und hierauf ein kleiner Theil eines bildsamen Stoffes zur Bildung des Körpers
gelegt, so dafs nicht die ganze Höhlung der Form ausgefüllt ist.
In die Höhlung des anderen Kastens d1
wird eine dünne Schicht bildsamer Schmelzmasse gebracht und die Höhlung mit dem bildsamen Stoff für den Körper gefüllt, indem
man so viel einbringt, dafs auch die in dem Kasten d gelassene Höhlung ausgefüllt werden
kann.
Hierauf wird mit einem Werkzeug eine Auszackung in der in dem Kasten d, welcher den
Vordertheil des Zahnes bilden soll, befindlichen bildsamen Masse von der für den Arzt erwünschten
Gestalt geformt und in eine kleine Masse bildsamen gefärbten Porcellans, Glases oder anderen Stoffes gelegt.
Hierauf werden die beiden Formkasten zusammengeprefst und eine kurze Zeit erhitzt,
bis die Masse genügend hart geworden ist, um entfernt zu werden. Der Zahn kann geputzt
und gebrannt oder in einem passenden Ofen gebacken und schliefslich geglättet werden.
Die Stifte werden in der gewöhnlichen Weise eingefügt.
Das bildsame Porcellan oder dergl., welches den Körpertheil des Zahnes und die Pulpa
bilden soll, kann in die Kästen in verschiedener Weise eingeführt werden, um verschiedene
Zähne zu erzeugen, wie beispielsweise einen in Fig. 5 dargestellten. Hier ist die Neigung des
Fabrikanten oder des Arztes mafsgebend. In Fig. 6 ist ein Zahn dargestellt, indem die Pulpa
nicht aus einem festen Kern wie in Fig. 2 und 5 gebildet wird, sondern dadurch erhalten
wird, dafs man Goldstaub in der Mitte der bildsamen Masse in dem Kasten d vertheilt,
bevor der Zahn endgültig geformt ist. Auch in dieser Weise wird die Pulpa durchscheinen,
obgleich sie nicht aus einer festen Masse gebildet ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Künstlicher Zahn, bestehend aus einem durchscheinenden Körper aus Glas oder Porcellan, eventuell mit Emaille überzogen, und einem inneren gefärbten Theil, welcher die Pulpa darstellt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE104532C true DE104532C (de) |
Family
ID=374902
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT104532D Active DE104532C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE104532C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE764447C (de) * | 1939-05-18 | 1953-04-16 | Hutschenreuther | Kuenstlicher Zahn |
| US2792003A (en) * | 1955-12-27 | 1957-05-14 | Edward B Cantor | Vaginal medicament applicators |
-
0
- DE DENDAT104532D patent/DE104532C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE764447C (de) * | 1939-05-18 | 1953-04-16 | Hutschenreuther | Kuenstlicher Zahn |
| US2792003A (en) * | 1955-12-27 | 1957-05-14 | Edward B Cantor | Vaginal medicament applicators |
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