DE104764C - - Google Patents
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- DE104764C DE104764C DENDAT104764D DE104764DA DE104764C DE 104764 C DE104764 C DE 104764C DE NDAT104764 D DENDAT104764 D DE NDAT104764D DE 104764D A DE104764D A DE 104764DA DE 104764 C DE104764 C DE 104764C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F11/00—Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
- E04F11/02—Stairways; Layouts thereof
- E04F11/022—Stairways; Layouts thereof characterised by the supporting structure
- E04F11/025—Stairways having stringers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B23/00—Arrangements specially adapted for the production of shaped articles with elements wholly or partly embedded in the moulding material; Production of reinforced objects
- B28B23/02—Arrangements specially adapted for the production of shaped articles with elements wholly or partly embedded in the moulding material; Production of reinforced objects wherein the elements are reinforcing members
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F11/00—Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
- E04F11/02—Stairways; Layouts thereof
- E04F11/104—Treads
- E04F11/116—Treads of stone, concrete or like material or with an upper layer of stone or stone like material, e.g. ceramics, concrete; of glass or with an upper layer of glass
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 37: Hochbauwesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. April 1898 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine .Neuerung
an massiven Treppen, deren Stufen aus erhärtender durch Eiseneinlage versteifter Masse
bestehen.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 und 2 ein Stück einer solchen Treppe in
Seitenansicht bezw. Querschnitt durch die Stufen und in Vorderansicht bezw. Längsschnitt
durch eine Stufe dargestellt, während Fig. 3 eine Stufe in der Ansicht von oben und Fig. 4
in etwas gröfserem Mafsstabe die Verbindung der drei benachbarten Stufen hinter einander
in perspectivischer Ansicht und theilweisem Schnitt zeigt.
Die Erfindung besteht darin, dafs die aus Cementgufs und dergl. mit Eiseneinlage in der
eigentlichen Trittstufe hergestellte Stufe einen Hohl- oder Gefäfskörper bildet, indem Trittstufe
, Setzstufe und die beiden dreieckigen Kopf- oder Füllstücke zwischen beiden zu einem Ganzen mit möglichst dünnen Wänden
vereinigt sind, und dafs ferner an diesen Stufen die Einrichtung getroffen ist, dafs die
einzelnen Stufen einfach auf die eisernen Wangengurtungen bezw. auf einander gelegt
und unter einander durch Hängevorrichtungen verbunden werden.
Jede Stufe B ruht mit ihren Seiten- oder Kopfstücken c auf den aus I- oder L-Eisen
gebildeten Gurtungen oder Treppenträgern A, während zugleich die Setzstufe b jedesmal auf
dem hinteren Ende der nächst unteren Trittstufe α steht und an dieser durch einen Keil
befestigt ist.
Jede Trittstufe α ist in bekannter Weise durch eine Eiseneinlage, sei es ein Drahtnetz,
seien es gekreuzte Eisenstäbe oder, wie ζ. Β in Fig. 3 und 4 gezeichnet, ein gelochtes
Blech d, versteift. Nach dem vorderen, wulstartig vortretenden Stufenrande e hin ist die
Eiseneinlage der Trittstufe α zweckmäfsig etwas verstärkt, z. B., wie in Fig. 1 und 4 gezeichnet,
durch wulstartige Umbiegung f am vorderen Rande. Hierdurch in Verbindung mit dem
massiven Randwulst e bildet der Vorderrand der Stufe ein kräftiges, gegen Druck ziemlich
widerstandsfähiges Constructionsglied, wogegen der Hinterrand jeder einzelnen Trittstufe, namentlich
in seiner Mitte, da er frei liegt, zwischen den beiden Trägern A und das ganze
Gewicht der die Treppe begehenden Personen und ihrer Lasten zu tragen hat, die schwächste
Stelle der Construction bildet, da sie nicht wie der Vorderrand nach unten hin eine angegossene
Versteifung aufweist.
Deshalb ist bei der vorliegenden Einrichtung die Anordnung so getroffen, dafs der in der
Mitte des Hinterrandes jeder Trittstufe wirkende Druck durch Zugglieder aufgenommen und
oben nach den äufseren Enden der nächstoberen Stufe hin übertragen wird, wo er sich
zum Theil als senkrechter Druck auf die Balken oder Träger A, zum Theil als waagrechter
Druck in dem Wulst e äufsert, welch letzterer aber denselben, wie gesagt, gut aufnehmen
kann.
Diese Uebertragung der auf den Hinterrand der Trittstufen wirkenden Last erfolgt durch
die Zugeisen g g, weiche jedesmal in die Setzstufe b eingelegt sind und zugleich zur
Herstellung der Verbindung zwischen letzterer und der nächst unteren Trittstufe mit benutzt
werden. Für die Eisen gg wird zweckmä'fsig
hochkant gestelltes Flacheisen genommen, dessen Enden g^ verdreht und in den
Wulst f der Eiseneinlage der Trittstufe eingelegt sind.
An der tiefsten Stelle, also im Knick der Eisen gg, ist ein kettengliedartiger Zugring h
angebracht, dessen unteres Ende frei aus der Setzstufe b hervorsieht und die entsprechende
Länge hat, um beim Einlegen in den entsprechenden Ausschnitt der nächst unteren Trittstufe noch unter dieser hervorzukommen
und noch eine Oese zum Einschieben des Keiles / zu bilden.
Durch Antreiben des letzteren wird also das hintere Ende der Trittstufe fest gegen den
Unterrand der nächst oberen Setzstufe angeprefst.
Das vorstehende Ende des Ringes h und der Keil i können dann nachträglich mit
Cement, Gips oder dergl. überkleidet und diese Bekleidung kann dann noch etwa als
Ornament ausgebildet werden, namentlich bei denjenigen Treppen, bei denen auch die Unterseite
zu sehen ist.
Selbstredend können die so hergestellten Treppen sowohl, wie in Fig. 2 gezeichnet, nur
nach einer Seite frei, nach der anderen dagegen an der Wand liegend, als auch beiderseitig
zwischen Wänden liegend, als auch ganz frei liegend ausgeführt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Massive Treppe mit aus erhärtender, durch Eiseneinlagen versteifter Masse bestehende Stufen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Stufen als gefäfsartige, mit der offenen Seite nach unten und hinten gekehrte und auf die Träger oder Wangen (A) zu legende Hohlkörper gestaltet sind, und dafs jede Trittstufe (α) mittelst in die von ihr unterstützte Setzstufe (e) eingebetteter Hängeeisen (g g) an der nächst oberen Trittstufe bezw. an der sie versteifenden Eiseneinlage aufgehängt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE104764C true DE104764C (de) |
Family
ID=375105
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT104764D Active DE104764C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE104764C (de) |
-
0
- DE DENDAT104764D patent/DE104764C/de active Active
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