DE108207C - - Google Patents
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- DE108207C DE108207C DENDAT108207D DE108207DA DE108207C DE 108207 C DE108207 C DE 108207C DE NDAT108207 D DENDAT108207 D DE NDAT108207D DE 108207D A DE108207D A DE 108207DA DE 108207 C DE108207 C DE 108207C
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- 238000005452 bending Methods 0.000 claims description 3
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims 3
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims 3
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- 239000011810 insulating material Substances 0.000 claims 2
- 229920001875 Ebonite Polymers 0.000 claims 1
- 210000003323 beak Anatomy 0.000 claims 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 claims 1
- 230000009191 jumping Effects 0.000 claims 1
- 239000000463 material Substances 0.000 claims 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims 1
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B17/00—Surgical instruments, devices or methods
- A61B17/24—Surgical instruments, devices or methods for use in the oral cavity, larynx, bronchial passages or nose; Tongue scrapers
- A61B17/26—Tonsillotomes, with or without means for stopping bleeding
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
LOUIS & H. LOEWENSTEIN in BERLIN. Schiingenführer.
Patentirt im Deutschen Reiche vom g. März 1899 ab.
Der vorliegende Schiingenführer ist durch eine besondere Bewegungsvorrichtung für den
Schiingendraht gekennzeichnet, durch welche eine sichere Bewegung der Schlinge ermöglicht
und der Apparat gegenüber bekannten Apparaten mit Schlittenbewegung erheblich verkürzt wird. Der Operateur wird, falls er
durch den Apparat hindurch eine Beobachtung anstellen will, nicht mehr durch die Schlittenführung
behindert.
Vorrichtungen mit Schlittenbewegung der Schlinge haben aufserdem den Nachtheil, dafs
der Schiingendraht sich leicht in seiner Führung durch Seitwärtsbiegen festklemmt, so dafs
man bei dünnen Drähten genöthigt ist, die an dem Schlitten befestigten Drahtenden durch
übergeschobene Röhrchen zu verstärken, ein Aushülfsmittel, welches aber andere Uebelstände
mit sich führt, indem das Durchführen der feinen Drähte durch die Röhrchen grofse
Schwierigkeiten bietet Und jedenfalls von dem Operateur bei nothwendigem Wechsel des
Drahtes kaum wird vorgenommen werden können. Das Auswechseln der Drähte, besonders
während einer Operation, ist bei den meisten bekannten Schiingenführern überhaupt
unthunlich.
Bei dem vorliegenden Apparat ist eine sehr einfache und sichere Bewegung des Schiingendrahtes
dadurch erzielt, dafs die Enden des Drahtes an nöthigenfalls getrennt drehbaren Scheiben derart befestigt sind, dafs sich der
Draht beim Zurückziehen der Schlinge auf die Scheiben aufwickelt, beim Vorschieben
aber abwickelt. Das Ausbiegen des Drahtes bezw. das Verlassen des Scheibenumfanges
wird hierbei durch einen concentrisch um den Umfang der Scheiben gelegten Führungsbogen
verhindert.
Auf der Zeichnung ist der Apparat in Fig. 1 in Seitenansicht, in Fig. 2 in Oberansicht und
in Fig. 3 im Schnitt nach der Linie A-A der Fig. ι dargestellt. Auf dem rohrförmigen
Körper α des Apparates sind zwei Lagerböcke
b angeordnet, in welchen die zur Bewegung des Schiingendrahtes c dienenden
Scheiben d und e (Fig. 3) gelagert sind. Die Scheiben d und e sitzen auf verschiedenen
Wellen/ und g (Fig. 2 und 3), von denen die Welle f durch die hohle Welle g hindurchgeht.
Beide Wellen tragen Drehköpfe. h und f,
welche durch eine Schraube h mit einander gekuppelt werden können, so' dafs man jede
Scheibe einzeln oder beide zusammen drehen und die Scheiben auch verschieden zu einander
einstellen kann. Die Bewegung der Scheiben d und e wird durch Anschläge / an
den Lagerböcken begrenzt.
An den Scheiben d und e werden die Enden des Schiingendrahtes c vermittelst Schrauben m
oder auf andere Weise, befestigt und dann in am Umfang der Scheiben vorgesehene Rinnen
eingelegt. Das Heraustreten der Drähte aus den Rinnen wird durch einen concentrisch
die Scheiben d e umschliefsenden Führungsbogen η verhindert, welcher zwecks genauer
Einstellung verschiebbar und leicht lösbar auf der Platte 0 befestigt ist. Die Feststellung des
Bogens η erfolgt mittels der Schraube p. Von
Claims (4)
- den Scheiben d e ist der Draht c durch das Rohr α nach dem Schnabel q geführt und bildet hier die Schlinge r.Wenn die Schlinge r vorgeschoben oder zurückgezogen werden soll, werden die beiden Drehköpfe h und i durch die Schraube k mit einander gekuppelt und der Draht bei Drehung der Scheiben auf diese aufgewickelt oder von denselben abgewickelt.Die Gröfse und Form der Scheiben d e richtet sich nach der Gröfse der für die Schlinge gewünschten Bewegung und man kann volle oder auch, wie dargestellt, segmentförmige Scheiben verwenden.Will man eine Formänderung der Schlinge r hervorrufen, dieselbe z. B. seitwärts biegen, so löst man die Kupplung der beiden Scheibenwellen und kann nun jedes Drahtende besonders bewegen, wodurch die gewünschte Schlingenform erzielt werden kann, und zwar geschieht diese Gestaltung zwangläufig, ein Vorzug, den andere Apparate, bei welchen die Schlingenform durch Lösen des einen Drahtendes in den Schlitten und alleiniges Bewegen des anderen bewirkt wird, nicht aufweisen. Das Arbeiten mit dem vorliegenden Apparat ist daher sicherer.Um einen neuen Draht einzuziehen, braucht man nur den Führungsbogen η abzunehmen und kann dann bequem einen neuen Draht in die Rinne in den Scheiben d e einlegen. Wenn die Schlinge als warme Schlinge benutzt werden soll, werden die beiden Enden der Schlinge mit einer Stromquelle in Verbindung gesetzt und die eine ' der Scheiben d oder e von der anderen isolirt, was sehr einfach dadurch geschehen kann, dafs man die eine Scheibe aus isolirendem Material, z. B. Hartgummi, herstellt. Der Führungsbogen η wird auf der Innenseite ebenfalls mit isolirendem Material ausgekleidet.Bei der dargestellten Anordnung des Schiingenapparates befinden sich die beiden Drehköpfe h i zur Bethätigung der Scheiben d e auf derselben Seite, und zwar, wenn man von oben auf den Apparat sieht, rechts von demselben.Diese Anordnung hat den Mangel, dafs man . die Scheiben immer nur von einer Seite bethätigen kann.Da es nun in der Praxis sehr häufig vorkommt, dafs der Apparat während der Operation umgedreht werden mufs, so kommen die Drehköpfe dabei auf die linke Seite, und der Operateur ist genöthigt, den oder die Köpfe mit der linken Hand zu drehen, was einige Schwierigkeiten bietet und eine gewisse Uebung erfordert.Diesem Mangel ist bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform des Apparates dadurch abgeholfen, dafs die Drehköpfe h i unter entsprechender Gestaltung der Achsen auf verschiedenen Seiten der Scheiben d e angeordnet sind. Die innere Achse f geht hierbei ganz durch die Hohlachse g hindurch und trägt an ihrem Ende einen Arm s, in welchem die Kupplungsschraube k sitzt, welche in entsprechende Körner bezw. Löcher des Kopfes h der Hohlachse g beim Kuppeln der beiden Scheiben eingreift. Bei dieser Anordnung kann man beide Scheiben von jeder Seite der Vorrichtung aus bethätigen und aufserdem im Bedarfsfalle jede Scheibe mit einer Hand drehen, wobei . infolge Benutzung beider Hände die Schiingenverschiebung sicherer ist als bei Benutzung nur einer Hand.Um eine gröfse Schlinge zu bilden, reicht die auf den Scheiben d e befindliche Drahtlänge nicht aus. Man kann nun gröfse Schlingen in beliebiger Ausdehnung dadurch erzielen, dafs man den Schiingendraht mehrmals um eine oder beide Scheiben herumlegt, so dafs eine mehrmalige Umdrehung der Scheiben stattfinden kann und eine entsprechend gröfsere Drahtlänge abgewickelt wird.Diese Ausführungsform des Schiingenführers ist in Fig. 5 und 6 dargestellt, und zwar ist als Beispiel ein Apparat mit nur einer Scheibe gewählt, welche zum Verschieben des einen Schiingenendes dient, während das andere durch die Scheibe t festgestellt ist. Man kann selbstverständlich auch zwei Scheiben verwenden.Das bewegliche Ende des Schiingendrahtes ist um eine runde Scheibe u gelegt, welche an ihrem Umfang eine eingedrehte Schraubennuth ν besitzt, welche zur Aufnahme des Drahtes c dient.Um die Scheibe u ist ein Führungsring w gelegt, welcher wie der Bogen η das Abspringen des Drahtes von der Scheibe verhindert. Für den Austritt des Drahtes besitzt der Ring einen Schlitz x.Um zu erreichen, dafs der Draht immer an derselben Stelle die Scheibe u verläfst und die Richtung desselben zu dem Führungsrohr a immer dieselbe bleibt, ist die Achse y mit Gewinde % versehen, dessen Ganghöhe derjenigen des Gewindes auf dem Umfang der Scheibe u gleich ist. Das entsprechende Muttergewinde befindet sich in dem Lagerbock b, und die Scheibe u wird infolge dieser Anordnung bei jeder Umdrehung um eine Ganghöhe der Schraube seitlich verschoben.Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R 0 c η ε :i, Schiingenführer, dadurch gekennzeichnet dafs die Enden des Schiingendrahtes fr) an drehbaren Scheiben (de) befestigt sind und durch Drehen der Scheiben die Schlinge vor- oder zurückgezogen wird,wobei sich der Draht von dem Umfang der Scheiben ab - oder auf ihn aufwickelt.
- 2. Schiingenführer nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, dafs die Scheiben (de) auf verschiedenen Achsen (f g) sitzen, welche durch eine Schraube oder dergl. gekuppelt werden können, so dafs man beide Scheiben gleichzeitig oder getrennt bewegen und zu einander einstellen kann, zum Zweck, die Schlinge seitlich bewegen bezw. ihr eine andere Form geben zu können.
- 3. Schiingenführer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dafs die in Rinnen der Scheiben (d e) liegenden Drähte durch eine zweckmäfsig leicht lösbare und verschiebbare, die Scheiben concentrisch umgebende Führung (n) in Anlage ■ an den den Scheiben gehalten und gegen Verbiegen gesichert werden.
- 4. Schiingenführer nach Anspruch 1 und 2, • dadurch gekennzeichnet, dafs die Drehköpfe (h i) für die Scheiben (d e) auf verschiedenen Seiten der Scheiben angeordnet sind, um die Scheiben bei jeder Stellung des Apparates mit der rechten Hand oder eventuell mit beiden Händen bethätigen zu können.Schiingenführer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs zum Aufwickeln des Schiingendrahtes eine Scheibe (u) benutzt wird (oder mehrere Scheiben benutzt werden), welche am Umfang eine zur Aufnahme mehrerer Windungen des Drahtes dienende Schraubennuth (v) besitzt (besitzen), und dafs die Achse der Scheibe mit Gewinde versehen ist, welches in Muttergewinde des Lagers derart eingreift, dafs die Scheibe bei jeder Umdrehung um eine Ganghöhe seitlich verschoben wird, zum Zweck, den Draht immer in gerader Richtung in das Führungsrohr zu leiten, während das Anliegen des Drahtes an der Scheibe (u) durch einen sie umgreifenden Führungsring (w) erzielt wird.Hierzu \ Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE108207C true DE108207C (de) |
Family
ID=378200
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT108207D Active DE108207C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE108207C (de) |
-
0
- DE DENDAT108207D patent/DE108207C/de active Active
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