DE107123C - - Google Patents
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- DE107123C DE107123C DENDAT107123D DE107123DA DE107123C DE 107123 C DE107123 C DE 107123C DE NDAT107123 D DENDAT107123 D DE NDAT107123D DE 107123D A DE107123D A DE 107123DA DE 107123 C DE107123 C DE 107123C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F39/00—Making wheel spokes from wire
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine weitere Ausbildung der durch das Patent
Nr. 100809 geschützten Vorrichtung zum Spannen der Drahtspeichen der Räder von
Fahrrädern u. dgl. in der Weise, dafs an Stelle eines ausrückbaren Zahnrades zur ■ Ein-
und Ausschaltung des die Speichentülle drehenden Rades eine Kupplung angeordnet ist und
nach ausreichendem Anziehen der Schraubtülle durch die selbstthätig durch die eingezogene
Speiche erfolgende Auslösung der Kupplung eine Rückführung der Theile der Spannvorrichtung
in Anfangsstellung veranlafst wird, so dafs die Vorrichtung zur Einführung einer
neuen Speiche bereit ist.
Fig. ι ist der Grundrifs der Maschine,
Fig. 2 ein verticaler Längsschnitt nach der Linie x-x von Fig. 1,
Fig. 3 ein Querschnitt nach der Liniey-y von Fig. ι und 2 nach rechts gesehen und
Fig. 4 ein solcher nach derselben Linie nach links gesehen.
Fig. 5 veranschaulicht eine bauliche Einzelheit.
Das Maschinengestell A ist mit den Böcken oder Ständern B B1 versehen,' die zur Lagerung
einer Welle α dienen. An dem einen Ende dieser Welle α wird mittelst Vorsteckbolzens
b1 oder dergl. eine Scheibe b befestigt,
die an einer Stirnfläche mit einer geeigneten Anzahl radialer Nu then b'2 versehen ist. c ist
eine Riemscheibe oder dergl., die lose auf der Welle α dicht neben der genutheten Fläche
der Scheibe b vorgesehen ist oder eine Aussparung zur Aufnahme der Scheibe b erhalten
kann, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist. Buchstabe d bezeichnet Kugeln, die in Bohrungen c1
der Scheibe c angeordnet sind und mit Federn e und ' Kolben e1 e1 derart zusammenwirken,
dafs sie mit den radialen Nuthen b'2 in der Scheibe b in Eingriff treten und so eine Kupplung
zwischen der Riemscheibe c und der Spindel α herstellen. c~ ist ein Schmierkanal
zur Schmierung der Scheibe c. f ist ein Sperrring auf der Nabe der Scheibe c. g ist
eine Muffe, welche auf der Spindel α derart angeordnet ist, dafs sie sich auf derselben verschieben,
aber nicht drehen kann. An der Stirnfläche der Muffe g sind Sperrzähne gl angeordnet,
welche mit dem Sperrring f der Scheibe c in Eingriff treten können, wenn die
Muffe g in Richtung nach, der Scheibe hin entgegen der Spannung einer Feder h verschoben
wird. Ein Ende dieser Feder h legt sich gegen einen Bund a1 der Welle a, das
andere gegen den Boden einer Aussparung der Muffe g. Um zu verhindern, dais sich
die Muffe g unabhängig von der. Spindel a dreht und um ihre Längsbewegung auf derselben
zu begrenzen, dient ein Bolzen i, welcher in eine Bohrung der Welle α eingesetzt
ist und in Längsschlitze g·2 der Muffe eingreift,
wie durch punktirte Linien in Fig. 1 und 2 angedeutet. gB ist eine Ringnuth der Muffe' g·1,
in welche ein Ansatz j1 eines Hebels j eingreift.
k ist ein Kammrad, welches mittelst eines
Bolzens k1 oder dergl. auf der Welle α befestigt
ist, und zwar am entgegengesetzten Ende derselben, wie die Scheibe c.
I ist ein Kolben, der in einer Bohrung des Trägers B2 verschiebbar und mit einem Zapfen /'
versehen ist, welcher durch einen Schlitz Bs des Trägers Zi2 hindurchtritt und auf welchem
der Hebel / beweglich angebracht ist. Der Kolben / dient als Haltevorrichtung für die
Schraubtüllen in später zu erörternder Weise. Die der Rienischeibe c zugekehrte Seite des
Hebels j ist nach zwei Curven von verschiedenen Halbmessern gekrümmt, die beide den
Drehzapfen des Hebels als Krümmungsmitte haben; die Curve von kleinerem Halbmesser
ist dabei dem kürzeren Hebelarm zugekehrt, und an dem Uebergang der Curven wird ein
Anschlag j'2 gebildet. Um die Lage dieses Anschlages einstellbar zu machen, kann z. B.
nach Fig. 5 der gekrümmte Theil des Hebels/ ohne Ansatz oder Anschlag ausgebildet und
auf demselben ein besonderes Quadrantstück /3 vorgesehen werden, das mit einem Anschlag
versehen ist. Das Quadrantstück ist bei Z1 beweglich angebracht, eine Einstellung erfolgt
durch einen Schraubenbolzen, welcher durch einen Schlitz/4 und eine Bohrung/5 hindurchtritt.
Der Kolben erhält eine Bohrung /2, in welcher
eine Spindel m angeordnet ist, von welcher ein Ende in der Regel in derselben oder
nahezu derselben Ebene mit der freien Stirnfläche des Kolbens liegen kann, während das
andere Ende aus dem hinteren Ende dieses Kolbens vortritt und einen Arm η trägt, welcher
durch den Schlitz -ß3 des Bockes B2 tritt.
Dieser Arm η ist mit einer Feststellvorrichtung versehen, welche mit dem Anschlag/2 auf dem
Hebel/ in Eingriff treten kann, o2 ist eine
in der Aussparung /"- angeordnete Feder, die sich gegen einen Flantsch in1 und gegen einen
Bund I3 der Spindel m legt und dazu dient,
die Spindel in regelrechter Lage zu halten. Durch eine Feder ο und einen Bolzen o1 wird
die Spindel / in der in der Zeichnung dargestellten Lage entgegen der Spannung der
Feder o2 festgehalten, bis der Arm η den Anschlag/2
freigegeben hat.
ρ ist eine kurze Spindel mit mittlerer Bohrung p1, die glockenartig bei p2 sich erweitert
und in einem Träger B1 drehbar angebracht
ist, der an dem Bock B1 befestigt ist. Diese Spindel ρ trägt ein Zahnrad q, welches mit
einem Zahnrade k in Eingriff steht und mit der Achse des Kolbens / zusammenfällt, r ist
eine abnehmbare Platte, die durch Schrauben r1 oder dergl. (Fig. 2 und 3) am Ende der kurzen
Spindel ρ neben dem vortretenden Ende des Kolbens / befestigt ist. Diese Platte r ist mit
einem Ausschnitt (Fig. 3) versehen, der der Form der auf die Speichen aufzuschraubenden
Tüllen entspricht. Die Platte r, das Zahnrad q, die hohle Spindel ρ und der Träger B 4 sind
mit von der Mitte nach dem Umfang gerichteten Schlitzen B5 versehen; die Weite dieser
Schlitze ist derart zu bemessen, dafs beim Zusammenfallen dieser Schlitze eine Speiche von
beliebiger Stärke in dieselben eintreten kann, wobei eine glockenartige Schlitzerweiterung B6
die Einführung der Speiche erleichtert. Die Platte r wird so befestigt, dafs ihr Schlitz mit
demjenigen des Zahnrades q zusammenfällt. Die Zahnräder k und q haben nach der Darstellung
gleichen Durchmesser und gleiche Zähnezahl, s ist ein an dem Träger B2 befestigter
Anschlag, der mit einem Zahn oder
j Ansatz s1 versehen ist, welcher mit einer Nase
oder Sperrung s2 am Ende der Muffe g in Eingriff treten kann, wenn diese ausgerückt ist,
um die Drehung der Muffe und dadurch auch die der Spindel α und der Zahnräder k und q,
sowie der kurzen Spindel ρ und der Platte r zu verhindern. Die Nase s'2 ist an solcher
Stelle an der Stirnwand der Muffe g angebracht, dafs die Schlitze des Zahnrades q und
der Platte r nach Feststellung dieser Theile in die Richtung des Schlitzes des Trägers B1
fallen.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende:
Das mit den Speichen versehene Rad wird zunächst so weit hergerichtet, dafs jede
Schraubentülle an dem Speichenrade genügend weit aufgeschraubt wird, um an der Speiche
festzuhaften, worauf das Rad in geeigneter Weise festgelegt wird. Die einzelnen Speichen
werden alsdann in den Schlitz B5 eingeführt,
bis die Tülle in den Ausschnitt der Platte r tritt, wobei der Radkranz zwischen dieser
Platte r und dem als Tüllenhalter dienenden Kolben / liegt. Das Rad wird in solcher Lage
gehalten, dafs die Speiche und Tülle gleichachsig mit diesem Kolben sind. Alsdann wird
der Hebel/ umgelegt, wobei der Zapfen j\
j welcher in die Nuth g-3 der Muffe g greift,
mitgenommen und in dem Schlitz B3 des Trägers B2 verschoben wird. Diese Bewegung
ist zunächst Veranlassung, dafs der Kolben / sich gegen den Kopf der Tülle legt,
wodurch durch weiteres Umlegen des Hebels/ in derselben Richtung die Muffe g durch
den kurzen Arm des Hebels / gegen die Scheibe c hin bewegt wird. Sobald (während
dieser Bewegung) der Ansatz sl des Anschlages s die Nase s'2 der Muffe g freigiebt
und die Zähne g1 und f der Kupplungstheile
in Eingriff sind, wird gleichzeitig der Anschlag/2 des Hebels / durch die Feststellvorrichtung
des Armes η abgefangen und dadurch der Hebel festgestellt. Bei Einrückung der
Kupplung gf wird die Spindel α mit den
Zahnrädern k und q und der Platte r ange-
trieben und die in letztere greifende Tülle wird gedreht, so dafs die Tülle auf der Speiche
angezogen bezw. festgeschraubt wird. Ist dies erfolgt, so legt sich das Ende der Speiche
gegen das Ende der Spindel m und drückt dieselbe in den Hohlkolben / zurück, wodurch
der Arm η in gleicher Richtung bewegt und die Feststellvorrichtung von dem Anschlag^'2
des Hebels j gelöst wird. Durch die Feder h wird alsdann die Muffe g gegen den Anschlag
s zurückgeschoben und dadurch die Kupplung gf ausgerückt. Nunmehr wird die
Spindel α durch die Reibungskupplung mitgenommen, welche aus der mit Radialnuthen
versehenen Scheibe b und den unter Federwirkung stehenden Kugeln d besteht, wodurch
die Muffe g gedreht wird, bis der Ansatz sl
adf dem Anschlag s wieder in die Falle s2 der
Muffe g tritt. Hierdurch wird die Drehung dejr Muffe g, der Spindel α, Zahnräder k und q
und der Platte r abgestellt und es gelangen die mit Schlitzen versehenen Theile wieder
in' Anfangsstellung, so dafs die eingespannte Speiche herausgezogen und eine andere ein-,
geführt wird.
Die Treibscheibe c setzt ihre Drehung während des Eingriffes des Anschlages s mit der
Muffe g fort, wobei die unter Federwirkung stehenden Kugeln die radialen Nuthen an der
Scheibe b verlassen. Die Stelle, an welcher das vortretende Ende der Speiche mit der Welle
oder Spindel m zwecks Auslösung des Armes η in Eingriff kommt, kann durch Verstellung
der Lage des Armes η auf dem Gewindetheil der Welle oder Spindel m geregelt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ausführungsform der durch Patent Nr. Ί 00809 geschützten Vorrichtung zum Spannen der Drahtspeichen der Räder von Fahrrädern u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dafs zur Ein- und Ausrückung des die Speichentülle drehenden Rades eine Kupplung angeordnet ist, durch deren nach ausreichendem Anziehen der Schraubtülle durch die eingezogene Speiche selbstthätig erfolgende Auslösung eine Rückführung der Spannvorrichtung in Anfangsstellung zwecks Einführung einer neuen Speiche veranlafst wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE107123C true DE107123C (de) |
Family
ID=377219
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT107123D Active DE107123C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE107123C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741815C (de) * | 1941-10-15 | 1943-11-17 | Walter Ahrens | Schraubenzieherartiges Werkzeug zum Festschrauben von Schraubnippeln fuer Drahtspeichenraeder |
-
0
- DE DENDAT107123D patent/DE107123C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741815C (de) * | 1941-10-15 | 1943-11-17 | Walter Ahrens | Schraubenzieherartiges Werkzeug zum Festschrauben von Schraubnippeln fuer Drahtspeichenraeder |
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