DE104847C - - Google Patents
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- DE104847C DE104847C DENDAT104847D DE104847DA DE104847C DE 104847 C DE104847 C DE 104847C DE NDAT104847 D DENDAT104847 D DE NDAT104847D DE 104847D A DE104847D A DE 104847DA DE 104847 C DE104847 C DE 104847C
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- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F5/00—Coin-actuated mechanisms; Interlocks
- G07F5/10—Coin-actuated mechanisms; Interlocks actuated electrically by the coin, e.g. by a single coin
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Description
urj
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Mai 1898 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft einen elektrischen Münzeinwurf mit elektromagnetischer
Auslösung, welcher den Vortheil besitzt, dais er nicht nur allein billig hergestellt werden
kann, sondern auch sicher arbeitet.
Dieser Einwurf bezweckt nicht nur allein, die vorhandene elektrische Strommenge möglichst
ganz auszunutzen, sondern er soll auch zugleich einen selbstthä'tig und sicher arbeitenden,
veihältnifsmäfsig niederen und wenig Raum einnehmenden, vor Mifsbrauch des Publikums
geschützten Münzeinwurf darbieten, der für alle Arten von Selbstkassirern durch seine
eigenartige Bauart leicht Verwendung finden kann. Der Einwurf hat ferner auch die
Eigenthümlichkeit, dafs er die zum Betriebe erforderliche elektrische Batterie infolge der
kurzen Arbeitsdauer, sowie des geringen, hier nothwendigen Kraftaufwandes nur wenig abnutzt
und somit eine bedeutende Ausnutzung derselben ermöglicht.
In den Figuren der beiliegenden Zeichnungen ist ein solcher Einwurf beispielsweise
für einen flachen, transportablen Elektrisirautomat veranschaulicht, welcher einen beliebig
regulirbaren elektrischen Strom abgiebt. Hier ist der elektrische Strom schon vorhanden, da
die in den Apparat eingesetzten Elemente zum Elektrisiren benöthigt werden, während im anderen
Falle, wo der Einwurf für einen anderen Automat verwendet werden sollte, erst eine
Stromquelle geschaffen werden müfste.
Die Elemente, als auch die zum Elektrisiren nothwendigen Einrichtungen sind in den Zeichnungen
der Einfachheit wegen fortgelassen und nur das Uhrwerk mit veranschaulicht, welches
dazu dient, die Zeitbestimmung der Stromabgabe zu bewerkstelligen.
Fig. ι veranschaulicht den Münzeinwurf in Verbindung mit dem Uhrwerk A, bei welch
letzterem die dort angedeuteten Stromläufe in einer elektrischen Batterie endigen.
Die Fig. 2 bis 6 veranschaulichen nach Schnittlinie x-x der Fig. 1 den Münzeinwurf
und den Weg, welchen das eingeworfene Geldstück zurücklegt, gleichzeitig mit den verschiedenen
Stellungen derjenigen Mechanismen, die durch das Geldstück in Thätigkeit gesetzt
werden.
Der mit α bezeichnete, aus Hartgummi oder ähnlichem Material bestehende Münzeinwurf
ist zwischen zwei Holzbacken bb1 angebracht,
in welchem sich die für das Geldstück angeordnete Laufrinne, sowie die durch dasselbe
in Thätigkeit gesetzten Hebel zur Inbetriebsetzung des betreffenden Automaten befinden.
c ist der mit einer Nase c" versehene Sperr-· hebel, welcher um c' schwingt und mit dem
Hebel d durch eine regulirbare Schraube dl
verbunden .. ist. Eine Feder d'1 hat stets das Bestreben, den letztgenannten Hebel in seine
Anfangsstellung zurückzuführen. Mit e ist der eigenartig geformte Contacthebel bezeichnet,
welcher seinen Drehpunkt bei e' hat. Der eine Schenkel i dieses Hebels stellt den Stromschlufs
mit dem zweiarmigen und drehbar gelagerten Hebel f her, während der andere
Schenkel V unter den Ankerhebel k, welcher hier beispielsweise bis nach dem Uhrwerk A
verlängert ist, reicht, k' ist ein an i' gelagertes Isolirungsplättchen. An dem Ausgange
der Laufrinne g befindet sich ein Unterbrecher-
hebel h, der beim Passiren des Geldstückes bei Seite geschoben wird und dadurch den
Strom unterbricht. Leitung ι verbindet Hebeiy
mit den in seiner Ruhelage an Schraube 2 liegenden Unterbrecherhebel /?. Leitung 3, von 4
ausgehend, und Leitung 5 von dem Drehpunkt e' des Hebels e ausgehend, sind mit einer elektrischen
Batterie verbunden.
Durch das Uhrwerk A, welches, wie bereits oben angedeutet, dazu dient, die Zeitbestimmung
der Stromabgabe zu bewerkstelligen, wird der angebrachte Federcontact am Ankerhebel k in
den Stromkreisschlufs des Inductionsapparates (in der Zeichnung nicht dargestellt) gebracht,
und zwar so lange, bis der Ankerhebel durch eine Spiralfeder angezogen wird und in einer
Versenkung der an dem Uhrwerk A und in der Zeichnung nicht zur Darstellung gebrachten
Scheibe einfällt.
Der Hebel k hat einen verstellbaren Anker, der der geringsten Stromstärke, entsprechend
der Anziehung des Elektromagneten, angepafst werden kann.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Nachdem das Geldstück den Schlitz bei der Holzplatte b verlassen hat, bewegt es sich in
der Pfeilrichtung nach Fig. 2 und gelangt zuerst auf die untere Kante g' der Laufrinne g und
fällt dann auf Hebel d (Fig. 3). Dadurch bewegt sich der mit letztgenanntem Hebel durch d'
verbundene Sperrhebel c, welcher von dem Ankerhebel k festgehalten wurde, nach seitwärts.
Das Geldstück hat aber während der Bewegung dieser Hebel den Contacthebel e
nach aufwärts bewegt und zwar so. lange, bis der Ankerhebel k gehoben ist, der im nächsten
Augenblicke den Contacthebel wieder niederdrückt und dadurch das Geldstück frei passiren
läfst (Fig. 4 und 5). Letzteres streift nun den an dem Ausgange der Laufrinne befindlichen
Unterbrecherhebel h, woraufhin der Strom nunmehr unterbrochen wird; der Elektromagnet
giebt den Anker k frei und die Hebel kehren in ihre Anfangsstellung zurück.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbsttätiger elektrischer Münzeinwurf mit elektromagnetischer Auslösung, dadurch gekennzeichnet , dafs ein Arretirungshebel (d), welcher beim Passiren des hineinfallenden Geldstückes den Ankerhebel (k) freistellt, durch weiteres Fallen des Geldstückes den Contacthebel hebt, dadurch mit Hebel f Stromschlufs herstellt und beim Durchfallen des Geldstückes aus dem Einwurf den Unterbrecherhebel (h) streift, worauf der Stromschlufs sich selbst unterbricht und damit das ganze Werk ausschaltet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE104847C true DE104847C (de) |
Family
ID=375178
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT104847D Active DE104847C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE104847C (de) |
-
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