DE107319C - - Google Patents
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- DE107319C DE107319C DENDAT107319D DE107319DA DE107319C DE 107319 C DE107319 C DE 107319C DE NDAT107319 D DENDAT107319 D DE NDAT107319D DE 107319D A DE107319D A DE 107319DA DE 107319 C DE107319 C DE 107319C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H55/00—Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
- F16H55/02—Toothed members; Worms
- F16H55/12—Toothed members; Worms with body or rim assembled out of detachable parts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
SJ
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Dezember 1898 ab.
Der Gegenstand der Erfindung ist ein Zahn-" radkranz aus Schmiedeisen, der ein Herausnehmen
, Einsetzen und Auswechseln der aus Holz oder Metall oder sonstigem passenden
Material hergestellten Zähne mit grofser Genauigkeit, Sicherheit und Schnelligkeit gestattet,
und der dabei wesentlich einfacher und billiger hergestellt werden kann als nicht nur schmiedeeiserne,
sondern sogar auch gufseiserne Zahnradkränze ; aufserdem ist für die Verwendbarkeit die
grofse Leichtigkeit des nach vorliegender Art dargestellten schmiedeisernen Radkranzes von
aufserordentlichem Vortheil.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar in:
Fig. ι eine Stirnansicht, theilweise im Schnitt,
Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. i,
Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung des Befestigungskeiles der Zähne in Vergrößerung
und in
Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung eines einzelnen Zahnes in Vergrößerung.
Der eigentliche Felgenkranz des in den Zeichnungen dargestellten schmiedeisernen
Zahnradkranzes ist ein auf der Biegemaschine zu einem vollständigen Kreis zusammengebogener
Reifen A aus U-förmigem Schmiedeisen. Die zusammenstofsenden Enden α α desselben
werden durch eine verschraubte oder vernietete Lasche ax oder dergl. zusammengehalten. Der
so gebildete Radreifen besitzt sonach eine nach aufsen oder innen offene Rinne, die aus den
Schenkeln des U-Eisens gebildet wird. In diese Rinne, welche natürlich bei Stirnrädern
auf dem äufseren Mantel, bei ,Kammrädern auf der Stirnfläche und bei Kegelrädern in
einer mittleren Lage liegt, werden die einzelnen Zähne B eingesetzt. Vortheilhaft werden die
Zähne, wie aus Fig. 2 und 4 hervorgeht, an ihrem oberen, aus dem U-förmigen Kranz A
herausragenden Theile so verbreitert, dafs sie mit den äufseren Breitseiten desselben abschneiden.
Es ist dies aber "nicht durchaus nothwendig, ja in manchen Fällen sogar unmöglich,
wenn man z. B. durch Ueberhöhung des einen oder beider Schenkel ein sogenanntes Flankenrad, bei dem die Flanken auf einer
oder beiden Seiten bis zur vollen Zahnhöhe reichen, bilden will. Zwischen die einzelnen
Zähne werden nun die Keile C eingesetzt und mittelst der Schraubenbolzen c, welche durch
Löcher in dem Boden der U - förmigen Rinne des Kranzes A durchgesteckt und durch die
Muttern c1 angezogen werden, befestigt. Die
Zahncurven der Zähne sind ganz so wie bei den Rädern mit festen Zähnen in vorschriftsmäfsiger
Berücksichtigung der Theilung und des Uebersetzungsverhältnisses als Cycloiden,
Evolventen und dergl. construirt, nur mit dem Zusatz, dafs man diese Curven rückwärts
über den Grundkreis bis zu ihrem gegenseitigen Schnittpunkt verlängert. Durch die
Rückwärtsverlängerung entstehen die nicht mehr zu den Eingriffsflächen gehörenden
Untertheile der Zähne, die mit ihren Grundkanten aneinanderstofsen, dadurch ein Verrücken
derselben auch ihrerseits verhindern, und zwischen die die Keile C eingesetzt werden. Um
für den Schraubenbolzen c des Keiles C Platz zu schaffen, müssen in die Flanken der Zähne B
die Nuthen b eingearbeitet werden. Die Zähne
sind also durch gegenseitiges Anliegen, durch die zwischengespannten Keile und die Schenkel
der U - förmigen Rinne gegen jede Verschiebung und gegen ein Herausfallen und Herausbrechen
gesichert. Natürlich braucht die Rückwärtsverlängerung der Zahncurven bis zu ihrem
gegenseitigen Durchschnitt nicht in der richtigen Curvenkrümmung fortgeführt werden, sondern
dieselbe kann beliebig geformt, z. B. eine gerade Linie, sein, so dafs man für einen
gegebenen Theilkreis nicht an einen einzigen absoluten Bodenkreis des U - förmigen Kranzes A
gebunden ist. Das Material der Zähne ergiebt sich ganz aus den Bedingungen des einzelnen
Anwendungsfalles. Die dargestellte Anordnung ist vornehmlich als armloser Radkranz an den
Böden von rotirenden Bottichen u. dergl. gedacht und dürfte auch wohl als solcher überwiegend
zur Anwendung kommen, aber es liegt kein Grund vor, denselben nicht auch in
Verbindung mit Armen und Naben zu einem vollständigen Rade auszubilden. Der wesentliche
Grundgedanke wird dadurch nicht- berührt.
Claims (1)
- Pa ten t-Anspruch:Zahnrad, dadurch gekennzeichnet, dafs in einem Kranze A von U - förmigem Querschnitte zwischen den entsprechend geformten Zähnen B mit Schraubenbolzen c versehene Keile C angeordnet sind, die innerhalb des Kranzes A durch Muttern festgezogen werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE107319C true DE107319C (de) |
Family
ID=377404
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT107319D Active DE107319C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE107319C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19606504A1 (de) * | 1996-02-22 | 1997-08-28 | George Dr Ing Rotaru | Zahnrad |
-
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19606504A1 (de) * | 1996-02-22 | 1997-08-28 | George Dr Ing Rotaru | Zahnrad |
| DE19606504C2 (de) * | 1996-02-22 | 1999-02-11 | George Dr Ing Rotaru | Zahnrad |
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