DE1080893B - Vorrichtung zum Schleifen von Spiralbohrern - Google Patents

Vorrichtung zum Schleifen von Spiralbohrern

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DE1080893B
DE1080893B DEN7641A DEN0007641A DE1080893B DE 1080893 B DE1080893 B DE 1080893B DE N7641 A DEN7641 A DE N7641A DE N0007641 A DEN0007641 A DE N0007641A DE 1080893 B DE1080893 B DE 1080893B
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DE
Germany
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support
drill
adjustable
grinding wheel
axis
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DEN7641A
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English (en)
Inventor
Eugen Naedelin
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Gottlieb Guehring KG
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Gottlieb Guehring KG
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24—GRINDING; POLISHING
    • B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/24—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of drills
    • B24B3/247—Supports for drills

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Schleifen von Spiralbohrern Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schleifen von Spiralbohrern nach dem Patent 1003078, bei welcher der mit einem Prisma als Bohrerauflage ausgerüstete Halter um eine schräg einstellbare Schwenkachse verschwenkbar und das Auflageprisma parallel zur Schleifscheibenebene einstellbar ist.
  • Bei der Vorrichtung nach dem Hauptpatent ist die Schwenkachse für den Halter in ihrer Schräglage zur Schleifscheibenebene verstellbar, so daß entsprechend verschiedenen Schräglagen verschiedene Spitzenwinkel an die Bohrer angeschliffen werden können.
  • Im allgemeinen ist die Schwenkachse auf einen bestimmten Winkel, z. B. 13°, gegenüber der Schleifscheibenebene eingestellt, wodurch der am meisten benötigte Spitzenwinkel von 116° am Bohrer erzeugt wird. Bei dieser bevorzugten Winkeleinstellung der Schwenkachse gestattet die Vorrichtung nach dem Hauptpatent durch die einfache Parallelverstellung der Bohrerauflage in Verbindung mit den beiden Anzeigeskalen die Einstellung des Abstandes des Schnittpunktes der Schwenkachse mit der Bohrerachse von der Schleifscheibenebene ohne besondere Messungen od. dgl.
  • Soll ein anderer Spitzenwinkel angeschliffen werden und wird dementsprechend die Schwenkachse für den Halter in eine andere Schräglage zur Schleifebene gebracht, so ist die leichte nach außen hin sinnfällige Einstellung des vorerwähnten Schnittpunktabstandes zur Schleifscheibenebene mit der Vorrichtung nicht mehr möglich, da durch die veränderte Schräglage der Schwenkachse bei Verstellung keine Parallelbewegung des Auflageprismas zur Schleifscheibe mehr erfolgt.
  • Der Abstand des Schnittpunktes müßte in diesem Falle, wie bei anderen bekannten Bohrerschleifvorrichtungen, in anderer Weise ermittelt werden.
  • Die Erfindung verbessert die Vorrichtung nach dem Hauptpatent dadurch, daß die Schwenkachse an einem um eine parallel zur Schleifscheibenebene liegende Kippachse kippbaren, gabelförmigen Lager befestigt ist, dessen beide unter bestimmten Winkeln zur Gabelachse geneigte Stirnflächen bei Anlage an eine gemeinsame Planfläche die Schräglagen der Schwenkachse bestimmen, in denen sie feststellbar ist, wobei das Lager so auf die Kippachse, die an einem senkrecht zur Schleifscheibenebene verstellbaren Support angeordnet ist, aufsetzbar und feststellbar ist, daß Bohrer mit Rechts- und Linksdrall geschliffen werden können und die Führung für den Support ein Widerlager aufweist, das einen in Richtung zur Schleifscheibenebene einstellbaren Anschlag trägt, gegen den die Rückseite des Supports zur Anlage bringbar ist.
  • Das Widerlager hat einen gegen den Support gerichteten Meßstift mit einer Skaleneinteilung und der mit einer Einstellmarke versehene Anschlag ist auf einer mit Skala versehenen Schrägführung mittels einer Schlitzführung in Richtung Support verstellbar, wobei die Schrägführung so bemessen ist, daß die durch größere Neigung der Schwenkachse bedingte, nicht mehr parallel zur Schleifscheibenebene erfolgende Bohrerdurchmesserverstellung wieder auf den richtigen Abstand des Schnittpunktes der Schwenkachse mit der Bohrerachse von der Schleifscheibenebene korrigiert wird.
  • Der Support hat zweckmäßig eine Bohrung, in der der Meßstift gleitet.
  • Vorzugsweise ist der Support durch eine in einem Querhaupt der Führung gelagerte Schraubspindel, die das Widerlager frei durchgreift, verstellbar.
  • Die Einstellung der die Bohrerauflagen haltenden verschiebbaren Träger kann mittels drehbarer, spiralförmiger Scheiben erfolgen, deren Radien bei Einstellung gegenüber einem festen Auflager die Lage der Träger in bezug zu dem sie haltenden Querträger bestimmen.
  • Die mit Rastkerben am .Umfang versehenen spiralförmigen Scheiben sind gegenüber ortsfesten Raststiften drehbar an den oberen Enden der verschiebbaren Träger befestigt, und die letzteren sind durch Spannschrauben an ihrem Querträger lös- und feststellbar, wobei die Steigung der spiralförmigen Scheiben so bemessen ist, daß .die Rastkerben für jeden Bohrer den richtigen vorerwähnten Abstand selbsttätig ergeben. Die Erfindung ermöglicht für Bohrer verschiedenen Durchmessers nunmehr die Einstellung der Schwenkachse auf zwei bestimmte bevorzugte Schräglagen, d. h. zwei Spitzenwinkel.
  • Die Erfindung beruht auf der Tatsache, daß es für die Praxis in den meisten Fällen genügt, Spiralbohrer mit einem von zwei Spitzenwinkeln zu versehen. Bei 95% aller Bohrer wird zweckmäßig ein Spitzenwinkel von 116 bzw. 118° benutzt. Die Schräglage der Schwenkachse, bei der dieser Spitzenwinkel erzeugt wird, entspricht der Grundstellung der Vorrichtung nach dem Hauptpatent, bei der durch Parallelverstellung der Bohrerauflage in Verbindung mit der Skaleneinteilung die schnelle Umstellung der Vorrichtung auf verschiedene Bohrerdurchmesser erfolgt.
  • Neben Bohrern mit einem Spitzenwinkel von 116° werden mit geringen Ausnahmen nur noch Bohrer mit einem Spitzenwinkel von 130° benötigt.
  • Erfindungsgemäß ist die Vorrichtung nach dem Vorhergehenden so ausgebildet, daß sie neben .der Grundeinstellung für einen Spitzenwinkel von beispielsweise 116° in einfacher Weise in eine zweite Stellung, d. h. auf eine andere Schräglage der Schwenkachse, die einen Spitzenwinkel von beispielsweise 130° ergibt, umstellbar ist. Diese Ausbildung schließt aber nicht aus, daß durch besondere Bohrerauflagen od. dgl. auch noch selten vorkommende Spitzenwinkel, z. B. von 60°, für Kunststoffe angeschliffen werden können.
  • Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung gemäß Erfindung. In den Zeichnungen ist Fig.1 eine Seitenansicht der Schleifvorrichtung, teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Seitenansicht der Schwenkachse mit der an ihr befestigten Bohrerauflage, Fig.3 eine schematische Darstellung der Lage der Schwenkachse zur Schleifscheibe in einer Stellung, Fig. 4 die gleiche Darstellung wie in Fig. 3 in einer anderen Stellung, Fig. 5 eine mit dem Support verbundene Vorrichtung zum Einstellen des Schnittpunktes der Schwenkachse und der Bohrerachse zur Schleifscheibe für die zweite Schräglage der Schwenkachse, Fig.6 eine Vorrichtung zum schnellen Einstellen der Bohrerauflage.
  • In der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung ist an dem Gehäuse 1 auf einer Welle 2 eine Schleifscheibe 3 gelagert. An dem Vorrichtungsgehäuse ist parallel zur Schleifscheibe ein Support 4 verschieb- und feststellbar und auf zwei hintereinanderliegenden, an dem Support 4 angebrachten Achsen 9 ein Quersupport 4' verschiebbar gelagert. Ein oberer Ansatz 10 des Quersupportes 4' trägt eine parallel zur Schleifscheibe 3 verlaufende Achse 5. Auf der Achse 5 ruht kippbar ein gabelförmiges Lager 6, an dem die Schwenkachse 7 für einen Halter 8 befestigt ist. Der Halter 8 besitzt einen Querträger 11 mit einem Griff 12 zum Verschwenken der Bohrerauflage um die Schwenkachse 7. Der Querträger 11 hält in einer Schlitzführung 13, 13a einen mittels einer Stellschraube 14a parallel zur Schleifscheibe einstellbaren Träger 14, der ein Winkelprisma 15 als Auflage für das Bohrervorderende aufweist. In dem Auflager 15 sitzt ein geeichter, bei zufälliger Beschädigung durch die Schleifscheibe auswechselbarer Justierstift 15 a; mit Hilfe dessen die Bohrerauflage in der Grundstellung, d. h. bei Schräglage der Schwenkachse 7 unter 116° mittels des verstellbaren Quersupportes 4' zur Schleifscheibe hin genau eingestellt werden kann. Im Querträger 11 befindet sich außerdem ein Längsschlitz 16, in dem ein Gleitstück 18 verschiebbar ist. Ein Zapfen 17 dieses Gleitstückes bildet die Führung für einen senkrechten zum Querträger verstellbaren Träger 19. Mit 19a ist die diesbezügliche Verstellspindel bezeichnet. Der Träger 19 enthält in seinem unteren Teil eine Zentrierspindel 20, die in ihrem kegelförmigen Vorderteil das Bohrerende aufnimmt.
  • Zur Einstellung der durch die beiden Träger 14 und 19 gebildeten Bohrerauflage auf den Abstand X des Schnittpunkts haben die Träger 14 und 19 geeichte Skalen 14 b und 19 b, die auf feste Marken an dem Querträger 11 bzw. dem Gleitstück 18 einstellbar sind. Für einen Bohrer bestimmten Durchmessers werden beide Skalen auf die gleiche den Durchmesser des Bohrers angebende Zahl eingestellt. Damit die Schneiden des Bohres beim Schleifen lotrecht liegen, ist an dem Querträger 11 noch eine Einrichtung vorgesehen, welche diese Lage sichert. Zu diesem Zweck ist um einen Zapfen 21 ein doppelarmiger Hebel 22 schwenkbar, an dessen kürzerem Hebelarm ein Indexrad 23 drehbar gelagert ist. Dieses Rad hat am Umfang Stifte 24 von verschieden abgestuftem Durchmesser, die in die Spiralnuten des eingelegten Bohrers eingreifen und durch die Wirkung einer (nicht gezeigten) Feder darin gehalten werden. Zum Schleifen der zweiten Schneide wird der Indexstift durch Niederdrücken des längeren Hebelarmes aus der Spiralnut entfernt und nach Verdrehung des Bohrers um 180° in die andere Spiralnut gedrückt.
  • Zur Veränderung des Hinterschliffwinkels kann dem Bohrer im Schleifkegel eine unsymmetrische Lage gegeben werden. Zu diesem Zweck ist der Arm 8 auf seinem Nabenteil 8a längs einer in der Verschwenkrichtung verlaufenden Führung 25 verstellbar, wobei die Endlagen durch Stellschrauben 26 begrenzt werden.
  • Nicht besonders gezeigte Marken an dem Arm 8 und dem Nabenteil 8 a ermöglichen die genaue Einstellung des Hinterschliffwinkels.
  • Mit der Vorrichtung können außer Spiralbohrern mit Rechtsdrall auch Spiralbohrer mit Linksdrall geschliffen werden. Zu diesem Zweck wird die auf der Kippachse 5 lagernde Schwenkachse auf die andere Seite des Quersupportes 4' umgesteckt, die Drehrichtung der Schleifscheibe geändert und der Bohrerhalter durch Verstellung des Armes 8 längs der Führung 25 verstellt, bis eine an ihm angebrachte Marke auf eine am Nabenteil 8 a angebrachte Marke für Linksdrall einspielt.
  • Das auf der Kippachse 5 ruhende Lager 6 für die Schwenkachse 7 ist gabelförmig und besitzt zwei Schenkel 28 und 29. Die unteren Stirnflächen 30 bzw. 31 der Gabelschenkel sind unter bestimmten Winkeln zur Gabelachse geneigt, so daß bei Kippen der Schwenkachse die Anlage dieser Flächen gegen eine gemeinsame Planfläche 32 die Schräglage der Schwenkachse 7 in zwei Stellungen bestimmt.
  • In der in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Stellung kann die Einstellung der Vorrichtung auf verschiedene Bohrerdurchmesser durch die vorbeschriebene Einstellung der Bohrerauflage erfolgen.
  • Sollen Bohrer mit einem Spitzenwinkel geschliffen werden, welcher der zweiten Schräglage der Schwenkachse entspricht, so -muß die Schwenkachse 7 mit der Bohrerauflage zuerst um ein gewisses Maß auf den Tragstangen 9 zurückgeschoben werden, damit sie so weit gegen die Schleifscheibe gekippt werden kann, bis die Schenkelstirnfläche 30 gegen die Planfläche 32 anliegt. Damit nach dieser Kippung der Abstand X des Schnittpunktes für die zu schleifenden Bohrerden entsprechenden Abstand von der Schleifscheibe hat, wird der Verschiebungsweg des Supportes 4' durch eine Einstellvorrichtung 33 begrenzt, gegen die der Support 4' zur Anlage kommt.
  • In Fig. 5 ist der Support in Verbindung mit der Einstellvorrichtung 33 dargestellt. Der auf den Haltestangen 9 verschiebbare Support 4' besitzt einen nach oben gerichteten Ansatz 10. In dem Ansatz 10 ist die Achse 5 befestigt; die aus beiden Seiten des Ansatzes vorsteht. Dadurch kann das gabelförmige Lager 6 mit der Bohrerauflage zurr Schleifen von Bohrern mit Rechts- oder Linksdrall auf der einen Seite oder auf der anderen Seite des Ansatzes 10 auf die Achse 5 aufgesetzt und in einer der beiden Schräglagen zur Schleifscheibenebene durch die Muttern 34 oder 35 festgeklemmt werden. Eine der beiden Stirnflächen 30 bzw. 31 der Gabel 6 liegt dabei auf den Planflächen 32 des Supportes an.
  • Der Support 4' besitzt weiterhin eine Bohrung 36. Die beiden Tragstangen 9 für den Support 4' sind an dem nach außen gerichteten Ende durch eine Querverbindung 37 verbunden. In dieser Querverbindung ist eine Schraubspindel 38 mit einem Handrad 39 gelagert, durch welches der Quersupport 4' längs seiner Tragstangen 9 verstellbar ist. Zwischen dem Support 4' und der Querverbindung 37 befindet sich ebenfalls verschiebbar auf den Stangen 9 ein Querträger 40, der mittels Schrauben 41 an den Stangen festklemmbar ist. Der Querträger 40 hat eine gegen den Support 4' vorstehende und in der Bohrung 36 frei verschiebbare Stange 42. Auf dieser Stange befinden sich drei Markierungen 43 in Form von Kerben od. dgl., deren Zweck nachfolgend beschrieben wird. Der Träger 40 enthält außerdem an seinem oberen Teil eine Schrägführung 44 mit einer Skaleneinteilung 45. Gegenüber dieser festen Schrägführung ist auf dem Träger 40 ein an der Schrägführung verstellbarer flacher Schieber 46 angeordnet, .der mittels des Schlitzes 47 verstellbar und durch eine Schraube 48 feststellbar ist.
  • In Fig. 6 ist eine Einrichtung zur schnellen Einstellung der als Bohrerauflage dienenden Teile dargestellt, in der die Auflagen in ihrer Höhenlage nicht durch Schrauben verstellt werden, sondern frei verschiebbar in verschiedenen Höhenstellungen abstütz-und feststellbar sind. Zu diesem Zweck ist an dem Querträger 11 ein Stützstift 50 befestigt, und der einstellbare, die vordere Bohrerauflage 15 tragende Träger 14 hält an einem oberen abgewinkelten Arm 51 eine um die Achse 52 drehbare, spiralförmige Scheibe 53, die am Umfang Rastkerben 54 besitzt, die zum Einlagern der Spitze des Stützstiftes 50 dienen. Durch einen Schraubknebel 55 ist der Träger 14 lös-und feststellbar. Der Schraubknebel 55 besitzt Linksgewinde und steht in Feststellung nach oben, so daß die Lösung auf der Zeichnung gesehen durch Drehung nach rechts erfolgt. Dadurch wird vermieden, daß der Knebel bei Lösung mit einer gegenläufigen Schleifscheibenfläche in Berührung kommt. Zur Einstellung der vorderen Bohrerauflage für einen bestimmten Bohrer wird der Schraubknebel 55 durch Drehung gelöst, der Träger 14 in seiner Schlitzführung verschoben, die Scheibe 53 so weit gedreht, bis die dem zu schleifenden Bohrer entsprechende Kerbe auf der Spitze des Stiftes 50 eingerastet werden kann und darauf der Träger 14 durch Anziehen des Schraubknebels 55 wieder festgelegt.
  • Die Einstellung des rückwärtigen Trägers 19 geschieht in gleicher Weise. In einem in dem Längsschlitz 16 des Querträgers 11 verschiebbaren Block 56 ist mit einer Schlitzführung der Träger 19 senkrecht zum Querträger 11 verschiebbar gelagert.
  • An dem Block 56 ist ebenfalls ein Stützstift 57 befestigt. Der Träger 19 hält an- seinem oberen Ende gleichfalls eine um die Achse 58 drehbare, spiralförmige Seheibe 59 mit entsprechenden Rastkerben 54. Durch einen im Gegensatz zu dem Schraubknebel 55 auf der rückwärtigen Seite des Querträgers 11 liegenden Schraubknebel 60 ist der Träger 19 ebenfalls lös-und feststellbar, so daß die Einstellung in genau der gleichen, vorher beschriebenen Weise erfolgt. Die spiralförmigem drehbaren Scheiben enthalten soviel Kerben, wie für die Bohrer verschiedenen Durchmessers einer Bohrerreihe, z. B. für Bohrer von 10 bis 20 mm, nötig sind. Es genügt für die Praxis, wenn dabei Rastkerben für eine Stufung von ½ zu ½ mm vorgesehen sind. Die beiden Drehpunktschrauben 52 und 58 für die Scheiben 53 und 59 haben unter ihrem Kopfbund eine dünne Tellerfeder, so daß die Scheiben in jeder Lage reibend festgehalten, aber leicht verstellt werden können.
  • Bei der Einstellung mittels der Spiralscheiben können die vorher erwähnten Einstellskalen fortfallen, da die Scheibeneinstellung ein weit rascheres und bequemeres Ablesen der einzelnen Stufensprünge ermöglicht. Außerdem lassen sich auf den Scheiben bequemer als neben engen Skalen mehrstellige Ziffern usw. deutlich erkennbar anbringen.
  • Die übrigen Einzelheiten, die der besseren übersieht wegen in Fig. 6 nicht dargestellt sind, sind die gleichen, wie bereits vorher beschrieben.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Wie bereits in dem Hauptpatent angegeben ist, können mit der Schleifvorrichtung Bohrer aller Durchmesser geschliffen werden. Dabei ist die Gesamtheit der Bohrerdurchmesser in mehrere Bohrerreihen, z. B. drei, unterteilt. Die erste Gruppe umfaßt beispielsweise Bohrer von 0,5 bis 3 mm, die zweite Gruppe von 3 bis 10 mm und die dritte von 10 bis 20 mm. Für die einzelnen Bohrergruppen werden jeweils an die Schleifvorrichtung besondere Auflagevorrichtungen angesetzt.
  • Nach dem Hauptpatent erfolgte die Einstellung des Abstandes X des Schnittpunktes infolge der genauen Parallelverstellung der Bohrerauflage bei einer bestimmten Schräglage der Schwenkachse durch die Skaleneinstellung an dem Bohrerauflager 14 und 19.
  • Bei Umstellung auf die zweite Schräglage der Schwenkachse gemäß Erfindung für einen anderen Spitzenanschliff ist die Skaleneinstellung nach dem Hauptpatent nicht mehr verwendbar, sondern erfolgt nunmehr durch die zusätzliche Einstellvorrichtung 33; die ebenfalls ohne weiteres nach außen sichtbar die genaue Einstellung des Abstandes X des Schnittpunktes für verschiedene Bohrerdurchmesser und verschiedene Bohrerreihen .ermöglicht, Die Umstellung der Bohrvorrichtung auf fdie zweite Schräglage der Schwenkachse und die Einstellung auf bestimmte Bohrerdurchmesser erfolgt dabei so, daß bei der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Normalstellung der Vorrichtung zuerst der Träger 40 durch Lösen der Schrauben 41 beweglich gemacht wird. Der Träger wird darauf so weit gegen den Support 4' geschoben, bis eine der drei, eine bestimmte Bohrerreihe angebende, an dem Stift 36 befindliche Kerbe mit der Hinterkante des Supportes 4' genau übereinstimmt. Diese Verschiebung bildet die Grundeinstellung für die jeweils zu schleifende Bohrerreihe, für die eine besondere Bohrerauflage auf die Vorrichtung aufgesetzt wird. Nach dieser Grundeinstellung für eine Bohrerreihe wird der Träger 40 durch die Schrauben 41 auf den Stangen 9 festgeklemmt.
  • Die Skala 45 auf der Schrägfläche 44 gibt die Bohrerdurchmesser an. Es ist also nur noch nötig, bei Einlage eines bestimmten Bohrers den Schieber 46 so zu verstellen, daß seine Markierung auf die dem Bohrerdurchmesser entsprechende Zahl der Skala 45 eingestellt wird. Darauf wird mittels des Handrades 39 und der Spindel 38 der Support 4' so weit zurückgedreht, daß seine Hinterkante gegen den Schieber 46 anliegt. Nunmehr wird die Schwenkachse mit dem Bohrerauflager gegen die Schleifscheibe zu gekippt und das gabelförmige Lager 6 je nachdem, ob sich das Bohrerlager für Rechts- oder Linksschliff auf dem Support 4' rechts oder links befindet, durch die Mutter 34 oder 35 festgespannt. Durch diese Einstellung befindet sich der Abstand X des Schnittpunktes für jeden Bohrer genau in der Stellung zu der Schleifscheibe, in der ein einwandfreier Schliff erzielt wird. Der in die vordere Bohrerauflage einsetzbare Justierstift wird bei dieser Einstellung nicht benötigt, sondern dient nur zum Einstellen der Vorrichtung, wenn sie sich in der Grund- oder Normalstellung befindet.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Schleifen von Spiralbohrern, bei welcher der mit einem Prisma als Bohrerauflage ausgerüstete Halter um eine schräg einstellbare Schwenkachse verschwenkbar und das Auflageprisma parallel zur Schleifschebenebene einstellbar ist, nach Patent 1003 078, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (7) an einem um eine parallel zur Schleifscheibenebene liegende Kippachse (5) kippbaren, gabelförmigen Lager (6) befestigt ist, dessen beide unter bestimmten Winkeln zur Gabelachse geneigten Stirnflächen (30, 31) bei Anlage an eine gemeinsame Planfläche (32) die Schräglagen der Schwenkachse (7) bestimmen, in denen sie feststellbar ist, wobei das Lager (6) so auf die Kippachse (5), die an einem senkrecht zur Schleifscheibenebene verstellbaren Support (4') angeordnet ist, aufsetzbar und feststellbar ist, daß Bohrer mit Rechts- und Linksdrall geschliffen werden können, und die Führung (9) für den Support (4') ein Widerlager (40) aufweist, das einen in Richtung zur Schleifscheibenebene einstellbaren Anschlag (46) trägt, gegen den die Rückseite des Supportes (4') zur Anlage bringbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (40) einen gegen den Support (4') gerichteten Meßstift (42) mit einer Skaleneinteilung (43) hat und der mit einer Einstellmarke (49) versehene Anschlag (46) auf einer mit Skala (45) versehenen Schrägführung mittels einer Schlitzführung (47) in Richtung Support (4') verstellbar ist, wobei die Schrägführung so bemessen ist, daß die durch größere Neigung der Schwenkachse (7) bedingte, nicht mehr parallel zur Schleifscheibenebene erfolgende Bohrerdurchmesserverstellung wieder auf den richtigen Abstand (X) korrigiert wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Support (4') eine Bohrung (36) hat, in der der Meßstift (42) gleitet.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Support (4') durch eine im Querhaupt (37) der Führung (9) gelagerte Schraubspindel (38), die das Widerlager (40) frei durchgreift, verstellbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der die Bohrerauflagen (15, 20) haltenden verschiebbaren Träger (14, 19) mittels drehbarer, spiralförmiger Scheiben erfolgt, deren Radien bei Einstellung gegenüber einem festen Auflager (50, 57) die Lage der Träger (14, 19) in bezug zu dem sie haltenden Querträger (11) bestimmen.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Rastkerben (54) am Umfang versehenen, spiralförmigen Scheiben (53, 59) gegenüber ortsfesten Raststiften (50, 57) drehbar an den oberen Enden der verschiebbaren Träger (14, 19) befestigt und die letzteren durch Spannschrauben (55, 60) an ihrem Querträger (11) lös-und feststellbar sind, die Steigung der spiralförmigen Scheiben (53, 50) so bemessen ist, daB .die Rastkerben für jeden Bohrer den richtigen Abstand (X) selbsttätig ergeben. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 236 272; französische Patentschrift Nr. 513 664.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR513664A (fr) * 1919-05-05 1921-02-21 Delta Co Machine à meuler pour la fabrication de petits forets pointus
CH236272A (de) * 1942-10-05 1945-01-31 Schaer Alfred Vorrichtung zum Führen von Spiralbohrern beim Schleifen derselben.

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