DE10570C - Gasdruckmesser - Google Patents

Gasdruckmesser

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DE10570C
DE10570C DENDAT10570D DE10570DA DE10570C DE 10570 C DE10570 C DE 10570C DE NDAT10570 D DENDAT10570 D DE NDAT10570D DE 10570D A DE10570D A DE 10570DA DE 10570 C DE10570 C DE 10570C
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DE
Germany
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drum
cord
gas pressure
pressure meter
gas
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DENDAT10570D
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English (en)
Original Assignee
E. BROUARDEL in Paris
Publication of DE10570C publication Critical patent/DE10570C/de
Active legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L7/00Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

1880.
Klasse 26.
ERNEST BROUARDEL in PARIS. Gasdruckmesser.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Januar 1880 ab.
Die registrirenden Gasdruckmesser werden dazu benutzt, um graphisch die Druckschwankungen in den Gasleitungen während des Consums entweder in der Gasfabrik oder an einem beliebigen Punkte der Leitung zu registriren.
Der vorliegende selbst registrirende Druckmesser ist ein trockener Apparat, d. h. es findet in demselben keine Flüssigkeit Anwendung ; die Druckschwankungen werden auf einer Trommel registrirt, welche die Organe des Apparates enthält.
Die Detailausführungen dieses Manometers können modificirt werden und kann jedes trockene Manometer Anwendung in dem Apparat finden.
Der Apparat ist in Fig. 1 in Ansicht mit theilweisem Schnitt, und in Fig. 2 im Schnitt nach M-N dargestellt. Derselbe besteht aus der Registrirtrommel A aus Metall, welche in ihrem Innern mit einem Rand α versehen ist, mittelst dessen sie sich auf die Scheibe b eines Uhrwerks H stützt. Diese Scheibe b entspricht den Zeigern der gewöhnlichen Uhr und macht innerhalb eines gewissen Zeitraumes, beispielsweise in 24 Stunden, eine Umdrehung.
Das Uhrwerk nimmt das untere Drittel der Trommel ein und wird mittelst eines Schlüssels B aufgezogen, der in einer Aussparung des Sockels D Platz findet.
Zu beiden Seiten der Trommel A sind die Säulen C C angebracht, deren obere Enden durch eine Traverse E mit einander verbunden sind, welche gleichzeitig die obere Oeffnung der Trommel bedeckt, ohne sie jedoch zu berühren oder ihre Umdrehung zu verhindern.
In dem oberen' Theil der Trommel ist ein grofses Gefäfs X angebracht, welches mit der Gasleitung mittelst des Rohrs F communicirt, das passend mit einem Hahn G versehen ist. Das Gefäfs X wird oben durch ein ringförmiges sehr weites Diaphragmayhermetisch geschlossen, welches in der Mitte an einer Platte K befestigt ist, die an einer starken Seidenschnur χ hängt. Zwischen Platte K und Traverse E stützt sich die Schraubenfeder R.
Das Gas wird demnach einen Druck gegen das Diaphragma J ausüben und die Platte K heben, indem es die Schraubenfeder R zusammenprefst. Diese Bewegung wird auf folgende Weise auf der Trommel A registrirt.
Die Schnur χ geht durch eine Durchbohrung der Traverse E und wickelt sich um die Walze L, welche auf einer, eine zweite etwas gröfsere Schnurrolle M tragenden Welle befestigt ist.
Diese Schnurrolle liegt vertical oberhalb der Säule C Um die Schnurrolle M ist eine Seidenschnur y gewickelt, deren eines Ende in die Säule reicht und ein Gewicht P, Fig. 2, trägt, welches das Gewicht der Platte K und des Registrirapparates N ausgleicht, welch letzterer an dem anderen Ende der Schnur befestigt ist. Diese Registrirvorrichtung besteht aus zwei Traversen c c', die durch zwei Stangen d mit einander verbunden sind, und sich an der Stange/" führen. Die Vorrichtung ist mittelst des Ringes g an der Schnur y befestigt, und die obere Traverse c trägt einen Zapfen h, der zum Anhängen des Registrirstiftes i dient. Letzterer ist an Hebel j befestigt, dessen Ende einen Haken k bildet, mittelst dessen der Hebel an dem Stift h aufgehängt ist, so dafs der Schreibstift i sich mit passendem Druck gegen die Trommel A stützt. Der Stift i kann mit einer nicht trocknenden Tinte versehen sein.
Die Trommel wird mit Papier umlegt, welches mit verticalen und horizontalen Linien versehen ist, von denen die verticalen Linien die Zeit, die horizontalen den Druck angeben. Es ist klar, dafs je nach dem Gasdruck die Platte K sich höher oder tiefer stellen wird, welche Bewegung sich im Verhältnifs der Durchmesser der Rollen L und M vergröfsert und auf den Schreibapparat überträgt, so dafs der Stift i bei der Drehung der Trommel A eine Curve auf dem Papier beschreibt, welche die Druckschwankungen veranschaulicht. Die Eintheilung auf dem Papier kann in Millimeter Wasseroder Quecksilbersäule angeordnet sein und wird durch Versuche bestimmt.

Claims (4)

  1. Das Ganze kann mit einer mit Handgriff 5 versehenen Glocke zugedeckt werden.
    Patent-Ans ρ rüche:
    i. Die Benutzung der Registrirtrommel zur Aufnahme des die Trommel treibenden Uhrwerks und des Manometers.
  2. 2. Die Anordnung des Diaphragmas J mit Platte K und Feder R.
  3. 3. Die Verbindung des Schreibapparates mit dem Manometer durch Schnur je, Rollen M und L und Schnur x.
  4. 4. Der beschriebene und dargestellte selbstregistrirende Druckmesser.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT10570D Gasdruckmesser Active DE10570C (de)

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