DE10862C - Verbesserungen an einem Taktmesser - Google Patents

Verbesserungen an einem Taktmesser

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DE10862C
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Germany
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metronome
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belt
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DENDAT10862D
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A. DECHER in München
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F5/00Apparatus for producing preselected time intervals for use as timing standards
    • G04F5/02Metronomes
    • G04F5/022Mechanic metronomes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Labeling Devices (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
  • Detail Structures Of Washing Machines And Dryers (AREA)

Description

Das unter No. 8583 patentirte Metronom läfst sich auch so einrichten, dafs die Pendelschwingungen einen hörbaren Taktschlag hervorbringen.
Das Metronom mit hörbarem Taktschlag ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Ansicht auf die Vorderseite desselben bei hinweggedachter Etuiwand;
Fig. 2 einen Verticalschnitt . durch dasselbe senkrecht zur Axe der Pendelbandtrommel;
Fig. 3 einen Verticalschnitt durch die Axe der Pendelbandtrommel;
Fig. 4 eine Vorderansicht des Metronoms mit nach rechts ausgeschwungenem Pendel.
Das neue Metronom besteht auch im wesentlichen aus dem undehnbaren Leinenbande d, der Bandtrommel /, der Trommelaxe a, der Kapsel A, dem Pendelgewicht e und dem geränderten Kopf c, durch dessen Drehung das Pendelband auf- und abgewickelt werden kann. Dieses sind die wesentlichen Theile des bereits patentirten Metronoms.
Bei der neuen Construction mit hörbarem Taktschlag ist nun die Trommel- und Bandkapsel zwischen den beiden Schildern ί und s' angeordnet, welche durch die Bolzen pppρ mit einander verbunden sind und in denen die Bandtrommelaxe α gelagert ist. Aufserhalb des Vorderschildes s ist nun auf der Bandtrommelaxe frei drehbar der Schwingungshebel h angeordnet, welcher an seinem unteren Ende horizontal abgekröpft ist und in seiner mathematischen Mittelebene in diesem abgekröpften horizontalen Theile i einen Schlitz besitzt, durch den das Pendelband d gezogen ist. An dem oberen Ende des Schwingungshebels h ist eine Hülse /z' angelöthet, in welcher sich ein abgekröpfter Stift q frei drehen kann. An -das horizontal nach innen abgekröpfte Ende des Stifts g ist die Linse Z aus Metall genietet, welche durch, die Pendelschwingungen in eine oscillirende Bewegung geräth und bei der Schwingungsumkehr an den Schild s anschlägt und einen Ton giebt, ähnlich dem Ton, der durch den Gang des Pendels einer Uhr hervorgebracht wird.
Um den Apparat für beide Zwecke (geräuschlos und mit hörbarem Taktschlag) gebrauchen zu können, ist die Feder / angebracht, welche mittelst Schraube f fest angezogen wird, wenn der Schwingungshebel h vertic'al steht und diesen festklemmt. Zu beobachten ist hierbei, dafs der Scalenstrich auf dem Bande, welcher durch eine Oeffnung ο im Etui beobachtet werden kann, ira Fall das Instrument mit hörbarem Taktschlag benutzt werden soll, an der Mündung χ der Trommel A sichtbar erscheinen soll, während im Falle das Instrument geräuschlos angewendet werden soll, der Scalenstrich auf dem Bande unterhalb der Kante des' Schlitzes in der Abkröpfung des dann festgeklemmten, nicht mitschwingenden Hebels h erscheinen soll.
Pa ten τ -Anspruch:
Die durch Beschreibung und Zeichnung nachgewiesene Neuerung an dem unter No. 8583 patentirten Metronom, welche den Zweck hat, dasselbe geeignet zu machen, durch ein regelmäfsiges Geräusch den Taktschlag auch hörbar zu machen und zugleich auch als geräuschlos benutzt werden zu können.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1880.
Klasse 42.
ADOLF DECHER in MÜNCHEN. Verbesserungen an einem Taktmesser.
Zusatz-Patent zu No. 8583 vom 10. Juli 1879.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16, März 1880 ab. Längste Dauer: 9. Juli 1894.
DENDAT10862D Verbesserungen an einem Taktmesser Active DE10862C (de)

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