DE10575C - Zählapparat zum Wirken von Ringelwaare mit einreihigem oder beliebig vielreihigem Fadenwechsel - Google Patents
Zählapparat zum Wirken von Ringelwaare mit einreihigem oder beliebig vielreihigem FadenwechselInfo
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- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
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- D04B15/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
- D04B15/66—Devices for determining or controlling patterns ; Program-control arrangements
- D04B15/665—Driving-gear for programme or pattern devices
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- G06M—COUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
1880.
. Klasse 25.
C. G. MOSSIG in SIEGMAR bei CHEMNITZ (Sachsen).
Patentirt im Deutschen Reiche vom io. Februar 1880 ab.
Ein Klinkrad a, Fig. 1, wird von einer Klinke e
im allgemeinen bei jeder Maschenreihe dadurch um einen Zahn fortgedreht, dafs die Triebwelle
ρ des Stuhles mit einer Hubscheibe auf den Hebel 0 O1 wirkt. Mit dem Klinkrad α ist
eine Trommel b verbunden, welche zwei Reihen Schraubenköpfe d und c trägt. Die Reihe d
wirkt auf einen Hebel / Iz1 , welcher in bekannter
Weise durch eine Zugstange I1 die Gleitschiene
des Fadenführermitnehmers wendet, so dafs letzterer den vorderen oder hinteren Führer zur
Arbeit fortbewegt oder leer von einer Seite zur andern geht (Leerreihe). Während der letzteren
wird die Nadelbarre zurückgehalten, um die Waare nicht von den Nadeln abfallen zu.lassen,
in der bekannten Weise.
Die Kopfreihe c wirkt auf einen Hebel k k1
neben Ik1 und hebt durch dessen Stift ζ einen
Arm gg soweit, dafs seine Kante gh bis an
die seitlich vor α hervorstehende Klinke e hinaufrückt. In dieser Zusammenstellung kann
die Klinke e bei einem neuen Ausschube nicht herab in den folgenden Zahn gleiten, sie kann
also für die folgende Reihe auch α und b nicht fortdrehen. Während dieser Reihenzeit wirkt
die zweite Klinke /, welche indefs um etwa V2 Theilung versetzt gegen e steht und auch
einen kürzeren Ausschub hat, weil sie am kürzeren Hebelarm hängt. Durch f wird α und b
nur um einen Theil eines Zahnes verschoben, nur soweit, dafs der Hebel k k1 mit seiner
Schneide (hinter dem Kopfe c wieder herabfällt,
und damit auch g sinkt und e wieder zur Wirkung gelangt. Da diese Klinke e aber das
Zahnrad α um ein Stück verschoben findet, so kann sie es während der nächsten Reihenzeit
auch nur um denjenigen Theil einer Zahntheilung fortschieben, welcher noch fehlt zur Erfüllung
eines ganzen Zahnes. Es ist also während zwei Reihenzeiten nur ein Zahn von a fortgeschoben
worden. Damit ist ein Mittel gegeben, mit einer Anzahl Zähne in α irgend eine Mustergröfse
arbeiten zu können, deren Reihenzahl nicht in der Zähnezahl ohne Rest aufgeht.
Der Hebel k hebt ferner zugleich, unter Vermittlung des Schiebers in den Hebel η. und
dieser drängt mit der schrägen Kante U1 den
Stab r nach rechts, welcher in bisheriger Weise mit einem Haken die Nadelbarre zurückhält
und den Zählapparat zum Mindern ausrückt, so lange r in der verdrängten Lage bleibt, d. i.
während der Dauer einer Leerreihe. Es wird also zunächst jede solche Leerreihe in α nicht
mit gezählt; soll aber eine andere Reihe nicht gezählt werden, so zieht man den Schieber m,
Fig. 2, nach rechts zurück, dann wird η nicht gehoben und r nicht verschoben.
Die Wahl der Schrauben in d und c gemeinschaftlich oder einzeln gestattet hiermit den
Fadenwechsel nach irgend einer Reihenzahl. Der obere schwingende Mitnehmer für die
Fadenführer darf aber nicht steif sein, sondern mufs, wie Fig. 3 zeigt, aus einem federnden
Bolzen s, wie sonst schon verwendet, bestehen, welcher auf der Fadenführerschiene u entlang
schleift, auf ν sich hebt und in V1 hinab sinkt;
durch Zurückschwingen aber wieder aus V1 herauskommt.
Claims (2)
1. Die Verbindung des Zähl- und Ausrück-Apparates α und b mit den Klinken ef und
den Hebeln k und g, wodurch irgend eine Reihe oder Umdrehung der Stuhlwelle einmal
nicht mitgezählt wird.
2. Die Anordnung des Hebels η und Schiebers
m, durch welche der Stab r verschoben und die Herstellung einer Leerreihe ermöglicht
wird, welche gleichfalls der Apparat a b nicht mitzählt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10575C true DE10575C (de) |
Family
ID=287874
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT10575D Active DE10575C (de) | Zählapparat zum Wirken von Ringelwaare mit einreihigem oder beliebig vielreihigem Fadenwechsel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10575C (de) |
-
0
- DE DENDAT10575D patent/DE10575C/de active Active
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