DE108247C - - Google Patents

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DE108247C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D3/00Burners using capillary action
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2900/00Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/31008Blue flame burners with flame spreader or burner hood without a bead at the wick carrying tube

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bekannt gewordenen Petroleum - Glühlichtlampen sind derart eingerichtet, dafs die Luft von vier oder fünf Seiten zur Flamme bezw. zum Glühkörper strömt, und zwar zu dem Zwecke, um durch das Zusammenwirken der nach bestimmten Gesetzen geleiteten Luftströme eine Heifsflamme zu erzielen, welche sich genau im Glühkörper entwickelt bezw. sich der Form desselben genau anpafst, da nur hierdurch jener Effect erzielt werden kann, den man von einer Glühlichtlampe fordert.
Eine solche Lampe hat aber den Nachtheil, dafs man ihr machtlos gegenübersteht, wenn z. B. durch irgend einen der unten angeführten Umstände eine der Luftzuführungen nicht genau in jenem Mafse erfolgt, wie diese bei der Construction der Lampe gedacht war. In einem solchen Falle würde die Form der Flamme eine andere sein und sich dem Glühkörper nicht anpassen, wodurch der Leuchteffect der Lampe bedeutend herabgemindert wird und dieselbe gegebenenfalls rufst und brummt.
Unter die mannigfachen Ursachen, welche die Luftzuführungen und mithin die Form der Flamme stören können, gehören: verschieden geformte Glühkörper, die Beschaffenheit des Petroleums, die Temperatur der der Lampe zugeführten Luft, starke Erhitzung oder Abkühlung eines Theiles der Lampe, Verstopfen der Lufteinströmkanäle durch Staub, Brennen der Lampe in einem Luftzuge u. a m.
Diese Nachtheile werden bei vorliegender Lampe dadurch vermieden, dafs sämmtliche oder einige der Luftzuführungen regulirbar sind, wodurch stets sämmtliche Luftzuführungen auf jenes Niveau gebracht werden können, welches erforderlich ist, um die Flamme genau der Form des Glühkörpers anzupassen und dadurch stets den gröfstmöglichen Effect der Lampe zu erreichen. Es genügt, bei vorhandenen Lampen einen Theil der Luftzuführungen regulirbar zu machen, welche im Bedarfsfalle den anderen, nicht regulirbaren Luftzuführungen angepafst werden.
Durch die bisher bekannt gewordenen bezw. geschützten Regulirvorrichtungen (vergl. die Patentschriften Nr. 99947 und Nr. 101272) war man zwar in der Lage, die innere oder äufsere Luftzuführung bei Petroleum - Glühlichtlampen regeln und gleichzeitig die Form der Flamme beeinflussen zu können, es war jedoch nicht möglich, bei gleichbleibender Menge der der Flamme im Ganzen. zugeführten Luft, also unter Aufrechterhaltung der Qualität und Gröfse der Flamme lediglich eine derart veränderte Vertheilung der Stärke der einzelnen zugeführten Luftströme vorzunehmen, dafs der resultirende Luftstrom bei unveränderter Stärke (Luftmenge) eine andere Richtung einschlug und der Flamme eine veränderte Form gab. Hierzu gehört die Anordnung mindestens zweier Regulirvorrichtungen an einer Lampe, von denen die eine stets um so viel mehr geöffnet werden kann, als die andere geschlossen wird, und umgekehrt.
Beiliegende Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform einer solchen Glühlichtlampe mit regulirbaren Lufteinströmungen, und zwar im Verticalschnitt.
Wie aus derselben ersichtlich, geht durch den Petroleumbehälter α ein centrales Rohr b, welches im Verein mit dem Rohre c den
(2. Auflage, ausgegeben am 11. Juli 1903.)
Runddocht d führt, der durch eine bekannte Vorrichtung e höher oder tiefer gestellt werden kann. In dem Luftzuführungsrohre b befindet sich ein zweites Rohr f von entsprechend kleinerem Querschnitt, welches einen unten offenen und an der Mantelfläche mit Perforirungen versehenen Hohlkörper g trägt, welcher sowohl die Mischkammer als auch den Flammenvertheiler und zum Theil den Vergaser bildet.
Um das Rohr c ist ein kurzes, oben nach innen zusammengezogenes Rohr h angeordnet und über dieses die Brennergallerie i geschoben, welche einerseits oben schmäler ist, um den Durchgangsquerschnitt durch Höher- oder Tieferstellen reguliren zu können, andererseits Luftlöcher il besitzt, durch welche Luft zum unten angegebenen Zwecke zur Flamme gelangt. Mit der Gallerie ist ein zweites Rohr k fest verbunden, welches gleichfalls mit Luftlöchern k1 zwecks Zuführung von Luft zum äufseren Theil der Flamme versehen ist und den Glascylinder / trägt.
Auf das Rohr i ist ein Ring m aufgeschoben, welcher den darüber befindlichen, auf bekannte Weise fixirten Glühkörper η in seiner Lage festhält. Die Regulirung der Luftzuführung durch die Rohre bf kann durch mannigfache Mittel bekannter Art erfolgen, und ist als Beispiel eine Construction angegeben, deren Wesen in einer Schraube ο besteht, welche die untere Oeffhung des Rohres b zu verschliefsen im Stande ist und seitliche Luftdurchgangsöffnungen o1 besitzt, die durch Aus- oder Einschrauben der Schraube vergröfsert oder verkleinert werden können.
Eine gleiche Vorrichtung kann eventuell am Rohre f angebracht sein.
Bei Lampen mit nicht centraler Luftzuführung können zur Regelung des inneren Luftstromes Vorrichtungen der in den Patentschriften Nr. 20036 oder Nr. 99947 beschriebenen Art Verwendung finden.
Die Regulirung der Luftzufuhr durch die Löcher i1 der Brennergallerie erfolgt durch Vergröfserung oder Verkleinerung des Durchgangsquerschnittes zwischen den Rohren i und h und kann nach zwei Richtungen durchgeführt werden.
Nach der Darstellung in Fig. 1 ist ähnlich wie in der amerikanischen Patentschrift Nr. 320080 der Brennstoffbehälter a in einen Ring r eingesetzt. Dieser enthält nun die Muttern für die Befestigungsschrauben s, die in Schlitzen p1 der Füfse ρ geführt sind und durch deren Anziehen der Ring festgeklemmt wird.
Nach dem Lüften der Schrauben kann der Brennstoffbehälter in eine beliebige Höhenlage gebracht werden, wodurch sowohl die Luftzufuhr durch die Löcher i1, als auch die Lage der Flamme zum Glühkörper regulirt wird.
Ueberdies kann die Verstellbarkeit des Brennstoffbehälters dazu benutzt werden, den Glühkörper beim Anzünden und Füllen der Lampe zu schonen, indem derselbe fest bleibt und der Behälter gesenkt wird, zu welchem Behufe die Schlitze pl langer gehalten sind.
Die Vergröfserung oder Verkleinerung des Durchgangsquerschnittes zwischen i und h kann aber auch in der in der Patentschrift Nr. 101272 und in der schweizerischen Patentschrift Nr. 13069 beschriebenen Weise durch Heben und Senken der Brennergallerie mit Brennerkappe und Glühkörper erfolgen.
Auch die Regulirung der Luftzuführung durch die Löcher k1 kann durch je einen mit Löchern versehenen und drehbaren Ring leicht erreicht werden.
Die Wirkungsweise dieses Brenners ist folgende:
Ist die Lampe im Betriebe, so wird durch die Rohre bf und die Löcher i1 k1 Luft zugeführt. Die durch das Rohr b streichende Luft bewirkt, dafs der Docht am Innenrande unvollkommen brennt und die Gase und Flammen in den Hohlkörper g gelangen, wo sie mit der aus dem Rohre f angesaugten Luft innig gemischt in den Ring m eintreten und entzündet als nicht leuchtende Flamme den Glühkörper beheizen.
Die aus dem Ringe m austretende Flamme würde aber nicht der Glühkörperform entsprechen, wenn nicht durch die Kanäle z1 Luft zugeleitet würde, um die Flamme in den Bereich des Glühkörpers zu bringen und zusammenzuhalten.
Ueberdies wird durch Löcher k1 Luft zur fertigen Flamme zugeführt, um eine vollständige Verbrennung und dadurch den gröfstmöglichen Effect zu erzielen.
Sollte nun die Flamme bei sonst richtiger Beschaffenheit nicht eine solche Form besitzen, dafs der Glühkörper sich in der Verbrennungszone befindet, oder ein anders geformter Glühkörper benutzt werden, so läfst sich durch gleichzeitige Bethätigung einer Regulirvorrichtung für die innere und für die äufsere Luftzuführung eventuell auch durch gleichzeitige Regulirung zweier innerer oder zweier äufserer Luftströme der Flamme stets die gewünschte Form ertheilen. Selbstverständlich können die Regulirungsvorrichtungen auch in der bisher bekannten W^eise dazu benutzt werden, um ein rufsfreies und ruhiges Brennen der Flamme herbeizuführen.

Claims (1)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Glühlichtlampe für flüssige Brennstoffe, dadurch gekennzeichnet, dafs von den die Form der Flamme bestimmenden Luftzuführungen zwei oder mehr regulirbar eingerichtet sind, zu dem Zweck, die Stärke
    der Luftzuführung auf den verschiedenen Wegen verändern zu können, während die gesammt zugeführte Luftmenge die gleiche bleibt.
    Eine Ausführungsform der Glühlichtlampe gemäfs Anspruch i, bei welcher der Brennstoffbehälter α in Schlitzen pl des Lampengestelles ρ in der Höhenrichtung verstellbar angeordnet ist, um die zwischen Brennstoffbehälter und Lampengestell in bekannter Weise angeordneten Luftzuführungsöffnungen regeln zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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