DE104687C - - Google Patents

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DE104687C
DE104687C DENDAT104687D DE104687DA DE104687C DE 104687 C DE104687 C DE 104687C DE NDAT104687 D DENDAT104687 D DE NDAT104687D DE 104687D A DE104687D A DE 104687DA DE 104687 C DE104687 C DE 104687C
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Germany
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excavator
suction
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suction pipe
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DENDAT104687D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/88Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with arrangements acting by a sucking or forcing effect, e.g. suction dredgers
    • E02F3/90Component parts, e.g. arrangement or adaptation of pumps
    • E02F3/92Digging elements, e.g. suction heads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 84: Wasserbau.
in SAN FRANCISCO.
Saugbagger mit seitlich ausschwingbarem Baggerkopf.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. März 1898 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Saugbagger und betrifft die Ausbildung des Baggerkopfes in der Art, dafs das abgegrabene Material in den Bereich der Mündung des Saugrohres gebracht wird, um unverzüglich und vollständig durch das Saugrohr hindurch von der Baggerstelle entfernt zu werden. Der Baggerkopf ist speciell für solche Saugbagger bestimmt, bei welchen der Baggerprocefs in ßogenschnitten fortschreitet, wobei also das den Baggerkopf tragende Saugrohr um ein passendes Gelenk abwechselnd in der einen und in der anderen Richtung nach der Seite umgeschwungen wird.
Um bei den seitlichen Ausschwingungen das Erdreich durch die Schneideflächen unter möglichst geringem Kraftaufwand abzutragen, wird der Baggerprocefs durch ein nach Art einer Pflugschar gekrümmtes Messer bewirkt, welches auf beiden Seiten mit Schneidekanten versehen ist, und welches die nach unten gerichtete Oeffnung des Saugbaggers im Bogen umschliefst. Das von den Schneideflächen abgegrabene Erdreich fällt auf eine der Pflugschar gegenüberliegende Platte, von welcher es in die Mündung des Saugrohres hineingezogen wird.
Die Einrichtung ist in den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι den Baggerkopf in seiner Anordnung an der Mündung eines Rohrstückes, während Fig. 2 und 3 veranschaulichen, in welcher Weise der Baggerkopf bei Saugbaggern von im wesentlichen bekannter Art arbeitet.
In Fig. ι ist die auf beiden Seiten mit Schneidekanten versehene Pflugschar des Baggerkopfes mit E bezeichnet, während die Platte, auf welche das abgetragene Erdreich fällt, bevor es in die Mündung des Saugrohres hineingezogen wird, die Bezeichnung E1 trägt; das Saugrohr selbst ist mit D1 bezeichnet, dasselbe ist, wie Fig. 2 und 3 zeigen, um ein Gelenk d drehbar. Um nun die Schneidekante der Pflugschar E in Wirksamkeit zu setzen, wird das den Baggerkopf tragende Saugrohr D1 um das Gelenk d nach der einen oder nach der anderen Seite gedreht, so dafs der Baggerkopf einen Kreisbogen beschreibt. Diese Drehung erfolgt bei dem in der Zeichnung angedeuteten Ausführungsbeispiel dadurch, dafs Taue oder Ketten <i2, welche über Rollen d3 an dem vorderen Ende des Saugrohres geführt sind, durch Windevorrichtungen c, welche relativ fest zu dem beweglichen Theil der Rohrleitung angeordnet sind , angezogen werden. Die Taue d'2 sind an eine Haltevorrichtung e in beträchtlichem Abstande von der Baggervorrichtung befestigt, so dafs durch das Anziehen derselben eine Annäherung an die betreffende Haltevorrichtung e herbeigeführt wird. Die Taue d2, die . Winden c und die Pfähle e sind doppelt vorhanden, so dafs nach Belieben eine Seitenschwingung in der einen oder in der anderen Richtung erfolgen kann. Um den
Baggerkopf in einer bestimmten Höhe zu erhalten , oder nach Belieben zu heben oder zu senken, sind Haltetaue rf1 vorgesehen, welche einerseits an dem vorderen Ende des Saugrohres befestigt sind, andererseits über eine passend angeordnete Windevorrichtung laufen. Im Hinblick auf Fig. ι der Zeichnung ist die Wirkungsweise. des den Gegenstand der Erfindung bildenden Baggerkopfes leicht verständlich. Bei den Seitenschwingungen des Saugrohres D1, an dessen Mündung der Baggerkopf sitzt, gräbt die eine oder die andere der beiden Schneidekanten der Pflugschar E das sich ihr entgegenstellende Erdreich ab und läfst dasselbe auf die Platte E1 fallen. Da das Saugrohr D1 nach dieser Platte hin mündet, gerathen die auf der Platte E1 liegenden schlammigen Erdmassen sofort unter den Einflufs der Saugewirkung und werden in das Saugrohr D1 hineingezogen und von hier durch Vermittelung der Rohrleitungen B und A auf das feste Land oder nach einer anderen Stelle hingeschafft, wo sie dem Baggerprocefs nicht mehr hinderlich sind.
Die Rohrleitungen B und A werden, so weit sie sich über dem Wasser befinden, durch Flöfse oder dergl. getragen und gegen Verrückung durch die die Flöfse durchsetzenden Pfähle oder dergl. gesichert.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Saugbagger mit seitlich ausschwingbarem Baggerkopf, dadurch gekennzeichnet, dafs die Baggervorrichtung von einer die nach unten gerichtete Mündung des Saugrohres umfassenden gebogenen, auf beiden Seiten mit Schneidekanten versehenen Pflugschar (E) gebildet wird, welches das von ihr abgegrabene Material auf eine ihr gegenüberstehende Platte (E1) fallen läfst, von der es in die Mündung des Saugrohres hineingezogen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5791840A (en) * 1993-04-08 1998-08-11 Crown Gear B.V. Method of producing a crown wheel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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