DE106737C - - Google Patents

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DE106737C
DE106737C DENDAT106737D DE106737DA DE106737C DE 106737 C DE106737 C DE 106737C DE NDAT106737 D DENDAT106737 D DE NDAT106737D DE 106737D A DE106737D A DE 106737DA DE 106737 C DE106737 C DE 106737C
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rail
fastening
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sleeper
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/02Fastening rails, tie-plates, or chairs directly on sleepers or foundations; Means therefor
    • E01B9/32Fastening on steel sleepers with clamp members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Schienenbefestigungen, bei welchen die Schienen durch an den Enden abgeschrägte, die Scbienenfufshälften bezw. deren Laschen beiderseitig übergreifende Bolzen festgehalten werden. Von der durch das Patent 75284 bekannt gewordenen ähnlichen Befestigungsart unterscheidet sich die vorliegende Schienenbefestigung hauptsächlich dadurch, dafs die Befestigungsbolzen nicht in Rippenabschnitten der Schwelle, sondern in lösbar befestigten Haltern gelagert werden, so dafs ein Unbrauchbarwerden der ganzen Schwelle bei etwaiger Beschädigung der Rippenabschnitte vermieden ist, und ferner durch die beiderseitige verschiedene Abschrägung der Bolzen derart, dafs dieselben Bolzen sowohl zur unmittelbaren Befestigung der Schienenfüfse, als auch zur. Befestigung der an den Stöfsen angeordneten, auf den Schienenfüfsen aufliegenden Laschen benutzt werden können.
Der Erfindung gemäfs wird die Schwelle mit Schlitzen versehen, durch welche der untere, breitere Theil der Bolzenhalter von oben in die Schwelle eingesteckt und mit dieser durch seitliche Verschiebung nach dem engeren Theile des Schlitzes lösbar verbunden werden kann. Die Bolzenhalter werden hierbei um so viel seitlich verschoben, dafs sie die Einführung des Schienenfufses zwischen je zwei Haltern gestatten. Die Befestigungsbolzen sind an ihren Enden in bekannter Weise derartig abgeschrägt, dafs sie unmittelbar auf dem Schienenfüfse bezw. auf der Schienenlasche ihre Auflagerung erhalten. Die Erfindung bezieht sich ferner auf die Form der 'Bolzenhalter, welche es ermöglicht, dafs letztere sowohl für die Schienenstöfse als auch für die dazwischen liegenden Stellen verwendbar sind.
Die Erfindung wird durch beiliegende Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι die Draufsicht der Querschwelle,
Fig. 2 eine schaubildliche Ansicht von Schwelle und Schienenbefestigung;
Fig. 2 a die Draufsicht eines Befestigungsbolzens nebst Halter;
Fig. 3 die Unteransicht eines Theiles der Schwelle mit Befestigungsvorrichtung;
Fig. 4 einen Längsschnitt der Schwelle, welcher die Schienenbefestigung links ohne Lasche, rechts mit Lasche, also am Schienenstofs zeigt;
Fig. 5 und 6 die 'schaubildlichen Ansichten eines Bolzenhalters und eines Bolzens,
Fig. 7 eine Einzelansicht der Schwelle, welche die Anbringung der Bolzenhalter veranschaulicht;
Fig. 8 die schaubildliche Ansicht einer anderen Ausführungsform des Bolzenhalters nebst Bolzen.
Die bei der dargestellten Schienenbefestigung zur Verwendung kommenden Querschwellen A haben eine flache Oberseite und schräg nach aufsen gerichtete Seitenflantschen A1. Die obere Platte der Schwelle A ist nahe an beiden Enden mit einem Kreuzschlitze versehen, dessen längerer Theil α in der Längsrichtung der Schwelle liegt, während sein kürzerer Theil α1 quer hierzu und direct unter den Schienen B
angeordnet ist. Dieser Kreuzschlitz α α1 braucht natürlich nicht die in der Zeichnung veranschaulichte gerade Form zu haben. Ein in der Schwelle A vorgesehener Quersteg C (Fig. 4) dient zur Verhinderung der Längsverschiebung der Schwellen und des seitlichen Auseinanderspreizens der Flantschen A1, wenn der zwischen diesen befindliche Raum mit Erde ausgefüllt wird. Die Halter D der Befestigungsbolzen E bestehen aus einer gebogenen Eisenplatte, deren Kopftheil d einen Hohlcylinder bildet, welcher durch Stege d1 mit den einander entgegengesetzt gerichteten Flantschen d2 des Halterfufses verbunden ist. Der an beiden Enden mit Quernuthen d3 di versehene Kopftheil d ist an einem Ende verkürzt , so dafs ' die Flantschen d2 und die Stea,e d1 darüber hinausrasen
An jedem Ende einer Schwelle werden zwei Bolzenhalter angebracht, die folgendermafsen mit der Schwelle verbunden sind.
Der Fufs d'2 des einen Halters D wird durch den breiten Schlitz a1 der Schwelle hindurchgesteckt, worauf der Halter in dem engeren Schlitze α derartig seitlich verschoben wird, dafs sein Fufs d'1 gegen die Unterseite der Schwelle anliegt (Fig. 3), während sein Kopf d nach oben über die Schwelle hervorragt. Der andere Halter D wird in gleicher Weise mit der Schwelle verbunden, so dafs die einander gegenüberstehenden Enden der beiden Halter um Schienenfufsbreite von einander entfernt sind. Die zur Befestigung der Schienen B dienenden Bolzen E haben abgeschrägte Enden e e1, von denen die Enden e den einfachen^ Schienenfufs (Fig. 2 und 4 links), die Enden e1 die Lasche B1 am Schienenstofs (Fig. 2 und 4 rechts) zu übergreifen bestimmt sind. Der Bolzen E ist ferner oben und unten mit Nuthen e2 e3 versehen, deren Lage zu seinen Enden e e1 aus der Zeichnung ersichtlich ist. Durch die Nuth e~ bezw. e3 der Bolzen und die Nuth d3 bezw. d* der Halter D wird ein ■ Keilstück F eingeschlagen, welches die dichte Auflagerung der abgeschrägten Bolzenenden auf dem Schienenfufse bezw. der Lasche B1 herbeiführt.
Hieraus und aus der Zeichnung geht hervor, dafs die Schienenbefestigungsvorrichtungen sowohl für die Schienenstöfse als auch für die übrige Schienenstrecke verwendbar sind. Im ersteren Falle werden die am Kopfe verkürzten Enden der Halter D und die Enden e der Bolzen E den auf der Schiene B liegenden Laschen B1 zugekehrt (Fig. 2 und 4 rechts), wobei die über den Halterkopf hinausragenden Flantschen dl sich unter den Schienenfufs legen. Im letzteren Falle ist die Anordnung umgekehrt (Fig. 2 und 4 links). Vermöge dieser Einrichtung füllen die Halter D den Raum zwischen Schienenfufs bezw. Schienenlasche und dem äufseren Ende der Schlitze a stets gut aus, wodurch ein auf die Lagerung nachtheilig einwirkendes Spiel zwischen diesen Theilen vermieden wird.
Anstatt die Halter D aus einer gebogenen Eisenplatte herzustellen, können dieselben auch aus einem Stücke gegossen werden. Bei der für diesen Fall in Fig. 8 dargestellten Ausführungsform besitzt der Kopf d rechteckigen Querschnitt und ist aufsen mit Längsrippen d% versehen, welche mit den Flantschen d- des Halterfufses parallel laufen und zur Auflage auf der Oberseite der Schwelle A dienen. Der Bolzen E hierfür ist ebenfalls rechteckig im Querschnitt, hat jedoch im Uebrigen die oben beschriebene Construction.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schienenbefestigung auf eisernen Querschwellen, bei welcher die Schienen durch an den Enden abgeschrägte, die Schienenfufshälften beiderseitig übergreifende lösbare Bolzen festgehalten werden, dadurch gekennzeichnet, dafs die zur Lagerung der Befestigungsbolzen (E) dienenden Halter (D) auf der Querschwelle (A) durch Einführen der Halterfüfse (d2) in die mittleren breiten Theile (al) zweier in der Schwelle vorgesehener Kreuzschlitze (ααl) und durch nachheriges seitliches Verschieben der Halterstege (d1) in den engeren Theilen (a) der Schlitze lösbar befestigt werden.
2. Eine Ausführungsform der durch Anspruch ι gekennzeichneten Schienenbefestigung, bei welcher zur Ermöglichung der Verwendung der Befestigungstheile bei durchgehender Schiene oder an einem durch Laschen gedeckten Stofs der Kopf (d) des Bolzenhalters (D) an einem Ende verkürzt ist, während die Befesligungsbolzen (E) an einem Ende entsprechend dem Profil des Schienenfufses, am anderen Ende entsprechend dem Profil der Lasche geformt und oben und unten mit Nuthen (e2 e3) versehen sind, welche in Gemeinschaft mit entsprechend angeordneten Nuthen (ds d*) der Bolzenhalter (D) die zum Anziehen der Schienenbefestigung dienenden Keilstücke (F) aufnehmen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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