DE107925C - - Google Patents

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DE107925C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H7/00Storage heaters, i.e. heaters in which the energy is stored as heat in masses for subsequent release
    • F24H7/06Storage heaters, i.e. heaters in which the energy is stored as heat in masses for subsequent release the released heat being radiated
    • F24H7/067Storage heaters, i.e. heaters in which the energy is stored as heat in masses for subsequent release the released heat being radiated with solid fuel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Dezember 1898 ab.
Zweck der Einrichtung nach vorliegender Erfindung ist, bei Füllöfen nach Abschlufs des Schiebers die gröfstmögliche Wärmeaufspeicherung durch den Ofeneinbau zu erreichen.
Der Ofeneinbau, der von einem oben verschliefsbaren Blechcylinder umgeben ist, besteht aus ringförmigen, feuerfesten Einsatzstücken, die aufsen vieleckig und mit versetzt zu einander liegenden Oeffnungen und Kanälen versehen sind. Nach Abschlufs des unter dem Füllrumpf liegenden Schiebers gelangen die Verbrennungsgase durch die Oeffnungen der Einsatzstücke zwischen die letzteren und den Blechcylinder und werden durch die auf diese Weise umspülten Einsatzstücke nach dem Schornstein abgezogen und verbrannt.
Fig. ι zeigt eine äufsere Ansicht des Ofens, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt desselben,
Fig. 3 einen Querschnitt des Schiebers für den Brennstoffbehälter nach der Linie 1-2 von Fig. 2,
Fig. 4 im Schnitt nach der Linie 3-4 von Fig. 2 den innen domartigen Theil des Ofens, auf dem der Schieber bewegbar ist,
Fig. 5 im Schnitt nach der Linie 5-6 von Fig. 2 den mittleren Theil des Ofens,
Fig. 6 im Schnitt nach der Linie 7-8 von Fig. 2 den unteren Rost und
Fig. 7 einen senkrechten Schnitt mit dem Rauchabzug.
Oberhalb des Korbrostes a, welcher einen unteren, mit Luftdurchgangsöffnungen versehenen Tragfiansch und einen eingelegten Bodenrost b besitzt, befindet sich ein Ring, h, der die feuerfesten Einsatzstücke i trägt; auf dem obersten dieser Einsatzstücke liegt der domartige Theil n. Die innen cylindrischen Stücke i haben eine vieleckige Aufsenform mit vortretenden und zurücktretenden Theilen. Innen, an den Stellen, wo die vortretenden Theile sich befinden, sind Aussparungen bezw. Oeffnungen j angebracht, in welche Kanäle k münden. Die vortretenden und zurücktretenden Theile liegen gegen einander versetzt. Die Einsätze i werden von einem Blechcylinder / mit dem Rauchabzug m (Fig. 2 und 7) umschlossen.
Der domartige Einsatz η ist an der Unterseite ebenfalls vieleckig wie die Einsätze i, an seiner Oberseite ρ dagegen cylindrisch; in der Vertiefung q können Schieber r aus feuerfestem Stoff mittelst Griffknöpfe t tragender Stangen s bewegt werden.
Ueber dem Schieber r befindet sich der Trichter u zur Aufnahme des Brennstoffes; den oberen Abschlufs des Blechcylinders / bildet ein Klappdeckel v, der um den Bolzen ^ drehbar ist und in einer Sand enthaltenden Ringnuth y des Ringes χ liegt.
Der Aufsenmantel 1 des Ofens ruht auf einem Sockel 2 und trägt einen Kopf 3, der oben mit einer Füllöffnung 4 versehen ist. Die Oeffnung 4 ist mittelst eines um den Bolzen 6 drehbaren Klappdeckels 5 verschliefsbar. Der Aufsenmantel 1 kann mit Rippen versehen werden, zwischen die man eine Füllung aus Steingut oder dergl. einbringt.
Unter dem tellerartig vertieften Bodenrost b, der den Brennstoff trägt (Fig. 2 und 6), liegen zwei Schnecken, deren Gänge in die Rostspalten eintreten und Ausschnitte g haben, damit bei der Drehung der Brennstoff aufge-
Verein deutschen Bezirksvepßin a,d
rüttelt werden kann. An den Schnecken sitzen die Spindeln d, die eine Handhabe e tragen, um die Schnecken rechts und links herumdrehen zu können und die Asche aus den Rostplatten herauszuschaffen. Die Schnecken ergänzen den Bodenrost, so dafs der Brennstoff nicht durchfallen kann. Löst man die Sperrhaken f der Spindeln d aus und zieht die Spindeln weg, so fällt der Brennstoff herunter. Der Aschenkasten ist mit einer dicht schliefsenden Thür/21 versehen, an welcher ein durchbrochener Drehschieber ζ'1 für Regelung des Luftzutritts angeordnet ist. Die Verbrennungsluft zieht durch den Bodenrost b und durch die Oeffhungen des Tragflansches des Bodenrostes. Mit der nöthigen Menge Luft zusammen nehmen die heifsen Verbrennungserzeugnisse nach Schliefsung der Schieber r zunächst den in Fig. 2 mit Pfeilen bezeichneten Weg, stofsen dann auf den domförmigen Einsatz n, umspülen einige Zeit die feuerfesten, Wärme aufspeichernden Einsatzstücke, wobei sie sich mit der an diesen erwärmten Luft gründlich vermischen und verbrennen, und gehen schliefslich zwischen den Einsätzen i und dem Blechcylinder /, wie durch Pfeile (Fig. 7) angedeutet ist, nach dem Abzug m.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Füllofen mit Wärme aufspeicherndem Einbau, dadurch gekennzeichnet, dafs der Einbau von einem oben verschliefsbaren Blechcylinder (I) umgeben ist und aus ringförmigen, aufsen vieleckigen, feuerfesten Einsatzstücken (i) mit Oeffnungen und Kanälen (j k) besteht, die gegen einander versetzt liegen, so dafs nach Abschlufs des unter dem Füllrumpf liegenden Schiebers (r) die Verbrennungsgase durch die Oeffnungen (j k) der Einsatzstücke zwischen die letzteren und den Blechcylinder (I) gelangen, um durch die auf diese Weise umspülten Einsatzstücke unter Wärmeabgabe an diese und Zuführung von Luft unterhalb des Rostes nach dem Schornstein abgezogen und verbrannt zu werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2419379A (en) * 1947-04-22 tin dell

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