DE108793C - - Google Patents

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DE108793C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B37/00Wheel-axle combinations, e.g. wheel sets
    • B60B37/10Wheel-axle combinations, e.g. wheel sets the wheels being individually rotatable around the axles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Achsschenkel für Fuhrwerke und liegt darin, dafs der mittlere Theil desselben schraubenförmig gewunden ist. Durch diese Ausführung des Achsschenkels werden eine Reihe wichtiger Vortbeile erreicht. Vor Allem ergiebt sich eine günstigere Stützung, während zugleich in der Lagerbuchse eine sehr reichliche Menge Schmiermaterial gehalten werden kann. Dadurch , dafs die Enden des Tragzapfens volle cylindrische oder konische Zapfen bilden, wird das Schmiermaterial gegen Herauspressen aus der Lagerbuchse gesichert. Aufserdem bietet die erforderliche Bearbeitung des Achsschenkels durch Schmieden und Verdrehen eine Gewähr für die Haltbarkeit und für die Güte des verwendeten Materials.
Da Wagenachsschenkel ein Gegenstand der Massenfabrikation sind, so ist ferner die Vereinfachung in der Herstellung von wesentlicher Bedeutung. In dieser Hinsicht kommt in Betracht, dafs bei dein neuen Wagenachsschenkel der mittlere Theil durch Verwinden hergestellt ist. Dadurch wird das Material in sehr günstiger Weise beeinflufst, insbesondere wird die Widerstandsfähigkeit gegen Bruch erhöht. Ferner wird an Material gespart, indem die Nuthen nicht durch Wegarbeiten von Material hergestellt zu werden brauchen. Auch wird die Arbeit durch das Verwinden des mittleren Theiles des Achsschenkels wesentlich vereinfacht, indem keine Werkzeugmaschinen zum Ausfräsen oder Aushobeln der Nuthen angewendet zu werden brauchen.
Der Zapfen des Achsschenkels besteht aus drei Theilen abc, von denen der mittlere Theil b einen dreieckigen, prismatischen oder ähnlichen Querschnitt hat, wie aus Fig. 2 hervorgeht. Durch Verwinden ist dieser mittlere Theil schraubenförmig gestaltet. An den mittleren Theil schliefsen sich die vollen Theile a und c des Zapfens an. Diese Theile α und c bilden die Hauptstützen, indem durch die Widerstände, welche auf die Räder wirken, der Zapfen abwechselnd gleichzeitig in der Richtung der beiden Pfeile 1, 1 oder der beiden Pfeile 2, 2 beansprucht wird.
Es ist ohne Weiteres zu ersehen, dafs durch die Windungen des mittleren Theiles b eine sehr grofse Menge Schmiermaterial in der Nabenbuchse gehalten werden kann, so dafs nur in langen Zeiträumen eine Erneuerung des Schmiermaterials erforderlich ist. Dieses Schmiermaterial wird dadurch, dafs die beiden Theile a und c die Lagerbüchse nach den Enden zu verschliefsen, sehr wirksam gehalten, so dafs ein Heraustreten des Schmiermaterials aus der Lagerbüchse g vermieden wird. Nur gutes Material kann die Bearbeitung durch Verdrehen des Mitteltheiles b aushalten.
Die Lagerhülse g kann beliebig ausgeführt sein. Auch die Construction der Nabe und
Verein deutscher Jngenieure
Bszirksverein a. d, niederen Rühr.
die Art der Befestigung des Schenkels in der Nabe richten sich nach der Bauart des betreffenden Fuhrwerkes und nach dem Gewicht der zu tragenden Lasten. Der Achsschenkel kann voll oder hohl ausgeführt sein. Er kann mit der Achse ein Ganzes bilden oder auswechselbar an dem Haupttheile der Achse befestigt sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Achsschenkel für Strafsenfahrzeuge, dadurch gekennzeichet, dafs der mittlere, in der Lagerhülse (g) ruhende prismatische Theil -(b) schraubenartig gewunden ist, während die beiden Enden (a und c) des Zapfens mit vollem Querschnitt ausgeführt sind, um ein Austreten des Schmiermaterials zu verhindern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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