DE105363C - - Google Patents

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DE105363C
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carbide
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water droplets
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H1/00Acetylene gas generators with dropwise, gravity, non-automatic water feed

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Acetylentischlampe nach dem Tropfsystem, bei welcher durch eine eigenartige Anordnung der Carbid- und Wasserzuführung jede Ueberhitzung und Nachentwickelung vermieden und eine bisher noch nicht erreichte, gleichmäfsige Abführung der Rückstände bewirkt ist. Die Lampe besteht in ihrem Haupttheil aus einem z. B. cylindrisch geformten Lampenkörper, welcher an seinem oberen Ende den Wasserbehälter mit der Wasserzuführung, an seinem unteren Theile das Aufnahmegefäfs K für die Rückstände enthält. Das Carbid wird durch ein seitlich schräg angebrachtes Schüttrohr in Gestalt einer besonders hergerichteten Stange eingeführt. Die· einzelnen Theile des Apparates sind selbstverständlich gasdicht mit einander verbunden und verschlossen.
In der beiliegenden Zeichnung bezeichnet A den Lampenkörper, welcher mit dem Wasserbehälter B fest verbunden ist. Am oberen Ende des Wasserbehälters B befindet sich der Trichter C, welcher durch die Oeffnungen D die Nachfüllung von Wasser gestattet. Der Trichter C ist mit dem Wasserzuflufsventil E fest verbunden, so dafs die Drehung des Trichters bezw. des an dem Trichter befindlichen Handhebels F die Bethätigung des Ventils E bewirkt. Unterhalb des Ventils E kann sich eventuell noch eine Vertheilungsvorrichtung in Gestalt von Dochten, Schwämmen und dergl. befinden. Das aus E austropfende Wasser fällt an dem Schüttrohr G vorbei auf das untere Ende der nur wenig aus dem Schüttrohr G hervorragenden Carbidstange H.
Um ein stets gleichmäfsiges Herausragen der Carbidstange aus dem Rohr G herbeizuführen, befinden sich am unteren Ende des Schüttrohres G ein oder mehrere Drahtbügel 7, gegen welche das Carbid sich anlegt. Entsprechend dem jeweiligen Verbrauch des Carbids fallen die Rückstände in das mit dem Lampenkörper A gasdicht verbundene Aufnahmegefäfs K, in welchem sich allmälig auch überschüssiges Wasser ansammelt, so dafs etwa herabfallende unzersetzte Carbidtheilchen im Gefä'fs K ersäuft werden. Die Carbidstange H rutscht dem Verbrauch entsprechend selbsttätig nach. Das Gas wird durch das Rohr L dem Brenner zugeführt. Das . Ableitungsrohr L kann auch derart angeordnet sein, dafs es zwecks Kühlung des Gases durch den Wasserbehälter hindurchgeht.
Da nur immer die dem Gasverbrauch entsprechende geringste Menge Acetylen auf einmal entwickelt wird, so wird die vordere Stelle der Carbidstange H niemals übermäfsig heifs werden können, zumal auch die schlecht wärmeleitenden Rückstände infolge der eigenartigen Anordnung stets beseitigt werden. Aus demselben Grunde, da einerseits nur eine geringe Carbidmenge auf einmal angegriffen wird, und andererseits die schwammartig wirkenden Rückstände nicht vorhanden sind, ist auch die Nachentwickelung eine so geringe, dafs bei lebhaftestem Betriebe schon in etwa 5 Minuten nach Schlufs des Wasserventils ein Erlöschen der Lampe eintritt.
Will man ein noch schnelleres Erlöschen herbeiführen, so ist für diesen Zweck an irgend
einer Stelle des Lampenkörpers, am besten auf der Rückseite des Carbidzuführungsrohres, in dem das Carbidzuführungsrohr verschliefsenden Deckel M ein sich durch einen Druck auf den Knopf N nach innen öffnendes Ventil 0 vorgesehen. Dadurch läfst sich der im Apparat herrschende Gasdruck sofort aufheben und die Flamme erlischt augenblicklich.
Die vorliegende Construction unterscheidet sich von den bisher bekannt gewordenen Constructionen, welche ebenfalls eine einseitige beschränkte Wasserzuführung zu einer Carbidpatrone haben (s. z. B. Patentschrift Nr. 93393), dadurch, dafs bei diesen Constructionen die Rückstände am Carbid verbleiben und so zu einer längeren Nachentwickelung Ursache geben; des ferneren auch dadurch, dafs das Wasser dort nicht in Tropfenform, sondern als zusammenhängende Flüssigkeit oder feuchte Fläche mit der Carbidpatrone in Berührung kommt, woraus sich von selbst schon die gröfsere Schwierigkeit einer praktischen Regelung ergiebt. Diese Uebelsta'nde sind durch die gegenwärtige Construction umgangen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Acetylentischlampe mit Tropfvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs das Carbid in Form eines festen Körpers in die Falllinie der Wassertropfen eingeführt wird, derart, dafs nur immer die äufserste Kante des Carbids von den Wassertropfen befeuchtet wird.
  2. 2. Ausführungsform der durch Anspruch 1 gekennzeichneten Lampe, bei welcher der Carbidblock aus einem geneigten und an seinem Ende durch einen oder mehrere Drahtbügel begrenzten Schüttrohr in den Tropfenfall eingeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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