DE1054064B - Leitkarte fuer Steilkarteien - Google Patents

Leitkarte fuer Steilkarteien

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DE1054064B
DE1054064B DEL18710A DEL0018710A DE1054064B DE 1054064 B DE1054064 B DE 1054064B DE L18710 A DEL18710 A DE L18710A DE L0018710 A DEL0018710 A DE L0018710A DE 1054064 B DE1054064 B DE 1054064B
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DE
Germany
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Pending
Application number
DEL18710A
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English (en)
Inventor
Waldemar Mahler
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LEOMA BUCHHALTUNG LEOPOLD MAHL
Original Assignee
LEOMA BUCHHALTUNG LEOPOLD MAHL
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F17/00Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets
    • B42F17/02Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets in which the cards are stored substantially at right angles to the bottom of their containers

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  • Credit Cards Or The Like (AREA)

Description

  • Leitkarte für Steilkarteien Die Erfindung bezieht sich auf eine Leitkarte für Steilkarteien aus ungestaffelt hintereinander aufgestellten Karteikarten mit je einem Reiter, denen auf der Leitkarte parallel zum Kopfrand je ein Schriftfeld mit einer auf den entsprechenden Reiter hinweisenden Markierung zugeordnet ist.
  • Bei einer bekannten Leitkarte dieser Art sind die Schriftfelder untereinander in gestaffelter Anordnung vorgesehen. Bei Anordnung mehrerer Namen reichen die Schriftfelder sehr weit nach unten. Da eine Kartei bekanntlich nur unter einem verhältnismäßig kleinen Winkel geöffnet werden kann, können praktisch auf der Leitkarte nur die Schriftfelder bzw. Namen vom Auge erfaßt werden, die im oberen Teil der Leitkarte angeordnet sind. Die unteren Schriftfelder sind Überhaupt nicht lesbar. Bei den untereinander angeordneten Schriftfeldern ergeben sich außerdem sehr lange Markierungspfeile, welche das Auffinden des richtigen Reiters erschweren, so daß sehr leicht Bedienungsfehler eintreten und häufig die falsche Karteikarte herausgezogen wird. Bei einer größeren Anzahl von Schriftfeldern ist die gegenseitige Versetzung der Schriftfelder so gering, daß die langen Markierungspfeile so dicht nebeneinander stehen, daß eine schnelle und richtige Orientierung für das Auge unmöglich ist.
  • Es sind auch sogenannte Schrägsicht-Leitkarten bekannt, bei denen die Namen, Isontobezeichnungen u. dgl. in schräg liegenden Feldern des Kopfrandes der Leitkarten eingetragen sind, wobei diese schrägen Felder jeweils unmittelbar unter dem Reiter der betreffenden Karteikarte enden. Bei diesen Schrägsicht-Leitkarten macht das Lesen der Namen, Kontobezeichnung u. dgl. Schwierigkeiten, überanstrengt die Augen und zwingt außerdem die Bedienungsperson zur schiefen Kopfhaltung. Das Arbeiten mit einer solchen Schrägsichtkartei ist daher anstrengend und führt häufig zu einer Überanstrengung der Nerven sowie auch der Schulter- und Halsmuskeln. Durch die schräge und dichte Anordnung der Bezeichnungen auf der Leitkarte wird auch das Ablesen verlangsamt, bzw. die schrägen und dicht nebeneinander stehenden Namen bzw. die eng nebeneinander stehenden Reiter verursachen auch häufig ein falsches Greifen, wodurch Falschbuchungen entstehen.
  • Es sind ferner Leitkarten bekannt, bei denen am Kopfrand unterhalb der Reiter Nummern vorgesehen und auf der Leitkarte die Namen in zum Kopfrand parallelen Schriftzügen senkrecht untereinanderstehend angeordnet und mit zugehörigen Nummern versehen sind. Die Handhabung der Kartei mit einer solchen Leitkarte ist recht umständlich, da zuerst in der senkrechten Reihe der Name und die zugehörige Nummer, dann erst die Nummer am Kopfrand der Karteikarte gesucht und dann schließlich erst der Reiter der -esuchten Karte gefaßt werden kann. Bei diesen Leitkarten mit senkrecht untereinanderstehenden Namen können auch wegen des Einblickwinkels die unteren Namen nur schwer oder gar nicht gelesen werden, wobei auch noch die nicht immer günstigen Lichtverhältnisse zu berücksichtigen sind.
  • Eine wesentlich einfachere Handhabung der vorerwähnten bekannten Leitkarten mit den Merkmalen des Gattungsbegriffes und eine erheblich bessere Übersicht wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Schriftfelder spaltenweise unmittelbar nebeneinander nur am Kopfrand der Leitkarte angeordnet sind und daß jede Markierung innerhalb des zugeordneten Schriftfeldes vorgesehen und durch zwei im Abstand der Reiterbreite zueinander parallel verlaufende Linien mit der Kopfkante der Leitkarte verbunden ist.
  • Dank dieser neuen Anordnung können die Schriftfelder bzw. Namen auch bei kleinstem Offnungswinkel der Kartei schnell und bequem vom Auge erfaßt werden. Da nur wenige Schriftfeldreihen ü bereinanderliegen, ergeben sich nur kurze Markierungslinien, so daß ein Irrtum vermieden und mit Sicherheit die richtige Karteikarte aufgefunden wird. Dieses sichere Auffinden wird dem Auge vorteilhaft dadurch erleichtert, daß der Streifen zwischen den die Markierung eines Schriftfeldes mit der Kopfkante der Leitkarte verbindenden Linien als farbige Leitlinien ausgebildet sind. Dabei stimmt die Farbe und Breite des Streifens mit der Farbe und Breite des zugehörigen Reiters überein, wodurch für das Auge der Eindruck erweckt wird, als ob der Reiter bis zu dem betreffenden Schriftfeld reicht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Leitkarte gemäß der Erfindung dargestellt.
  • Die Zeichnung zeigt die Vorderansicht einer Leitkarte 1, hinter der eine entsprechende Anzahl von nicht sichtbaren Karteikarten angeordnet ist. An diesen Karteikarten sind in bekannter Weise Reiter 3 befestigt, die über die Kopfkante 9 der Leitkarte hinausragen. Am Kopfrand 8 der Leitkarte sind durch Linien 10 gebildete Schriftfelder 5 spaltenweise unmittelbar nebeneinander angeordnet. Innerhalb jedes Schriftfeldes, das einer bestimmten Karteikarte entspricht, ist eine Markierung 4 vorgesehen und durch zwei in Abstand der Reiterbreite zueinander parallel verlaufende Linien 6 a und 6 b mit der Kopfkante 9 verbunden. In Blickrichtung auf die Schriftfelder 5 der Leitkarte decken sich die Linien 6 a, 6 b mit den Längsrändern des zugehörigen Reiters, wodurch außerordentlich schnell und bequem der entsprechende Reiter und damit die richtige gesuchte Karteikarte gefunden wird.
  • Wird z. B. die Karteikarte Bergmüller gebraucht, so wird dieser Name auf der Leitkarte aufgesucht und alsdann mittels der Markierung 4 und der auf die Kopfkante 9 zulaufenden Leitlinien 6a, 6b der ent-`prechende Reiter und damit mühelos und sicher die i iehtige Karteikarte gefunden.
  • In dieser Hinsicht kann noch eine weitere Verhesserung dadurch geschaffen werden, daß der in der Zeichnung schraffiert angedeutete Streifen6c zwi-.chen den die Markierung 4 des Schriftfeldes 5 mit der Kopfkante 9 verbindenden Linien 6 a, 6 b als farbige Leitlinie in der Farbe des zugehörigen Reiters 3 c ausgebildet ist. Bei dieser besonders vorteilhaften Ausbildung stimmt also der Farbstreifen 6 c auf der Leitkarte vollständig in Farbe und Form mit dem Reiter 3 c überein, so daß für das Auge der Farbstreifen 6c vollkommen die Verlängerung des Reiters der Karteikarte bildet. Damit kann bei geringster Beanspruchung der Augennerven mühelos und absolut zuverlässig der richtige Reiter bzw. die richtige l,arteikarte ermittelt werden. Aus der Zeichnung geht hervor, daß die Leitkarte mit den zum Kopfrand parallelen Schriftfeldern nach der Erfindung mit dem Namen in normaler und waagerechter Schrift eine klare und schnelle Übersicht ergibt, durch die das Auffinden einer bestimmten Karteikarte sehr erleichtert wird.
  • Die Reiter sind außerdem, wie die Zeichnung zeigt, in genügend großem Abstand angeordnet, so daß auch hierdurch ein »Falschgreifen« vermieden wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRUCI3E: 1. Leitkarte für Steilkarteien aus ungestaffelt hintereinander aufgestellten Karteikarten mit je einem Reiter, denen auf der Leitkarte parallel zum Kopfrand je ein Schriftfeld mit einer auf den entsprechenden Reiter hinweisenden Markierung zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schriftfelder (5) spaltenweise unmittelbar nebeneinander nur am Kopfrand (9) der Leitharte (1) angeordnet sind und daß jede Markierung (4) innerhalb des zugeordneten Schriftfeldes vorgesehen und durch zwei im Abstand der Reiterbreite zueinander parallel verlaufende Linien (6a, 6b) mit der Kopfkante (8) der Leitkarte verbunden ist.
  2. 2. Leitkarte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen zwischen den die Markierung (4) eines Schriftfeldes (5) mit der Kopfkante (8) verbindenden Linien (6a, 6b) als farbige Leitlinie ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 900 331; schweizerische Patentschrift Nr. 241217.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH241217A (de) * 1943-04-15 1946-02-28 Martin Moritz Kartei.
DE900331C (de) * 1951-05-16 1953-12-21 Hans Fuehr Steilsichtkartei mit schraegen Schriftfeldern auf den Leitkarten

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH241217A (de) * 1943-04-15 1946-02-28 Martin Moritz Kartei.
DE900331C (de) * 1951-05-16 1953-12-21 Hans Fuehr Steilsichtkartei mit schraegen Schriftfeldern auf den Leitkarten

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