DE1052262B - Schleifwerkzeug zum Ausschleifen von Ventilsitzen - Google Patents

Schleifwerkzeug zum Ausschleifen von Ventilsitzen

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DE1052262B
DE1052262B DES33093A DES0033093A DE1052262B DE 1052262 B DE1052262 B DE 1052262B DE S33093 A DES33093 A DE S33093A DE S0033093 A DES0033093 A DE S0033093A DE 1052262 B DE1052262 B DE 1052262B
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DE
Germany
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grinding
sleeve
grinding wheel
rod
valve seats
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Pending
Application number
DES33093A
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English (en)
Inventor
Armand Soulet
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B15/00Machines or devices designed for grinding seat surfaces; Accessories therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

  • Schleifwerkzeug zum Ausschleifen von Ventilsitzen Die Erfindung betrifft ein Schleifwerkzeug zum Ausschleifen von Ventilsitzen, bestehend aus einer in die Ventilstangenbohrung einsetzbaren Zentrierstange und einem auf der Zentrierstange dreh- und entgegen der Wirkung einer Feder längs verschiebbaren Schleifscheibenträger.
  • Anordnungen dieser Art sind in verschiedenen Ausführungen bekannt, besitzen aber in ihrer baulichen Anordnung Nachteile, die insbesondere in den Führungsverhältnissen zu suchen sind. Ein Hauptnachteil ist der, daß die drei wesentlichen Funktionen, nämlich Höheneinstellung :des Apparates durch die als Auflage dienende Zentriervorrichtung, Drehung und Gleitbewegung in der Achsenrichtung, nicht von einander getrennten Elementen zugewiesen sind. Dadurch wird die Gefahr des Festfressens hervorgerufen. Weiter sind die zum Abheben der Schleifscheibe vom Sitz bestimmten Rückholfedern nachteilig, da sie ihren Zweck nicht erfüllen. können. Entweder sind sie infolge der schlechten Führungsverhältnisse der Teile zueinander Drehungen unterworfen und brechen, da ihre Abmessungen nur klein sein können, oder das Brechen wird durch Anordnung besonderer Mittel verhindert, aber dann ist die Funktion als Rückholfeder in Frage gestellt.
  • Diese ganz erheblichen Nachteile der bekannten Anordnungen werden erfindungsgemäß auf eine einfache und sichere Weise beseitigt, indem der Schleifscheibenträger auf einer Büchse längs verschiebbar gelagert ist, die kugelgelagert auf einer weiteren, auf der Zentrierstange fest angeordneten Büchse drehbar ist, wobei zwischen dem Deckel des Schleifscheibenträgers und der oberen Stirnfläche der äußeren Büchse eine Druckfeder vorgesehen ist.
  • Durch diese Anordnung sind nicht nur die drei Funktionen, nämlich Höheneinstellung des Apparates durch die als Auflage dienende Zentriervorrichtung, Drehung und Gleitbewegung in der Achsenrichtung, voneinander getrennt und damit jedes Festfressen unmöglich gemacht, sondern es ist auch die Anordnung einer starken Feder ermöglicht, die nicht der Gefahr des Brechens ausgesetzt ist und die Funktion der Rückholfeder einwandfrei und sicher erfüllen kann. Diese Vorteile werden aber nicht mit einer komplizierten, störanfälligen Anordnung erkauft, sondern im Gegenteil mit einer einfachen, infolge der Möglichkeit des verhältnismäßig robusten Aufbaues aber überhaupt nicht störanfälligen Bauart erreicht.
  • Besonders vorteilhaft ist es, die innere Büchse am oberen Ende mit einem Konus zu versehen, der sich auf das obere, ebenfalls konische Ende der Führungsstange aufsetzt und die feste Verbindung zwischen Büchse und Führungsstange herstellt. Durch diese feste Verbindung zwischen innerer Büchse und Führungsstange werden die Führungsverhältnisse noch weiter verbessert.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung im axialen Längsschnitt dargestellt, und zwar in Arbeitsstellung über dem auszuschleifenden. Ventilsitz 1. Eine zylindrische Führungsstange 2 bekannter Art ist in. die Führungsbohrung 3 für die Ventilstange eingeschoben. Auf der Führungsstange 2 ist mit Hilfe geringer Reibung eine Büchse 4 befestigt, wobei der obere Endteil 5 der Büchse 4 konisch ausgebildet und zur Herstellung der Verbindung mit der Stange 2 über deren entsprechend ausgebildeten oberen Teil geschoben ist. Eine zweite Zylinderbüchse 6 ist mit Hilfe zweier Kugellager 7 und 8 drehbar koaxial auf der Büchse 4 angeordnet und besitzt an einer Seite eine Nut 9.
  • Um diese Büchse 6 ist verschiebbar ein zylindrischer Körper 10 vorgesehen, an dessen einem Ende die Schleifscheibe 11 befestigt ist. Der Körper 10 besitzt an seiner Innenwand einen Zapfen 12, der sich in der Nut 9 bewegen kann. Dadurch ist einmal die Drehung des Körpers 10 gegenüber der Büchse 6 verhindert, zum anderen aber die Längsve.rschiebba.rkeit des Körpers 10 im Verhältnis zu der Büchse 6 im Längenausmaß der Nut 9 gewährleistet. Der zylindrische Körper 10 ist an seinem oberen Ende durch einen eingeschraubten Deckel 13 verschlossen, der an seiner Außenseite eine Sechskantöffnung zum Einsetzen des Antriebsgliedes besitzt. Zwischzn dem Deckel 13 und der oberen Stirnfläche der Büchse 6 ist eine Druckfeder 14 vorgesehen.
  • Wie ersichtlich ist, werden, sobald man den zylindrischen Körper mit einer Antriebsvorrichtung verbindet, der Körper, die Schleifscheibe und gleichzeitig die Büchse 6 in Drehung versetzt. Übt man mit der Antriebsvorrichtung einen Druck aus, wird die Feder 14 zusammengedrückt, und der zylindrische Körper 10 gleitet auf der Büchse 6 entlang nach unten, bis sich die Schleifscheibe 11 auf den Ventilsitz 1 auflegt. Hört der Druck auf, hebt sich die Schleifscheibe 11 infolge der Entspannung der Feder 14 vom Ventilsitz 1 ab, worauf der Antrieb abgeschaltet werden kann, ohne daß die Schleifscheibe 11 mit dem Ventilsitz 1 in Berührung ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schleifwerkzeug zum Ausschleifen von Ventilsitzen, bestehend aus einer in die Ventilstangenbohrung einsetzbaren Zentrierstange und einem auf der Zentrierstange dreh- und entgegen der Wirkung einer Feder längs verschiebbaren Schleifscheibenträger, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifscheibenträger (10) auf einer Büchse (6) längs verschiebbar gelagert ist, die kugelgelagert auf einer weiteren, auf der Zentrierstange (2) fest angeordneten Büchse (4) drehbar ist, wobei zwischen dem Deckel (13) des Schleifscheibenträgers (10) und der oberen Stirnfläche der äußeren Büchse (6) eine Druckfeder (14) vorgesehen ist.
  2. 2. Schleifwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Büchse (4) am oberen Ende einen Konus (5) besitzt, der sich auf das obere, ebenfalls konische Ende der Führungsstange (2) aufsetzt und die feste Verbindung zwischen Büchse (4) und Führungsstange (2) herstellt. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 394 882, 2 525119.
DES33093A 1952-05-14 1953-04-18 Schleifwerkzeug zum Ausschleifen von Ventilsitzen Pending DE1052262B (de)

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FR1052262X 1952-05-14

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4441623A1 (de) * 1993-12-15 1995-06-22 Kopp Kadia Maschinenbau Verfahren zum Feinschleifen einer Fase am Anfang einer Bohrung

Citations (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2394882A (en) * 1943-09-15 1946-02-12 Weynand Paul Valve seat grinding tool
US2525119A (en) * 1947-04-09 1950-10-10 S & D Engineering Company Valve-seat grinding means

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US5601476A (en) * 1993-12-15 1997-02-11 Kadia-Maschinenbau Kopp Gmbh & Co. Method for precision-grinding a bezel at the inlet bore a workpiece

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