DE107708C - - Google Patents

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DE107708C
DE107708C DE1899107708D DE107708DD DE107708C DE 107708 C DE107708 C DE 107708C DE 1899107708 D DE1899107708 D DE 1899107708D DE 107708D D DE107708D D DE 107708DD DE 107708 C DE107708 C DE 107708C
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Germany
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herb
wheel
ripening
hooks
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DE1899107708D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D33/00Accessories for digging harvesters
    • A01D33/06Haulm-cutting mechanisms

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Einrichtung zum Entfernen· des Kartoffelkrautes. . ■ . .
Die zur Erreichung dieses Zweckes bereits bekannt gewordenen Einrichtungen (z. B. diejenige nach Patentschrift 50775) haben den Nachtheil, dafs sie mit der Kartoffelerntemaschine in unmittelbarer Verbindung stehen und in der Weise wirken, dafs das Kraut nach dem Abreifsen beim Abführen ganz bleibt, während der vorliegenden Erfindung der Gedanke zu Grunde liegt, der Kartoffelerntemaschine einen besonderen Krautreifser vorausfahren . und durch diesen das Kraut an Ort und Stelle zu Häcksel zerschneiden zu lassen.
Die neue Einrichtung besteht aus einem Rade, welches in einem verstellbaren "Rahmen gelagert ist und von den Fahrrädern in Drehung versetzt wird. Dieses Rad ist mit festen Haken zum Erfassen des Krautes und. mit radial federnd nachgiebigen Bügeln, ausgerüstet, welche das Kraut gegen die genannten Haken andrücken 'und sich, nachdem das Rad eine halbe Umdrehung vollendet hat,, unter Vermittelung von Hebeln und Rollen zurückziehen, so dafs das freigegebene Kraut von einem Förderbande erfafst und einer Schneidvorrichtung aus umlaufenden und aus festen Messern zugeführt werden kann.
Durch diese Vorrichtung wird das Kraut zu Häcksel zerschnitten und in dieser. Form abgeführt, während die etwa mit herausgerissenen Kartoffeln durch einen Rechen abgestreift werden. " ■
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, .und es zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt durch die Maschine, Fig. 2 deren Oberansicht und
Fig. 3 einen Schnitt nach x-x der Fig. 1,
Fig. 4 in vergrößertem Mafsstabe die Hinteransicht des Krautreifsrades mit seinem Gehäuse im Schnitt,
Fig. 5 einen senkrechten Schnitt der Fig. 4,
Fig. 6 einen zum Ausreifsen des Krautes dienenden Arm mit Haken und Klemmbügel und
Fig. 7 die Oberansicht des letzteren.
Die Maschine wird von den Rädern α getragen und von den mit ihnen auf derselben Achse sitzenden Kettenrädern b angetrieben, welche mit den Kettenrädern d verbunden sind; das Lenken der Maschine erfolgt von dem Vorderwagen c aus.
Auf der Achse der Räder α ist der Maschinenrahmen I gelagert und an dessen vorderem Ende ein senkrecht verstellbarer Vorschneider m befestigt, welcher dem eigentlichen Krautreifser vorarbeiten soll und dazu dient, das Kraut aus einander zu reifsen und nach der Fahrrichtung umzulegen. Unterhalb des Rahmens/ ist-eine Welle η gelagert, welche einen Rahmen k mit der Arbeitsmaschine trägt. Der Rahmen k kann an seinem hinteren Theil mittels Kurbel 0, Welle o1 und Kette o2 gehoben und gesenkt werden, um das Ausreifsrad e beliebig hoch einstellen zu können (Fig· O-
An dem Rahmen k ist der .bügelartige Krautniederdrücker i beweglich gelagert, welcher durch seitliche Arme/1, Fig. i, seine Führung erhält und durch sein Gewicht das Kraut niederdrückt, dergestalt, dafs es von dem Krautreifsrade gefafst werden kann.
Das Rad zum Ausreifsen des Krautes besteht aus einem reifenartigen Gehäuse e, an welchem die Ausreifshaken el befestigt sind. Diese erfassen in der in Fig. 5 veranschaulichten Weise das durch den Krautdrücker i niedergelegte Kraut, reifsen es aus und heben es hoch. An derri Gehäuse e sind ferner Klemmbügel q gelagert, welche unter dem Druck der Federn ρ stehen und mit einem Ende durch eine Kette oder einen Draht mit Hebeln r, Fig. 5, verbunden sind, welche gleichfalls an dem Gehäuse e drehbar gelagert sind.
Diese Klemmbügel q dienen dazu, das ausgerissene Kraut am Herunterfallen zu verhindern, so dafs es durch die Haken el einem Förderbande f zugeführt und dort freigegeben werden kann, dadurch, dafs sich die Klemmbügel q mit Hülfe der Hebel r zurückziehen. Das Zurückziehen der Klemmbügel erfolgt bei einem Umlauf des Rades zweimal, und zwar beim Uebergleiten der Hebel r über die Rollen r1, Fig. 4 und 5.
. Heber dem Ausreifsrade sind an einer Welle mehrere umlaufende sichelförmige Messer g gelagert,
Fig. ι
und 3, welche derartig angeL
g 3 g g
ordnet sind, dafs sie in die Lücken zwischen mehreren Förderbändern greifen können. Entsprechend den umlaufenden Messern g sind in dem Maschinengestell noch feststehende Messer Λ angeordnet, so zwar, dafs je ein umlaufendes Messer g zwischen zwei festen Messern h hindurchgeht.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende:
Das ausgerissene Kraut wird bis über eine halbe Umdrehung von dem Ausreifsrade mitgenommen, Fig. 4. Alsdann zieht sich der Klemmbügel q zurück, das Kraut wird frei und die mit schräg stehenden Zinken s besetzten Förderbänder nehmen es mit und führen es den Messern zu. Hierbei fassen es die umlaufenden Messer und schleudern es nach oben gegen die feststehenden Messer /2, so dafs es zerschnitten wird. Die Stücke (Häcksel) werden entweder in einem Behälter gesammelt oder, da das Kraut in dieser Form der Kartoffelsammelmaschine nicht mehr hinderlich ist, auf das Feld zurückgeworfen.
Hinter dem Ausreifsrade, Fig. 1, ist ein Rechen if angebracht, durch welchen erreicht werden soll, dafs die mitausgerissenen und an dem Kraut etwa hängen gebliebenen Kartoffeln abgestreift werden und auf den Erdboden zurückfallen. Am hinteren Ende der Krautausreifsmaschine ist noch ein Pflug u angebracht, welcher der nachfolgenden Kartoffelsammelmaschine vorarbeiten soll.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Kartoffelkrautreifser, dadurch gekennzeichnet, dafs das Kraut durch ein Krautreifsrad (e) mit festen Haken (e1) und federnd nachgiebigen Bügeln (q) erfafst, hochgehoben und einer Schneidvorrichtung aus umlaufenden (g) und festen (h) Messern übergeben'wird, um das Kraut durch Zerschneiden für die Kartoffelerntemaschine unschädlich zu machen.
2. Eine Ausführungsform des Rades zum Ausreifsen des Krautes nach Anspruch 1, da-
. durch gekennzeichnet, dafs die an sich bekannten federnden Bügel (q), welche das Kraut zusammen mit Haken fe1) an einem umlaufenden Rade beim Ausreifsen festklemmen, nach einem halben Umlauf des Rades mittels Hebel (r) und Anschlagrollen (r1) zurückgezogen werden und das ausgerissene Kraut freigeben, damit es auf ein Förderband ff) fällt und von diesem der Schneidvorrichtung zugeführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1899107708D 1899-03-28 1899-03-28 Expired DE107708C (de)

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