DE106685C - - Google Patents

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DE106685C
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water jacket
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grains
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grain mixture
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B7/00Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents
    • B07B7/08Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents using centrifugal force

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 1: Aufbereitung.
Schleuderseparator.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. November 1898 ab.
Nicht selten treten in der Natur mineralische Stoffe auf, in denen im Wasser leicht sich aufweichende Gangarten enthalten sind, welche bei dem unvermeidlichen Hin- und Herwerfen der Masse diese verschmieren und dadurch deren weitere Behandlung ä'ufserst erschweren.
Dies gab die nächste Veranlassung zur Anwendung und technischen Ausarbeitung des in Folgendem erläuterten Vorganges: Man denke sich ein derartiges Material scharf getrocknet, in einer Walzenmühle zu feinerem Sande gemahlen, in einen Schleuderteller eingeführt und durch diesen gegen einen cylinderförmig gestalteten dünnen, vertical stehenden, bewegten Wassermantel geschleudert, so ergiebt sich, dafs die das Material zusammensetzenden Körner, da sie nicht alle weder dieselbe Zusammensetzung noch dieselbe speciösche Dichte besitzen, im Momente, wo sie mit derselben Anfangsgeschwindigkeit gegen den vertical aufgerichteten Wassermantel geschleudert werden, in diesem einen ihrer specifischen Dichte entsprechenden verschiedenen Widerstand finden, und zwar:
das specifisch schwerere Korn einen kleineren, das specifisch leichtere Korn einen gröfseren.
Es treten so die Körner einer Dichte du d.2, ds . . . mit entsprechenden Geschwindigkeiten V15V25V3... aus dem Wasserstrahl heraus, und zwar, wenn
d.2
so wird auch
V1 > V2 >
Die Arbeitsfläche kann dargestellt werden entweder indem man dem cylinderförmigen Strome eine aufsteigende Richtung oder eine solche im umgekehrten Sinne giebt, wobei nur zu bemerken ist, dafs im ersteren Falle der Wasserverbrauch ein geringerer ist.
Das kinetische Resultat ist in. beiden Fällen das gleiche.
Die Dicke des Wasserstrahles ist der im Korngemenge vorherrschenden mittleren Korngröfse anzupassen und ist z. B. bei gleichfälligen Körpern von unter 1 mm nur 8 bis 10 mm zu nehmen.
Ist die Strahldicke 2 cm und der mittlere Durchmesser der Körner 2 mm, so ergeben sich die Austrittsgeschwindigkeiten vx und die Zeiten t, während welchen sich die Körner im Wasser aufhalten, beispielsweise
'für Bleiglanz zu
V1 x = 2,500 Meter, Jf1 = 0,00662 Secunden,
für Schwefelkies
V2 x = 2,1196 Meter, i2 = 0,00707 Secunden,
für Quarz V3 x = 0,932 Meter, t3 = 0,020 Secunden,
vorausgesetzt, dafs die Körner aus der Centrifuge mit einer Geschwindigkeit von 4 m in die Wasserfläche hineingeschleudert werden.
Dieses Princip findet in dem aus beiliegender Zeichnung ersichtlichen Apparate seine Anwendung, und zwar ist in Fig. 1 der Aufrifs eines solchen mit abwärts gerichtetem Wassermantel, in Fig. 2 und 3 Aufrifs und Grundrifs eines solchen mit aufwärts gerichtetem Wassermantel dargestellt.
Das in oben angegebener Weise vorbereitete Korngemenge wird aus dem Zerkleinerungsapparate durch die Röhren α α in die Aufgabetrichter AA ein- und aus diesen vermittelst der Aufgabetrommeln B B in ganz constanten Mengen dem Schleuderteller zugeführt. Bei der Anordnung in Fig. 2 des in aufsteigender Stromrichtung gebildeten Wassermantels ist D das Gefäfs, in welches das Wasser von unten unter Druck eingeführt wird, und D1 der in Wirksamkeit tretende Wassermantel, E das das abfliefsende Wasser aufnehmende Ablaufgefäfs, welches, aus zwei Hälften zusammengesetzt, aus einander genommen werden kann.
F ist der rotirende Teller, auf dem sich die in parabolischen Strahlen austretenden Körner absetzen; die auf denselben wirkenden festen Abstreicher sind an dem Körper D bezw. E1 befestigt.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Anordnung tritt das Wasser von oben in den Körper D2 und kommt in den mit Bajonnetverschlufs aufgesetzten cylinderförmigen Austrittsscheiben OO zum Austritt, um auch hier einen wirksamen Wassermantel Ds zu bilden, welcher von dem Abflufskörper E1 aufgenommen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schleuderseparator, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Korngemenge von einer kreisenden Schleuderscheibe gegen einen abwärts oder aufwärts bewegten Wassermantel geschleudert wird und sich nach dem Austritt aus diesem in Körner verschiedener Dichte auflöst, welche, in parabolischen Bahnen getrennt, in einem um den Wassermantel concentrisch angeordneten Gerinne zum Absatz gelangen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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