DE107312C - - Google Patents

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DE107312C
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Germany
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spatula
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44DPAINTING OR ARTISTIC DRAWING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PRESERVING PAINTINGS; SURFACE TREATMENT TO OBTAIN SPECIAL ARTISTIC SURFACE EFFECTS OR FINISHES
    • B44D3/00Accessories or implements for use in connection with painting or artistic drawing, not otherwise provided for; Methods or devices for colour determination, selection, or synthesis, e.g. use of colour tables
    • B44D3/06Implements for stirring or mixing paints
    • B44D3/10Sieves; Spatulas
    • B44D3/105Sieves; Spatulas spatulas

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 37: Hochbauwesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. April 1898 ab.
Um unebene, rauhe, ungehobelte Flächen von Holz oder Eisen anzustreichen, ist es erforderlich,, dieselben vorher mit Bimsstein zu schleifen, mit OeI oder Wasser abzureiben oder irgend ein anderes zeitraubendes Verfahren vorzunehmen. Das wird mit der hiernach beschriebenen Vorrichtung in der Weise vermieden, dafs man mit der mit Spachtelmasse gefüllten Vorrichtung über die betreffenden Flächen fährt, wobei dann die je nach Erfordernifs mehr oder weniger dickflüssige Spachtelmasse gleichförmig über dieselben vertheilt, ausgebreitet und geglättet wird.
Eine solche Vorrichtung ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar ist
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 ein Querschnitt,
Fig. 3 eine Seitenansicht und
Fig. 4 eine Draufsicht.
Ein am Boden mit einer Oeffnung 2 versehener Behälter oder Kasten 1 ist auf einer Walze 3 fahrbar gelagert. Der Boden dieses Kastens nimmt eine der Consistenz der Spachtelmasse entsprechend durchlochte Platte 4 auf. Unterhalb des Bodens ist ein Schieber 5 eingesetzt, um jederzeit den Zuflufs von Spachtelmasse aussetzen zu können. Der Deckel, gleichzeitig Presse für den Austritt der Spachtelmasse bildend, besteht aus zwei Theilen, dem eigentlichen Deckel 6, welcher auf dem Kasten 1 ruht, und der mit ihm verbundenen Prefsvorrichtung, welche aus einem dem Innenraum des Kastens entsprechenden Prefsdeckel 7 besteht, welcher durch zwei oder mehr mit einer Spiralfeder 8a umgebenen, durch den Deckel 6 tretenden Stutzen 8 mit der Führungsvorrichtung aufserhalb des Kastens 1 verbunden ist. Diese Führungsvorrichtung besteht aus dem mit den beiden Stutzen 8 verbundenen Verbindungsstück der Brücke 9, an deren Enden zwei Hülsen 10 senkrecht nach unten reichen, welche aufsen mit je einer Handhabe 11 versehen sind. Diese hülsenförmigen Körper 10 sind über zwei seitlich aufsen am Kasten 1 sitzende Dorne 12 gestülpt und werden also durch letztere geführt.
Unterhalb des Kastenbodens ist als Vertheiler der Spachtelmasse ein Streichbrett 13 vorgesehen.
Aufsen am Kasten 1 sind an der dem Schieber 5 entgegengesetzten Seite zwei Führungsleisten 14 mit Stellschrauben 15 angebracht. Zwischen diese Führungen wird der aus zwei Stücken 16 und 17 zusammengesetzte Spachtel, welcher der ganzen Länge der Vorrichtung entspricht, eingesetzt bezw. eingestellt. Der unmittelbar zwischen diese Führungsleisten eingespannte Theil, der Spachtelträger 16, ist in seiner Höhenlage verstellbar. Der eigentliche Spachtel 17 selbst wird mit ihm durch Stellschrauben 18 entsprechend verbunden.
Zur besseren Führung der Vorrichtung mit den Händen über die zu bearbeitende Fläche sind als Beihülfe am hinteren Kastenbrett Oesen 19 vorgesehen, in welche sich der Daumen der Hände bei der Arbeit einlegt.
Die Wirkungsweise bezw. die Handhabung der Vorrichtung ist folgende:
Ist der Schieber 5 geschlossen, so wird in den leeren Kasten 1 die Spachtelmasse eingefüllt
und der Prefsdeckel 7 eingesetzt. Gleichzeitig hiermit legt sich der Deckel 6 auf den oberen Rand des Kastens und verschliefst ihn. Ebenfalls gleichzeitig hiermit erfassen die Hülsen 10 die Spitzen der Dorne 12 und erhalten dadurch Führung.
Wird nun der Schieber 5 herausgezogen (Fig. 1), so wird die durch den-siebartigen Boden 4 tretende Spachtelmasse langsam nach unten auf die zu glättende Fläche herausgeprefst. Erfafst man dann die Handhaben 11 und führt die Vorrichtung nach rechts (Fig. 1 und 2), so wird die Spachtelmasse vom Streichbrett 13 zuerst im Groben vorvertheilt und ausgebreitet und dann von dem nachfolgenden Spachtel 17 vollständig gleichförmig auf die Fläche aufgetragen. Durch gleichförmiges Andrücken der Handhaben nach unten wird die Spachtelmasse allmälig herausgeprefst.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Ueberziehen von unebenen Flächen mit einer Spachtelmasse, dadurch gekennzeichnet, dafs die in einem Behälter (1) befindliche Spachtelmasse durch einen Prefsdeckel (7), welcher vermittelst im Verschlufsdeckel (6) sich führender Stangen (8) an einer Brücke (9) aufgehängt ist, an deren Enden sich die in Dornen (12) auf- und abführbaren Hülsen (10) mit den Handgriffen (11) befinden, so dafs beim Drücken auf letztere nach Oeffnen eines Schiebers (5) die Spachtelmasse allmälig aus dem gelochten Boden des Behälters herausgeprefst wird, bei der Fortbewegung der Vorrichtung vom Streichbrett (13) vorvertheilt und schliefslich von dem am hinteren Kastenende verstellbar angebrachten Spachtel (17) gleichmä'fsig auf die zu ebnende Fläche aufgetragen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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