DE107961C - - Google Patents

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DE107961C
DE107961C DENDAT107961D DE107961DA DE107961C DE 107961 C DE107961 C DE 107961C DE NDAT107961 D DENDAT107961 D DE NDAT107961D DE 107961D A DE107961D A DE 107961DA DE 107961 C DE107961 C DE 107961C
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C27/00—Elastic or yielding bearings or bearing supports, for exclusively rotary movement
    • F16C27/04—Ball or roller bearings, e.g. with resilient rolling bodies
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00—Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/30—Parts of ball or roller bearings
    • F16C33/34—Rollers; Needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
^ -"JVU 07961 -
KLASSE 47: MASCHINENELewÄNTE.
Rollenlager mit federnden Rollen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Mai 1899 ab.
Die Erfindung bezweckt, die Wirkung von Rollenlagern zu erhöhen, bei welchen die Lagerrollen durch cylindrische Schraubenfedern gebildet sind.
:■',·] Diese federnden Rollen werden für gewöhnlich dadurch, hergestellt, dafs ein langer rechteckiger Streifen um einen Dorn zu einer Feder von U0bestimmter Länge gewickelt und diese Feder tiann auf die entsprechende Länge geschnitten Wird. Die Rollen besitzen alsdann alle gleiche, nach rechts oder links gerichtete Windung.
■i Um pun die Abnutzung solcher Lager möglichst zu verhüten, wurde in dieselben allgemein OeI eingebracht. -Es hat sich nun gezeigt, dafs, wenn sämmtliche Rollen die gleiche 'Wickelungsrichtung aufweisen, das ganze OeI durch die Rollen bezw. die. spiralförmigen. Zwischenräume zwischen den einzelnen Windungen derselben gegen das eine Ende des Lagerzapfens geleitet wird. Zweck der Erfindung ist nun, diesen Mifsstand aufzuheben.. Man erreicht .dies dadurch, dafs für ein und dasselbe Lager Rollen mit Rechts- und Linkswickelung benutzt werden, so dafs das durch die einen Rollen z. B. gegen die rechte Lagerseite geführte OeI von den. anderen Rollen wieder nach links geführt wird u. s. w.
,!. Es wird hierdurch das OeI von den Rollen ununterbrochen von einem gegen das andere Ende des Lagerzapfens bewegt und so auf die. ganze Länge desselben möglichst gleichmäfsig verthcilt. Wenn derartige Rollen lose neben einander gelagert werden, so wird gewöhnlich eine bewegliche Rollenführung vorgesehen, welche aus zwei oder drei parallelen, an^bren Enden durch halbkreisförmig gebogene Wangen mit einander verbundenen Stegen besteht. Diese Stege theilen die Rollen rings um den Lagerzapfen in ungleichma'fsig starke Gruppen. Bei dem Gegenstand der Erfindung sollen nun ferner die gebogenen Wangen durch drei FUhrungsstege derart mit einander, verbunden wurden, dafs die Gruppen möglichst gleich grofs werden. · β
Dies wird dadurch erzielt, dafs man die Enden der Wangen bis über die Mittellinie des Lagerzapfens hinausreichen läfst. Da, wo die Wangen von der Seite aus auf den Lagerzapfen aufgeschoben werden (was in den meisten Fällen nothwendig ist, um die Rollenführung auf djsn Zapfen aufzusetzen), werden die inneren Kanten der Wangen parallel zu einander gemacht.
Die Erfindung schliefst endlich auch noch die Anwendung von zusammengesetzten Rollen in sich, welche aus zwei in einander geschobenen und dicht an einander anliegenden Spiralfedern bestehen, wobei die innere Rolle dazu bestimmt ist, die Stärke der äufseren zu erhöhen. Die Federn werden hierbei zweckmäfsig in entgegengesetzter Richtung oder in ■ verschiedener Steigung gewickelt, so dafs sich die Zwischenräume ■ der Wickelungen nicht decken können. Derartige, aus mehreren in einander gesetzten Spiralfedern bestehende biegsame Wellen sind bekannt. Doch werden dieselben alle auf Drehung oder Biegung beansprucht, dienen aber nicht, wie die Rollen der
vorliegenden Erfindung zur Aufnahme eines seitlichen Druckes. Dieser seitliche Druck wird speciell von den gekrümmten oder runden Windungen aufgenommen, welche so einen ganz anderen Zweck erfüllen, als bei den erwähnten biegsamen Wellen.
Fig. ι zeigt das neue Lager mit abgenommenem Lagerdeckel im Grundrifs.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-B von Fig. i.
Fig. 3 veranschaulicht die Anordnung der entgegengesetzt gewundenen Rollen,
Fig. 4 einen Grundrifs der Führung und
Fig. 5 eine Stirnansicht derselben, sowie des Zapfens.
Fig. 6 stellt eine zusammengesetzte Rolle in .!heilweisem Schnitt dar, wobei die innere Feder ; blofsgelegt ist.
Fig. 7 giebt eine Stirnansicht einer zusammengesetzten Rolle.
α ist der Lagerkörper, b der Deckel, c. die die Rollen d aufnehmende Kammer und e der durch die Rollen getragene Zapfen, f sind die seitlichen Stege und· Λ die gebogenen Wangen der Führung, g ist der Mittelsteg derselben. Die Stege y sind an ihren die Rollen berührenden Seiten concav ausgeschnitten.
' In Fig. ι sind die Rollen der auf der einen Seite des Steges g liegenden Rollengruppe rechts und jene der auf der anderen Seite liegenden links gewunden. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, besteht jede dieser Gruppen aus drei Rollen, während die untere (Boden-) Gruppe durch vier Rollen gebildet wird, von welchen zwei rechts, die anderen zwei links gewunden sind. Hierdurch wird bei der Drehung der Rollen im Lagergehäuse bewirkt, dafs das OeI abwechselnd hin und her über den Zapfen geführt wird. In Fig. 3 ist das Lagergehause weggelassen und die Rollen ohne Führung um den Zapfen gelagert dargestellt. Hierbei sind die auf einander folgenden Rollen abwechselnd nach rechts und links gewunden und wird hierdurch die gleiche Wirkung erreicht, wie bei der vorhin beschriebenen Ausführungsform (Fig. 1 und 2).
, Um die Gruppen möglichst gleich stark zu ■ machen, ist die Führung derart gestaltet, dafs die Enden der Wangen h über die Mittellinie des Zapfens hinausreichen. Hierbei sind die inneren Seiten i der Wangenenden parallel zu einander geführt, zum Zwecke, die Führungen Jgh in der aus Fig. 5 ersichtlichen Weise von der Seite aus auf den Zapfen aufsetzen, zu können.
Bei den zusammengesetzten Rollen Fig. 6 ist die Wickelung der inneren Feder k entgegengesetzt der Wickelung der ä'ufseren /, wodurch dem auf die a'ufsere Feder .ausgeübten Druck wirksamer begegnet werden kann. Durch dieses Ineinandersetzen und dichte Anliegen der^ Federn Ic und / an einander wird die Suirke dor Rollen bedeutend erhöht und so den Spiralfedern grofse Kraft in. Verbindung mit einer gewissen Nachgiebigkeit verliehen, wodurch ein bedeutender Fortschritt bei solchen Lagern er-' zielt wird. . , .. '""■

Claims (3)

Patent-Ansprüche: .
1. Rollenlager mit federnden Rollen, dadurch gekennzeichnet, dafs der eine Theil der zwischen- den Zapfen und dem Lagergehause angeordneten federnden Rollen nach rechts, der andere nach links gewunden ist, zu dem Zwecke, einegleichmä'fsige Vertheilung des Öeles im Lager zu
• . sichern. . - .
2. Ausfuhrungsform des Rollenlagers ' nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, dafs zwecks Erhöhung der Tragfähigkeit die
':.' Rollen aus zwei in einander geschobenen und dicht an einander liegenden Schraubenfedern gebildet sind.
3. Ausfuhrungsform des Rpllenlagers nach An-■' spruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs eine Rollenführung angeordnet ist, die aus drei in ungefähr gleicher Entfernung von einander liegenden und durch Wangen /; verbundenen Stegen ffg besteht und die Rollen in drei etwa gleich starke Gruppen : theill, wobei die Wangen mit ihren Enden über die Mittellinie des Zapfens hinausreichen und in ihrem inneren Theile parallel verlaufen, so dafs sie seitlich auf den Zapfen aufgesetzt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2500495A (en) * 1950-03-14 Pocket pinochle calculator
DE102010012901A1 (de) 2010-03-26 2011-09-29 Schaeffler Technologies Gmbh & Co. Kg Wälzkörper
DE102010018891A1 (de) 2010-04-30 2011-11-03 Schaeffler Technologies Gmbh & Co. Kg Wälzkörper sowie Verfahren zu dessen Herstellung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2500495A (en) * 1950-03-14 Pocket pinochle calculator
DE102010012901A1 (de) 2010-03-26 2011-09-29 Schaeffler Technologies Gmbh & Co. Kg Wälzkörper
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