DE1077105B - Trockenrasiergeraet, das wahlweise auch zum Antrieb anderer Arbeitsgeraete verwendbar ist - Google Patents

Trockenrasiergeraet, das wahlweise auch zum Antrieb anderer Arbeitsgeraete verwendbar ist

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DE1077105B
DE1077105B DES60842A DES0060842A DE1077105B DE 1077105 B DE1077105 B DE 1077105B DE S60842 A DES60842 A DE S60842A DE S0060842 A DES0060842 A DE S0060842A DE 1077105 B DE1077105 B DE 1077105B
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DE
Germany
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drive
shaving
dry shaver
secondary device
shaving head
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Pending
Application number
DES60842A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Alfons Meier
Dipl-Ing Robert Lenk
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SEG Hausgeraete GmbH
Original Assignee
Siemens Elektrogaerate GmbH
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Publication date
Application filed by Siemens Elektrogaerate GmbH filed Critical Siemens Elektrogaerate GmbH
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Publication of DE1077105B publication Critical patent/DE1077105B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B19/00—Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers
    • B26B19/38—Details of, or accessories for, hair clippers, or dry shavers, e.g. housings, casings, grips, guards
    • B26B19/48—Accessory implements for carrying out a function other than cutting hair, e.g. attachable appliances for manicuring

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

DEUTSCHES
Es sind Trockenrasiergeräte, insbesondere solche mit hin- und hergehender Arbeitsbewegung, bekannt, deren zum Rasieren dienender Scherkopf abnehmbar ist. Der Grund hierfür ist, daß man den Scherkopf leichter reinigen, erforderlichenfalls leicht ersetzen oder auch gegen andere Scherköpfe von unterschiedlicher Ausbildung ihrer Schneidteile austauschen kann.
Es ist ferner bekannt, bei Trockenrasiergeräten der vorgenannten Art den Scherkopf gegen ein anderes Arbeitsgerät auszutauschen, beispielsweise gegen eine Nagelfeile, ein Fingernagelpoliergerät, eine Hautfräse oder eine Zahnbürste, um dieses Zusatz- bzw. Nebengerät ebenfalls mit dem im Trockenrasiergerät eingebauten, also ohnehin vorhandenen, meist elektrischen Antriebsteil zu betreiben. Zur Benutzung eines solchen Nebengerätes muß man also erst den Rasierscherkopf abnehmen und dann das Nebengerät anbringen, und nach der Benutzung muß man das Nebengerät wieder abnehmen und den Scherkopf wieder anbringen.
Bekannt sind auch Trockenrasiergeräte, deren Scherkopf zum Ansetzen eines Nebengerätes nicht abgenommen zu werden braucht. Diese Rasiergeräte sind für den Anschluß der Nebengeräte eigens mit einer lösbaren Anschlußmöglichkeit versehen. Bekannt ist es beispielsweise, lösbare Anschlußmittel an einer Seitenfläche des Gerätes anzubringen, um hier z. B. eine Schervorrichtung anderer Bau- und Wirkungsart oder ein Massagegerät anschließen zu können. Diese Anschlußmittel sind aber beim Gebrauch des Rasiergerätes zu seinem Hauptzweck, wenn also das Nebengerät nicht angeschlossen ist, störend. Auch erfordern sie mehr oder minder verwickelte Kraftübertragungsglieder vom Antrieb des Rasiergerätes zum Nebengerät bzw. zu dessen Anschlußmitteln hin.
Bekannt ist ferner auch ein Trockenrasiergerät mit umlaufender Schneidplatte, an das eine zweite Schneidplatte mittels lösbarer Verbindungsmittel gleichachsig mit der erstgenannten Schneidplatte angesetzt werden kann. Die zweite Schneidplatte wird dabei über der ersten Schneidplatte angeordnet, beispielsweise über sie gestülpt, und ein Antriebsstutzen der zweiten Schneidplatte gelangt dabei mit der Antriebsachse der ersten Schneidplatte in Kupplungseingriff. Als lösbares Anschlußmittel dient also hierbei das zum Ankuppeln ausgebildete Ende der Antriebsachse des Gerätes in der Mitte der ersten Schneidplatte. Ein solches Anschlußmittel kann auch bei abgenommener zweiter Schneidplatte kaum als störend empfunden werden; zum mindesten sind nicht störende Ausführungsformen dafür vorstellbar. Der Bedarf an Kraftübertragungsmitteln vom Antrieb zum Nebengerät beschränkt sich auf die genannte Kupplung und kann als gering bezeichnet werden. Ein Mangel dieses Gerätes ist jedoch, daß nur Nebengeräte mit umlaufender Arbeitsbewe-
Trockenrasiergerät,
das wahlweise auch, zum Antrieb
anderer Arbeitsgeräte verwendbar ist
Anmelder:
Siemens-Electrogeräte Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Oskar-von-Müler-Ring 18
Dipl.-Ing. Alfons Meier und Dipl.-Ing. Robert Lenk,
München,
sind als Erfinder genannt worden
gung angeschlossen werden können, nicht aber Nebengeräte mit hin- und hergehender Arbeitsbewegung. Dieser Mangel äußert sich hauptsächlich darin, daff eine Nagelfeile, die wohl am häufigsten als Nebengerät eines Trockenrasiergerätes in Betracht kommt, in der Regel eine hin- und hergehende Arbeitsbewegung erfordert. Zwar gibt es auch Nagelfeilen mit umlaufender Feilenscheibe, die aber im Aufbau und im Gebrauch umständlicher sind, da sie zur Verhütung einer Hautbeschädigung meistens mit einem Schutzschirm versehen sind. Andere Nebengeräte dagegen, wie beispielsweise Fingernagelpoliergeräte, Hautfräsen oder Zahnbürsten, können ohne weiteres sowohl für umlaufende als auch für hin- und hergehende Arbeitsbewegung gebaut und dementsprechend benutzt werden. Von diesen Überlegungen ausgehend, beschränkt sich die Erfindung auf eine Anschlußmöglichkeit von Nebengeräten mit hin- und hergehender Arbeitsbewegung, und sie gibt hierfür, bei Verwendung eines Trockenrasiergerätes mit hin- und hergehender Arbeitsbewegung, eine besonders einfache Lösung für den Anschluß der Nebengeräte an. Die Erfindung bezieht sich mithin auf ein Trockenrasiergerät' mit hin- und hergehender Arbeitsbewegung des Untermessers eines Sieb- oder Kammscher kopf es und mit einer lösbaren Anschlußmöglichkeit für nicht zum Rasieren dienende Arbeitsgeräte (Nebengeräte) mit hin- und hergehender Arbeitsbewegung, beispielsweise für den
909 758/65
Anschluß von Nagelfeilen, Fingernagelpoliergeräten, Hautfräsen oder Zahnbürsten. Ein solches Trockenrasiergerät ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Nebengeräte von einem Stirnende des Scherkopfes her unmittelbar mit dem Untermesser oder einem Teil desselben kuppelbar sind. Besonders einfach ist es, wenn das Untermesser Klemmenbacken zum lösbaren Festhalten des Nebengerätes aufweist. Hat dabei das Untermesser einen kastenförmigen Querschnitt, so ist es vorteilhaft, wenn das Untermesser federnde Seitenflanken als federnde Klemmenbakken zum Festhalten des Nebengerätes hat.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 und 2 zeigen in Stirnansicht und Seitenansicht ein Trockenrasiergerät bekannter Bauart, das auf seinem Grundkörper 1/der den Antriebsteil enthält, zwei Scherköpfe 2 und 3 nebeneinander aufweist. Der Scherkopf 2 ist ein Kammscherkopf, der Scherkopf 3 ein Siebscherkopf, und jeder der beiden Scherköpfe hat einen feststehenden äußeren und einen hin- und hergehenden inneren Schneidteil. Der in dem Grundkörper befindliche Antriebsteil 4 ist in Fig. 2 gestrichelt angedeutet: Es ist ein Elektromotor mit einem exzentrischen Finger auf der Motorwelle, der beim Betrieb des Motors eine kreisende Bewegung ausführt und durch Eingreifen in den inneren Schneidteil beispielsweise des Kammseherkopfes 2 diesen Schneidteil hin- und herbewegt. Der Einfachheit halber ist der Antriebsteil 4 nur mit einem einzigen Finger gezeichnet; bei der praktischen Ausführung des Gerätes jedoch wird für jeden der beiden Scherköpfe2 und 3 je ein Antriebsfinger vorzusehen sein, wobei diese beiden Finger über an sich beliebige Getriebeteile, beispielsweise über Hebel oder über eine Wippe, von dem gemeinsamen Antriebsmotor angetrieben werden. Durch in der Zeichnung nicht dargestellte Federmittel an den hin- und hergehenden Teilen und durch Abstimmung der Federkonstante kann man erreichen, daß die hin- und hergehende Bewegung eine mehr oder minder in Resonanz arbeitende Schwingbewegung wird.
Erfindungsgemäß ist an einer der beiden Stirnseiten des Kammscherkopfes 2 eine öffnung 5 (Fig. 1 und 2) vorgesehen, in die eine Nagelfeile 6 hineingesteckt ist. Wie die Nagelfeile im Inneren des Gerätes arbeitsbewegungsübertragend in Eingriff kommt, wird an Hand von Fig. 3 und 6 erläutert. Fig. 3 zeigt eine Aufsicht auf die Nagelfeile 6, und Fig. 4, 5 und 6 zeigen die Nagelfeile 6 im Eingriff mit dem inneren Schneidteil 7 des Kammscherkopfes im Aufriß, im Grundriß und in einem nach der Linie VI-VI geschnittenen Seitenriß.
Gemäß Fig. 3 ist der Stiel 6' der Nagelfeile gabelförmig ausgebildet, mit einem Längsschlitz 8. Der innere Schneidteil7 des Kammscherkopfes hat im Querschnitt die aus Fig. 6 ersichtliche Form: Er besteht aus einem eckig gebogenen, federnden Blech, vorzugsweise Stahlblech, das mit seinen Längskanten auf einer Grundplatte 9 befestigt ist und die Schneidschlitze 10 aufweist. Die Nagelfeile ist mit ihrem gegabelten Stiel 6' in den Hohlraum des Schneidteils 7 hineingesteckt, wie es Fig. 6 zeigt. Da der Schneidteil 7 trotz seiner beiderseitigen Befestigung an der Grundplatte 9 ein wenig federnd nachgiebig ist, wird der hineingesteckte Stiel 6' der Nagelfeile federnd in dem Schneidteil 7 gehalten. Da der Feilenstiel auf der ganzen Länge seines in den Schneidteil 7 hineingesteckten Teiles beiderseitig am Schneidteil anliegt, genügt schon eine ganz geringe Federspannung, um den Stiel beim Hin- und Herbewegen· zuverlässig festzuhalten undmitzunehmen. Es ist also nicht etwa notwendig, den Stiel so stark in den Schneidteil 7 hineinzudrücken, daß dieser übermäßig auseinandergespreizt und hierdurch zu stark an das ihn umgebende äußere Schneidblech angedrückt wird. Aus diesem Grunde wird zweckmäßig auch davon abgesehen, etwa die Federeigenschaft des gegabelten Feilenstieles für die Halterung nutzbar zu machen.
ίο Um ein Loslösen des Feilenstieles aus dem Schneidteil 7 durch ein Verkanten des Feilenstieles zu verhüten, können an dem Schneidteil 7 noch Nasen 11 als Halterungsmittel vorgesehen werden, die am einfachsten aus dem Blech dieses Schneidteiles nach innen hin herausgebogen sein können. Statt dessen können aber auch Führungsrillen für den Feilenstiel in den Seitenwandungen des Schneidteiles 7 hineingedrückt oder auch eingefräst sein. Der Antriebsfinger 12 greift in bekannter Weise in ein Loch 13 in der Grundplatte 9 des
ao inneren Schneidteiles ein und bewegt somit den Schneidteil hin und her. Zusammen mit dem Schneidteil wird auch die in diesem eingeklemmte Nagelfeile hin- und herbewegt. Wenn die Grundplatte 9 nur dünn ist, ragt der Finger 12 über die Oberseite der Grundplatte hinaus. Der Schlitz 8 des Feilenstieles muß dann mindestens so lang und breit sein, daß er den Antriebsfmger umgreift, und zwar entweder mit Spiel gemäß Fig. 6 oder auch an dem Finger anliegend.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn sich der in den Schneidteil 7 hineingesteckte Teil des Feilenstieles in der Breite ein ganz klein wenig keilförmig verjüngt, z. B. um etwa 0,3 mm auf eine Länge von 50 mm, da hierdurch das Hineinstecken des Feilenstieles sehr erleichtert wird.
Statt einer Nagelfeile kann bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel auch ein beliebiges anderes Arbeitsgerät mit hin- und hergehender Arbeitsbewegung in die öffnung 5 des Rasiergerätes hineingesteckt werden. Beispielsweise kann in Fig. 1 das Nebengeräte mit einem Lederbezug versehen sein, um als Nagelpoliergerät verwendet zu werden.
Es ist auch ein Einschrauben des Nebengerät-Stieles in ein Gewindeloch im Untermesser oder einem seiner Teile möglich.
Die am Trockenrasiergerät vorgesehene Öffnung kann bei Nichtgebrauch der Nebengeräte, also auch beim Rasieren, ständig offen, gewünschtenfalls aber auch verschließbar sein. Beispielsweise kann sie mit einem riegelartigen Schiebedeckel verschließbar sein.
Einfacher und vorteilhafter ist ein schwenkbarer Klappdeckel,, insbesondere dann, wenn er entgegen einer Feder nach innen aufklappbar ist, da man dann beim Hineinstecken eines Nebengerätes den Klappdeckel zwangläufig nach innen aufdrückt.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Trockenrasiergerät mit hin- und hergehender Arbeitsbewegung des Untermessers eines Sieboder Kammscherkopfes und mit einer lösbaren Anschlußmöglichkeit für nicht zum Rasieren dienende Arbeitsgeräte (Nebengeräte) mit hin- und hergehender Arbeitsberwegung, beispielsweise für den Anschluß von Nagelfeilen, Fingernagelpoliergeräten, Hautfräsen· oder Zahnbürsten, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebengeräte von einem Stirnende des Scherkopfes her unmittelbar mit dem Untermesser oder einem Teil desselben kuppelbar sind.
1 07/ 105
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Untermesser Klemmenbacken zum lösbaren Festhalten des Nebengerätes aufweist.
3. Gerät nach Anspruch 2 mit kastenförmigem Untermesser-Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß das Untermesser federnde Seitenflanken als federnde Klemmenbacken
Nebengerätes hat.
zum Festhalten des
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1 004 520; österreichische Patentschriften Nr. 164616,189963.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES60842A 1958-12-05 1958-12-05 Trockenrasiergeraet, das wahlweise auch zum Antrieb anderer Arbeitsgeraete verwendbar ist Pending DE1077105B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1182985B (de) * 1962-03-30 1964-12-03 Rudolf Kemper Als Massagekopf ausgebildete Zusatzeinrichtung fuer Rasierapparate

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT164616B (de) * 1947-04-09 1949-11-25 Philips Nv Schneidplatte für ein Trockenrasiergerät
DE1004520B (de) 1955-08-24 1957-03-14 Franz Tschuschner Fa Trockenrasierapparat
AT189963B (de) * 1955-03-01 1957-05-25 Hans Ing Rodler Rasiergerät mit Massageeinrichtung

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