DE1086568B - Trommelbremse - Google Patents

Trommelbremse

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DE1086568B
DE1086568B DEB45342A DEB0045342A DE1086568B DE 1086568 B DE1086568 B DE 1086568B DE B45342 A DEB45342 A DE B45342A DE B0045342 A DEB0045342 A DE B0045342A DE 1086568 B DE1086568 B DE 1086568B
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DE
Germany
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brake
lever
brake shoe
transmission member
shoe
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DEB45342A
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English (en)
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Edward K Dombeck
Delos B Thomas
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Bendix Aviation Corp
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Bendix Aviation Corp
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/38Slack adjusters
    • F16D65/40Slack adjusters mechanical
    • F16D65/52Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play
    • F16D65/56Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play with screw-thread and nut
    • F16D65/561Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play with screw-thread and nut for mounting within the confines of a drum brake
    • F16D65/565Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play with screw-thread and nut for mounting within the confines of a drum brake arranged diametrically opposite to service brake actuator, and subjected to service brake force
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D51/00Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like
    • F16D51/46Self-tightening brakes with pivoted brake shoes, i.e. the braked member increases the braking action
    • F16D51/48Self-tightening brakes with pivoted brake shoes, i.e. the braked member increases the braking action with two linked or directly-interacting brake shoes
    • F16D51/52Self-tightening brakes with pivoted brake shoes, i.e. the braked member increases the braking action with two linked or directly-interacting brake shoes fluid actuated

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Trommelbremse Die Erfindung bezieht sich auf eine Trommelbremse, insbesondere für Kraftfahrzeuge, die mit einem Paar Reibungsbremsbacken, die einen strebenförmigen Abstandshalter aufweisen, ausgerüstet ist.
  • Trommelbremsen der genannten Art sind bekannt, auch solche, bei denen zwei aneinanderliegende Enden der Bremsbacken durch eine selbsttätige Nachstelleinrichtung verbunden sind und bei denen das strebenförmige Kraftübertragungsglied in seiner Länge durch einen Hebel einstellbar ist, ohne daß das Maß der Verschiebung dieses Hebels unter der Wirkung der Rückzugsfeder beim Lösen der Bremse- einen gegebenen Wert übersteigt. Diese Rückzugsfeder ist dabei zwischen einer der Bremsbacken und dem Hebel gespannt, der drehbar auf der anderen Bremsbacke gelagert ist.
  • Bei diesen bekannten Trommelbremsen müssen mehrere Federn vorhanden sein, von denen eine Feder die Bremsbackenenden an der Druckstange hält, eine zweite Feder einen Sperrhaken gegen einen Ring drückt und eine dritte Feder mit dem Ring zusammenwirkt und zur Rückführung der Nachstellvorrichtung dient. Diese Vielzahl von Federn hat aber den Nachteil, daß die gesamte Einrichtung nicht in bereits vorhandene Trommelbremsen eingebaut werden kann.
  • Es sind auch zahlreiche selbsttätige Nachstellvorrichtungen für Fahrzeugbremsen bekannt, die entweder wegen der ihnen eigenen funktionsmäßigen Mängel oder wegen zu hoher Kosten nicht befriedigt haben. Unter den funktionsmäßigen Mängeln hat sich als nachteilig ergeben, daß ein Teil der Bremskraft auf die Nachstellvorrichtung übertragen wird, wodurch diese zu Betriebsausfällen neigt. In anderer Hinsicht haben die Nachstellvorrichtungen den Gebrauch von Fühllehren notwendig gemacht, was ein Anritzen der Bremstrommel zur Folge gehabt hat.
  • Es besteht daher die Aufgabe, eine Trommelbremse zu schaffen, bei der die geschilderten Mängel beseitigt, die Funktionen mehrerer Federn durch eine einzige Feder übernommen werden und die Nachstellvorrichtung in bereits vorhandene Trommelbremsen eingebaut werden kann.
  • Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß die Feder den Eingriff der Bremsbacken mit dem Kraftübertragungsglied, den Rückzug des Hebels in seine Ruhelage und den ständigen Eingriff des Hebels mit dem Zahnrad des Kraftübertragungsgliedes sichert, durch dessen Drehung die Länge des letzteren verändert wird.
  • Hieraus ergeben sich die Vorteile, daß die Nachstelleinrichtung unter nur sehr geringen Abänderungen der Bremsteile in eine übliche »Doppel-Servo«-Bremse eingebaut werden kann und die Nachstellung bei Anlegung der Bremse bei Rückwärtsfahrt stattfindet oder infolge des Zurückgehens aus der Stellung bei einem völligen Abbremsen des Fahrzeuges bei Vorwärtsfahrt erfolgt. Es besteht daher auch nicht die Gefahr einer zu großen Nachstellung und eines Schleifens der Bremse, was sich aus einer Trommelausdehnung infolge wiederholter Abbremsungen bei der Vorwärtsfahrt mit hoher Geschwindigkeit ergeben könnte.
  • Die bauliche Einfachheit der selbsttätigen Nachstellvorrichtung ermöglicht eine besonders wirtschaftliche Herstellung. Ein anderer wichtiger Kostenfaktor ist der Preis des Einbaues und der Instandhaltung. Ein besonderer Vorteil besteht darin, daß die Nachstellvorrichtung äußerst einfach eingebaut -werden kann und daß sie sich leicht verschiedenen Bremsgrößen anpassen läßt. Bremsherstellungstoleranzen beeinträchtigen den Einbau der Nachstellvorrichtung nicht, weil keine feinstbearbeiteten Konstruktionsteile vorhanden sind, die in Betracht gezogen werden müssen, wenn die Bremse mit der Vorrichtung gemäß der Erfindung ausgerüstet werden soll.
  • Ein wichtiger Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Bremsen sowohl von Hand als auch selbsttätig ein- oder nachgestellt werden können, so daß -wenn die Bremsbacken ausgewechselt werden müssen - die Nachstellvorrichtung von Hand eingestellt werden kann, um die Ersatzbacken anzupassen.
  • Weitere Eigenschaften und Vorteile einer Bremse nach der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele in Verbindung mit den Zeichnungen. Es zeigt Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung einer Traktorenbremse, bei der ein Teil der einen Bremsbacke abgebrochen ist, mit der automatischen Nachstellvorrichtung, welche ebenfalls zum Teil abgebrochen gezeichnet ist, Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie 2-2 der Fig. 1, Fig. 3 die Draufsicht einer Bremse mit einer weiteren Verkörperung der Erfindung der automatischen B remseinstellvorrichtung, Fig. 4 und 5 Schnitte längs der Linie 4-4 und 5-5 der Fig. 3, Fig.6 eine schaubildlich gezeigte Einzelheit des Einstellhebels nach Fig. 3, Fig. 7 die Draufsicht auf eine Bremse, die eine weitere Ausgestaltung der Erfindung verkörpert, Fig. 8 einen Schnitt längs der Linie 8-8 der Fig. 7. Es soll zunächst die Ausgestaltung der Erfindung, wie sie in Fig. 1 und 2 gezeigt ist, besprochen werden. Die Primärbremsbacke 12 und die Sekundärbremsbacke 14 werden mechanisch durch geeignete Mittel, z. B. einem Nocken od. dgl. (nicht gezeichnet), angedrückt, welcher gegen die auseinanderspreizbaren Enden 16 und 18 der Bremsbacken wirkt. Jede der Bremsbacken ist genau gleich konstruiert und enthält einen Steg 20, einen Reifen 22 und einen Bremsbelag 24. Die Bremsbacken sind gegen eine Tragplatte 26 durch Finger 28, von denen nur einer gezeigt ist, gehalten.
  • Beide Bremsbacken stützen sich als eine Einheit an dem einen oder dem anderen der auseinanderspreizbaren Enden 16 und 18 je nach der Richtung der Trommeldrehung ab. Die beiden Bremsbacken 12 und 14 stützen sich z. B., wenn die Trommel entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn umläuft, an dem Anker 30 ab, welcher an dem Ende 18 der Bremsbacke 14 vorgesehen ist. In dieser Bremsrichtung ist :die Bremsbacke 12 als die primäre Bremsbacke anzusprechen, während die Bremsbacke 14 als die sekundäre Bremsbacke wirkt.
  • Zwischen den anderen drehbar aasgelenkten Enden 32 der Bremsbacken 12 und 14 ist ein einstellbares Kraftübertragungsgl,ied angeordnet, welches allgemein durch das Be7ugszeichen 34 bezeichnet ist. Das Kraftübertragungsglied umfaßt eine rohrförmige, mit Innengewinde versehene Mutter 36 und eine Hülse 38, welche einen mit Gewinde versehenen Bolzen 42 und einen nicht finit Gewinde versehenen Bolzen 44 aufnehmen. Die Enden 46 der Mutter 36 und der Hülse 38 sind zwecks Aufnahme der Enden 32 der Bremsbacken genutet, was eine Umdrehung der Mutter 36 und der Hülse 38 verhindert. Ein Zahnrad 48 ist aus einem Stück mit den Bolzen 42 und 44 ausgebildet und mit Zähnen 50 für die Drehung des Rades 48 versehen.
  • Ein Hebel 51 ist durch einen Zapfen 52 mit dem Ende 32 der sekundären Bremsbacke 14 verbunden. Es muß vermerkt werden, daß der Hebel umgebogene Doppelwandungen aufweist, die auf beiden Seiten des Steges 20 der sekundären Bremsbacke 14 liegen. Der Hebel 51 hat einen Zahn 53, welcher im Eingriff mit den Zähnen 50 des Zahnrades 48 steht. Eine Schraubenfeder 54 (Fig. 1) ist mit ihrem einen Ende 56 an der primären Bremsbacke 12 und mit ihrem anderen Ende 58 an dem Hebel 51 befestigt. Das freie Ende des Hebels 51 wird durch die Schraubenfeder 54 nach unten gedrückt, um das Zahnrad in Richtung des Pfeiles der Fig. 1 zu drehen. Die Schraubenfeder 54 erfüllt mehrere Funktionen. Sie ist so angeordnet, daß sie eine Kraft in Umfangsrichtung ausübt, welche die Enden 32 der primären und der sekundären Bremsbacke gegen das Kraftübertragungsglied 34 drückt (Fig. 1). Die Schraubenfeder 54 entwickelt weiter eine Radialkomponente, welche dazu dient, den Hebel 51 derart nach unten zu schwenken, daß sieh das Zahnrad 48 dreht, und schließlich entwickelt die Schraubenfeder 54 eine seitliche Kraft auf den Hebel 51, so daß der Zahn 53 im Eingriff mit den Zähnen 50 bleibt, während sich der Hebel um den Zapfen 52 dreht.
  • Der Hebel 51 kann durch Stangen 60 und 62 dazu veranlaßt werden, sich um den Zapfen 52 zu drehen, welche mit einem Winkelhebel 64 verbunden sind. Die Stange 60 läuft in einen Haken 66 aus, welcher in eine Nut 68 in dem Hebel 51 zwecks Verbindung mit ihm eingreift. Mit ihrem anderen Ende ist die Stange mit dem Winkelhebel 64 verbunden. Ein Spannschloß 70 ist vorgesehen, um die Länge der Stange 60 zu ändern und dadurch die Herstellungstoleranzen der Bremse zu kompensieren. Die Stange 62 ist mit ihrem Ende 72 an einem feststehenden Teil der Bremse nahe dem Anker 30 eingehakt und ist mit ihrem anderen Ende an dem Winkelhebel 64 befestigt. Der Winkelhebel ist durch Bolzen 74 oder auf eine andere zweckmäßige Weise an dem Steg 20 der sekundären Bremsbacke 14 gelagert. Der Winkelhebel kann sich frei um den Bolzen 74 drehen.
  • Eine Rückzugsfeder 76 wird dazu benutzt, um das Ende 18 der Sekundär- oder Schleppbacke in einer normalerweise zurückgezogenen Stellung zu halten, die durch den Eingriff mit dem Anker 30 festgelegt ist.
  • Eine Nachstellung der Bremse findet statt, wenn sich das Fahrzeug nach rückwärts bewegt, was mit einer Drehung der Trommel im Uhrzeigerdrehsinn verbunden ist. Wenn nun angenommen wird, daß sich der Bremsbelag 24 genügend abgenutzt hat, um eine Nachstellung erforderlich zu machen, und sich das Fahrzeug rückwärts bewegt, wird ein Anziehen der Bremsen mit einer Nachstellung verbunden sein, die auf folgende Weise stattfindet: Die Bremsbacke 12, die normalerweise die Primärbacke ist, wird die abgestützte Bremsbacke, und die Sekundärbremsbacke 14 wird von dem Anker 30 wegbewegt. Die Umfangsbewegung der Sekundärbremsbacke von dem Anker 30 weg verschiebt den Bolzen 74 des Winkelhebels 64. Diese Verschiebung des Bolzens 74 in Umfangsrichtung bewirkt ein Drehen des Winkelhebels 64 durch die Stange 62 in einer Richtung entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn. Auf die Stange 60 wird auf diese Weise durch den Winkelhebel ein Zug ausgeübt, wodurch der Hebel 51 veranlaßt wird, sich im Uhrzeigerdrehsinn um den Zapfen 52 entgegen dem Widerstand der Feder 54 zu drehen. Wenn der Hebel 51 so bewegt wird, bewegt sich der Zahn 53 nach oben und kommt mit einer darauffolgenden Zahnlücke der Zähne 50 des Zahnrades 48 in Eingriff. Wenn die Bremse losgelassen wird, zieht die Rückzugsfeder 76 die Sekundärbremsbacke 14 zurück und veranlaßt, daß sie wieder mit dem Anker 30 in Eingriff kommt, wodurch das Drehmoment verschwindet, das auf den Hebel 51 durch die Stangen 60 und 62 ausgeübt wird. Die Feder 54 dreht darauf den Hebel 51 entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn um den Zapfen 52, wodurch der Zahn 53 nach unten gebracht wird, um das mit Zähnen versehene Rad 48 in die Richtung zu drehen, die durch den Pfeil in Fig. 1 angezeigt ist. Eine Drehung des Zahnrades 48 in der durch den Pfeil angezeigten Richtung drückt die Mutter 36 und die Hülse 38 auseinander und spreizt die schwenkbar aasgelenkten Enden 32 der Backen. Aus der Anordnung der Feder 54 ist ersichtlich, daß die Enden 32 der Backen in festem Eingriff mit dem Kraftübertragungsglied 34 während des ganzen Nachstellvorganges gehalten werden. Die Feder 54 ist ebenfalls so angeordnet, daß der Zahn 53 seitlich gegen den Umfang des gezahnten Rades 48 gedrückt wird, während der Zahn 53 mit Bezug auf die Zähne 50 bewegt wird, und diese Kraft zum Ineingriffhalten sichert weiterhin, daß eine Bewegung des Zahnes nach unten (Fig. 1) in jedem Falle eine Drehung des gezahnten Rades 48 bewirken wird. Eine Nachstellung, die auf die beschriebene Weise stattfindet, erfolgt um bestimmte Kleinabschnitte, und es ist keine Möglichkeit einer zu großen Nachstellung der Backen infolge einer übermäßigen Erwärmung der Backen vorhanden, da die Nachstellung nur während der Rückwärtsbewegung des Fahrzeuges stattfindet.
  • Die Nachstelloperation und die Bauweise sind mit Bezug auf die Bremse des linken Hinterradfahrzeuges erklärt worden. Für das rechte Hinterrad erzeugt eine Rückwärtsdrehung eine Drehung der Trommel entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn. Der Nachstellhebel wird auf dem unteren Ende der linken Backe angeordnet, und die Stange wird 180° gedreht. Der gleiche Hebel kann für die Bremsen sowohl des rechten als auch des linken Hinterrades benutzt werden. Auf dem rechten Hinterrad kommt der Zahn 53 mit derjenigen Seite des Zahnrades in Eingriff, die nach dem Betrachter zu liegt. Die einzige Abänderung in der Nachstellvorrichtung besteht darin, daß das Gewinde der Mutter 36 und des Bolzens 42 linksgängig anstatt rechtsgängig gemacht ist.
  • In den Figuren 3 bis 6 sind die Teile der Nachstellvorrichtung, die den soeben beschriebenen entsprechen, mit den gleichen- Bezugszeichen bezeichnet, die jedoch mit der Zusatzbezeichnung »a« versehen sind. Das in sich verlängerbare Kraftübertragungsglied 34a ist zwischen den drehbar gelagerten Enden 32a der Primärbacke 12a und der Sekundärbacke 14a angeordnet. Der Hebel 51 a hat einen Lappen 78 (Fig. 3, 6), der von einer Öffnung 80 in der Sekundärbacke aufgenommen wird, um eine Drehlagerung für den Hebel 51 a zu schaffen. Der Zahn 53 a des Hebels steht mit den Zähnen 50 a des Zahnrades 48 a im Eingriff. Eine Drehung des Zahnrades erzeugt ein Auseinanderspreizen des Kraftübertragungsgliedes 34a genau wie in der vorher beschriebenen Ausführungsform.
  • Eine Schraubenfeder 54a ist zwischen dem Ende 32a der Primärbremsbacke 12a und einem aufgebogenen Teil 82 des Hebels gespannt, der ein hakenförmiges Ende 58a der Schraubenfeder 54a aufnimmt. Die Feder 54a ist bestrebt, den Hebel 51a entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn zu drehen, um den Zahn 53 a nach unten zu verschieben und hierdurch das Zahnrad 48a zu drehen, um einstellbar die schwenkbar gelagerten Enden 32a der Backen zu spreizen. Die Schraubenfeder 54a ist weiterhin so angeordnet, daß sie eine seitliche Kraft auf den Zähn 53 a ausübt, wodurch dieser gegen die Zähne des Zahnrades gedrückt wird. Eine weitere Funktion der Schraubenfeder 54a besteht darin, daß sie die drehbar gelagerten Enden 32a der Backen gegen das Kraftübertragungsglied 34 a hält.
  • Ein biegsames Kabel 86 ist mit einem Ende an dem Hebel 51 a befestigt und hat an seinem anderen Ende eine Schlinge 88, die über den Anker 90 greift. Das biegsam: Kabel wird zwischen seinen Enden über eine Nut 91 eines Preßteiles 92 geführt, der fest auf dem Steg 20a der Sekundärbremsbacke 14a gehalten ist. Eine Nachstellung findet statt, wenn sich das Fahrzeug rückwärts bewegt und sich demgemäß die .Trommel im Uhrzeigerdrehsinn dreht. Wenn angenommen wird, daß sich der Belag 24a genügend abgenutzt hat, um eine Nachstellung erforderlich zu machen, wird sich die Sekundärbremsbacke 14a von dem Anker wegbewegen, um ein Spannen des Kabels 86 zu bewirken. Wenn sich die Nut 91 in Umfangsrichtung entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn verschiebt, wird das Ende des Kabels, das an dem Hebel 51 a befestigt ist, nach aufwärts gezogen, und der Hebel 51 a wird dadurch im Uhrzeigerdrehsinn um die Öffnung 80 gedreht. Der Zahn 53 a wird nach aufwärts und in Eingriff mit einer darauffolgenden Zahnlücke des Zahnrades 48a bewegt; so wird das Kabel 86, wenn die Bremse losgelassen wird und sich die Sekundärbremsbacke 14a in ihre abgestützte Stellung zurückbewegt, entspannt, und die Feder 54a dreht den Hebel 51 a entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn, um den Zahn 53 a nach unten zu bewegen und das Zahnrad 48 a zu drehen. Diese Drehung des Zahnrades 48a auf die beschriebene Weise verlängert das Kraftübertragungsglied 34a, wodurch die Bremsbacken näher an die Trommel heranbewegt werden und das Spiel zwischen der Bremsbacke und der für den Bremseingriff vorgesehenen Trommeloberfläche verringert wird. Als Folge der Tatsache, daß die Einstellung um bestimmte Kleinstrecken oder Kleinabschnitte vorgenommen wird, ist eine zu große Nachstellung der Bremsen nicht möglich, und als Folge der Tatsache, daß die Nachstellung vorgenommen wird, wenn sich das Fahrzeug rückwärts bewegt, ist ebenfalls eine irrtümliche Nachstellung der Bremse für den Fall ausgeschlossen, daß die Bremse zu stark erwärmt ist.
  • In den Fig. 7 und 8 sind die Teile, die denen in den vorherbeschriebenen Ausführungsformen entsprechen, mit den gleichen Bezugszeichen versehen, die außerdem den Zusatz »b« aufweisen.
  • Die Stange 62b ist mit ihrem einen Ende mittels eines Hakens an der Rückzugsfeder 76 b und mit ihrem anderen Ende an dem Winkelhebel 64 b befestigt. Die Stange 60b ist mit ihrem einen Ende an den Winkelhebel 64 b und mit ihrem anderen Ende an den Hebel 51b gehakt. Der Winkelhebel ist mittels eines Exzenterbolzens 74b an dem Steg 20b der Bremsbacke 14b gelagert. Der Exzenterbolzen 74b wird derart gedreht, daß die Stangen 60b und 62b steif gehalten werden. Dieser Arbeitsgang bewirkt eine Kompensierung der sich .summierenden Herstellungstoleranzen, indem so der Einbau der Nachstellvorrichtung vereinfacht wird. Die Nachstellvorrichtung kann so schnell an für den Ersteinbau vorgesehenen Bremsen montiert werden, wo die Abstände von den abgestützten zu den drehbaren Enden der Bremsbacken entsprechend den oben angegebenen Herstellungstoleranzen variieren.
  • Der Hebel 51 b besitzt einen herumgebogenen Lappen 78 b, der in eine Öffnung 80 b des Steges 20 b eingreift und sich in ihm dreht. Der Zahn 53 b des Hebels 51 b kommt mit den Zähnen 50 b des Zahnrades 48 b in Eingriff, das ein Teil des Kraftübertragungsgliedes 34 b ist. Die Feder 54 b hält die drehbar gelagerten Enden der Bremsbacken 12 b und 14 b gegen die Einstellvorrichtung, setzt den Zahn 53 b in eine Richtung, die bestrebt ist, das Zahnrad 48 b zu drehen, unter Spannung, und hält den Zahn 53 b fest gegen die Zähne 50 b des Zahnrades. Die Arbeitsweise der Nachstellvorrichtung stimmt im wesentlichen mit derjenigen der zuvor beschriebenen Ausführungsformen überein.
  • Obwohl nur drei ausgewählte Ausführungsformen der Erfindung beschrieben worden sind, um diese zu erläutern, ist es für jeden Fachmann offenbar, daß der Erfindungsgedanke weit ist und für eine allgemeine Anwendung in Betracht kommt. Es ist z. B. nicht notwendig, daß die Nachstellvorrichtung auf eine Bremse xizit Servowirkung beschränkt wird. Es ist vielmehr möglich, daß die Nachstellvorrichtung bei einer Bremse ohne Servowirkung benutzt wird, bei der die Enden der Bremsbacken nicht miteinander verbunden, sondern abgestützt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Trommelbremse, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit zwei Bremsbacken, deren eine Enden durch eine automatische Nachstelleinrichtung verbunden sind, die ein strebenförmiges Kraftübertragungsglied aufweist, dessen Länge durch einen Hebel einstellbar ist, wenn das Ausmaß der Verschiebung des letzteren unter der Wirkung der Rückzugsfeder beim Lösen der Bremse einen gegebenen Wertübersteigt,wobei dieseFederzwischen einer der Bremsbacken und dem Hebel gespannt ist, der drehbar auf der anderen Bremsbacke gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß diese Feder (54) den Eingriff der Bremsbacken mit dem Kraftübertragungsglied (34), den Rückzug des Hebels (51) in seine Ruhelage und den ständigen Eingriff des Hebels mit dem Zahnrad (48) des Kraftübertragungsgliedes (34) sichert, durch dessen Drehung die Länge des letzteren verändert wird. z. Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückzugsfeder (54) auf den Hebel (51) eine Kraft ausübt, deren eine Komponente den Hebel mit einem Zahnrad (48) in Berührung hält, das das Steuerelement des Kraftübertragungsgliedes (34) bildet; während die andere Komponente den Hebel in seine Ruhelage zurückführt, der dabei das Zahnrad mitnimmt. 3. Bremse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel in an sich bekannter Weise auf dem Steg der Bremsbacke drehbar gelagert ist. 4.- Bremse nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gestänge in an sich bekannter Weise mit einer der Bremsbacken (14) und mit dem Hebel verbunden ist, um die Verschiebungen dieser Bremsbacke beim Anziehender Bremse in eine Drehung des Hebels entgegen dem Widerstand der Rückzugsfeder umzuwandeln. 5. Bremse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge einen Winkelhebel (64) aufweist, der auf der Bremsbacke (14) angelenkt und über eine Stange (62) mit einem festen Punkt und über eine weitere Stange (60) mit dem Hebel (51) verbunden ist. 6. Bremse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge ein biegsames Kabel (86) aufweist, das zwischen einem festen Punkt und dem Hebel (51 ca) gespannt und zwischen seinen Enden mit der Bremsbacke (14) derart verbunden ist, daß die Verschiebung der Bremsbacke beim Anziehen der Bremse die Spannung des Kabels erhöht. 7. Bremse nach Anspruch 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (51, 51 a, 51 b) drehbar auf derjenigen Bremsbacke (14, 14 a, 14 b) gelagert und über das Gestänge (60, 62; 86; 60 b, 62 b) mit derjenigen Bremsbacke verbunden ist, die seine Verankerung während des, Bremsens bei der Vorwärtsfahrt aufhebt. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 766 811.
DEB45342A 1956-08-08 1957-07-16 Trommelbremse Pending DE1086568B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1218230B (de) * 1961-08-03 1966-06-02 Gen Motors Corp Innenbackenbremse mit Nachstellvorrichtung
DE3144130A1 (de) * 1981-11-06 1983-05-19 Alfred Teves Gmbh, 6000 Frankfurt Selbsttaetige nachstellvorrichtung fuer eine innenbackenbremse

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR766811A (fr) * 1934-01-10 1934-07-04 Dispositif de contrôle thermostatique pour appareils d'auto-réglage de freins

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