DE1060C - Entlasteter Doppelschieber - Google Patents

Entlasteter Doppelschieber

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DE1060C
DE1060C DE1060DA DE1060DA DE1060C DE 1060 C DE1060 C DE 1060C DE 1060D A DE1060D A DE 1060DA DE 1060D A DE1060D A DE 1060DA DE 1060 C DE1060 C DE 1060C
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Germany
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slide
sliders
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DE1060DA
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English (en)
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J Brandt & G W V Nawrocki
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J Brandt & G W V Nawrocki
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L15/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00
    • F01L15/12Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 characterised by having means for effecting pressure equilibrium between two different cylinder spaces at idling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)
  • Sliding Valves (AREA)

Description

Patent-Anspruch: Eine entlastete Schieberconstruction, insbesondere die Verwendung von zwei gleichen, durch Rohrenden, Stehbolzen oder Rahmen in der beschriebenen Weise miteinander verbundenen Schieber, welche, wie beschrieben, entlastet werden und das Oeffhen der Dampfwege bedeutend schneller bewirken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1877.
Klasse 14.
J. BRANDT & G. W. v. NAWROCKI in BERLIN. Entlasteter Doppel-Schieber.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Juli 1877 ab.
Das Princip, nach welchem der vorliegende Dampfschieber entlastet ist, besteht im wesentlichen darin, dafs zwei ganz gleiche Schieber, welche mit den Schieberflächen einander zugekehrt sind, den Dampfeinströmungskanal umschliefsen. Diese Schieber sind durch vier Schrauben miteinander verbunden und werden durch vier Stehbolzen derart auseinander gehalten, dafs sie sich nicht einander nähern, wohl aber sich etwas von einander entfernen können.
Die Construction des Schiebers zeigt beiliegende Zeichnung, auf welcher in Fig. 1 ein Längsdurchschnitt, Fig. 2 ein Horizontalschnitt, Fig. 3 ein Schnitt nach A B durch den Schieberkasten dargestellt ist. Der Dampf tritt durch das Rohr A in den Schieberkasten B, welcher die zu den beiden Cylinderenden führenden Einströmungskanäle c c nebst Stutzen zum Ausströmungsrohre D enthält.
Die beiden Schieber F sind gewöhnliche Muschelschieber und genau einander gleich.
Sie umfassen die Kanäle C C, sind durch vier Schraubenbolzen α α α α miteinander verbunden und werden durch auf diese aufgeschobene kurze Rohrenden cc, welche sich gegen die an dem Schieber angegossenen . Lappen d stützen, auseinander gehalten.
Die Muttern b b der Bolzen α liegen nicht direct auf die Schieberlappen d, sondern sind von diesen durch kleine Spiralfedern ff getrennt.
Beide Schieberhälften bewegen sich genau gleichzeitig und erhalten diese Bewegung mittelst der an den Stehbolzen c befestigten Stangen kj welche aus dem Schieberkasten herausragen und aufserhalb durch eine Traverse / miteinander verbunden sind, an welcher ihrerseits in der Mitte die Excenterstange m greift. An Stelle der Rohrenden c c kann man auch Stehbolzen mit Bunden anwenden, oder was dasselbe ist, die beiden Rohrenden c c auf jeder Seite zu einem gufseisernen Rahmen verbinden, gegen den sich die Schieber mit den Lappen d stützen.
Die Länge der Rohrenden, der Abstand.der Stehbolzenbunde oder die Höhe des Rahmens wird bei der Ausführung um ein geringes kleiner, als die Entfernung der beiden Schieberspiegel gemacht. ■ Hierdurch entsteht, nachdem die Schieber sich dicht auf dem Schieberspiegel aufgeschliffen haben, eine volle Auflagerung der Schieber auf den Rohrenden, Stehbolzenbunden oder Rahmen.
Der Schieber wäre also bis zu diesem Augenblick kein entlasteter, doch dauert dies nur wenige Zeit, wenn die Maschine zum erstenmale in Betrieb gesetzt wird.
Haben sich die Schieber auf ihren Schieberspiegeln im Betriebe eingeschliffen, so ist kein fernerer Druck nöthig, um den dampfdichten Verschlufs zu erzielen.
Da die Schieber einander congruent sind und der Dampfdruck von den Stehbolzen c c aufgenommen wird, so dafs die Schieber keinerlei Druck auf die Schieberflächen ausüben, und diese sich infolge dessen auch nicht abnutzen können.
Um das sich bildende Condensationswasser abzulassen, erlauben die Federn // eine kleine Hebung des Schiebers, wodurch ersteres erfolgen kann.
Die Messingschienen p p dienen dazu, den Schiebern eine bessere seitliche Führung zu geben:
Aufser den genannten Vorzügen besitzt diese Schieberanordnung auch noch den, dafs die Dampfwege bedeutend schneller geöffnet werden, da sie in doppelter Zahl vorhanden sind.
Mit geringen Modificationen läfst sich das System auch auf Schieber für Wassersäulenmaschinen anwenden.
DE1060DA 1877-07-20 1877-07-20 Entlasteter Doppelschieber Expired - Lifetime DE1060C (de)

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DE1060T 1877-07-20

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