DE106061C - - Google Patents
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- DE106061C DE106061C DENDAT106061D DE106061DA DE106061C DE 106061 C DE106061 C DE 106061C DE NDAT106061 D DENDAT106061 D DE NDAT106061D DE 106061D A DE106061D A DE 106061DA DE 106061 C DE106061 C DE 106061C
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- Germany
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- drill
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- drills
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B3/00—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
- B24B3/24—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of drills
- B24B3/247—Supports for drills
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES WM
PATENTAMT.
Das Schleifen der Spitzen von Spiralbohrern geschieht meist auf Vorrichtungen, wie sie
Fig. ι zeigt. Das Drehmittel der Bohrerauflage bl hat die Richtung α1 (Fig. 1) und befindet
sich vor der Schleiffläche der Schleifscheibe. Beim Schwingen der Bohrerauflage um das Drehmittel a1 führt jede über das
Drehmittel nach der Schleifscheibe zu hinausragende Gerade vor der Schleifscheibe kegelförmige
Schwingungen aus, und zwar so, dafs die tieferliegenden Punkte gröfsere Kreise als
die höherliegenden beschreiben, weil die Spitze des Bewegungskegels nach1 oben gerichtet ist.
Die kegelförmigen Spitzen von Spiralbohrern bezw. die Schneidflächen müssen, wenn richtig
geschliffen, in einem bestimmten Gröfsenverhä'ltnifs zu der Stärke der Bohrer stehen.
Dieses stets gleichbleibende Verhä'ltnifs kann bei den Schleifeinrichtungen der angedeuteten,
bisher angewendeten Art für Bohrer verschiedener Stärken nur dadurch erreicht werden,
dafs entsprechend der Stärke des zu schleifenden Bohrers jeweilig eine Einstellung der
winkelförmigen Bohrerauflage b1 durch Herausoder
Hereinschieben des das Drehlager el tragenden Armes dl und durch entsprechendes
Vor- oder Zurückschieben der Bobrerauflage bl
vorgenommen wird. Denn durch Einlegen von Bohrern verschiedener Stärke bei gleichbleibender
Stellung der Bohrerauflage würden schwächere Bohrer, weil in der Auflage tiefer
liegend, Spitzen mit gröfseren Schleif kreisen erhalten als stärkere Bohrer, die in der Auflage
höher, also der Spitze des Bewegungskegels näher zu liegen kommen. Die neue
Vorrichtung beseitigt das jedesmalige erneute Einstellen bei verschiedenen bezw. wechselnden
Bohrerstärken dadurch, dafs die Lagerung e für das Drehmittel α der Bohreraul lage b
(Fig. 2) nicht, wie seither, vor der Scheibe liegt, sondern hinter die Schleifebene der Scheibe
so gelegt ist, dafs die der Scheibe zugekehrten Geraden der Bohrerauflage b (Fig. 2) zwar
ebenfalls kegelförmige Schwingungen um die Achse α vor der Schleifscheibe ausführen, jedoch
mit dem Unterschiede, dafs jetzt die tieferliegenden Punkte kleinere Kreise beschreiben
als die höherliegenden, weil die Spitze des Bewegungskegels nach unten gerichtet
ist. Ein Verstellen der Bohrerauflage ist nun nicht mehr nothwendig, man braucht
nur einen Bohrer von beliebiger Stärke in die winkelförmige Auflage einzulegen, um das
durch die Gröfse des Winkels 'der Auflage bestimmte feste Verhältnifs der Bohrerspitze zur
Bohrerstärke beim Schleifen ohne Weiteres zu erzielen. Versehen beim Einstellen ist ausgeschlossen;
die Bohrer können überhaupt nicht mehr unrichtig geschliffen werden.
Aufser dem richtigen Kreisschliff bedarf die Bohrerspitze auch des sogenannten Hinter-Schliffes,
der ebenfalls in einem bestimmten festen Verhältnifs zur Bohrerstärke stehen inufs.
Dieser Hinterschliff wird dadurch erzielt, dafs ,die Mittellinie des Bohrers und die Drehachse
α der Bohrerauflage so in verschiedene. Ebenen gelegt werden, dafs der Abstand der
beiden Achsen der jeweiligen Bohrersta'rke pror
portional ist. Bei den bisherigen Schleifvorrichtungen
der in Fig. ι angedeuteten Art wird diese proportionale Verstellung der Bohrerniitte
zugleich mit dem Einstellen der Bohrerauflage für die jeweilige Bohrerstärke dadurch
herbeigeführt, dafs die Bohrerauflage b, sobald sie nach Lösen der Schraube A- in der
Längsrichtung verschoben wird, zugleich eine entsprechende seitliche Drehung erhält. Bei
der neuen Vorrichtung wird dieses der Bohrerslärke entsprechende seitliche Verlegen der
Bohrermitte einfach dadurch erreicht, dafs die Halbirungslinie / des Winkels der Bohrerauflage
(Fig. 3 und 4) etwas seitlich vom Drehmitlei λ abgeneigt ist, also die Bohrerauflage
etwas schräg steht (ca. 4 bis 8°). Auf diese Weise werden die stärkeren, demnach in eine
höhere Lage kommenden Bohrer auch in dem bestimmten festen Verhä'ltnifs mehr seitlich gelagert
als die schwächeren. Der Bohrer wird also beim Einlegen selbstthätig nicht nur in
die richtigen Schleif kreise gebracht, sondern zugleich auch für den richtigen Hinterschliff
um das nothwendige Mais seitlich gelagert.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:
Vorrichtung zum Schleifen der Spitzen von Spiralbohrern mit winkelförmiger Bohrerauflage, dadurch gekennzeichnet, dafs die Schvvinguiigsachse (a) der Bohrerauflage (b) so hinter der Schleiffläche der Schleifscheibe gelagert ist, dafs die Spitze des Bewegungskegels, welchen die Begrenzungsflächen der Bohrerspitze beim Schwingen der Bohrerauflage beschreiben, nach unten gerichtet ist, und infolge dessen Bohrer jeder Stärke durch Einlegen in die winkelförmige Auflage ohne Verstellen dieser Auflage in die Höhenlage kommen, weiche zur Bildung der der Bohrerstärke entsprechenden Spitzenform nöthig ist.Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Herstellung des für die Bohrerspitze nölhigen Hinterschliffes dadurch erreicht wird, dafs die Halbirungslinie (I) des Winkels der Bohrerauflage gegen die Schwingungsachse (a) um einen dem Hinterschliff angepafsten, für alle Bohrstärken gleichen Winkel geneigt ist.•Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE106061C true DE106061C (de) |
Family
ID=376272
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT106061D Active DE106061C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE106061C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE940278C (de) * | 1950-09-17 | 1956-03-15 | Eickhoff Maschinenfabrik Geb | Werkzeughaltevorrichtung an Schleifmaschinen fuer Bohrwerkzeuge |
| DE1003078B (de) * | 1952-05-28 | 1957-02-21 | Eugen Naedelin | Vorrichtung zum Schleifen von Spiralbohrern |
-
0
- DE DENDAT106061D patent/DE106061C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE940278C (de) * | 1950-09-17 | 1956-03-15 | Eickhoff Maschinenfabrik Geb | Werkzeughaltevorrichtung an Schleifmaschinen fuer Bohrwerkzeuge |
| DE1003078B (de) * | 1952-05-28 | 1957-02-21 | Eugen Naedelin | Vorrichtung zum Schleifen von Spiralbohrern |
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