DE104938C - - Google Patents

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DE104938C
DE104938C DENDAT104938D DE104938DA DE104938C DE 104938 C DE104938 C DE 104938C DE NDAT104938 D DENDAT104938 D DE NDAT104938D DE 104938D A DE104938D A DE 104938DA DE 104938 C DE104938 C DE 104938C
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roller
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/02Carding machines
    • D01G15/12Details
    • D01G15/14Constructional features of carding elements, e.g. for facilitating attachment of card clothing
    • D01G15/20Feed rollers; Takers-in

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT Tt'.
KLASSE 76: Spinnerei.
CE. SCHWALBE in WERDAU i. S.
Krempel.
Zusatz zum Patente J\li 96447 vom 5. März 1897.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Januar 1899 ab. Längste Dauer: 4. März 1912.
Bei Bearbeitung melirter Fasern auf einer Krempel nach Patent Nr. 96447 macht sich der Uebelstand bemerkbar, dafs ein Theil der dem Haupttambour zur Verarbeitung bleibenden unteren Faserschicht durch die grofse Geschwindigkeit des Tambours nur die Anstreichflächen der Arbeitswalzen passirt und von den Abnehmern schon entfernt wird, bevor noch der .auf der Vorkrempel durchgearbeitete Theil der Fasern eine innige Verbindung mit diesen anderen Fasern eingehen konnte. Hierdurch entsteht bei mehrfarbigen Mischungen keine reine Melange. Diesem Uebelstand abzuhelfen, strebt die vorliegende Erfindung an. Die Theilung der gesammten zugeführten Fasermenge soll nicht erst auf dem Haupttambour, sondern schon vor demselben stattfinden. Zu diesem Zweck ist an der Krempel nach Patent Nr. 96447 noch eine besondere Vorwalze (Vortambour) eingeschaltet, welche das gesammte durch die Speisecylinder zugeführte Fasergut aufnimmt, und von welcher die obere Faserschicht dem Vortambour B (Fig. ι und 2), die untere dem Haupttambour A zugeführt wird, um dann im Sinne der Arbeitsweise des Patentes Nr. 96447 verarbeitet zu werden.
Der Arbeitsvorgang ist folgender:
Das durch den Zuführtisch Z (Fig. 1) mittelst der Speisecylinder E1 E2 Es eingeführte Fasergut wird durch die Walze G abgenommen, durch die Streckwalzen z1 und i'2
und von der Vorwalze H aufgenommen.
An
der Vorwalze liegt die Arbeitswalze W\ diese erfafst die obere Schicht der an H haftenden Fasern und übergiebt dieselben mittelst der Wendewalze JV1 dem Tambour der Vorkrempel B zur weiteren Verarbeitung. Die an H noch haftende untere Faserschicht wird durch die Walze F abgenommen und dem Haupttambour A zur Verarbeitung übergeben, und zwar folgt zunächst die Arbeitswalze T*1; diese nimmt Fasern von A auf, welche von Walze F abgenommen und in Verbindung mit den durch F von H mitgenommenen Fasern wiederum dem Tambour A übergeben werden. Die nächste Arbeitswalze T'2 liefert dann die aufgenommenen Fasern durch Wender N'2 an den Tambour B. Hier verbinden sich diese vom Haupttambour entnommenen Fasern mit der von der Vorwalze H durch W und N1 abgenommenen Faserschicht. Die Walzen N1 und iV2 sind mithin die Speisewalzen für den Vortambour B. Der weitere Arbeitsgang geschieht in bekannter Weise durch Arbeiterund Wenderpaare T3N3, Γ4 2V4, T5N5, Volant V und Abnehmer Te. Dieser Abnehmer T& ist zugleich Arbeitswalze der Hauptkrempel A und vermengt nun mit Hülfe der Wenderwalze N7 die von der Vorkrempel B erhaltenen Fasern mit denen am Haupttambour A haftenden. Die weiteren Arbeiter- und Wender-
paare ΤΊ N\ Γ8 Ns, Γ9 2V° nehmen jetzt das gesammte Fasergut auf und verarbeiten dasselbe in bekannter Art. Die Entleerung des Tambours A kann dann durch einen, zwei oder mehr Abnehmer erfolgen.
In Fig. 2 ist die Vorwalze H von gröfserem Durchmesser vorgesehen, um als Vortambour zur besseren Vorarbeitung der Fasermasse dienen zu können. Es sind deshalb noch die Arbeiter- und Wenderpaare w1 nl , w1 n2 angeordnet:, welche die Masse in bekannter Weise bearbeiten. Ferner könnte dieser Vortambour durch Anordnung eines Volants auch krempelartig ausgebildet werden.

Claims (1)

  1. Patent-A NSPRuch:
    Eine Krempel der durch Patent Nr. 96447 geschützten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs behufs innigeren Ineinanderarbeitens der Fasern ein Theil des zugeführten Arbeitsgutes von einer vor dem Haupttambour angeordneten, das gesammte Gut aufnehmenden Walze (H) unmittelbar auf den Vortambour (B) übertragen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1179837B (de) * 1957-08-22 1964-10-15 Kan Ichi Kawashima Verfahren und Vorrichtung zum Ausrichten der auf dem Abnehmer einer Krempel befindlichen Fasern
US3374506A (en) * 1966-09-02 1968-03-26 Baxter Woolen Co Inc Splash yarn
EP0188177A1 (de) * 1984-12-07 1986-07-23 FONDERIE OFFICINE RIUNITE F.O.R. ING. GRAZIANO DI L. GRAZIANO & C. S.a.s. Walzenkarde, insbesondere zur Vorbereitung von nichtgewebten textilen Vliesen und Lunten für Halbkammgarne

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1179837B (de) * 1957-08-22 1964-10-15 Kan Ichi Kawashima Verfahren und Vorrichtung zum Ausrichten der auf dem Abnehmer einer Krempel befindlichen Fasern
US3374506A (en) * 1966-09-02 1968-03-26 Baxter Woolen Co Inc Splash yarn
EP0188177A1 (de) * 1984-12-07 1986-07-23 FONDERIE OFFICINE RIUNITE F.O.R. ING. GRAZIANO DI L. GRAZIANO & C. S.a.s. Walzenkarde, insbesondere zur Vorbereitung von nichtgewebten textilen Vliesen und Lunten für Halbkammgarne

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